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Als Berufstätige in Psychologiestudium einsteigen - Fragen!

BjadYebäxr


Eine weitere Alternative könnte sein, beispielsweise in Wien zu studieren. Dort gibt es keinen NC für Psychologie sondern ein Aufnahmeverfahren in Form eines schriftlichen Tests.

Die Therapeutenausbildung kannst Du dann in Deutschland mit dem Abschluss machen.

C]offyebreaxk


Hallo Shmi,

informiere dich mal über den Heilpraktiker für Psychotherapie, wäre vielleicht eine Alternative für dich.

A&kassha7x67


Shmi, bezüglich der Präsenzpflicht gibt es übrigens große Unterschiede zwischen den Unis. Bei uns wurde die mittlerweile größtenteils abgeschafft. Ob das jetzt sinnvoll ist, ist jedoch sehr fraglich. %:|

Sehmxi


Also ich möchte mich erstmal herzlichen für die vielen ausführlichen Antworten bedanken! Also Medizin wäre fast noch eher mein Fall jedoch dachte ich immer dass ist eher das komplizierte Hardcore-Studium bei dem man am Abgrund lebt und keine Sekunde mehr Freizeit geschweige denn Geld hat. Doch sozial komplett abseilt und dem Stress nur die wenigsten standhalten können :P

Mein NC ist halt für diese Fächer echt zu grottig. Abitur hab ich gemacht 2011. hab dann eben die 3-jährige pflegeausbildung gemacht und hab dann erst ein halbes Jahr als Pflegerin in einem sozialtherapeutischen Altenheim gearbeitet und jetzt seit einem halben Jahr in einer Klinik für Psychosomatik auf der Jugendstation.

Ich würde wahnsinnig gern noch mehr aus mir machen, krieg auch oft von Psychologen aus unserer Klinik und privat immer wieder das Feedback dass sie sich mich da richtig gut vorstellen könnten. Das alles was ihr mir so geschrieben habt schreckt einen aber iwie total ab, das klingt alles echt Heavy. Und ich würde auch gern mal Kinder bekommen. Wobei man da ja eine Pause einlegen könnte... Ich werd mich auf jeden Fall mal durch die Links klicken und mich weiterhin informieren. Vielen Dank schon mal für all die hilfreichen Antworten!

S#unfhlowe2r_73


Stop, bzgl. der Zugangswege!

Psychologischer Psychotherapeut für Erwachsene:

Setzt Diplom/Master in Psychologie voraus. Plus die weiter oben beschriebene mehrjährige Weiterbildung.

Psychologischer Psychotherapeut für Kinder/Jugendliche:

Setzt ein Diplom/Master voraus, aber mehrere Studiengänge kommen in Frage. Neben Psychologie div. aus dem Pädagogik-Bereich.

Ärztlicher Psychotherapeut:

Setzt ein Medizinstudium PLUS einen beliebigen Facharzt PLUS eine ziemlich kurze Weiterbildung voraus. MAchen oft Gyns, Hausärzte,...

Facharzt für Psychiatrie:

Medizinstudium plus Facharztausbildung (mind. 6 Jahre), u.a. mit einem Jahr Neurologie.

Facharzt Psychosomatik:

Medizinstudium plus Facharztausbildung., u.a. mit innerer Medizin. Die machen im Rahmen des Facharztes auch schon ambulante Therapien, haben ein ziemlich umfangreiches Curriculum (bspw. Pflicht zu Paar- & Familiengesprächen) - und sind am Ende auch sehr gute Therapeuten (und weniger Mediziner). Und bieten - im Gegensatz zu Psychiatern - halt auch fast ausschließlich "richtige" Therapie an. Im Gegensatz zum Psychiater, der eher im 15-Min.-Takt Patienten sieht und Medikamente verordnet. Die wenigsten Psychiater machen "richtige" Therapien, wobei es Ausnahmen gibt.

Das mal als Überblick.

Und dann gibt es da noch die Therapeutenausbildung für "alle anderen", die dann aber eben keine Therapie, sondern nur eine Beratung durchführen dürfen. Eine solche "therapeutische" bzw lebensberatende Betreuung muss der Patient immer privat bezahlen.

Meinst Du damit den "kleinen" Heilpraktiker bzw. "Heilpraktiker Psychotherapie"? Das darf man nicht mal als Therapeutenausbildung bezeichnen. Rein rechtlich.

Zugang hier:

Hauptschulabschluss, abgeschlossene beliebige Berufsausbildung (ohne es abwertend zu meinen: Aldi-Kassierin reicht aus). Plus bestandene Prüfung beim Gesundheitsamt. OB mansich den Kram anliest oder an überteuerten Kursen teilnimmt, muss jeder entscheiden. Irgendeine Form kontrollierter praktischer Tätigkeit findet NICHT statt.

Ja, es gibt eine Menge Leute bspw. mit Psychologie-Abschluss, die den Heilpraktiker-Weg gehen. Kann man auch nicht verübeln. Hat eine Freundin von mir gemacht. Teure Ausbildung gepart, Praxis brummt und Praxieröffnung problemlos möglich, verdient mehr als gutes Geld. Sie kennt aber ihre Grenzen und schickt Leute auch zum richtigen Therapeuten. Und sie hat - bedingt durch Studium und etliche Praktika - zumindest ein Grundwissen, auch praktisch.

Hat jetzt nix mit Besitzstandwahrung zu tun, aber: Wenn Heilpraktiker Psychotherapie, dann Augen auf beim Hintergrund!

@ Shmi:

Bei mir haben (mit dem richtigen Partner) etliche Ausbildungskolleginnen in der Weiterbildung Kinder bekommen. Wenn der Partner es finanziell tragen kann, ist es eine tolle Sache. Einige haben sich halt nur über die ambulanten Patienten finanziert, das waren 10-15 Stunden Abesenheit pro Woche. Das ging mit Kind prima. Setzt halt nur einen Partner vorus, der es mitträgt und genug verdient.

Lass' Dich nicht abschrecken. Gerade mit Deinem Hintergrund wärst Du jemand, der wichtige Erfahrungen (Umgang mit erkrankten Menschen) schon hat.

ARiya!na89


Wenn es dein Erststudium ist, sollte dir der NC egal sein. Dann brauchst du mind. 8 (vielleicht jetzt sogar noch mehr bzw wenn du eine freiere Wahl der Uni haben möchtest) Wartesemester und du bekommst einen Platz.

Mathe ist je nach Uni wirklich kein Grund Angst zu haben. Und man braucht auch nicht einen LK Mathekurs belegt zu haben oder Angst, dass das eigene Wissen schon zu lange her ist. Was man lernt ist Statistik. Gehört zwar auch zu Mathe, ist aber eben anders ;-) und meine Uni zumindest hat da kein größeres Grundwissen vorausgesetzt.

gXato


Einen Aspekt solltest du nicht vergessen: die Inhalte. Hast du dich damit schon mal auseinandergesetzt? Such mal nach "Modulhandbuch Psychologie". Dort kannst du bei vielen Unis nachlesen, aus welchen Themen sich das Studium im Einzelnen zusammensetzt.

PUriyxa86


informiere dich mal über den Heilpraktiker für Psychotherapie, wäre vielleicht eine Alternative für dich.

Wenn sie wirklich Therapeut sein möchte und mit den Kassen abrechnen ist das wohl kaum eine Alternative...wenn ein nettes Zubrot reicht, mit nicht wissenschaftlich belegten Methoden, kann es sicher eine Möglichkeit sein.

A_ntigxone


@ Shmi

Abi 2011 macht macht 9 Wartesemester (wenn ich richtig gezählt habe), wenn du dich zum April 2016 bewirbst. Mit einem Abischnitt von 2,6 kannst du noch lange warten auf normalem Bewerbungsweg.

Wenn es Psychologie sein soll, könntest du in Hagen anfangen und dich dann an Präsenzhochschulen bewerben.

Die Fernuni Hagen hat keinen NC.

Beruf und Studium geht, wenn du vor allen am Wochenende und in der vorlesungsfreien Zeit arbeiten könntest.

Zur Therapeutenausbildung kann ich nichts sagen, weil diese mich nicht interessiert. ;-)

Axntuigonxe


Wartesemester Psychologie nach Abischnitt:

[[https://www.nc-werte.info/studiengang/psychologie/]]

Wartesemester Medizin mit Abischnitt von 2,3:

[[http://hochschulstart.de/index.php?id=4366]]

A?kash(a767


Ich würde mich da nicht zu sehr auf den NC versteifen. Manchmal hilft auch das Glück und man bekommt durch Nachrück- oder Losverfahren noch einen Studienplatz. :-)

Beruf und Studium ist möglich aber sehr stressig. Ich habe mit Kinder studiert. Das ging - mit der richtigen Unterstützung - auch recht gut. Man sollte dann aber wirklich diszipliniert sein.

SThxmi


Ich hätte mich damals einfach auf meine 4 Buchstaben setzen sollen, ein ordentliches Abi ablegen sollen und gleich studieren gehen sollen. Nun hab ich mich aber für den Weg der Pflege entschieden, vielleicht wäre es einfach nur klug wenn ich diesen Weg beibehalte. Eine Alternative zum Studieren wäre die Schule zur Pflegedienstleitung und sich irgendwann ein Mal selbstständig zu machen oder eben in einer guten Einrichtung zu arbeiten. Leider nehmen diese Wege nur den Weg weg vom Patienten, was ich halt sehr schade finde. Aber es wäre somit auch finanziell tragbar und auch mit der Familienplanung gäbe es keine großen Umstände. Aber wie entscheidet man sich zwischen Herz (Studium) und Verstand (Schule zur Pflegedienstleitung)?

HILFE :D

A9kashha76x7


Ich habe in einer ähnlichen Situation auf mein Herz gehört und trotz abgeschlossener Berufsausbildung und einigen Jahren Berufserfahrung mein Psychologiestudium begonnen - obwohl das überhaupt nichts mit meinem erlernten Beruf zu tun hat. Die Entscheidung habe ich nie bereut. Du hast ja sogar den Vorteil, dass deine Ausbildung ja gar nicht so sachfremd ist.

Spiel doch beide Alternativen mal in Gedanken durch. Kannst du dir vorstellen, mit der "Kopfvariante" glücklich zu werden?

A4ntVigoxne


Die Fernuni Hagen hat keinen NC.

(Antigone)

Für Psychologie sieht es die nächsten zwei Semester eng aus:

FernUniversität setzt Neueinschreibung für Psychologiestudiengänge befristet aus

Die Einschreibung in das erste Fachsemester des Studiengangs Bachelor of Science Psychologie wird für das Sommersemester 2016 und für das Wintersemester 2016/17 ausgesetzt.

Mehr dazu: [[http://www.fernuni-hagen.de/universitaet/aktuelles/2015/08/19-am-psychologie-neueinschreibung-befristet-ausgesetzt.shtml]]

SWhmxi


Nach langem Überlegen und vilem, vielem Lesen und austauschen habe ich mich mit meinerm Partner zusammengesetzt und ein Konzept für unsere Zukunft ausgearbeitet. Da wir gerne zusammen eine berufliche Zukunft hätten, haben wir uns für den Weg entschieden uns selbstständig zu machen. Ich werde die PDL-Weiterbildung machen, dann wird investiert und geplant mit dem Ziel des eigenen ambluanten Pflegedienstes.

Es ist zwar nicht das, was mich beruflich ausfüllt, aber es ist leichter vereinbar mit meinen anderen Plänen im Leben. Ich danke euch allen trotzdem für diese Stütze und ihr wart mir eine große Hilfe beim Entscheiden. Außerdem kenn ich mich wieder um einiges mehr aus. Vielen lieben Dank an Alle! :)* @:) :)^

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