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Sinn oder Unsinn? Zweitstudium?

g]ato


Ich sehe die Lösung eindeutig im Umzug. Entweder zuhause einziehen und pendeln (wenn das realistisch ist), dann sparst du Miete oder an den Studienort ziehen und die gesparte Fahrtzeit fürs Arbeiten nutzen.

Deine Argumentation, warum du nicht umziehen kannst, ist nicht nachzuvollziehen. Ein Umzug kann man auch günstig stemmen und eine Wohnungsauflösung kostet auch kein Geld. Du machst vielleicht Verlust, aber großartig finanzielle Mittel brauchst du dafür nicht. Nur für die Übergangszeit bis du einen Job hast wird etwas schwieriger, aber auch dafür gibt es Lösungen.

Daher die Frage: Warum willst du das nicht?

m`nexf


Bist du dir sicher das das auch für die Zweitausbildung gilt?

Normales bekomme ich nicht.

Welches?

Der Studienkredit: Ja.

Bafög-Dingens: Steht extra dabei "für Studenten, die kein BAföG mehr erhalten" - ob du insgesamt alle Anforderungen erfüllst weiß ich natürlich nicht.

Wenn deine Mutter dir Miete und Versicherung sponsort und du bereit bist, dich etwas einzuschränken, wird aber so viel an Förderungen gar nicht nötig sein.

ErheXmaligXer Nutzezr (#5X40992)


Wohnheim 200 Euro und Miete über 350 Euro sind nicht drinne. Da bleibt kaum was zum leben.

Das ist mir klar. Deine Wohnung solltest Du ja dann auch am besten kündigen. ;-) Bei 200€ Wohnheimmiete bleiben von den 400€ sogar noch etwas übrig, nachdem Miete und KV bezahlt sind. Dazu noch ein Nebenjob, und Du stehst finanziell besser da als die meisten Studenten. ;-)

An finanziellen Erwägungen würde ich deinen Plan jedenfalls nicht scheiern lassen.

mBusteRplume


Oh, das der Master so extrem spezialisiert ist, das schränkt natürlich ein! Ich denke aber auch, du hast gute Vorraussetzungen das Lehramtsstudium finanziell zu wuppen.

Grad wenig Anwesenheitspflicht verschafft dir ja Flexibilität!

t9ra#umt>änzerixnabc


Ich habe fürs Lehramt insgesamt 3 Zusagen.

Nur eine davon ist im gleichen Bundesland und die wird es dann auch werden, weil die Fahrtzeit nur anderthalb Stunden ist und die Fahrt kostenlos ist.

Die Wohnungsauflösung birgt folgende Probleme:

-Wohin mit den Möbeln? Bei meiner Mutter kann ich die nicht unterstellen

-Wohnung A liegt 120 km entfernt von Wohnung B

-Möbel nach B transportieren zu lassen wäre zu teuer.

-Kündigungsfrist für Wohnung A sind 3 Monate

-Wer macht mir den Umzug? bzw. das Räumen der Wohnung (das letzte Mal hat es mein Onkel gemacht, der mittlerweile leider verstorben ist) Verwandte wohnen sehr weit weg und sind auch nicht bereit zu kommen, habe das ja beim Umzug durch, da war der Onkel der einzige

Jetzt bitte nicht lachen, dass ich mich so blöd anstelle. Aber mein soziales Netz ist nicht sehr umfangreich und die meisten Kommilitonen sind auch wieder in der Heimat.

t:raumtä/nzerxinabc


Und ja, leider ist der Master sehr spezialisiert. Das habe ich auch erst jetzt erfahren und finde es dementsprechend schade

L7uftosc*hiffP-Fan


Die Wohnungsauflösung birgt folgende Probleme:

-Wohin mit den Möbeln? Bei meiner Mutter kann ich die nicht unterstellen

-Wohnung A liegt 120 km entfernt von Wohnung B

-Möbel nach B transportieren zu lassen wäre zu teuer.

-Kündigungsfrist für Wohnung A sind 3 Monate

Und was ist mit meinem Vorschlag bezüglich deiner Wohnung - ist sie dafür nicht groß genug?

E6hemadlige_r Nutzery ("#54M0x992)


Nur eine davon ist im gleichen Bundesland und die wird es dann auch werden, weil die Fahrtzeit nur anderthalb Stunden ist und die Fahrt kostenlos ist.

Die Fahrtzeit und die Fahrtkosten sollten für dich nicht die entscheidenden Kriterien sein - ist die Uni im gleichen Bundesland auch fachlich die beste Lösung? Wie oft möchtest Du nach Hause kommen am WE?

-Wohin mit den Möbeln? Bei meiner Mutter kann ich die nicht unterstellen

Zur Not: Verkaufen/verschenken (je nach Zustand und Art). Wenn es z.B. gepflegte Möbel von IKEA sind, kriegst Du die bei eBay Kleinanzeigen mühelos gut weg.

-Wohnung A liegt 120 km entfernt von Wohnung B

Das ist nicht wirklich weit für einen Umzug. An Spritkisten (doppelte Strecke) dürften das ja nichtmals 50€ sein.

Möbel nach B transportieren zu lassen wäre zu teuer.

Wenn wir von einem Umzugsunternehmen reden, hast Du Recht. Die meisten Wohnhein-Zimmer/-Appartments sind ohnehin möbiliert. Wenn Du aber deine alten Möbel unbedingt mitnehmen willst, und auch so ganz generell wegen dem Umzug: Schau' einfach mal bei Aushängen an der Uni oder eben auch bei eBay Kleinanzeigen. Es gibt so viele Leute (gerade Studenten), die gegen einen geringen Obolus einen Umzug durchführen, mit Bulli oder Sprinter. Ich kann es mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass Du für Angebote dieser Art für den kompletten Umzug mehr als 300€ (inklusive Sprit, Transport, Arbeitskraft) hinblättern müsstest, tendenziell eher viel weniger.

Mach' deinen Kopf frei davon, unbedingt die "bequemste" Lösung zu wählen. ;-)

m2ond+6sterxne


Ich war zuletzt als Schulsozialarbeiter im Praktikum eingesetzt. Die Arbeit war toll. Noch toller war es aber Wissen zu vermitteln und vor der Klasse zu stehen. Da habe ich gemerkt: Das ist es. Leider 3 Jahre zu spät.

Wenn Du einen Ratschlag möchtest, dann würde ich dir raten als Schulsozialarbeiter zu arbeiten, weil Du es toll fandest. Alles andere halte ich persönlich für Traumtänzerei.

Aber ich habe den Eindruck, Du brauchst gar keinen Ratschlag. Du weißt selbst, wie es für Dich ist, vor einer Klasse zu stehen und zu unterrichten. Deshalb kannst du selbst am besten beurteilen, was für Dich richtig ist.

Aus Unsicherheit habe ich mich an meiner Hochschule für die Berufsberatung eingeschrieben und die Frau vom Arbeitsamt sagte klipp und klar (ich zitiere): ,, Würden meine Kinder Soziale Arbeit studieren wollen. Ich hätte es verboten."

Das finde ich destruktiv und blödsinnig. Destruktiv ist es, weil sie Dir das vor Beginn Deines Studiums hätte sagen müssen. Jetzt hast Du nunmal soziale Arbeit studiert.

Blödsinnig finde ich es, weil die Berufsaussichten im Sozialbereich gut sind. Es gibt dort viele unterschiedliche Stellen. Wenn man sich einen Bereich aussucht mit Menschen für die man grundsätzlich Verständnis oder Sympathie hat, ist es ein cooler Job. Man kann sich mit den Kollegen viel über private Dinge unterhalten und über die schlechte Bezahlung jammern. Man sitzt viel in Besprechungen, trinkt Kaffee und redet. Ein vorzeigbares Ergebnis muss man dabei nicht erbringen.

Absolut gesehen ist das Einkommen tatsächlich nicht besonders hoch. Aber ich finde, für die Arbeitsleistung wird man ganz gut bezahlt.

mVnef


Wieso ist es Traumtänzerei mit 24 ein Lehramtstudium zu beginnen?

mVond+lstexrne


@ mnef

So allgemein würde ich das nicht sagen.

taraum@tWänVzerinxabc


Sorry liebe Community,

aber ich muss jetzt ein bisschen sortieren.

Was eindeutig von meinen bisherigen Erfahrungen gegen Soziale Arbeit spricht sind folgende:

- das Einkommen ist undankbar und für einen akademischen Abschluss beschämend

- es wird ausschließlich Problemfälle geben "Stichwort Burn out" auch wenn Schule anstrengend ist, hat man immer noch "normale" Schüler dabei und es ist anders Wissen zu vermitteln, als wenn man von vornherein Konflikte löst--> Soziale Arbeit setzt ja voraus, das irgendetwas nicht okay ist, sonst hieße es nicht Soziale Arbeit

- die Aufstiegschancen sind gering

- eine Familie notfalls zu ernähren ist nahezu unmöglich

- es dauert viel zu lange, um ein annährend besseres Gehalt zu erhalten

- die Arbeitszeiten sind jenseits von gut und böse, gerade in der Heimerziehung (Weihnachten, Ostern gelaufen)

Was ich euch versehentlich vorenthalten habe ist auch:

Ich werde später ein Haus übernehmen (Erbe) und bin daher nicht so flexibel wie jemand der einfach mal von Nord nach Süd zieht. Daher wird das Einkommen wohl im Tausenderbereich bleiben, was auf lange Sicht Altersarmut bedeuten würde.

Nein, darüber habe ich mir zu Beginn des Studiums keinen Kopf gemacht. Das Studium machte ja auch Spaß und das Praktikum im Bereich der Schulsozialarbeit auch.

Nun kommt das große Aber an denjenigen, der doch vorgeschlagen hatte ich soll Schulsozialarbeit machen. Natürlich habe ich danach bereits die Fühler ausgestreckt. Leider sind aber alle Stellen in der Nähe dicht und von den Schulsozialarbeitern, die hier eingesetzt werden ist nicht einer dabei, der als Frischling direkt an eine Schule gesetzt wurde. Leider haben die schon alle Berufserfahrung und aus persönlichen Gründen möchte ich nicht 500 km weg ziehen nur um irgendwo in Deutschland Schulsozialarbeit zu machen.

@ fruchtalarm:

Die erste Zeit würde ich gern fahren. Danach muss ich schauen was mit meinen Möbeln wird. Mit hin nehmen werde ich sie nicht. Das ist zu teuer. Hatte mich schon umgehört.

AInt igoWne


@ traumtänzerinabc

Ich hätte wirklich Lust auf Lehramt. Aber mich plagen finanzielle Ängste.

Wie wäre es denn mit Bildungswissenschaften an der FernUni Hagen?

[[http://babw.fernuni-hagen.de/studiengang/studienziele-und-berufsfelder/berufsfelder/]]

Kostet in Vollzeit ca. 60 € im Monat und in Teilzeit ca. 30 € im Monat (Gebühren des Semesters auf Monate umgelegt).

Ist zwar nicht "richtig" Lehramt, aber unterrichten kannst du damit auch. Und du hast bis zum Abschluss einiges an Berufserfahrung.

t'rhau mtänEzerixnabc


Bezüglich Schulsozialarbeit herrschte übrigens immer eine Art Konkurenz zwischen Lehrern und Sozialarbeitern. Die Sozialarbeiter waren missgünstig weil die Lehrer fast das doppelte Gehalt hatten und die Sozialarbeiter dafür viel länger in der Schule waren, keine Ferien hatten usw.

Ich habe das ja alles am eigenen Beispiel erfahren.

Mein Praxisanleiter war ziemlich gefrustet und hat sich sehr geärgert, dass er selbst nicht Lehrer sondern Schulsozialarbeiter wurde.

t/raumtEä_nzeriinabxc


Danke Antigone, aber das ist mir zu weit vom Lehramt weg.

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