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Sinn oder Unsinn? Zweitstudium?

afbcyPx}z


Ich werde später ein Haus übernehmen (Erbe) und bin daher nicht so flexibel wie jemand der einfach mal von Nord nach Süd zieht. [...]

Leider haben die schon alle Berufserfahrung und aus persönlichen Gründen möchte ich nicht 500 km weg ziehen nur um irgendwo in Deutschland Schulsozialarbeit zu machen.

Deine mangelnde örtliche Flexibilität (mit gerade mal 24) könnte nochmal ziemlich problematisch werden...

Bezüglich der Zeit des Studiums sollte das nun wirklich überhaupt kein Problem sein, für 5 Jahre in die Unistadt zu ziehen, notfalls vermietest du deine jetzige Wohnung eben unter. 3 Stunden Pendeln am Tag halten nicht viele durch, ohne dass das Studium sehr darunter leidet.

Bezüglich der Zeit nach dem Studium: Ich weiß ja nicht, in welcher Gegend du wohnst, aber auch für Lehrer sieht es heute nicht mehr derart rosig aus, dass man im Umkreis von 20km ums Elternhaus zwischen fünf Stellenangeboten wählen kann. Was ist denn, wenn du jetzt Lehramt studierst, und dann nur einen Job in 200km Entfernung bekommen könntest? Dann würdest du doch am gleichen Punkt stehen wie jetzt auch? ":/

v"iOvidxa


Man kann sich mit den Kollegen viel über private Dinge unterhalten und über die schlechte Bezahlung jammern. Man sitzt viel in Besprechungen, trinkt Kaffee und redet. Ein vorzeigbares Ergebnis muss man dabei nicht erbringen.

Absolut gesehen ist das Einkommen tatsächlich nicht besonders hoch. Aber ich finde, für die Arbeitsleistung wird man ganz gut bezahlt.

;-D

wie kommst du dazu ein so falsches bild von einem so wichtigen beruf zu verbreiten? das ist einfach nur anmaßend, arrogant und überheblich. deine aussage ist so absurd, dass ich fast drüber lachen könnte

t[raumtäqnzerin)abc


@ abc:

Entschuldige mal, aber jeder plant sein Leben doch wie er will. Ob mir das irgendwann Probleme macht oder nicht, weißt du jetzt noch nicht und ich auch nicht. Du tust ja gerade so, als wäre ich die einzige, die in der Nähe des Wohnortes keine Arbeit bekommen will.

So schwarz wie hier einige den Lehrerjob malen ist er auch nicht. Klar ist es damit nicht leicht einen Job zu bekommen. Aber das ist es mit Sozialer Arbeit auch nicht.

Und wer bezahlt mir die doppelte Miete? Machst du das dann, ja?

Ejhemaligxer BNutzer (|#54x0992)


Ohje, fahr' mal runter. Es will dir hier sicherlich niemand etwas Böses.

tDraumt>änzeriMnabc


Du vielleicht nicht... :=o

apbcyxxz


Entschuldige mal, aber jeder plant sein Leben doch wie er will. Ob mir das irgendwann Probleme macht oder nicht, weißt du jetzt noch nicht und ich auch nicht. Du tust ja gerade so, als wäre ich die einzige, die in der Nähe des Wohnortes keine Arbeit bekommen will.

So schwarz wie hier einige den Lehrerjob malen ist er auch nicht. Klar ist es damit nicht leicht einen Job zu bekommen. Aber das ist es mit Sozialer Arbeit auch nicht.

Und wer bezahlt mir die doppelte Miete? Machst du das dann, ja?

Oh, verzeih, Prinzessin, äh... Träumtänzerin :D

Nicht ich bin es, die für ihre Lebensplanung ein Forum befragt - ich wollte dir lediglich einen Denkanstoß geben ;-)

P.S.: Der Sinn an einer Untervermietung ist übrigens, dass dir der Untermieter die Miete zahlt ;-)

vHividxa


es ist doch aber gar nicht so unwahrscheinlich, dass du fürs referendariat oder eine stelle danach weiter weg müsstest. mit versetzungen in den heimat ist es auch nicht so leicht. das ist doch wichtig zu wissen, wenn man nicht aus der heimat wegziehen will.

wenn lehrer dein traumberuf ist, solltest du das tun, aber es könnte dann auch passieren, dass du für eine stelle kurz- oder lanfristig weiter weg musst.

ich bin kein experte, aber so viel ich weiß, werden referendariatsstellen relativ willkürlich vergeben. so viel einfluss hat man da wohl leider nicht. [[http://www.forrefs.de/sekundarstufe/basics-referendariat/bewerbung/einstellungsverfahren/platzvergabe-im-vorbereitungsdienst-so-kommen-sie-ins-referendariat.html hier]] kann man was dazu finden.

mein deutschlehrer damals erklärte mal, dass es für germanistik so ist, dass es einen krassen überschuss gibt. zu viele anwärter für zu wenig stellen. die schule ist gezwungen den bewerber mit der besten note einzustellen. sie können bis zu einer gewissen abweichung (war nicht viel) mit begründung den schlechteren bewerber nehmen. man müsste das studium also extrem gut (1,...) abschließen. andernfalls kann es passieren, dass man eben länger warten muss oder sonstwohin kommt.

mGus4te{plupmxe


Man kann sich mit den Kollegen viel über private Dinge unterhalten und über die schlechte Bezahlung jammern. Man sitzt viel in Besprechungen, trinkt Kaffee und redet. Ein vorzeigbares Ergebnis muss man dabei nicht erbringen.

Absolut gesehen ist das Einkommen tatsächlich nicht besonders hoch. Aber ich finde, für die Arbeitsleistung wird man ganz gut bezahlt.

Ich weiß grad nicht, ob ich erst lachen und dann weinen soll oder umgekehrt :-o

On topic: 3 Stunden pendeln geht, hab ich auch gemacht. 6 Jahre. Aber ich konnte meinen Semesterplan auch selbst zusammenstellen

m0oXn}d'+stexrne


@ vivida

deine aussage ist so absurd, dass ich fast drüber lachen könnte

Dann solltest Du vielleicht etwas lockerer werden, damit Du lachen kannst (nicht nur fast). Ich habe den Beruf nämlich auf lustige Art beschrieben. Wobei Du in dem Zitat den Satz mit dem eigentlich Arbeitsinhalt leider weggelassen hast. Aber egal.

Hättest Du auch fast lachen müssen, bei der Behauptung soziale Arbeit sei ein "Knochenjob"?

m nexf


@ mnef

So allgemein würde ich das nicht sagen.

mond+sterne

Ich habe auch nicht allgemein gefragt, sondern wieso du das in Bezug auf die TE meinst. Ist aber auch nicht so unglaublich wichtig.


- das Einkommen ist undankbar und für einen akademischen Abschluss beschämend

Ich möchte hier kein Bachelor-Bashing betreiben. Aber Bachelor ist nix Dolles, akademisch hin oder her.

Insgesamt scheint die Soziale Arbeit für dich aber sowieso gegessen zu sein. Du willst das nicht mehr machen, in keiner Weise und keiner Abwandlung, richtig? Dann brauchst du das auch nicht mehr rechtfertigen, ist Zeitverschwendung.

Versuch es mit Lehramt, wenn du dir das wünschst.

Die Probleme, die du daran siehst, seh ich nicht.

Deine finanziellen Möglichkeiten währenddessen sind nicht übel; wie und wo du danach lebst/lehrst wird man ohnehin dann erst sehen. Das sind alles Dinge, die irgendwie machbar sind mit etwas Planung (und wenn man sich den Umzug nicht komplett von einer Firma machen lässt, zahlt man sich auch nicht dumm und dämlich dafür ;-).

m3ustelpluxme


Ich empfinde die Beschreibung als äußerst geringschätzend und wenig lustig.

Ja, verdammt, wir trinken Kaffee und lachen über die Klienten ]:D , aber vor allem ist es doch ein Knochenjob für die Nerven, die eigene geistige Gesundheit, ...

tdraumtäUnzerixnabc


@ abc:

Spar dir deine zynischen Kommentare. Wo du so perfekt das Alphabet beherrschst. )

Mir stehen die Haare zu Berge, was hier für Unwahrheiten verbreitet werden. Stellen werden willkürlich vergeben :-X

Also alle Lehrer in meiner Familie haben sich beim Schulamt in ihrem Bundesland beworben und nicht beim Bundeskanzler, la vivida

So viel zu "Stellen werden unwillkürlich vergeben."

":/

Wenn du genau gelesen hättest wüsstest du, dass ich selbst wenn ich Germansitik nicht im Master studiere bessere Chancen für mein jetziges Studium habe. Von deiner Panikmache lasse ich mich auch nicht beeindrucken. Jetzt schreibst du mir keine nervigen Mails mehr, da willst du hier Stress machen. %:|

Aqntignonxe


Mir wurde gesagt, dass der Master überflüssig wäre und das ich dann zu speziell ausgebildet wäre.

(traumtänzerinabc)

Hast du dich schon näher mit dem Master of Education befasst?

mdnexf


Oh jetzt bitte keine Diskussionen wie anspruchsvoll und nervenaufreibend welcher Job ist. Das geht schnell vom Hundersten ins Tausendste und bringt genau gar nix. Mal davon abgesehen kann "Soziale Arbeit" so viel sein, dass man das überhaupt nicht pauschal in "knochenarbeit" oder "locker" einteilen kann.

t`raumtän_zerainaIbc


@ mnef:

Ich sehe dabei vor allem das ich dann 2 Jobs habe und mit Anglistik hat man sowieso gute Chancen. Englischlehrer werden ebenfalls gesucht. Selbst wenn ich nicht sofort eine Stelle bekomme, kann ich das Studium auch für die Soziale Arbeit nutzen oder wie mein Chef mal sagte habe ich bessere Chancen allein mit Germanistik und Anglistik an Schulen zu kommen wenn Lehrer gesucht werden.

Da ich in einem Schwellenbundesland wohne, lasse ich mich von der Panikmache hier nicht beeindrucken. Keiner weiß wie es in fünf Jahren aussieht. Vielleicht hat es bis dahin die nächste Revolution gegeben. Wer weiß das schon. Fakt ist Lehrer war immer mein Traum und ist es weiterhin.

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