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Unzufriedenheit und gerade ratlos am Arbeitsplatz

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Aber dieses Kontrollgetue

vielleicht hilft dir da Gelassenheit? Änderung deiner Sichtweise. Du weist doch: sie ist jünger, muss sich durchsetzen....lächele innerlich drüber, dann ärgerst du dich nicht.

Vielleicht hat sie ja auch wenig zu tun und kontrolliert, um etwaszu tun zu haben und sich wichtig zu fühlen ;-)

c)a(roli~nacBY


Ich bin eigentlich jemand, der nur sehr schwer aus der Ruhe zu bringen ist.

Aber hier bin eben auch ich mit meinem Latein am Ende.

Zcixm


*grins* vielleicht würden viele so eine Stelle gerne haben, gutbezahlt und nicht viel zu tun......

SCNR.

vor längerer Zeit gings mir mal ähnlich, ich hatte bzw. alle damals in diesem Labor hatten abwechselnd sehr wenig und dann monatelang extrem viel (12-Stunden-Schichten monatelang) zu tun, zu Beginn wars auch so, dass sich keiner dafür interessiert hat, mich einzuarbeiten, andererseits hat man deshalb, glaube ich, gerne auch ältere und erfahrenere Mitarbeiter eingestellt, die eben eh schon sich halbwegs auskennen.

Naja eine Zeitlang war ich dort, hab dann nach ein paar Jahren zu einer Stelle mit besseren Konditionen (besser bezahlt und Dienstwohnung) gewechselt.

Die drei Monae Kündigungsfrist seh ich nicht so eng, man wird manchesmal dienstfrei gestellt, nach einer Kündigung, da kann man ja gleich beim Nächsten anfangen zu arbeiten. Muss man nur nachversteuern, das kostet leider einiges.

Ausserdem was soll einem passieren, wenn man wegmöchte und früher woanders zu arbeiten anfängt, wenn man da fristlos gekündigt wird sagt man höchstens "dankeschön, das wollte ich ohnehin".

Oder etwas Urlaub eventuell aufheben.

c]aro#lilnaBxY


Ja das glaube ich auch, dass sich viele so einen Job wünschen, wo man nebenbei auf med1 rumgurken kann... LOL....

Ist aber für mich nicht erstrebenswert.....

H;ann,a4hWxe


Hm, also ich würde nicht sofort zum Jobwechsel raten. Und zwar deshalb:

Ich war letztes Jahr im Burnout gesteckt und merke, wie mich diese Unterforderung so langsam wieder depressiv werden lässt. Habe kaum noch Freude an privaten Dingen, weil mein Kopf immer nur darum kreist, wie ich mich auf Arbeit beschäftigen kann.

Versteh mich nicht falsch, die "falsche" Arbeit kann unglücklich machen- aber für Depressionen bzw. Burnout ist eine ungünstige Arbeitssituation (zu viel, aber auch zu wenig Arbeit) meist nur der Auslöser, nicht die Ursache.

Ein psychisch gesunder Mensch kann sich an sehr viele Arbeitssituationen anpassen, und kann auch Phasen mit viel bzw. weniger Arbeit ganz gut wegstecken.

Vielleicht ist es eher deine innere Getriebenheit, die dich so unglücklich in dem Job macht? Immerhin hattest du ja anscheinend letztes Jahr einen Burnout (wegen zu viel Stress bei der Arbeit?), also warst du da anscheinend ÜBERfordert, richtig?

Leider kenne ich nur wenige Jobs, in denen immer konstant ein angenehmes Maß an Arbeit vorliegt, ohne Phasen der Mehrarbeit oder Wenigerarbeit. In den meisten Jobs gibt es Zeiten, in denen die Hütte brennt und solche, in denen es langsamer zugeht. Wenn man jedes Mal, wenn man mal überfordert oder unterfordert ist, den Job wechselt, dann ist mal sehr bald auch gefrustet.

Du bist erst 1,5 Monate dort und die Grundbedingungen (Gehalt, Arbeitsweg, Arbeitssicherheit...) sind gut. Ich würde jetzt nicht hektisch werden. Versuche, den Grund für deine Unzufriedenheit auch im Privaten zu suchen. Ich kenne es von mir selbst: Wenn ich ein super ausgefülltes Privatleben habe, meine Hobbies, Sport, Freunde treffen usw, dann kann ich auch Phasen, in denen es bei der Arbeit nicht so gut läuft, psychisch viel besser verkraften. Dann stört es mich auch nicht, wenn es mal weniger oder mehr zu tun gibt. Aber wenn ich mit meinem Privatleben irgendwie auch grade nicht so glücklich bin, dann stört mich schon die kleinste über-oder Unterforderung bei der Arbeit sehr.

Man kann auch mit Telefondienst mit netten Kundengesprächen, Pakete annehmen, mit dem Postboten witzeln, usw. ein entspanntes Arbeitsleben führen, wenn man nicht jemand ist, der ständig unter Strom steht und allen und sich selbst etwas beweisen muss. Ob du der Typ dafür bist, auch mal einen Gang runterzuschalten bis es wieder mehr zu tun gibt, oder ob du wirklich vor die Hunde gehst in dem Job, solltest du die nächsten Monate ausprobieren.

Jemand anderes würde sich vielleicht zurücklehnen, den entspannten Job genießen und sich seine Energie für den Nachmittag mit den Kindern, den Abend mit Mann und Freunden bzw. Hobbies aufsparen.

Wenn du dich nämlich jetzt wegbewirbst kann es halt gut sein, dass der nächste Job wieder einer ist, in dem du ständig am Rand der Überforderung lebst. Den perfekten Job gibt es meiner Meinung nach nicht. Irgendwas ist immer.

Hast du deinen Burnout vom letzten Jahr eigentlich ordentlich behandeln lassen (Therapie) oder nur abgewartet bis du von alleine wieder auf die Beine kamst? Bei unbehandelten Depressionen reicht die kleinste Über- oder Unterforderung aus, damit es wieder schlechter wird.

Liegt aber meist nicht an der Arbeit, die wie gesagt nur Auslöser ist. Sondern an der unbehandelten Grunderkrankung. Alles Gute dir. @:)

c>ar<olineamBY


Vielen Dank Hannah für Deine lange Nachricht.

Privat bin ich sehr zufrieden. Hatte eher Anfang des Jahres privat einen Durchhänger, aber der hat sich im Laufe der Zeit zum Guten gewendet. Somit kann ich mich privat in keinster Weise derzeit beklagen.

Ich hatte immer Jobs, in denen die Hölle los war.

Das hat mich nie gestört - im Gegenteil. Ich war froh, dass ich wusste, dass am nächsten Früh schon wieder Arbeit auf dem Tisch lag.

Den letztendlichen Überfluß hat mir dann die vorletzte Stelle gegeben, die ich dann während der Probezeit durch das Burnout beendet habe. Ich hatte dort Bereitschaft und musste von Montag - Montag 24/7 telefonisch parat stehen. Da gings dann auch mit dem Privatleben bergab. Es war sehr anstrengend.

Hast du deinen Burnout vom letzten Jahr eigentlich ordentlich behandeln lassen (Therapie) oder nur abgewartet bis du von alleine wieder auf die Beine kamst?

Leider nein. Ich war knapp 8 Wochen zuhause und habe nur gelegen, geschlafen und nichts getan. Habe diese Zeit gebraucht, aber auch gespürt, dass es mir nicht gereicht hat. Das spüre ich heute noch. Würde gerne nochmals eine Pause einlegen von ein paar Wochen, weil ich merke, dass ich langsam aber sicher wieder unkonzentrierter, hibbeliger und nervöser werde.

H/annyahWe


Oh, ich habe gerade deinen anderen Faden gesehen, und jetzt wird mir einiges klar:

Ich bin 35 Jahre, alleinerziehend mit 2 Kindern und seit Feb 2014 solo.

Ich habe mein eigenes Haus mit Garten, gehe 35 Stunden arbeiten, arbeite nebenbei noch Samstag, dann natürlich auch noch die Kids und und und.... ich habe aufgrund der Einsamkeit einfach meinen Alltag so vollgepackt, dass ich die Einsamkeit nicht mehr so spüren muss und sozusagen rückwärts ins Bett falle.

Genau das ist dein Problem. Du betäubst mit der Arbeit deine Einsamkeit bzw. deinen psychischen Kummer (woher auch immer der kommt). Dafür ist Arbeit aber nicht gedacht. Arbeit ist zum Geldverdienen und, wenn man Glück hat, auch zur persönlichen Entfaltung gedacht. Aber das kann man nicht von jedem Job erwarten bzw. einfordern. Arbeit sollte nicht dazu missbraucht werden, sich ständig von seinen privaten Baustellen abzulenken.

Das klingt jetzt vielleicht hart, so ist es aber nicht gemeint. Ich musste es selbst auf die harte Tour lernen. Hatte vor Jahren auch einen Burnout, war in einer psychosomatischen Klinik und habe viel über das Betäubungsmittel "Arbeit" und Arbeitssucht gelernt

Keine Arbeit wird dir gerecht werden, wenn du sie als Mittel zum Zweck brauchst, um nicht von deiner Einsamkeit bzw. Depression überrollt zu werden.

Du schreibst dort auch:

Aber dann gibts Tage, da ist er mir einfach zuviel, weil meine Verpflichtungen ja nicht weniger werden.

Ich habe ihm von Anfang an gesagt, dass ich nicht der Typ bin, der seine Beziehung an die erste Stelle stellt.

Solltest du aber vielleicht mal versuchen. Tu ich nämlich auch seit einer Weile und es ist richtig schön. Deine privaten Beziehungen, Kinder, Partner, Freunde, Verwandte, sollten an erster Stelle stehen. Die Arbeit höchstens an 2. Stelle. Wenn die Arbeit an Stellenwert verliert, dann kommst du auch mit Arbeitsproblemen (Unterforderung, Überforderung, Stress mit Chefin, Kollegen..) viel besser zurecht, dann macht es dir weniger aus.

Wenn die Arbeit der Lebensinhalt ist, dann baut man sein Haus auf Sand. Stell dir deine Lebenszufrienheit, deine psychische Gesundheit als Haus vor, das auf Säulen steht.

Wenn genügend tragfähige Säulen (z.B. Familie, Partner, Arbeit, Sport, Freunde, Gesundheit) da sind, dann steht das Haus sicher. Dann kann auch mal eine Säule kurzzeitig wegkippen (z.B. die Arbeitszufriedenheit durch Unterforderung), aber das Haus steht noch sicher. Wenn du nur 2 Säulen hast (z.B. Arbeit und Kinder), und diese dann eine Säule ins Schwanken gerät (deine Arbeitszufriedenheit), dann kippt dein ganzes Haus (= Depressionen, Unzufriedenheit...).

Kennst du die 4 Säulen psychischer Gesundheit?

[[http://www.ifp-finanzen.de/downloads/petzold.pdf]]

Ich glaube, eine Beschäftigung mit diesem Thema könnte dir mehr helfen als ein Jobwechsel. @:)

c]arcoli"naxBY


Meine Arbeit ist nicht mein Lebensinhalt.

Ich hab mich zwar oft damit abgelenkt, aber ich hatte eben Jobs, die auch teilweise meine Freizeit in Anspruch genommen haben.

Dennoch konnte ich meine privaten Probleme immer gut im Auge behalten und habe diese nicht durch Arbeit verdrängt - so realistisch bin und war ich immer zu mir selbst, auch im Burnout.

Aber ich arbeite einfach gerne - wurschel auch zuhause ständig irgendwas - und daher ist es für mich gerade Horror dazusitzen und nichts zu tun. :-(

Hbanqna3hW.e


Meine Arbeit ist nicht mein Lebensinhalt.

Ich hab mich zwar oft damit abgelenkt, aber ich hatte eben Jobs, die auch teilweise meine Freizeit in Anspruch genommen haben.

Dennoch konnte ich meine privaten Probleme immer gut im Auge behalten und habe diese nicht durch Arbeit verdrängt - so realistisch bin und war ich immer zu mir selbst, auch im Burnout.

Aber ich arbeite einfach gerne - wurschel auch zuhause ständig irgendwas - und daher ist es für mich gerade Horror dazusitzen und nichts zu tun. :-(

Tut mir leid für dich. :°_

Aber denk doch wirklich mal über eine begleitende Psychotherapie nach. Sowas kann viel bringen.

Es ist doch nicht gut, wenn du depressiv wirst, sobald du mal weniger zu tun hast. Irgendwann werden deine Kinder groß sein, und du wirst auch irgendwann mal in Rente gehen. Wenn du die Ursache deiner Depression bzw. deines "Wurschtel-Drangs" nicht angehst, dann rutschst du spätestens mit dem Auszug deiner Kinder und dem Renteneintritt in die Depression deines Lebens.

Lies dir doch den Link den ich gepostet habe mal durch. Da geht es um diese Säulen, um das Gleichgewicht im Leben.

Ich hatte immer Jobs, in denen die Hölle los war.

Natürlich kannst du dir auch wieder einen neuen Job suchen in dem die Hölle los ist. Um es mal im Berufsdeutsch zu sagen: Der Bug ist dadurch nicht gefixt, es ist eher ein Work-Around, um das Problem kurzfristig zu beheben.

Es kann halt im Leben nicht immer die Hölle los sein. Es muss auch ruhigere Phasen geben, privat und beruflich. Und wenn dich diese ruhigeren Phasen krank machen, solltest du dich fragen, warum du die Ruhe so schlecht aushalten kannst. @:)

cAarZol9inOaBY


ICh werde mir den Link gleich mal anschauen. Sicherlich interessant.

Vielleicht sollte ich mal bei einem anderen Arzt noch vorsprechen. Denke, das kann nicht verkehrt sein.

Ich danke Dir auf jeden Fall sehr für Deine Meinung, HannahW.

H4annaxhWe


Vielleicht sollte ich mal bei einem anderen Arzt noch vorsprechen. Denke, das kann nicht verkehrt sein.

Gute Idee. Ich würde vor allem das hier erwähnen:

Hatte jetzt 6 Tage Urlaub und hab in der Nacht vorm ersten Arbeitstag total gezittert. Nerven!

Ich war letztes Jahr im Burnout gesteckt und merke, wie mich diese Unterforderung so langsam wieder depressiv werden lässt. Habe kaum noch Freude an privaten Dingen, weil mein Kopf immer nur darum kreist, wie ich mich auf Arbeit beschäftigen kann.

Dann sollte der Arzt wissen, was zu tun ist und dich ggf. weiterüberweisen an einen Facharzt.

Ich danke Dir auf jeden Fall sehr für Deine Meinung, HannahW.

Gerne. :)_ Ich war wie gesagt selbst lange Zeit so arbeitswütig und getrieben, so unruhig und rastlos und hab es leider auf die harte Tour lernen müssen Monatelange Arbeitsunfähigkeit und einige Wochen stationär in einer psychosomatische Klinik.. Wenn ich nur einen Einzigen davor bewahren kann, den selben Fehler zu machen (und dann lange nicht zu sehen, dass es ein Fehler ist), dann bin ich schon erleichtert. Alles Gute dir! @:)

agutu2mn-l ike


Ich kann dir nur raten auf HannahWe zu hören. Bei mir war es ähnlich. Ich habe über Jahre hinweg funktioniert. Hatte einen Job in einer Firma, wo immer viel zu tun war bzw. zuviel. Man konnte es alleine nicht schaffen. Hatte zig Hörstürze ignoriert, mich in die Arbeit geschleppt. Mein Zusammenbruch kam dann vor 2 Jahren, als ich die Firma verließ. Seitdem habe ich begriffen, dass ich nur noch arbeite um zu leben und die Arbeit ist nicht mehr mein Lebensinhalt.

Du sagst selbst, dass du Burnout hattest. Hatte ich auch. Auch zu Hause funktionierte ich. Trotz Vollzeitjob musste alles perfekt sein. Sonntagvormittag so nebenbei die Küchenschränke ausgeräumt und geputzt, Schränke ausgeräumt etc. Dazu noch ein Pflegefall. Die Hörstürze waren ein Alarmzeichen.

Mittlerweile arbeite ich nur noch 35 Stunden wöchentlich und genieße es um 15.30 Uhr Feierabend zu haben und es kann auch einmal etwas liegenbleiben, ob zu Hause oder im Büro. Schließlich kann man vieles auch einen Tag später erledigen.

Auch, wenn du jetzt unterfordert bist, nutze es als Chance im Arbeitsleben wieder Fuß zu fassen. Ich war nach dem Wechsel erstmal überfordert, weil ich nach Jahren in meinen erlernten Beruf zurückging und natürlich möglichst schnell alles lernen wollte. Auch hier lasse ich mir mittlerweile Zeit mit der Einarbeitung. Auch ich hatte früher ein ganz anderes Aufgabengebiet, hatte mit Millionen, dem Ausland etc. zu tun. Aber das ist Vergangenheit. Die Erfahrung kann mir keiner nehmen und hilft mir auch jetzt. Zudem, wenn ich sehe, wie eine ältere Kollegin mit der modernen Technik rein gar nicht klar kommt. Und so eine Kollegin wie jetzt, kannst du in der nächsten Firma wieder haben. Das sie anfangs kontrolliert ist verständlich. Mache dir nichts daraus und wenn sie stolz ist, lass sie. Auch meine Freundin gibt ständig an, was ihr Sohn für gute Noten schreibt (nervt mich allerdings auch ;-) ).

Für dich ist es momentan einfach besser wenig zu tun, als ins kalte Wasser geworfen zu werden. Glaube es mir. Auch, wenn du dich langweilst. So geht es mir zum Teil auch, wenn ich kleinere Fälle bearbeite. Ich bin große Fälle gewohnt, sie waren mein Leben. Aber ich verdiene mir mein Geld leichter. Und, wenn ich Feierabend habe, komme ich erholt aus dem Büro. Es gab schon Kanzleien, wo ich nach Feierabend am Ende war. Ich versuche stressfrei zu leben. Lerne einfach einen Gang zurückzuschalten. Und, wenn noch eine Büroangestellte kommt, vielleicht habt ihr im Winter mehr zu tun. Dann genieße jetzt die Zeit, wo du dich in Ruhe einarbeiten kannst.

gWatMo


Sie kommt frisch vom Studium und muss meines Erachtens noch viel in der Praxis lernen, was ja nicht schlimm ist.

Ich habe den Eindruck, dass deine Kollegin dich als Konkurrenz sieht, die ihr das Terrain streitig machen will. Du hast mehr Erfahrung und das ist eine realistische Bedrohung für sie. Sie scheint dich absichtlich zu sabotieren. Sich jetzt zurück zu lehnen spielt ihr nur in die Karten, weil sie dann sagen kann, dass du keine gute Leistung bringst und sie eine Kündigung empfiehlt.

Die Frage ist, wie man das am geschicktesten löst. Wenn du sie offen ansprichst, könnte sie beleidigt sein. Ich denke, du solltest dennoch ein sachliches Gespräch mit ihr führen und das gut vorbereiten. Dann bleibt nur der Weg direkt zu den Chefs. Nicht damit sie dich einarbeiten, aber damit sie dir ihre Zustimmung geben, wenn du eigenständig tätig werden willst. Du kannst dann auf das Gespräch mit der Kollegin verweisen. Auch das gut vorbereiten, damit man dir keine Unsachlichkeit vorwerfen kann.

Wenn du aber merkst, dass du das nicht möchtest, dann solltest du dir eine andere Stelle suchen. Je nachdem, wie die Stellensuche bisher war, kannst du ja abwägen, was für dich der bessere Weg ist.

Übrigens die Kündigungsfrist würde ich mal prüfen lassen. Gesetzlich hat ein Arbeitnehmer nur eine Frist von 4 Wochen. Vertragliche Regelungen dürfen den Arbeitnehmer nicht schlechter stellen.

Z8im


Übrigens die Kündigungsfrist würde ich mal prüfen lassen. Gesetzlich hat ein Arbeitnehmer nur eine Frist von 4 Wochen. Vertragliche Regelungen dürfen den Arbeitnehmer nicht schlechter stellen.

so kenne ich das auch, hat der Arbeitnehmer 3 Monate Kündigungsfrist, gilt das dann auch für den Arbeitgeber.

NRoErdix84


Also bei uns kann die Kündigungsfrist bis zu "6 Monate zum Quartalsende" betragen, abhängig vom Alter und der Dauer der Betriebszugehörigkeit. Gilt für beide Seiten und steht so im Tarifvertrag, kann also nicht völlig daneben sein. ;-)

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