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Zukunftsaussichten...?

B7ambirene


Erstes und zweites Lehrjahr 1,0.

Suuuuper! :)= :)= :)=

Du packst das!

Ich habe keine Affinität für Zahlen, aber ich streng mich an.

OK. Zahlen und vor allem Zahlen die einen Geldbetrag ausdrücken, werden nachher dein täglich Brot sein. Wenn du das was dahinter steckt, auch verstehen und interpretieren kannst/willst, ist es eine spannende Tätigkeit. In der Buchhaltung, bist du sozusagen am "Thermometer" des Betriebes für den du arbeitest.

Und du solltest alle Kreativität in deiner Freizeit ausüben. Kreative Buchhaltung, kann im Knast enden. ;-D

Schau was ich gefunden habe. Mach dich schlau, lass dir Unterlagen zukommen.

[[http://www.ils.de/fernkurse/kaufmaennisch/rechnungswesen/finanzbuchhaltung-sap-erp/]]

[[http://www.fernakademie-klett.de/wirtschaft-management/buchhaltung-controlling-steuern/finanzbuchhaltung-sap/?o=00001_00012_B328MI]]

Außerdem bietet die DAA in vielen Städten Kurse an.

Google das mal für deine Stadt, bzw. eine Stadt in deiner Nähe.

@:)

BcahmbiXene


Wenn du auf die Seite der Bundesagentur für Arbeit gehst, kannst du unter dem Link KursNet (glaube ich) z.B. Finanzbuchhalter und deine Stadt eingeben und dann kannst du schauen was für Weiterbildungsmöglichkeiten für dich in Frage kommen würden.

@:)

Alias 709502


Wow, ich danke dir für die tolle, konkrete Unterstützung!

Also bei der Arbeit bin ich nicht kreativ. Ich arbeite äußerst genau und werde auch von vielen Menschen als ernst wahrgenommen. Ist oft ein Hindernis, da ich so keine Kontakte aufbaue, man selten zu mir kommt und über irgendwelche Sachen plaudert oder gemeinsam lacht, dabei würde ich das gern, weil ich gar nicht so ernst bin (glaube ich).

Aber ansonsten bin ich extrem genau und möchte alles super gut verstehen. Nicht nur, was ich in welches Feld in ne Buchungsmaske eintragen soll, sondern warum. Natürlich mache ich Halt vor "geheimem" Wissen, das nicht für meine Ohren bestimmt ist, aber zu Rechnungen, Buchhaltung, halt alles Hintergrundmäßige zu meinem Job, interessiert mich brennend. Das sauge ich auf wie ein Schwamm, leider wird das von meiner Ausbilderin nicht gefördert. In ihren Augen sollten wir Bürokauffrauen halt unsere Arbeit machen, nichts hinterfragen und müssen das nicht verstehen, nichts Neues lernen. "Das geht uns nichts an".

B,amb(iexne


Gern geschehen :)_ @:)

ich hoffe es gibt noch anderen Input für dich.

Ich arbeite äußerst genau ...

Sehr gute Voraussetzung. auch solltest du wissen, dass du manchmal bei relativ monotoner Arbeit eine hohe Konzentration halten musst. Das finde ich in dem Beruf die eigentliche Herausforderung.

In ihren Augen sollten wir Bürokauffrauen halt unsere Arbeit machen, nichts hinterfragen und müssen das nicht verstehen, nichts Neues lernen. "Das geht uns nichts an".

Aus ihrer Sicht verständlich. Als Bürokauffrau sollst du später nicht kontieren und buchen, sondern als braves und tüchtiges (Tipp)Bienchen den anderen "zu arbeiten".

Ich wünsche dir, dass du es schaffst. Es lohnt (finanziell)sich auf jeden Fall. @:)

KGathKy198X0


Hallo,

ich meld mich auch mal. Mir ging es so ähnlich wie Dir. Nach dem Abi wollte ich unbedingt Diplom Pädagogin werden, war aber an der Frankfurter Uni sowas von überfordert. Es war so voll, ich hatte einfach keine Lust mehr. Hab dann gedacht, ich mache erstmal eine Ausbildung und gucke dann weiter, damit ich wenigstens was in der Hand habe!

Hatte mich als Werbekauffrau bei der Telekom beworben, sie hatten aber dafür schon Leute und fragten ob ich Bürokauffrau machen möchte. Gesagt getan, kurz vor Ausbildungsende = schwanger. Ausbildung mit 90 % geschafft, gleich für 2,5 Jahre übernommen worden. Hätte nach Bonn gehen können (feste Anstellung), aber was soll ich schwanger in Bonn. Bin auch direkt nach der Geburt wieder arbeiten gegangen (würde ich NIE wieder machen, aber ich hatte Angst, null Berufserfahrung) MIt Studieren oder Weiterbildung wars dann erstmal. Hatte zum Glück liebe Unterstützung durch meine Mutter, die hat meinen Sohn 8 Stunden am Tag betreut. (Rate ich trotzdem keinen, was ein Stress und man verpasst soviel)

Mittlerweile habe ich so viele Firmen durch (immer nur befristete Stellen ohne Chance auf Übernahme), sogar Finanzamt 2 Jahre, der Job war cool, Umsatzsteuer. Aber es ist wie es ist, überall Aufnahmestopp. Die haben sogar Unterschriften usw. gesammelt, keine Chance, ich hatte noch Glück, dass ich da 2 Jahre arbeiten konnte, jetzt stellen sie nur noch für 3 Monate ein. Hätte dort auch eine Ausbildung machen können (3 Jahre, gehobener Dienst, Verdienst in der Ausbildung schon an die 1000 Euro, wäre das was für Dich?) Aber man ist da immer wieder wochenlang weg, und da ich mittlerweile seit 6 Jahren (Sohn wird nächsten Monat 11) alleinerziehend bin und mein Sohn auf keinen Fall zum Papa will, hat sich das Thema erledigt....

Was ich sagen will, mach die Ausbildung fertig und guck was für dich geeignet ist. Man weiß nie was kommt und ich hangel von einem Job zum nächsten (hat auch Vorteile, hab immer mindestens für 2 Jahre was). Aber richtig Spaß hat es nur in 2 Firmen gemacht, Finanzamt und in einer KFZ Werkstatt, da war aber der Chef cholerisch.

Ich warte jetzt bis mein Sohn 15 ist und dann denke ich mal werde ich Abendkurse in Buchhaltung machen, weil ich keine Lust mehr habe nur Bürokauffrau zu sein, wozu hab ich Abi? Aber so ist es manchmal, bereut hab ich es nicht, wenn ich manche sehe, die mit 30 immernoch studieren, das wollte ich auch nicht.

Wünsche Dir alles Gute, bleib dran, man kann ja immer wieder was machen, wenn du finanzielle Rücklagen und nen tollen Mann an Deiner Seite hast sowieso.

LG

Katharina

GOürt_elvtiert3x2


Zu allererst habe ich mich verdammt in deiner Beschreibung wieder erkannt.

Ja so ging es mir auch. Ich bin ein Geist-Sozler, der irgendwann nebenberuflich auf BWL umgesattelt ist. Ich mache heute keine Buchhaltung, sondern bin in der IT Consulting Branche.

Du scheinst mir einerseits fachlich unterfordert zu sein, andererseits helfen Dir Bestnoten in einem überlaufenen Berufsfeld, nach Ausbildungsende irgendwo unterzukommen. Finanzielle Sicherheit scheint Dir am wichtigsten zu sein. Das ist bei Geist-Sozlern so, denn man hat das Gefühl, man hat kein Talten für echten Broterwerb, ein Dach überm kopf braucht man aber trotzdem.

Ich war immer Mathe- und Zahlen-Legastheniker, ich habe es gehasst und totale Ödnis erlitten, als wenn ich den ganzen Tag auf Hieroglyphen gucken muss die man einfach nicht versteht. Aber die angewandte Mathematik - die macht richtig Sinn! Ist zu etwas gut. Da ich ein kleiner Computer-Nerd bin, kam ich auch beim Programmieren schöner, sinnloser Dinge (was ich am liebsten habe), nicht um Mathe herum. Fraktale, 3D-Objekte, einfache Spiele, sowas geht nicht ohne Mathe. Auch im Job habe ich mit Zahlen zu tun aber das stört mich nicht mehr.

Mathe ist bei mir hart und zäh erlernt bei 0 Talent und fehlenden Gehirnsynapsen. Ich brauche halt viel länger um zu verstehen, aber wenn ich nicht aufgebe, verstehe ich es irgendwann doch. Ich habe in BWL auch die Formeln der Finanzmathematik wirklich kapiert, mich da reingedacht und den Sinn erkannt. Viele andere kümmert das nicht. Für sie sind Formeln ein mechanischer Apparat, den sie nicht verstehen, von dem sie aber wissen wie sie ihn bedienen müssen damit sie eine 1 bekommen oder 100%, wie es bei Euch anscheinend von der Bewertung her üblich ist.

Ich glaube daher, auch Du kannst wie ich fehlendes Zahlentalent durch Interesse und Fleiß ausgleichen. Mach die Ausbildung zuende, such Dir das Bestmögliche, was am Besten auf Dein nachweisbares Leistungsprofil passt und dann plane eine Fortbildung, z.B. über nebenberufliche Schulen.

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