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Termin beim Amtsarzt

Lpian-5Jilxl


Ich kenne jemanden mit einer Sprachbehinderung (Gaumenspalte) der in der Poststelle des Finanzamtes arbeitet und auch verbeamtet ist.

Eine bestehende Behinderung ist kein zwangsläufiger Grund, nicht verbeamtet zu werden. Im Gegenteil, im öffentlichen Dienst werden Menschen mit Behinderung bei im wesentlichen gleicher Eignung bevorzugt eingestellt.

Es geht bei der Gesundheitsprüfung eher um gesundheitliche Risiken, die zur Folge haben könnten, dass der Bewerber vorzeitig seinen Dienst nicht mehr erfüllen kann. Auch im Angestelltenverhältnis ist man früher oder später unkündbar, da will man die Risiken kein halten.

L8ian-uJill


klein halten

TBhis -Twilitght Gaxrden


Es geht bei der Gesundheitsprüfung eher um gesundheitliche Risiken, die zur Folge haben könnten, dass der Bewerber vorzeitig seinen Dienst nicht mehr erfüllen kann.

Klar, das machtSinn.Danke für die Aufklärung :)z

M7idssG ui4lty


Sehr schade, dass niemand mehr etwas zu meinen letzten Fragen wusste. :-(

PGortlaxnd


Huhu,

wollte euch nur sagen, dass ich heute das "Go" vom Amtsarzt bekommen habe. :)=

Hast Du? Ich denke, das hast Du leider (noch) nicht. :°_

Ein "Go" vom Amtsarzt ist ein Brief mit Unterschrift und Dienstsiegel,

auf dem steht, dass Du nach Paragraph Soundso "uneingeschränkt für die besonderen Andorderungen des öffentlichen Dienstes geeignet bist, und dass mit gesundheitlichen Problemen und Einschränkungen nicht zu rechnen ist."

Eine Kopie dieses Briefes bekommst Du direkt nach dem Besuch in die Hand gedrückt.

Wenn Du jetzt die Schweigepflichtsentbindung unterschreiben musstest, fordert der Amtsarzt ja erst jetzt Unterlagen von deinen Behandelnden Ärzten (Psychiater? HNO?) an.

Diese bezieht er in die Entscheidung ein.

Falls der Amtsarzt zu keinem klaren "ja" oder "nein" findet, Dich also eingeschränkt Dienstfähig sieht entscheidet Dein Dienstherr.

...und Sie haben also psychische Probleme?", was ich dann natürlich auch bejahte. Ich hab es kurz erklärt und er meinte, dass sei halb so Wild. Jeder hätte mal ein Tief, wichtig sei, dass man da wieder rauskommt.

....das kann auch eine Masche gewesen sein, um Dich etwas zum Reden zu bekommen. ;-)

Wie lange dauert das jetzt, bis er sein Gutachten an den ÖD sendet?! Geht das schnell oder nimmt das auch wieder Wochen in Anspruch?!

Das weiß ich nicht. Kommt auch drauf an, wie schnell Deine Ärzte die Berichte an den Amtsarzt schicken.

"Ich dachte er teilt nur mit, ob ich gesundheitlich für die vorgesehene Stelle geeignet bin oder nicht?!"

Das dachte ich auch.

Hast du denn die Schweigepflichtsentbindung nur für den Amtsarzt oder auch für den Dienstherren unterschrieben?

MPissGuxilty


Hallo Portland, *:)

Wie lieb, dass du dir die Zeit genommen hast!

Eine Kopie dieses Briefes bekommst Du direkt nach dem Besuch in die Hand gedrückt.

Nein, ich habe keinen Brief in die Hand gedrückt bekommen. Er sagte nur, dass er keinerlei Einwände sieht, die gegen eine Beschäftigung sprechen. Er gab mir quasi nur eine mündliche Zusage.

Wenn Du jetzt die Schweigepflichtsentbindung unterschreiben musstest, fordert der Amtsarzt ja erst jetzt Unterlagen von deinen Behandelnden Ärzten (Psychiater? HNO?) an.

Das denke ich nicht. Ich musste bevor ich zur Untersuchung musste, unterschreiben, dass ich den Amtsarzt von seiner Schweigepflicht entbinde. Ich habe es so verstanden, dass dies nur von Nöten sei, damit er überhaupt ein Ergebnis an den Dienstherren senden darf?! ":/

Falls der Amtsarzt zu keinem klaren "ja" oder "nein" findet, Dich also eingeschränkt Dienstfähig sieht entscheidet Dein Dienstherr.

Wie gesagt, mir sagte er, dass alles ok sei.

mYarZipqosxa


Das denke ich nicht. Ich musste bevor ich zur Untersuchung musste, unterschreiben, dass ich den Amtsarzt von seiner Schweigepflicht entbinde.

Das bedeutet, dass der Amtsarzt den Auftraggeber der Untersuchung über das Ergebnis unterrichten darf - was ja auch der Sinn der Untersuchung ist.

Wenn Du jetzt die Schweigepflichtsentbindung unterschreiben musstest, fordert der Amtsarzt ja erst jetzt Unterlagen von deinen Behandelnden Ärzten (Psychiater? HNO?) an.

Dafür mußt Du nicht den Amtsarzt von der Schweigepflicht entbinden (wozu auch?), sondern die behandelnden Ärzte dem Amtsarzt gegenüber von der Schweigepflicht entbinden. Der Amtsarzt kann mit dieser Ermächtigung Gutachten etc. einholen.

Du wirst doch wissen, was Du unterschrieben hast. ;-)

MSissG2ui1l{txy


Ja natürlich weiss ich das. ;-D Ich musste nur den Amtsarzt von der Schweigepflicht entbinden. Er hatte auch nichts davon gesagt, dass er sich Befunde einholen will bzw. ich Psychiater/HNO von der Schweigepflicht entbinden soll. Alles tutti, also. "Aus meiner Sicht, spricht nichts gegen eine Beschäftigung bei XY." Das waren seine Worte. Dazu bekam ich noch ein nettes Lächeln gratis. Ich glaube, dass ich mit diesem Amtsarzt echt Glück hatte!!!!

Am Anfang sollte ich ja noch auf Toilette gehen......was aber nicht ging, da ich zu Hause schon war. %-| Ich hatte den Arzt dann gefragt, ob ich jetzt nochmal ein Pröbchen abgeben solle und er hatte abgewunken und gemeint, dass ich das nicht müsse.

mSarip_osxa


Dann kann man Dir ja nur noch die Daumen drücken und hoffen, dass XY die Sache genauso sieht wie der Amtsarzt. :)*

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