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Warum bezieht ihr Hartz IV?

AEntdigoxne


Die Art macht es

Klar hat sie Vorurteile. Die hat jeder, der sich über eine völlig andere "Lebenswelt" überhaupt Gedanken macht.

(CoteSauvage)

Das würde ich so nicht sagen.

Ich persönlich finde das Thema Asperger / Autismus sehr interessant, würde aber nie hervorheben, wie froh ich bin, "normal" zu sein, wenn ich Betroffene nach ihren Erfahrungen dazu befrage.

Vorurteile habe ich dabei nicht.

vTividCa


interessant wie grausam, perspektivlos das leben für kind aus hartz4-haushalt dargestellt wird.

ich bin in so einem haushalt aufgewachsen. ich habe mein leben nie als perspektivlos empfunden, ich hatte eine schöne kindheit, bin aufs gymnasium, abitur, abgeschlossenes studium, beginne jetzt ein 2. manchmal war ich schon neidisch auf klassenkameraden mit dem großen garten hinterm haus etc., aber wirklich gefehlt hat es mir an nichts - auch nicht an förderung, denn für die bedarf es nicht unbedingt viel geld.

ich bin sehr liebevoll erzogen worden, ohne viel schnick schnack, aber dafür mit dem blick für das wesentliche. mittlerweile empfinde ich meine kindheit vor diesem hintergrund als sehr previligiert. ich durfte erfahren, dass andere dinge als geld glücklich machen - auch, wenn geld einiges leichter macht und beruhigt. materielle statussymbole spielen in meinen leben kaum eine rolle, ein teures auto etc. imponiert mir nicht, ich habe einen beruf gewählt, der mich nicht reich macht, aber zufrieden macht und ich habe einen mann gewählt, der mich alles andere als reich macht, aber dafür umso glücklicher. das aufwachsen mit dem umstand "wenig geld" und oft mit dem stempel "schwächtest glied der gesellschaft" hat sich alles andere als entwicklungsschädigend ausgewirkt. ich hab mich auch nie als arm oder bemitleidenswert empfunden.

im übrigen wird mittlerweile davon ausgegangen, dass reichtum sich im selben maße schädigend auf die entwickling eines kindes auswirken kann wie armut.

cWompyOfsreak


Compyfreak, bist du Arbeitnehmer? Dann hast du sehr wahrscheinlich Anspruch auf Wohngeld.

Ne, bin armer Student mit sehr hilfsbereiten Eltern. Die füttern mich durch, obwohl ich jegliches Bafög nach inzwischen fast 6 Jahren Studium wohl verwirkt hätte. So muss man das wohl sagen.

Die Kommilitonen die weniger ängstlich durchs Leben gehen und denen daher manches leichter fällt sind seit einiger Zeit fertig und verdienen tlw. 50.000 EUR brutto.

Theoretisch könnte ich das auch in 6 Monaten (okay, natürlich weniger, weil mein Studium länger gedauert hat und ich mich nicht verkaufen kann und der Lebenslauf generell nicht so gut ist – dafür sind die Noten besser – aber mehr als 2000 brutto pro Monat sollten drin sein, und im Vergleich zu jetzt ist das Geldregen pur). Praktisch weiß ich nicht so genau ob das jemals was wird, dann gebe ich mich mit einer einfachen Stelle und wenig Geld auch zufrieden und hoffe mal, dass ich auf einfachen Stellen, die ich mir wenigstens zutraue, nicht wegen "Überqualifizierung" weggeschickt werde. ;-D

Wenn alle Stricke reißen werde ich aber dann auch hier meine Hartz IV Geschichte fürs Amusement von Portland veröffentlichen können. Oder vielleicht gibts ja dann auch damit noch Probleme (fieser "Kundenberater", Angst, Vermeidung, Sanktionen, …) und ich kann berichten, wie ich obdachlos wurde. Das wäre sicher noch schöner für Portland. ]:D

P*o5rtlxand


Es ist immer wieder faszinierend und erschreckend zugleich, wie in schöner Regelmäßigkeit hier im Forum zur "Hexenjagd" geblasen wird.

Was dies betrifft, so agieren/interagieren viele Forenschreiber wie eine mittelalterliche Gesellschaft. ;-)

Meist läuft es nach folgendem Schemaoder einer Variation davon - ab.

1) Die Aussagen eines Beitrages/Users werden auf einen schmalen Teilaspekt hin, welchen man mit viel Mühe, Phantasie (und vor allem Willen) hinein interpretieren oder herauslesen kann, reduziert und verurteilt.

2) Dem Schreiber (Ich nenne ihn um dem Bild zu entsprechen, und um nicht ständig im Folgenden ein neues Synonym suchen zu müssen, fortan "Hexe"), wird die Anklage gemacht:

"Dein(e) Beitrag/Beiträge sind/ Du bist...":

• ...unfreundlich

•...vorwürflich

•...vorurteilsvoll

•...nicht empathisch genug

•...von oben herab

•...arrogant

•...ungebildet

•...weltfremd

• ...usw.

2a) Andere User "blasen ins selbe Horn", bilden eine Gruppe (Ich nenn' sie spaßeshalber und um beim Bild zu bleiben mal Inquisitoren).

Hierbei wird sich dann wortreich gegenseitig bestätigt, wie fern man selbst doch von den vermeintlichen Eigenschaften der Hexe entfernt ist.

Dies ist - nach meinem Dafürhalten - das, was "Inquisitoren" aus diesem Vorgehen für sich herausziehen:

Selbstbestätigung und Anerkennung in der Gruppe.

3) Die vermeintliche Hexe (nicht zwingend weiblich) zieht sich aus dem Faden zurück.

3a) Die Hexe versucht sich zu verteidigen, Dinge richtig zu stellen und auf das Thema das Fadens zurück zu kommen.

Dies ist aber - wie in einem echten Hexenprozess - zu diesem Zeitpunkt schon nicht mehr möglich, da die Inquisitoren bereits Blut geleckt haben und jede neue Aussage der "Hexe" gegen sie verwenden, und entsprechend auslegen.

4) Es folgt 3), oder das Tribunal geht noch in eine oder mehrere weitere Runden (und vergrößert sich dabei meist noch).

5) Der Ausgang des Prozesses variiert, Ender aber immer mit dem "Tod" der Hexe oder des Fadens.

5a) Die Hexe wird "zu Tode gefoltert" weil sie das Spielchen mitspielt, sich in weiteren Beiträgen immer wieder verteidigt,und immer mehr Inquisitoren auf den Plan ruft, welche weiter zu ihren Ungunsten interpretieren und auslegen, und meist auch noch mehr Anklagepunkte suchen.

5b) Die Moderation schreitet ein.

Ich glaube, ich mache zu dem Thema mal einen gesonderten Faden im Forum "Psychologie" auf.


Zum eigentlichen Fadenthema möchte ich an dieser Stelle nichts mehr beitragen, bedanke mich aber wie gesagt für die Geschichten, welche hier zu Thema geteilt wurden.

*:)

T[his Twi+li@ght3 Gardxen


Nix verstanden? es ging nicht um dein Interesse zu erörtern warum Menschen in h4 rutschen. Es ging um deine Darstellung, wie gut es dir doch geht und das dir sowas nie passieren kann. Das wirkt weltfremd und empathielos.

P1oirt/la)nxd


Q. e. d.

:)D

LXiazn-Jixll


Man hätte ja mal vor Eröffnung des Fadens kurz nachdenken können, wie man die Frgestellung formuliert und in welche Richtung man sich zum Thema äußert.

Du hast das Wesentliche selbst dazu beigetragen, dass der Faden (zwangläufig!) in diese Richtung laufen musste.

DBiVeD@osis_macghtdaseGift


Werde mich an dieser Stelle aus dem Faden zurück ziehen, da ich keinen weiteren Bedarf habe, plump beleidigt zu werden, nur weil ich Interesse an einer Lebenswelt gezeigt habe, die nicht meine eigene ist.

Ich habe nicht vor die TE zu belehren oder zu beleidigen. Jeder Mensch darf eigene Sichtweisen und eigene Gedanken haben.

Dennoch würde ich eins zu bedenken geben, gerade auch als pädagogische Lehrkraft. Wir leben hier alle auf einem Planeten und jedes dieser Lebewesen, ob Mensch, Tier, Pflanze bis hin zum einfachen Bakterium ist Deine Lebenswelt. Du bist , ob es Dir behagt oder nicht mit all Deinen Dir vergönnten Privilegien ein winziger Teil des Ganzen.

Du kannst Dich innerlich und gedanklich abgrenzen, Dich gewissen Kreisen von den Gefühlen her nicht zugehörig fühlen. Aber Du bleibst ein Teil des Ganzen und darüber hinaus gibt viele Dinge im Leben, die sich rasant verändern können und die Du nicht beeinflußen kannst.

Paortl!and


@ DieDosismachtdasGift

Wie Du weißt, schätze ich Deine Beiträge und Deine differenzierte Sichtweise sehr.

Deshalb antworte ich Dir sehr gerne, auch wenn ich mich aus dem Faden - da zur Hexenjagd geworden und unfruchtbar - generell zurück ziehen möchte.

Wir leben hier alle auf einem Planeten und jedes dieser Lebewesen, ob Mensch, Tier, Pflanze bis hin zum einfachen Bakterium ist Deine Lebenswelt.

Das ist doch nun wirklich Wortfuchserei bzw. eine Frage der Definition. Findest Du nicht?

Aus meinem Kontext geht doch klar hervor (?), dass ich mit dem Begriff "Lebenswelt" das unmittelbare gesellschaftliche Umfeld eines einzelnen Menschen meine.

Oder, wenn Du so willst, die nahe soziale Erlebniswelt eines Menschen.

Dass ich Teil eines "Ökosystems" (und auch eines staatlichen, politischen Systems) bin ist mir bewusst, hat aber doch mit dem Thema hier nicht viel zu tun.

Dennoch würde ich eins zu bedenken geben, gerade auch als pädagogische Lehrkraft.

Gerade als "pädagogische Lehrkraft" (ja gibt es denn auch "unpädagogische" ;-) ) erlebe ich unterschiedliche soziale Lebenswelten tagtäglich.

Nebst ihrer positiven und negativen Auswirkungen auf die Schüler.

Auch wenn dies dem humanistischen Geist nicht schmeckt, so ist es doch so, dass die Kinder aus sozial schwachen - und damit oft bildungsfernen - Kontexten, in vielen Punkten ihrer Entwicklung benachteiligt sind. Auch wenn Ausnahmen dir Regel bestätigen mögen, ist das Fakt.

Du kannst mir also glauben, dass ich gerade wegen meinem Beruf, genügend Erfahrungen mit den sozialen Unterschieden in unserer Gesellschaft machen darf, und mir derer sehr bewusst bin.

Du kannst Dich innerlich und gedanklich abgrenzen, Dich gewissen Kreisen von den Gefühlen her nicht zugehörig fühlen.

Das tun wir doch alle. Wir leben ja schließlich weder im Kommunismus noch im Sozialismus.

Aber Du bleibst ein Teil des Ganzen und darüber hinaus gibt viele Dinge im Leben, die sich rasant verändern können und die Du nicht beeinflußen kannst.

Das ist mir bewusst.

Allerdings sind mir auch ein gesunder Menschenverstand und ein Wissen um die politische Lage des Landes und seiner Entwicklung

zuteil.

Und deshalb finde ich es am Rande des Lächerlichen - um noch mal auf den Fadenverlauf zurückzublicken - die Situation der hiesigen Beamten z.B. mit den griechischen zu vergleichen...

À propos Beamtenstatus (welcher ja hier sehr gerne benutzt wird um mir elitäres oder "weltfremdes" Denken vorzuwefen) - ich war es nicht, die darauf so "herumgehackt" hat, sondern habe diesen als eine Lebenssituation von mehreren (!) aufgeführt, die doch mit an Socherheit grenzender Wahrscheinlichkeit vor dem Abstieg zu Hartz IV schützen.

Wohlgemerkt als Antwort, auf Nachfrage..

Aber es ist müßig, das immer wieder zu wiederholen.

Gruß

D[umxal


Portland

Aus meinem Kontext geht doch klar hervor (?), dass ich mit dem Begriff "Lebenswelt" das unmittelbare gesellschaftliche Umfeld eines einzelnen Menschen meine.

Oder, wenn Du so willst, die nahe soziale Erlebniswelt eines Menschen.

Ja, das sehe ich auch so. Um so überraschender, dass du dich in diesem Faden - der ja darum gehen soll- im Grunde gar nicht auf diese Beiträge eingegangen bist.

D ieDaosisomac&htdapsGi%fxt


Portland

Es liegt mir wirklich fern Dir etwas zu unterstellen, was blödsinnig ist, wenn man einander nicht persönlicher kennt. Worin ich mit Dir übereinstimme, dass wir alle von Vorbehalten und durchaus auch Vorurteilen geprägt sind.

Ich freue mich für jeden Menschen, dem es gelungen ist sich ein sorgenfreies Leben aufzubauen, je nach eigener Prämisse natürlich. Bei mir dreht es sich nicht vordergründig um Geld, dennoch gibt es Menschen bei denen es anders ist. Damit habe ich keinerlei Probleme. In meinem Bekanntenkreis gibt es quer Beet Menschen in unterschiedlichsten Lebenssituationen. Mich bereichert das, weil es mich auch lehrt, dass vieles was im Leben passiert, nicht einzig allein auf Fleiß und Ehrgeiz beruht. Dennoch gehören die letzt genannten Eigenschaften mit dazu, um im Leben erfolgreich vorwärts kommen zu können.

Einige Deiner Einlassungen sind im Wort etwas ungeschickt gewählt. Aber ich gebe Dir recht, es wird immer Menschen geben die sich an Dingen stoßen, weil sie anders aufgefasst werden, als sie vom Ursprung her gemeint sind.

Allerdings sind mir Menschen immer Willkommen, die im Denken und Handeln klare Kante zeigen, auch wenn es nicht ständig meinen eigenen Werten entsprechen kann. Du sagst klar worauf Du Wert legst und was Dir wichtig ist, dass ist völlig in Ordnung.

Nur die Art der Abgrenzung die Du vornimmst hat etwas von Menschen in Schubladen legen, aber ich denke daran lässt sich arbeiten. Ich sehe Leute nicht an irgendwelchen sozialen Rändern oder im Gefälle oben-unten. Fehler/Schwächen und Stärken habe alle, sonst wäre ein Überleben in mitten dieser pluralistischen Welt nicht möglich.

Gerade durch die aktuelle politische und auch menschliche Tragödie von Mio Menschen, die aus verschiedensten Motiven Heimat und Familie verloren bzw. aufgegeben haben, sollte uns bewusst werden, dass wir bisher alle die Privilegierten einer relativ "heilen" Welt waren. Sie wird nicht mehr so bleiben können, wie wir sie bisher kannten.

_gPar,vatxi_


@ Portland

À propos Beamtenstatus (welcher ja hier sehr gerne benutzt wird um mir elitäres oder "weltfremdes" Denken vorzuwefen) - ich war es nicht, die darauf so "herumgehackt" hat, sondern habe diesen als eine Lebenssituation von mehreren (!) aufgeführt, die doch mit an Socherheit grenzender Wahrscheinlichkeit vor dem Abstieg zu Hartz IV schützen.

Nichts ist ziemlich sicher. Du hast ja u.a. auch die Berufsunfähigkeitsversicherung aufgeführt. Was ist, wenn die nicht zahlt? Ist mir nämlich passiert. Obwohl es mir schwer fällt zu gehen, lange zu sitzen und zu stehen hielt mich der medizinische Gutachter für voll arbeitsfähig und dann zahlt Versicherung natürlich nicht. Das ist leider immer mehr die Regel als die Ausnahme (leider auch bei Berufsgenossenschaften und Unvallversicherungen). Die meisten Betroffenen klagen dann. Aber so ein Verfahren zieht sich meist über Jahre, bis dahin haben die, die noch Vermögen besaßen dieses aufgebraucht und wenn sie Immobilien besaßen, diese verloren. Durch den ganzen Stress haben sie noch einen psychischen Knacks davongetragen. Mit viel Glück gewissen sie nach Jahren das zermürbende Verfahren, aber häufig läuft es auf einen Vergleich aus und da kommt finanziell nicht gerade viel rum.

i*nshoxba


Hallo zusammen, ich beziehe selbst zwar kein Hartz IV, bin es aber schon jahrelang gewohnt mit ähnlich wenig Geld auszukommen. Aus gesundheitlichen Gründen kann ich nur Teilzeit arbeiten. Mein Mann beendet in Kürze seine Promotion und ist nun auf Jobsuche. Auch mit Bestnoten ist das auf DIESEM Arbeitsmarkt mittlerweile in fast jeder Branche leider hart geworden... Er hat momentan das ALG 1. Ich eben so um die 1000 Brutto. Aus dem Studentenwohnheim mussten wir letztes Jahr raus, weil seine Wohnzeit zuende war. Mein Mann und ich sind sparen gewohnt seit wir uns kennen - seit 7 Jahren. Erst waren wir ein Student und eine Teilzeitarbeitskraft, jetzt sind wir ein Arbeitssuchender und eine Teilzeitarbeitskraft. Ich möchte -so lange ich kann und so gut es geht- durch Arbeit für mich selbst sorgen - zumindest bis mein Mann einen sicheren Job gefunden hat und ich dann unser -für diese Zeit- geplantes Kind erziehe. Deshalb habe ich noch keinen Behindertenausweis beantragt und bin auch nicht zum Amtsarzt gegangen. Wir können uns zwar keine großen Extras leisten (wir wohnen in einer größeren Stadt mit eher höheren Lebenshaltungskosten), aber kleine Dinge sind -wohl dosiert- immer mal drin (z.B. ein Goodie beim täglichen Einkauf, was der Partner / die Partnerin gerne isst, mal ab und zu essen gehen oder so 1 - 2 mal jährlich einen studentischen Kurzurlaub in Form einer Städtereise mit dem Zug und Halbpension in einer Jugendherberge). Mir fehlt nichts. Nur ganz ab und zu würde ich mir mal einen längeren Urlaub wünschen oder ich wünschte dass ich zu unserer Hochzeit alle unsere Lieben hätte mitnehmen können. Im Endeffekt aber sind die wichtigen Dinge die Gesundheit (die man leider meist erst zu schätzen lernt wenn man sie nicht mehr hat) und die sozialen Beziehungen, die man hat in Form von Familie und Freunden, die einem nahe stehen.

c6riechMaArlxie


Bei mir in der Familie bekommt jemand Hartz IV.

Er ist ein promovierter Tierarzt in den 50igern.

Er hatte jahrelang in Kliniken gearbeitet und sich iwann selbstständig gemacht. Eben mit klassischer Kleintierpraxis, aber ohne Spezialisierung. Und die Praxis ging pleite,

weil die Leute nie pünktlich ihre Rechnungen bezahlt haben,

sich stundenlang am Telefon über was beraten haben lassen, dann aber doch in die Tierklinik sind,

die Leute für aufwändige Behandlung bei einer 2.- Euro-Ratte aber die Rechnung über 30.- doch nicht zahlen wollten,

die Leute während des Jahres für Beratung und Kleinkram kamen,

wenn es aber an das Impfen ging, haben sie das zusammen mit anderen über den Tierarzt vom Hundeplatz machen lassen etc..

Nun mußte er die Praxis aufgeben und findet keine Anstellung mehr, weil die jungen Kollegen frisch von der Uni günstiger sind bzw. mittlerweile der Beruf des Allgemeintierarztes so ziemlich ausstirbt.

Einmal hatte er kurz eine Anstellung in einer Praxis, aber der Praxisinhaber auf dem Land hat in seinen Augen einen so verantwortungslosen Umgang mit Medikamenten etc.. geführt und sich einen feuchten .... um Hygienemaßnahmen gekümmert, dass er in der Probezeit gegangen ist.

Aonteigonye


Ich glaube, ich mache zu dem Thema mal einen gesonderten Faden im Forum "Psychologie" auf.

(Portland)

Noch ein Themenvorschlag:

Die Eigen- und Fremdwahrnehmung der Beiträge von Portland in einem öffentlichen Forum.

;-)

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