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Mit der Stundenzahl runter gehen?

N ordix84


Ohne Hintergründe kann man eben nur spekulieren. Oder eben ganz direkt sagen: Ja, dein Wunsch ist ein enormer Hinderungsgrund der dazu führen kann das du über längere Zeit keine passende Stelle findest.

Wenn eine Firma ne 40 Stunden Stelle ausschreibt dann aus dem Grund das die Arbeit dort vermutlich mindestens 40 Stunden pro Woche beträgt. Wenn du dann sagst du möchtest nur 30 Stunden arbeiten müsste der Chef ja sehen wie er damit klar kommt. Für 10 Stunden nochmal Geld und Zeit investieren und jemanden suchen ? Oder direkt nen anderen Bewerber nehmen der 40 Stunden pro Woche arbeiten will ?

Gerade wenn du noch keine Berufserfahrung und keine Referenzen hast spricht nunmal einfach alles gegen dich als Bewerber. Denn was bietest du dem Unternehmen denn was ein anderer Studienabgänger nicht auch bieten würde ?

D^umaxl


TanjaliebtWinter

Da einige Antworten hier schon sehr spitz formuliert sind, werde ich mich hüten meine Gründe näher auszuführen.

Musst du auch nicht. Wenn du es im Gespräch ansprechen willst solltest du dir aber die richtigen Worte und eben Gründe zurecht legen.

K.rabbRelCkäfOerle


Ich bin nebenberuflich zum Beispiel selbstständig und würde dies gerne weiter ausbauen. Das geht mit 42 Std. Arbeitszeit nicht.

Das kann man ja dann einfach sagen? ":/

Kindererziehung wäre ein sehr guter und verständlicher Grund.

Das wurde ja schon oben erwähnt.

@ Tanja

Da einige Antworten hier schon sehr spitz formuliert sind, werde ich mich hüten meine Gründe näher auszuführen.

Das hat mit fehlender Motivation herzlich wenig zu tun.

Halbtagsjob und Minijob ist noch unrealistischer.

Warum so eine Geheimniskrämerei? ":/

Natürlich musst du es nicht sagen, aber im Endeffekt, selbst wenn du sagst, ich will einfach mehr Freizeit als Arbeitszeit, auch wenn ich weniger verdiene, ist das doch ok. Solang du damit deinen Lebensunterhalt bestreiten kannst, ist das doch kein Problem? ":/

Hast du dann vor die Gründe dem AG zu nennen?

Wenns ne ausgeschriebene Teilzeitstelle ist, ist das vermutlich nicht nötig, generell "müssen muss man gar nichts", aber bei einer Vollzeitstelle die man reduzieren will, wäre es vermutlich sinnvoll.

Und ein Halbtagsjob und ein Minijob nebenher ist alles andere als unrealisitisch. Sogar viele Vollzeitarbeiter haben Nebenjobs. Ich zb auch ;-) In meinem Fall nicht wegen der Kohle, sondern weils mir Spaß macht.

Tbanzjal,iebtWiynter


Okay, also wird es noch schwerer. Wollte ich ja nur wissen.,

Echem'aqligere Nutzer (H#54099x2)


Warum sollte dich jemand für 30 Stunden einstellen, wenn er jemanden für 40 Stunden sucht?

Weil man die Arbeit, die andere Leute in 40h schaffen, in 30h schafft. Effizienz ist immer ein starkes Argument - aber dann müssen den Worten auch Taten folgen.

D%umal


Fruchtalarm

TanjaliebtWinter hat irgendwas in Richtung Päda studiert...Da kann es schwer sein mit Zeiteffizienz zu punkten. "Andere brauchen 4 Stunden für die Nachmittagsbetreuung? Ich schaff das in 2." haut nicht so recht hin.

E^hemal]i$ger! Nutzer f(#54099x2)


Oh, das habe ich dann wohl überlesen. Hast natürlich Recht, dass das dann nicht klappt. In dem Fall würde ich eventuell private Weiterbildung an der Fernuni in Hagen oder so vorgeben - kann man sich ja wirklich für ein paar Euros einschreiben und es muss ja keiner erfahren, dass man da tatsächlich keine Prüfungen ablegt. Private Weiterbildung entkräftigt auf jeden Fall das Vorurteil, man sei schlicht faul und nicht voll belastbar.

Tmanja#li(ebttWinSter


Ich würde dem AG nur ungern die Gründe näher mitteilen.

Da genau das wieder ein Ausschlusskriterium wäre. Nein, es ist keine ansteckende Krankheit.

EHhemKaliger? Nutzer (#5a4099x2)


Ansonsten würde ich eventuell dazu raten, dass Du dich erstmal ganz regulär auf eine Vollzeitstelle bewirbst und wenn Du dann sicher im Boot sitzt, mal anfragst, wie das denn so mit weniger Stunden aussieht. Sofern es dir übergangsweise möglich wäre, in Vollzeit zu arbeiten.

N5or$di8x4


Die Sache ist halt das man an jeder Ausrede und Entschuldigung was findet das einen zukünftigen Arbeitgeber abschreckt. Ich greif nur mal die Idee mit der vorgeschobenen Weiterbildung auf: "Was ? Die bildet sich so intensiv weiter das sie nicht mal Vollzeit arbeiten kann ? Nee, die stell ich auf keinen Fall ein, sobald die ihre Weiterbildung durch hat will die doch mehr Geld oder bewirbt sich hier weg..."

Nwaihlougxa


Ganz aus der Theorie gesprochen halte ich den Weg, das beim Bewerbungsgespräch anzusprechen, für das beste. Dann steht der Personaler vor der Entscheidung, die allerbeste Bewerberin (dich natürlich) für 30h zu nehmen oder irgendeine Notlösung für 40h. Direkt in der Bewerbung besteht die Gefahr, dass sie einfach in den Papierkorb fliegt. Nach der Probezeit reduzieren ist ev schwierig und du musst erstmal mit 40h anfangen (und wenn du in der Probezeit zeigst, dass du die Arbeit von 40h auch in 30h schaffst, wird man sicher noch Arbeit für 10 weitere Stunden für dich finden). Es steht und fällt halt alles mit dem allgemeinen Jobangebot in deinem Bereich.

Warum so eine Geheimniskrämerei? ":/

Ist doch eigentlich völlig egal.

sNickl.ittlemxonkey


Ich habe meine Stunden auf 80% reduziert. Ganz klar, weil ich schlichtweg mehr Freizeit will. Irgendwo seh ich auch nicht ganz ein, wieso mein Freizeitvergnügen weniger wichtig ist, als die Kinderbetreuung von irgendwem. Die haben sich ja auch freiwillig für ihre Kinder entschieden. Ich habe also kein schlechtes Gewissen deswegen.(Ja, ich weiss, es ist nicht genau das gleiche. Und in einem Notfall wäre ich natürlich sofort bereit einzuspringen, wenn jemand anderes nicht kann wegen den Kindern.)

Angenfangen habe ich damals (direkt nach dem Studium) Vollzeit. Würde ich den Job wechseln wollen, würde ich aber von Anfang an eine 80% Stelle suchen. Allerdings arbeite ich in einer Branche, die tendenziell eher zuwenig Mitarbeiter findet, als das es Bewerberübschuss gibt. Daher ist es für mich natürlich einfach(er), da Ansprüche zu stellen. :-/

Ich wünsche dir viel Glück :)^

S3unf>lowerx_73


Ich bin seit 9 Jahren mit dem Studium fertig und arbeite seither unfreiwillig überwiegend Teilzeit...

Man kann im Übrigen nach 6 Monaten einen Antrag auf Stundenreduktion stellen, wo der AG nicht ohne Weiteres Nein sagen kann. Keine Ahnung, ob das eine Option für Dich wäre. Erstmal drin sein, 6 Monate (was ja auch Probezeit wär) durchhalten und dann reduzieren.

Ansonsten:

Du magst Deine Gründe haben; finanziell wird das aber auch langfristig (Rente, ggf. Arbeitslosengeld) schnell zum Desaster mit Teilzeit.

k~lei:ner_drac{hen1sterxn


Hast du nicht irgendwas in Richtung Pädagogik studiert?

Seit wann gibt es dan nur Vollzeitstellen?

Ich kenn NUR Leute mit Teilzeitstellen und Überstundenbergen, weil die klammen Kommunen zwar Vollzeitangestellte bräuchten, sie aber nicht zahlen können.

Also in dem Bereich eine Teilzeitstelle zu finden dürfte eigentlich kein Problem darstellen.

g@at$o


Weil man die Arbeit, die andere Leute in 40h schaffen, in 30h schafft.

Du hältst den AG also für doof, dass er lieber 40 Stunden bezahlt, obwohl man den Job auch in 30 Stunden erledigen kann? Ziemlich gewagt für einen Bewerber zu behaupten, er könne den Job auch in 30 Stunden erledigen ohne ihn vorher gemacht zu haben.

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