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Tipps für ein frisch gebackenes Au Pair von 2 Kindern unter 2

Poi_atZe93 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich schiebe im Moment ein bisschen Frust und muss das einfach mal loswerden.

Vielleicht hat ja eine erfahrene Mutter oder vielleicht auch ein anderes Au Pair Tipps für mich.

Ich bin seit Anfang Juli in Australien und arbeite hier als Au Pair in einer sehr kleinen Stadt im Outback. Die Kinder sind sechs Monate und knappe zwei Jahre alt.

Die Mutter arbeitet nicht und ist somit den ganzen Tag daheim.

Bisher war immer alles recht gut und schön, aber ich fange langsam an, von allem genervt zu sein...

Ich bin quasi 12h am Tag für die Kinder da, während die Mutter den Haushalt schmeißt (Ich muss nichts im Haushalt machen), Schlaf nachholt, für ihr zukünftiges eigenes Unternehmen recherchiert und ins Fitnessstudio geht.

Die Kinder sind echt süß und ich mag sie wirklich gerne, aber manchmal fange ich regelrecht an, sie zu hassen.

Das Baby ist ein Schreibaby. Bzw. sobald man versucht, ihn irgendwo hinzulegen, fängt er an zu schreien... Egal ob auf den Boden, seine Spielmatte, in die Wippe, auf sein Pferdchen. Er bleibt dort maximal zwei Minuten (und da muss man schon Glück haben!) ruhig und fängt dann an zu schreien. Sobald man ihn auf den Arm nimmt, ist wieder alles gut. Das heißt: Das Baby muss den ganzen Tag herumgetragen werden! Dazu schläft er nicht viel. Im Moment ist es etwas besser geworden mit circa sechs bis acht Stunden am Tag. Dazu muss man ihn aber regelrecht zwingen!

Ich bin den Großteil des Tages allein mit den Kindern bzw. die Mutter ist meistens beschäftigt. Es ist einfach so verdammt mühsam, immer das Baby rumzutragen und dann auch noch eine Zweijährige zu bespaßen! Wir haben auch schon eine Tragetasche für das Baby ausprobiert, aber das mag er auch nicht!

Und da ich keine geregelten Arbeitszeiten habe, mache ich quasi alles (Klo gehen, Essen, ab und zu auch SMS schreiben), während ich die Kinder habe... Ab und zu an stressigen Tagen, wenn die Mutter viele Termine hat, schaffe ich es erst 3h nachdem ich eigentlich müsste, aufs Klo! Und da geb ich dann einfach auf, leg das Baby auf den Boden, lass es schreien, hetze aufs Klo, wieder zurück, sammel das Baby wieder auf und versuch das Chaos zu richten, das die Zweijährige in meiner zweiminütigen Abwesenheit angerichtet hat. Zum Beispiel, Kuscheltiere in Milch ertränkt, Baby mit Lego gefüttert usw...

Und die Zweijährige ist auch nicht gerade leicht. Sie muss man jede einzelne Minute bespaßen, ansonsten geht sie in die Luft. Es ist äußerst selten, dass sie sich mal selbst beschäftigt. Man muss immer vorspielen und sie liebt es einfach nur zuzuschauen... Sobald man aufhört, gibt es erstmal einen Meltdown.

Auch wenn sie nicht gleich bekommt, was sie will (sie will zum Beispiel immer in die Küche und räumt dort am liebsten die Schränke aus), tickt sie aus. Wir sind zwar sehr konsequent, aber sie scheint bisher noch nicht gelernt zu haben, dass man nicht alles haben kann, was man gern hätte...

Dafür gibt es aber auch gute Tage (leider nicht allzu oft!). Heute zum Beispiel habe ich zwei Stunden mit der Großen auf der Couch geschlafen. Die Mutter hatte das Baby zum Stillen im Schlafzimmer und nachdem die Große auf mir eingeschlafen ist, bin ich auch eingeschlafen, da ich eh nicht weg konnte... War das schön ;-)

Aber trotzdem. Ich bin ab und zu einfach fertig mit den Nerven... Wenn die große abends um 18:30 im Bett ist, ess ich noch kurz und geh dann eigentlich auch gleich ins Bett. Und wenn ich um 6:00 aufwache, geht das ganze schon wieder von vorn los...

Hat irgendjemand Tipps für mich, wie ich zwei Kinder unter zwei besser händeln kann?

Zwei Monate hab ich noch vor mir und die sollen die Kinder möglichst noch erleben, hatte schon den ein oder anderen Gedankengang wie ich es wie einen Unfall aussehen lassen könnte ]:D

Liebe Grüße aus dem Outback Australiens,

Pia

Antworten
A[sigxa


Hi, ich habe den Beitrag gerade gelesen - nur so am Rande: hast du einen Vertrag in dem deine Arbeitszeiten drinstehen ?

Au Pairs sind ja immer einige Stunden mit den Kindern alleine (naja normalerweise arbeiten die Mütter halt) aber 12 Std kommt mir schon recht ausbeuterisch vor.

b lackhe$artSedxqueen


Liebe Grüße dir nach Australien!

Das, was du beschreibst klingt sehr nervenzehrend. Fühl dich mal gedrückt :)_ Und zu dem überfordert, überreizt und überlastet sein: das geht wohl auch etlichen Müttern und/oder Vätern mit ihren leiblichen Kindern phasenweise so ;-D ]:D

Ich war selbst auch Aupair, allerdings von einer 3jährigen und mit vorab vertraglich geregelten Arbeitszeiten und Aufgabenbereichen. War trotz allem gerade die ersten zweidrei Monate sauanstrengend. Obwohl ich nie so viel arbeiten musste wie du und ein einzelnes bereits sprechendes Kind sicher pflegeleichter ist als gleich zwei auf einmal, wovon eines noch gestillt wird.

An deiner Stelle würde ich wohl das Gespräch zu deinen Gasteltern beziehungsweise der Gastmutter suchen. Mach dir vorher für dich selbst klar welche Arbeitsbedingungen du brauchst, dass du deinen Job gut und meistens auch mit einer fröhlichen Grundstimmung erledigen kannst. Denke darüber nach welche Punkte für dich verhandelbar wären und von welchen du keinesfalls abrücken möchtest. Und dann macht das gemeinsam schriftlich aus.

Wenn deine Gastmutter dir wirklich kein Stück entgegenkommen möchte, dann würde ich, ehrlichgesagt, überlegen den Job vorzeitig an den Nagel zu hängen und die letzten paar Monate in Australien anderweitig Geld zu verdienen um mich über Wasser zu halten.

Ich finde es absolut unmöglich, dass deine Gastmutter, obwohl sie offensichtlich viel zuhause ist, dir ihre Kinder nicht mal dann für 5 Minuten abnimmt, wenn du auf Toilette musst.

SUchubb1id\ubbxidu


Uff, das hört sich ganz schön heftig an... Hab gerade nicht allzu viel Zeit, deshalb nur eben zwei, drei Sachen, die mir beim Lesen gerade durch den Kopf gingen.

Ich find Deine Arbeitszeiten ganz schön heftig. Hast Du denn wenigstens komplett freie Tage als Ausgleich? Gibt es ne Agentur mit der Du zu dem Thema Rücksprache halten kannst? Scheint mir so nicht "normal" zu sein - ich kenn mich allerdings mit Au Pair Regelungen nicht aus... Vielleicht kannst Du auch als ersten Schritt mit der Mutter noch mal reden, dass sie zwischendurch mehr Kinderbetreuung macht, damit Du wenigstens mal was Essen, duschen, etc kannst? Oder dass ihr zwischendurch mal tauscht und Du Haushalt machst während sie die Kinder bespaßt? (Ich find ja, Haushalt kann im Vergleich zu Kleinstkindern mitunter sehr erholsam sein... ;-) )

Ansonsten würd ich an Deiner Stelle auf's Klo gehen, wenn ich muss und dafür das Baby mitnehmen (auf den Schoss oder vor Dir auf den Boden). Ist zwar am Anfang komisch, aber dafür musst Du es Dir nicht mehr verkneifen, das Baby hat eigentlich keinen Grund zu weinen und die große Schwester kann zumindest keinen solchen Blödsinn machen, wie das Kleine mit Legos zu füttern...

Was meinst Du denn mit "Tragetasche"? Ich stell mir darunter eine Tragetasche vor, in die man das Baby reinlegt und die man dann zum Beispiel in den Kinderwagen legen kann... Meinst Du das? Oder war damit eine Babytrage gemeint - also so ein Ding, in dem man das Baby vor dem Bauch/auf dem Rücken tragen kann und dann die Hände frei hat. Sowas würde ich Dir nämlich sonst empfehlen.. Und wenn Du so ein Ding gemeint hast, würde mich interessieren unter welchen Umständen Du es mal ausprobiert hast? Wenn das Baby so ne Trage nicht kennt, muss es sich vielleicht erst daran gewöhnen. Würde also einen Versuch starten, wenn es noch nicht übermüdet ist, satt und halbwegs gut gelaunt. Und dann vielleicht ein bisschen spazieren gehen, damit es bemerkt, wie schön es ist den Körperkontakt zu haben und dabei "geschaukelt" zu werden. Vielleicht klappt es darüber?

Das Bespaßungsprogramm für die Große ist natürlich so ne Sache-da können Zweijährige schon echt anstrengend sein... Spielt sie denn nie allein? Kriegt sie genug Bewegung draußen? Spielplatz, Laufrad, Garten, etc? Damit kann man meinen ganz gut beschäftigen ohne das man selber richtig viel tun muss.. Alternativ kleine Aufgaben im Haushalt? Vielleicht kann sie ja ihrer Mutter zwischendurch helfen? ;-) Dann wäre Euch beiden geholfen ;-D

P%iaZieU9x3


Hey :)

Vielen Dank für euren Beistand. Fühl mich schon besser :-)

Ich habe einen Vertrag und da sind 40h/Woche angegeben. Ich habe halt unterm Tag immer wieder "Downzeiten", wie zum Beispiel wenn der Vater Mittagspause hat und die Große dann an ihm dranhängt oder in der "Playgroup", wo man einfach nur da sitzt und den Kindern beim Spielen zuschaut (die einzigen zwei Male in der Woche, wo sie sich scheinbar selbst beschäftigen kann) bzw. ich "nur" das Baby auf dem Schoß habe. Oder abends, wenn die Große im Hochstuhl sitzt und isst (was schon mal ne dreiviertel Stunde dauern kann!) und das Baby dann meistens bei der Mutter ist und ich nur daneben sitzen muss und währenddessen Nachrichten am Handy lesen kann.

Dazu kann ich quasi jederzeit auch mal früher aufhören, wenn ich was vorhab (was hier leider nicht oft der Fall ist, in zwei Monaten zwei Mal :-| ) oder auch mal unterm Tag "shoppen" gehen, während die Kinder im Kinderwagen sind.

Die Arbeitszeiten gehen schon, vor allem, da auch meine Wäsche gewaschen und mein Zimmer geputzt wird und ich mich um nichts kümmern brauche.

Wollte demnächst mal anfragen, dass ich einfach eine Stunde Pause am Tag machen kann, wo ich mich in mein Zimmer einsperren kann, am besten mit Ohrstöpsel ;-)

Glaub, das wäre schon mal ein Fortschritt. Aber trotzdem ist es einfach kräftezehrend, sich den ganzen Tag um zwei Kleinkinder zu kümmern. Hätte davor nie gedacht, dass es so anstrengend wird!

Naja, sie ist schon oft hier und hilft mir dann auch. Aber morgens bin ich etwa drei bis vier Stunden allein, während die Mutter schläft. (Das Baby wacht nachts stündlich ein bis zwei Mal auf!) und dann nachmittags, wenn die Mutter im Fitnessstudio und EInkaufen ist, nochmal für etwa zwei bis drei Stunden.

Ich verstehe gar nicht, wie andere Mütter das hinbekommen, die kein Au Pair haben und vielleicht sogar noch mehr Kinder haben ???

Ach ja, ich hab Samstag und Sonntag komplett frei. Gottseidank!

Ich würde nur zu gerne Hausarbeit machen! Als ich angekommen bin und die ersten Tage gearbeitet hab, hat mir die Mutter vorgeschwärmt, dass es für sie wie Urlaub ist, in Ruhe Hausarbeit machen zu können! Ich kann das jetzt total nachvollziehen! Ab und zu koche ich abends und darf dafür die Kinder früher abgeben. Vielleicht kann ich noch etwas Hausarbeit raushandeln ;-)

Ja, ich meinte so ein Ding, wo das Baby dann vor einem hängt. Die Eltern probieren es schon seit Monaten und haben es nicht geschafft, das Baby dran zu gewöhnen, also glaube ich nicht, dass ich erfolgreich sein werde ":/

Die Zweijährige ist etwa zwei bis sechs Stunden am Tag draußen, je nachdem wie heiß und ertragbar es draußen ist. Inklusive mir mit einem Sieben-Kilo-Baby auf dem Arm, die ihr ständig nachrennen muss, da sie nicht alleine spielen will... Wenn es mir zu viel wird, nehm ich mir oft eine Decke und leg das Baby drauf und setz mich dazu. Das funktioniert vielleicht fünf Minuten und dann tickt die Zweijährige aus, weil sie irgendwohin will, in einen entfernten nicht einsehbaren Teil des Gartens und ich da mitkommen muss. Also Baby wieder hochnehmen, hinter der Zweijährigen her und ums Haus rennen und Blätter sammeln -.-

P$iaZDe93


Was ich noch vergessen hab:

Die Mutter will in den nächsten Monaten ein eigenes Unternehmen eröffnen, daher sitzt sie oft einfach mit dem Notebook am Tisch und muss arbeiten. Das ist noch schwieriger als wie wenn sie gar nicht hier wäre, weil die Zweijährige sie dann laufend nervt, wenn ich nicht gut genug spiele ]:D

Das Haus ist leider nicht groß genug, um sich zum Arbeiten irgendwohin zurückzuziehen...

S.tel#la8x0


da sie nicht alleine spielen will...

Das funktioniert vielleicht fünf Minuten und dann tickt die Zweijährige aus, weil sie irgendwohin will, in einen entfernten nicht einsehbaren Teil des Gartens und ich da mitkommen muss.

Ich bin ja der Meinung, dass eine Zweijährige lernen kann und muss, dass es nicht immer nur um IHREN Willen geht. Wenn sie austickt...nun, ich würde mal sagen, dass gehört zur normalen Trotzphase und geht vorbei. V.a. dann, wenn sie merkt, dass ihre Wutanfälle keinen Erfolg haben und sie ihren Willen so nicht durchsetzen kann.

Ich würde dich deshalb da zu mehr Konsequenz ermutigen. Auch wenns am Anfang vielleicht anstrengend ist.

SStelVlax80


Das ist noch schwieriger als wie wenn sie gar nicht hier wäre, weil die Zweijährige sie dann laufend nervt, wenn ich nicht gut genug spiele

In dem Fall musst du dich mit der Mutter absprechen, wenn du erfolgreich sein willst. Ihr beide müsst euch einig sein. Sonst spielt euch die Kleine ruckzuck gegeneinander aus.

RDalpyh_xHH


Glückwunsch, Du hast die schlechteste aller Karten gezogen...

Die Babyphase ist die anstrengendste in der Kindererziehung und ich weiss nicht, wie man einem jungen Mädchen als Au Pair zumuten kann, das 12 Stunden am Tag zu bewältigen. Die Arbeitszeiten hören sich extem illegal an. Die sind sicher auch in Australien reglementiert.

Wenn Du das Kind im Kinderwagen schiebst, ist das Arbeitszeit, auch wenn Du dabei shoppen kannst. Und das Kind in die Playgroup begleiten auch. Schreib Deine Zeiten auf, konfrontiere die Gasteltern mit dem Ergebnis und sage ihnen, daß das so nicht geht. Der 40h Vertrag ist auch die sie bindend.

Mit dem Baby kann ich Dir nicht viel raten. Als Eltern fühlt man irgendwann, was die Kinder wollen, nach 1 Monat hast Du da noch viel Potenzial, zu lernen. Solange das Baby ruhig ist, wenn es getragen wird... Tragetuch war bei uns eine super Lösung. Die 2 jährige.. Vorlesen? Sandkasten? Plantschbecken? Gib ihm die Sammlung Tupperdosen zum spielen...

Toilette... Nimm das Baby mit. Wir haben die Zwerge im Babyalter vor die Dusche auf ein Handtuch gelegt, Seil mit was zum gucken drüber gehängt, da waren sie für 20 Minuten ruhig und man konnte duschen oder auf Toilette.

b\lackhe/art)edqueexn


Wenn Du das Kind im Kinderwagen schiebst, ist das Arbeitszeit, auch wenn Du dabei shoppen kannst. Und das Kind in die Playgroup begleiten auch. Schreib Deine Zeiten auf, konfrontiere die Gasteltern mit dem Ergebnis und sage ihnen, daß das so nicht geht. Der 40h Vertrag ist auch die sie bindend.

Das würde ich eben auch sagen. Auch Zeiten in denen man nur auf Abruf ist, sind Arbeitszeiten. Somit würdest du meiner Rechnung nach schon nach drei bis dreieinhalb Tagen auf deine 40h kommen ":/

N>ailJouxga


Wenn Du das Kind im Kinderwagen schiebst, ist das Arbeitszeit, auch wenn Du dabei shoppen kannst. Und das Kind in die Playgroup begleiten auch.

Das ist super wichtig! Du bist nicht die Mutter, sondern "nur" eine Arbeitskraft mit Familienanschluss. Und du bist doch sicher nicht einmal um die halbe Welt gereist um ausschließlich zuhause zu sitzen, oder? Du musst ja auch deine Freizeit planen können und Leute kennenlernen (vielleicht gibts ja viel mehr in deinem Kaff, was du mit Kinderwagen gar nicht kennengelernt hast?) oder dich eben einfach in dein Zimmer zurück ziehen können.

Jede Zeit, in der du nicht tun kannst was du willst, weil du die Kinder dabei hast, ist Arbeitszeit und das muss dir und den Eltern klar sein.

BPenUita|B.


Ich würde mir über workaway.info schleunigst einen anderen Job in Australien besorgen...

MNilkyW_ex77


OMG, das klingt sooooo stressig......

Bin immer wieder froh, dass meine Entscheidung sich gegen Kinder zu entscheiden, die richtige war. (Mein Partner hätte nämlich gerne Kinder gehabt, aber ich hatte das Gefühl nicht belastbar genug dafür zu sein).

Unvorstellbar wie es manche Frauen ohne Hilfe schaffen (ohne Au-Pair, ohne viel Hilfe aus der Verwandschaft, manche sogar ohne Partner), und einige dann sogar noch (halbtags) arbeiten.

--

Ich würde an deiner Stelle das Gespräch mit deiner Gastfamilie suchen. Du sollst ja von deinem Auslandsaufenthalt auch was haben (Leute kennenlernen, Kurse besuchen, mal alleine unterwegs sein können.....)

PaiaZxe93


Hallo :)

Endlich mal wieder Zeit zum Schreiben...

Habe gestern dann zum ersten Mal versucht, konsequent zu sein. War draußen im Garten mit Baby auf der Decke und sie rannte herum, natürlich war es gerade überall da interessanter, wo sie gerade nicht war. Sprich hinter dem Haus, wo sie nicht allein hindarf.

Als ich nicht aufgestanden bin, als sie es wollte, hat sie einen Anfall gekriegt. Ich bin konsequent geblieben, hab ihr immer wieder erklärt, dass wir hierbleiben müssen, weil das Baby ja hier ist. Wir waren eh schon im "interessanten" Teil des Gartens, weil wir normalerweise immer vor dem Haus sind und sie immer hinters Haus will. Sie will eben immer da hin, wo sie gerade nicht ist %-|

Naja, sie fängt an zu brüllen, schreien, weinen. Mutter kommt heraus gestürmt, fragt, was los ist. Ich erkläre ihr, dass ich mit dem Baby hierbleiben wollte, weil ich sonst alles wieder umräumen muss, sprich Decke, Babyspielzeuge, Spucktuch usw. Das hat die Mutter zwar verstanden, hat sich dann aber erweichlichen lassen und ist mit der Zweijährigen nach vorn gegangen %-| Wo sie dann ganze zwei Minuten geblieben ist und dann doch wieder zurück wollte... Gott...

Naja, habe mich dazu entschlossen, mit der Gastfamilie zu reden. Wie fange ich denn so ein Gespräch am besten an? Immerhin bin ich doch schon sieben Wochen hier und dann komm ich nach so langer Zeit auf einmal daher und beschwer mich...

Verlassen möchte ich die Familie eigentlich nicht, weil sie ja echt nett sind , ich mich eigentlich wohlfühle und wir schon einen gemeinsamen Urlaub gebucht haben.

Liebe Grüße aus Australien,

Pia :-)

g*ato


Ich möchte nur was zu der Situation im Garten sagen: ich finde schon, dass es deine Aufgabe ist, die 2jährige zu bespassen. Sie langweilt sich eben schneller und will deswegen auf Erkundungstour. Wenn du lieber auf der Decke sitzen bleiben möchtest, fände ich das als Arbeitgeber auch nicht toll. Pack das Baby doch in den Kinderwagen, dann bist du mobiler (oder probier das mit der Trage mal selbst aus). Oder du musst der Grossen Spielmöglichkeiten bieten, dass sie dort bleibt, wo du sein möchtest.

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