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Problem nicht zahlender Mieter

Clhoclxate hat die Diskussion gestartet


HAllo!

Neben unseren anderen Problemen haben wir auch einen sehr unzuverlässigen Mieter. Er hat jetzt wieder letzten Monat nicht gezahlt, konnte es isch aber leisten nach Rumänien in Urlaub zu fahren >:(

Die üblichen Rechtswege mit Abmahnung usw. sind uns bekannt. Seine Zahlungen sind unregelmäßig. Immer mal wieder am Ende des Monats, dann nur die KM, dann wieder mal ratenweise. Es ist zum Kotzen,...

Wer hatte so was schon hinter sich und kann mir seine -Erfahrungen mitteilen? Bei uns ist das Faß jetzt übergelaufen. Ein klärendes Gespräch wollen wir nicht mehr. Er hat mehr als genügend Chancen bekommen. Er war mal ein Freund meines Mannes.

Antworten
j>acixd


Hallo,

dieses Problem kennen wir.

Da bleibt Euch nur die fristlose Kündigung wegen Zahlungsverzug und am besten mit anwaltlicher Hilfe,

damit Ihr auch noch an Euer Geld kommt und die Wohnung einigermaßen ordentlich zurückgegeben wird.

Ich wünsche Euch viel Glück.

LG :)_

AEliceimWKonde_rlaxnd


Die üblichen Rechtswege mit Abmahnung usw. sind uns bekannt.

Habt ihr ihn schon schriftlich abgemahnt? Damit erhält der Mieter die Chance, sein Verhalten zu ändern (siehe nachfolgender Link). Man kann in der Abmahnung eine fristlose Kündigung androhen, damit er weiß, welche Konsequenzen sein nicht vertragsgemäßes Verhalten nach sich ziehen kann, wenn er einfach immer so weiter macht.

[[http://www.onlineurteile.de/articles/mieter-zahlt-unregelmaessig-und-meist-zu-spaet/?cr_ses=1]]

Vielleicht ihm noch eine Aufstellung mit seiner unpünktlichen Zahlung beifügen, damit er sieht, wie oft das bisher auch schon war und dass Euch langsam die Hutschnur reißt. Ich hoffe, er zeigt Einsicht und alles kommt endlich auf die Reihe! :)*

Wenn ihr aber in jedem Fall kündigen wollt, wäre eine Beratung bei einem Fachanwalt für Mietrecht gut

C-hoclaxte


Einsicht wird er nicht zeigen. Wir haben schon genug Chancen eingeräumt, weil er zwischendurch auch arbeitslos war und da das Geld vom Amt kam und auch 2 kleine Kinder mit drin stecken.

Wir haben das auch schriftlich festgehalten, wenn er mal nicht zum vereinbarten Zeitpunkt zahlen kann, soll eres uns rechtzeitig sagen. Das war in den letzten 5 Monaten einfach zu viel. Wenn er sich dann dafür einen Roller kauft, obwohl er als angelernter Handwerker nicht viel verdient (man kann leben,wenn man es sich richtig einteilt), fühlt man sich nur noch verarscht.

in dem Schrieb haben wir auch geschrieben, daß dann die fristlise Kündigung erfolgt, wenn dies nicht passiert.

mrusi}cus_6x5


Seine Zahlungen sind unregelmäßig. Immer mal wieder am Ende des Monats, dann nur die KM, dann wieder mal ratenweise.

So was muss man sich echt nicht bieten lassen.

Wenn früher ein freundschaftliches Verhältnis bestand, wird auch die Miete vermutlich eher im günstigen Bereich liegen; zumindest nicht überhöht... Da sollte man doch erst recht eine insgesamt gute Zahlungsmoral erwarten dürfen?

mfond/+steurnxe


in dem Schrieb haben wir auch geschrieben, daß dann die fristlise Kündigung erfolgt, wenn dies nicht passiert.

Habt ihr da eine Frist reingesetzt?

Meiner Meinung nach solltet ihr auf die rein juristische Spur wechseln. Fristen setzen, und anschließend das durchziehen, was ihr angekündigt habt.

Ob er arbeitslos ist, wieviele Kinder er hat, wo er Urlaub macht und inwieweit er mobilisiert ist, das sollte Euch in Zukunft alles egal sein. (Auch wenns schwerfällt) Euer Interesse ist nur noch, regelmäßig die Miete für die Wohnung zu bekommen. Von wem und warum ist egal.

Ich befürchte, um ein Gerichtsverfahren werdet ihr da nicht drumrum kommen.

ASlizceimWo@nderlaxnd


Ich (an Eurer Stelle) würde ihm eine allerallerallerletzte Chance einräumen. Ich würde schreiben, dass Eure Gespräche und Schreiben vom ... ohne nennenswerte Änderung geblieben sei und dass Ihr nicht mehr länger gewillt seid, seine unpünktlichen und unvollständigen Zahlungen hinzunehmen. Dann würde ich schreiben, dass, wenn er ab Eurem aktuellen Schreiben wieder die Mietzahlungen unpünktlich und unvollständig leistet (d. h. konkret, die vereinbarte Miete nicht am 3. Werktag des Monats vollumfänglich auf Eurem Konto eingeht), Ihr die Angelegenheit einem Anwalt übergebt.

Ihr könnt auch reinschreiben, Ihr würdet vorschlagen, dass er sofort einen Dauerauftrag einrichtet, damit in Zukunft die Mietzahlungen pünktlich erfolgen. Vielleicht ist er einfach ein Chaot und kriegt das nicht gebacken.

Das Schreiben per Einwurf-Einschreiben an Ihn schicken und hoffen, dass es fruchtet.

Wenn sich nichts ändert könnt Ihr zu einem Anwalt für Mietrecht gehen. Vielleicht auch bei diesem Verein anwaltliche Hilfe bekommen:

[[https://de.wikipedia.org/wiki/Haus_%26_Grund]]

Vielleicht ist er einer von der hartgesottenen Fraktion und reagiert nur, wenn ein Anwalt schreibt

Sdhojo


Ich (an Eurer Stelle) würde ihm eine allerallerallerletzte Chance einräumen.

Weshalb?

Dqi|eKruJemxi


mit diesen "Chancen und letzte Chance und allerletzte Chance" wäre ich vorsichtig, daraus kann man auch mal ganz schnell eine "übliche Praxis" ableiten, nach dem Motto, dass absprachegemäß in der Vergangenheit auf eine regelmäßige Zahlung von eurer Seite keinen Wert gelegt wurde, Drohungen von Konsequenzen ohnehin nie umgesetzt wurden und er in gutem Glauben hätte sein können, dass dies auch für die Zukunft gilt.

A(liceim|Wondexrland


Die Kruemi:

Da hast Du sicher recht. Kommt halt drauf an, wie hoch die "Geduldsreserven" noch sind. Natürlich muss der Anwalt dann auch wirklich eingesetzt werden. Androhen und nicht ausführen ist ein weniger gutes pädagogisches Element. Sie muss ihn ja langwierig zu pünktlicher Mietzahlung "erziehen", was halt nervt.

C:

Übrigens lese ich gerade noch, dass es möglich ist, vom Mieter Verzugszinsen zu erhalten. Schließlich benutzt er Euch ja quasi unautorisierter Weise als "Bank":

[[http://www.experto.de/immobilien/immobilienrecht/verspaetete-mietzahlungen-das-koennen-sie-tun.html]]. Es ist laut dem Link sogar rechtens, das Mahnschreiben mit einer kleiner Gebühr zu berechnen. Auf die Verzugszinsen würde ich an Deiner Stelle daher nicht verzichten und auch nicht auf die Gebühr für das Schreiben.

EEsXchelbachxer


Schnellstens Kündigen und raus damit,alles andere ist verlorene Zeit,Mühe und Geduld.

EGsch6eNl8b<achxer


Eventuell erledigt sich beim nächsten Rumänienurlaub ja von alleine wenn er sieht wieviel Platz dort nun ist!

Cyor4nelixa59


Die Freundschaft dürfte Geschichte sein. Da verläßt sich jemand darauf, daß ihn die alte Bekanntschaft vor weiteren Maßnahmen schützt und tanzt euch nach Belieben auf der Nase rum. Mein Rat wäre ebenfalls: kündigen! Kann sein, daß das dann zum Anwalt gehen muß und das Ganze eine längere Veranstaltung wird, aber lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken (bzw. Ärger) ohne Ende!

C9o:mr'axn


Die üblichen Rechtswege mit Abmahnung usw. sind uns bekannt.

Wirklich?

Wenn ihr richtig und formell korrekt gemahnt habt, könnt ihr das gerichtliche Mahnverfahren eröffnen. Dann kümmert sich jemand anderes drum. Bei den meisten bewirkt das Wunder und beschleunigt die Zahlungsbereitschaft ungemein.

Könnt ihr online beim Amtsgericht eröffnen, ist nicht viel Arbeit.

Ein Kunde meines Nebengewerbes meinte auch mal, eine geringe Rechnung nicht zahlen zu müssen, weil ich deswegen keinen Aufstand machen würde. Oh, wie hat er sich geirrt, und in 10 Tagen war das Geld da inkl. aller Mahngebühren.

Einziges Risiko: wenn er insolvent sein sollte, bleibt ihr auf den Gebühren hocken. Die Wahrscheinlichkeit ist aber gering und wird vom Gericht mit entsprechender Zähigkeit geprüft werden.

Aqlice imWJond0erland


Shojo:

Weil der juristische Weg wahrscheinlich auch Nerven kostet und ich persönlich es für besser halte, alle nichtjuristischen Wege vorher auszuprobieren.

Außerdem würde ich in dem letzten Schreiben formulieren, dass ich einen Anwalt mit der Sache beaufragen werden (falls das ihn endlich dazu bewegt sein Verhalten zu ändern). Auch möchte ich diesen Brief per Einwurf-Einschreiben nachweisen können, für alle Fälle.

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