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Allein im Wald- als Frau?

tpraum,tänzverinaxbc hat die Diskussion gestartet


In unserem Nachbardorf ist ein wunderschöner Wald. Ich liebe den Wald, bin gern draußen.

Der Wald ist tief und verwildert.

Mit Freunden bin ich gern dort, aber allein traue ich mich da nicht hin. Ab und an sind einige Jogger unterwegs.

Irgendwie habe ich aber zu große Angst als Mädel mitte 20 ins Gebüsch gezogen zu werden.

Spätestens seit diesem Fall mit der Aneli aus Sachsen hat man als Frau kaum noch Lust abgelegene Strecken zu gehen und aufgrund der momentanen Lage mit vielen Zuwanderern in der Nähe habe ich mittlerweile auch nicht mehr das optimal gute Gefühl da alleine lang zu laufen.

Andererseits würde ich sehr gerne, weil ich Natur liebe.

Was also tun? Wie kann ich mich überwinden? Hat jemand Ratschläge für mich?

Antworten
cshrigssxylay


Ich persönlich würde alleine auch nicht in den Wald gehen - unabhängig davon ob ich nun männlich oder weiblich bin - aber nicht wegen "Flüchtlingen" (was haben die auch im Wald verloren? ;-D ). Ich hätte mehr Angst vor Wildschwein Mamas oder sonstigen Tieren die mir zu nahe kommen könnten %:|

JUunge) Berigfee


Ich war mit 8 Jahren schon allein im Wald, geh auch mal nachts allein. Kein Ding. Vll hilft es Dir Pfeffersprqy dabeizuhaben.

cqhriPs'sylaxy


Was mir noch einfällt:

Ich war früher mit meinem Hund öfter mal im Wald. Vielleicht hast du ein Tierheim in der Nähe und könntest dort einem Hund eine kleine Freude machen und bist gleichzeitig nicht allein im Wald.

Oder von Freunden einen Gassi führen o.ä. @:)

w.ehi?hn8acjhtrssNternchGenx3


Hast du ganz allgemein Angst davor oder ist das auch an die Uhrzeit gekoppelt? Abends würd ich nämlich auch einen Bogen drum machen, aber tagsüber wäre es kein Problem für mich.

Alternative Möglichkeit: Leih dir für solche Spaziergänge bei Freunden oder im Tierheim einen Vierbeiner, der dich begleiten kann. ;-)

KWürbiskeurnchen


Genau das war mein erster Gedanke! Wenn man so gern in den Wald geht, allein aber Angst hat, ist ein Hund genau der richtige Begleiter :)^ ;-)

DwifeKruexmi


alleine abends durch eine Großstadt zu gehen, ist definitiv gefährlicher, als alleine im Wald zu sein. Es lohnt sich auch für "Bösewichte" nicht, an einer einsamen Waldlichtung auf Beute zu lauern, weil da einfach so wenige vorbeikommen. Diese Wald-Angst haben wir wohl den Gebrüdern Grimm zu verdanken ;-) Ich wohne sehr abgelegen am Waldrand und habe im Sommer sogar nachts die Wohnungstür offen stehen, damit das Haus auskühlt. Als ich noch in der Stadt gewohnt habe, hatte ich ein Sicherheitsschloß an der Tür.

SDha/ne54


Wenn du Angst hast, mach es nicht.

Ich war bei uns im ansässigen Wald einmal joggen. Als ich die zweite Runde lief, lief einige hundert Meter vor mir eine andere Joggerin.

Als ich sie nach einiger Zeit überholt habe, hat sie völlig panisch und ängslich reagiert und ihr Jogging abgebrochen. Ich bin einfach weiter gelaufen und habe mich starkt gewundert.

Fand ihre Reaktion maßlos übertrieben. Wie kann man so reagieren wenn man als Jogger im Wald auf andere Jogger trifft. Hab ich echt noch nicht erlebt sowas.

Deshalb wenn du jetzt schon so ängslich bist, geh halt nicht in den Wald.

S(hoj%o


Das ist ja unfreiwillig komisch hier

Spätestens seit diesem Fall mit der Aneli aus Sachsen

Anneli, mit 2 n. Nach Stand der Ermittlungen handelte es sich um einen Entführungsfall mit der Absicht, Lösegeld zu erpressen, nicht um ein Sexualdelikt.

Genau das war mein erster Gedanke! Wenn man so gern in den Wald geht, allein aber Angst hat, ist ein Hund genau der richtige Begleiter :)^ ;-)

Anneli mit 2 n hatte einen Hund dabei, soweit ich weiß.

FblamecLheHn79


Ich bin fast täglich im Wald unterwegs zu allen Tages und manchmal auch Nachtzeit. Aber ich habe immer mindestens einen Hund dabei. Meistens 2. Ich würde mich alleine ab der Dämmerung nicht mehr in den Wald trauen. Mit den Hunden stört es mich gar nicht

Houdiupfupxf1


Ich bin seit 20 Jahren beinahe täglich allein im Wald. Zugegeben, auf dem Pferderücken.

Noch nie ist mir ein Bösewicht, oder eine kampflustige Wildsau begegnet.

Die Bösewichte haben auch anderes zu tun, als stunden- oder gar tagelang hinter einem Baum auf ein passendes Opfer zu warten, um es in die Büsche zu ziehen.

Wildschweine sind sehr scheu und wachsam, die verschwinden bereits, sobald du auch nur den Wald betrittst.

Die Wildsau-Begegnungen, die ich seit meiner Reiterkarriere hatte, waren alle während der Jagd und die Tiere waren auf der Flucht. Dann haben sie auch anderes im Sinn, als Spaziergänger anzugreifen.

Was am nächtlichen Wald unheimlich ist, sind die Geräusche gewisser Tiere. Wir empfinden das so, weil wir diese Geräusche nicht kennen und können sie nicht einordnen.

Ein Rehbock kann zum Beispiel weinen wie ein Kleinkind und ein kreischender Hase lässt einem auch das Blut gefrieren.

Ganz abgesehen von den seltsamen Schreien der Füchse.

Aber ich kann verstehen, wenn man sich allein im Wald unsicher fühlt. Da finde ich die Idee mit einem Begleithund ganz praktisch.

E>hema+ligPer NuUtzer (#53x0218)


Wenn du dir deshalb einen Hund zulegen willst, dann aber auch einen, der sich wirklich zur Verteidigung eignet und dir gehorcht.

Für mich finde ich es im Wald - auch abends/bei Dämmerung - sicherer als in der Innenstadt.

Rein statistisch betrachtet wirst du deutlich wahrscheinlicher von jemanden aus deinem Familien- oder Bekanntenkreis vergewaltigt (das Näeh- und Vertrauensverhältnis ausnutzend, das beim Opfer für Hemmungen sorgt sich unmittelbar zu wehren) als gewaltsam von dem ominösen "Fremden hinter dem Busch".

C2ornselia359


Wildschweine sind sehr scheu und wachsam, die verschwinden bereits, sobald du auch nur den Wald betrittst.

Ich bin bei uns im Wald beim Joggen sowohl schon einer Wildschweinmutter mit einem ganzen Rudel Jungtiere als auch Rehen begegnet. Die Wildschweinmutter war blitzschnell weg, die Jungen auch, bis auf eines. Ich bin dann schnell weiter, damit die Mutter nicht denkt, ich wollte dem Kleinen was, es hat sich im Gebüsch versteckt.

Rehe mehrfach, die tollste Begegnung war mal, als ca. 15 Meter vor mir zwei in aller Seelenruhe über den Waldweg trotteten. Die hatten mich gesehen, es kümmerte sie aber einen feuchten Kehricht. Dann nochmal, frühmorgens in einer Schneise, von weitem. Auch das Reh hatte mich gesehen und hielt es überhaupt nicht für nötig, abzuhauen.

Joggen als Frau allein ist bei uns im Wald überhaupt kein Problem. Ich begegne schon früh am Morgen einer ganzen Reihe anderer Jogger, Männlein und Weiblein, allein oder zu zweit. Dazwischen Leute mit Hund. Angst hatte ich da noch nie.

Nyailaouga


zu menschlichen Gefahren und Begleithund siehe Shojo.

Mit Blick auf Psychopathen gilt im Wald das gleiche wie in der Stadt: wenn du jeden Tag zur gleichen Uhrzeit den gleichen Weg läufst, kann der äußerst unwahrscheinliche Fall auftreten, dass ein böser Mensch auf dich aufmerksam wird und genau dir Leid antun will. Willst du das vermeiden, ändere deine Gewohnheiten.

Ich bin allerdings auch nicht gerne allein im Wald. Ich kenne aber auch nur unheimliche Wälder. Da ist es oft dunkel, Bäume sehen seltsam aus und die Gefahr eines Zombie/Troll/Geisterangriffs ist gegenüber dem freien Feld ungefähr 10x so hoch.

HWudiTpfuppfx1


die Gefahr eines Zombie/Troll/Geisterangriffs ist gegenüber dem freien Feld ungefähr 10x so hoch.

Ich kann da nur raten, weniger einschlägige Filme zu schauen. ;-D

wenn du jeden Tag zur gleichen Uhrzeit den gleichen Weg läufst, kann der äußerst unwahrscheinliche Fall auftreten, dass ein böser Mensch auf dich aufmerksam wird und genau dir Leid antun will. Willst du das vermeiden, ändere deine Gewohnheiten.

Da hast du absolut recht. Pösewichte beobachten oft ihre potentiellen Opfer, bevor sie zuschlagen.

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