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Nicht arbeiten gehen, obwohl man es könnte?

B7enutzernwamex001


Also Aldi ist das Wurscht ob an der Kasse eine Akademikerin sitzt oder jemand Ungelerntes mit Hauptschulabschluss. Nur weil ich studiert habe arbeite ich ja nicht schneller.

E6hemalifger Ndut#zer (#b469x485)


Seit dem Wintersemester 2006/2007 gibt es in Deutschland einen Masterstudiengang der Pferdewissenschaften (www.uni-goettingen.de). Es handelt sich um einen weiterführenden Studiengang - aufbauend auf dem Bachelor-Abschluss in einer fachlich einschlägigen Fachrichtung bzw. Biologie oder einem Studienabschluss in der Veterinärmedizin

[[http://www.pferd-aktuell.de/ausbildung/pferdewissenschaften/pferdewissenschaften]]

Also hast Du ja vorher noch was Anderes studiert

SNilkP+earl


TE:

Eine recht armselige Einstellung. "Auf nass" leben vom Steuerzahler, ohne Ziele, ohne Ehre, ohne Verantwortung, ohne eine andere Aussicht, als ewig anderen auf der Tasche zu liegen. :(v Von 30 bis 80 nichts als Ödnis.

"Eine Art Burnout" übersetze ich hier mal mit "eine Art von Faulheit und Lustlosigkeit".

Wem's Spaß macht ... ":/

n"emaue


@silkpearl.....PERFEKT gesagt.....da kriege ich echt nen anfall

G1u{ck5yx068


Mal ein kurzer Zwischenruf, weil ich gerade den Thread entdeckt habe, momentan, aber im Stress (trotz keiner Arbeit %-| ) und erkältet bin.

Ich mache das seit 2 Jahren, einfach nicht mehr arbeiten zugehen, beziehe auch kein Arbeitslosengeld oder Hartz IV.

Nun ja Geld ist knapp, es hat Vor- und Nachteile. Meine letzten Jobs waren so, das ich auf die gerne verzichten kann. Allerdings, bin ich auch nicht der Typ, der vor Unternehmunglust und Kontakfreude strotzt, die soziale Anbindung, fehlt mir schon.

Momantan ziehe ich gerade um und überall tun sich Baustellen auf (z.B. habe ich ein Erkältungsbad genommen und nun ist der Abfuss verstopft :-( , so läuft das irgendwie ständig. Daher wenig Zeit.

AIltersagck5x6


Also jetzt mal ganz tiefenentspannt.

Da hat jemand keine Lust zu arbeiten bzw. ist KRANK und kann nicht arbeiten.

EINER!

Würden alle die arbeiten WOLLEN auch eine halbwegs vernünftig bezahlte Arbeit bekommen, könnten wir diese Harz4 Einzelfälle aus der Portokasse bezahlen.

Es gibt genug Kriegsflüchtlinge die schon HIER sind und es sind MILLIONEN auf dem Weg.

Allen hat Frau Merkel GELD und Haus versprochen.

Wartet mal wenige Monate wenn diese Flüchtlinge im Winter immer noch in Zelten hausen und das frieren bekommen was dann hier los ist.

Aber das sind ja Kriegsflüchtlinge die zwar schon Jahrelang in der Türkei wohnten und jetzt übers Meer kommen um Merkels Versprechen einzulösen.

Hackt ruhig weiter auf Einzelnen rum, dann bemerkt Ihr die Millionen nicht.

MfG

sEchnuecke1!98_5


@ SilkPearl

Von 30 bis 80 nichts als Ödnis.

Ehrlich, Menschen, die ohne Arbeit in Ödnis leben, tun mir leid!

Ich könnte problemlos die nächsten 1000 Jahre füllen, ohne Erwerbsarbeit ;-D ich würde Selbstversorger werden, mir einen riesen Garten anschaffen, Hund als Haustier und ehrenamtlich arbeiten, Zeit mit meinen Nichten und Neffen verbringen, basteln, meine Eltern bei Pflegebedürftigkeit pflegen, Sprachen lernen, auf der Uni viele Kurse belegen und mich weiterbilden, Lesen, Schreiben, vielleicht ein Instrument lernen, aufwändige Rezepte kochen, vielleicht mal eine gewisse Zeit als Camper / aus dem Rucksack leben usw. usw. usw.

F%raur-IWnxa


Kann es sein, dass du Angst hast zu versagen?

Mir ging es in der ersten Zeit als ich studiert habe so.

Ich hatte immer Angst zu versagen, dass ich die Arbeit nicht gut mache und habe es dann gleich mit einem Nebenjob gelassen.

Heute bin ich glückliche Erzieherin in einer Kita und jobbe noch am Wochenende an der Kasse dazu. Hätte ich damals gewusst, dass meine Ängste unbegründet waren, hätte ich viel eher los gelegt.

E9hemalig{er N\utzerp (#572}661)


Ich könnte problemlos die nächsten 1000 Jahre füllen, ohne Erwerbsarbeit ;-D ich würde Selbstversorger werden, mir einen riesen Garten anschaffen, Hund als Haustier und ehrenamtlich arbeiten, Zeit mit meinen Nichten und Neffen verbringen, basteln, meine Eltern bei Pflegebedürftigkeit pflegen, Sprachen lernen, auf der Uni viele Kurse belegen und mich weiterbilden, Lesen, Schreiben, vielleicht ein Instrument lernen, aufwändige Rezepte kochen, vielleicht mal eine gewisse Zeit als Camper / aus dem Rucksack leben usw. usw. usw.

Könnte ich auch. Wenn das Grundkapital da ist, sich einen Garten anzuschaffen, etc. Aber leider bleibt das Wunschdenken. Aber Träumen ist ja erlaubt :P

s*chn:ecke1(9"8t5


In vielen Städten gibt es urban-gardening-Projekte, wo man für kleines Geld eine Parzelle mieten kann.

Ich kann mir vorstellen, dass der Bauer ums Eck sogar noch günstiger ein paar Quadratmeter vermietet. Und: Träumen ist immer gut :)_

s)chnezck=e198x5


PS: ich kann mir schon vorstellen, dass dies auch gesamtgesellschaftlich ein guter Tausch wäre: Menschen, die ökologisch wirtschaften, sich ehrenamtlich engagieren, für ihre Angehörigen da sind (z.B. Pflege, aber auch Kinderbetreuung)... ich sehe da auch sehr, sehr, sehr viel gutes Potenzial - was vollzeit arbeitende Menschen logischerweise aus zeitlichen Gründen nicht haben.

SuilkPIeAaHrl


Ehrlich, Menschen, die ohne Arbeit in Ödnis leben, tun mir leid!

Schnecke, da hast Du mich missverstanden, darf ich den Irrtum aufklären?

Gerade wer einer normalen Arbeit nachgeht, kann seine Freizeit so genießen, wie Du beschrieben hast - er hat genügend Geld und die innere Ruhe, die ihm diese Dinge so angenehm machen; das gilt in der Regel, die wie immer durch Ausnahmen bestätigt wird.

Dass heute auch der Arbeitsverweigerer froh grinsend von 1000 Aktivitäten schwärmen kann, und er nur zu gern bereit ist, sich auf dem Rücken anderer freudig zurückzulehnen, zeigt, außer dass in unserer Gesellschaft etwas schief läuft, eine gewisse innere Verwahrlosung auf - ja, da bin ich glashart!

SDilkPexarl


Außerdem: Was meinst Du, wie lange hat ein/e Dreißigjährige/r Freude am Nichtstun außer den Hobbys nachzugehen? Einige Jahre vielleicht.

Dann wird vieles von den ersehnten Vergnügungen schal; nicht zuletzt deshalb, weil es der Kontrast ist zwischen geregelter Arbeit und Freizeit, der die Freizeitaktivitäten so angenehm macht.

Hinzu kommt das sich immer mehr aufdrängende Gefühl, in dem Alter als "Rentner" am Rande der Gesellschaft zu stehen.

SXtahlbhamBmer


Stammtisch an: Wird Zeit, dass arbeitsunwilligen Hartz 4 Empfänger alles gestrichen wird und das nun verfügbare Geld besser verteilt wird, an Kranke, Behinderte und sonstige wirklich Bedürftige, die sich ihre Lage nicht ausgesucht haben Stammtisch aus

Wie man sieht hat der Stammtisch leider fast immer Recht.

S-unf:lowerx_73


Ich könnte auch gut ohne Arbeit. Gerade so nach einigen Tagen Urlaub, der gefühlt zu kurz war und und und. Interessen habe ich genug. Aber ich muss auch sagen: Irgendwann würde mir letztlich doch eine gewisse Anerkennung fehlen. Wobei ich halt sagen muss, dass ich erstmals seit Jahren in meinem Job (trotz wenig Geld und unfreiwilliger Teilzeit) wirklich zufrieden bin. Freiraum, nette Kollegen, keine Überforderung sondern Herausforderungen.

Was mich bei dem Thema grandios ankotzt:

Leute, die wirlich nicht WOLLEN. Ich erlebe so viele v.a. junge Menschen, die nicht KÖNNEN, aber mangels Einzahlung in Rentenkasse bei Hartz IV oder Grundsicherung landen. Es fehlt ein Konzept, wirklich arbeitsunfähigen Menschen vor Altersrente ein Dasen zu ermöglichen, was lebenswerst ist und auch Aktivitäten ermöglicht. Also mehr als Hartz IV. Weniger gnädig bin ich daher mit denen, die können, aber nicht wollen. Gesunde Menschen ohne Kinderbetreuungsprobleme halt. Oder die, die nebenbei schwarz arbeiten (in der Branche meines Freundes ein großes Thema).

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