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Nicht arbeiten gehen, obwohl man es könnte?

ATntwig9onxe


(Deine meine ich nicht!)

(SilkPearl)

Ich hatte mich schon gewundert, weil weder in meinem Beitrag, noch in dem folgen Link zu einem Beitrag der ARD etwas derartiges finden konnte.

Sgunfhlower[_7x3


Dein Beitrag ist es auch nicht. Aber es kommen halt die Stimmen, dass es keinen Fachkräftemangel gibt und und und. Muss man halt sehr differenziert betrachten und nicht auf eher populistischem Niveau.

Schwieriges Thema... zumal ja auch die Neigung besteht, gerechtfertigte Sorgen ebenfalls in die "rechte Ecke" zu schieben...

TXimb,atukxu


Ich verstehe immer noch nicht, was die Behandlung der Frage Fachkräftemangel ja/nein mit der rechten Ecke zu tun hat.

S[talfxyr


Ich persönlich glaube nicht, dass hier jemand sein Gewissen völlig ausschalten kann, sofern er ein waches besitzt; tumbe antisoziale Menschen ausgenommen.

Genau da frage ich zweifelnd nach: das ist für euch wirklich eine Gewissensfrage? Euch für den Reichtum anderer abzubuckeln ist euch so eine Ehre, dass jeder, der es anders tut, ein schlechtes Gewissen haben müsste? :-o Du glaubst wirklich, du arbeitest für deine Mitmenschen? ":/

Ich verstehe immer noch nicht, was die Behandlung der Frage Fachkräftemangel ja/nein mit der rechten Ecke zu tun hat.

Das funktioniert so: angeblich haben wir/droht uns ein Fachkräftemangel. Laut Politik brauchen wir u.a. deshalb Zuwanderung. Das Argument, dass ein Fachkräftemangel ein Märchen ist, kann dann natürlich auch von Menschen genutzt werden, die sich hierüber gegen Zuwanderung aussprechen wollen. So hast du ganz schnell die Verknüpfung "rechts" und "Zweifel am Fachkräftemangel", und wie das in Deutschland 2015 nun mal so ist, ist damit auch jeder, der nur Zweifel am Fachkräftemangel äußert, schon mal potentiell verdächtig.

Aber SilkPearl, deine Beiträge im Faden sind übrigens auch nicht gerade links. ;-)

T<imb'atuxku


Stalfyr

Sehe ich anders. Der angebliche Fachkräftemangel ist keine Erfindung der Politik, sondern der Wirtschaftsverbände, deren Absicht es ist, eine möglichst große Reserve Arbeit suchender Menschen aufzubauen. Die wird nur als Drohkulisse gebraucht, um die tatsächlich benötigten Kräfte bestens zu unterdrücken und auszubeuten. Das funktioniert seit Jahren prächtig. Die Politik lässt sich lediglich vor den Karren spannen. Insofern ist das Thema eigentlich ein wirtschaftliches und kein politisches, und somit weder rechts noch links.

Aber wenn ich es dann schon einordnen soll: Da ich den behaupteten Fachkräftemangel nur als den Weg ansehe, Arbeitskräfte hierzulande weiter klein zu halten, zu unterdrücken und auszubeuten, sind meine Zweifel nicht rechts, sondern eher links. Schließlich geht es mir um das Wohl der Arbeiter.

S>taSlfyxr


Timbatuku

Das ist klar, die Politik hat das nicht erfunden. Aber sie springt auf den Zug auf und unterstützt die Umsetzung.

Natürlich unter dem Vorwand, dass es zum Wohle des Volkes wäre. ;-)

S8ta{lfxyr


Edit: mehr noch als "unterstützt", ermöglicht sie geradezu. Dazu fehlen der Wirtschaft die "Befugnisse", die Politik aber kann es.

SIilkPeaxrl


Aber SilkPearl, deine Beiträge im Faden sind übrigens auch nicht gerade links.

Habe ich das denn behauptet, dass ich links stehe? Ich sehe mich weder rechts noch links, sondern da, wo der gesunde Menschenverstand herrscht. ;-)

S-ilLkPxearl


Schwieriges Thema... zumal ja auch die Neigung besteht, gerechtfertigte Sorgen ebenfalls in die "rechte Ecke" zu schieben...

Ja, schwierig ist es. Dass gerechtfertigte Sorgen in die "recht Ecke" geschoben werden können, stimmt, aber leider nutzt die rechte Ecke genau diese Sorgen für ihre hetzerischen Zwecke aus; das macht hellhörig - und lässt vielleicht auch mal die Flöhe husten hören.

Es ist aber besser, hier überaufmerksam zu sein - und schon mal die Flöhe zu treffen ;-) -als den Rechten Raum zu geben für ihre Polemik.

SkilkPeaxrl


Bitte versteht mich richtig: Auch mich macht die derzeitige Lage nicht glücklich. Die Politik erscheint gnadenlos überfordert - reagiert teilweise zu spät und ziemlich konfus, was aufgrund der plötzlichen Zutpitzung der Krise nicht verwunderlich ist. Nur ist Futter für die radikalen Rechten das Allerletzte, was wir derzeit, einfach aufgrund der eingetretenen Tatsachen und dessen was noch kommt, brauchen könnten.

_>PaUrvsatxi_


SilkPearl, man kann es aber auch übertreiben.

S!ilkPxearl


Parvati,

man kann es aber auch achtlos verdrängen.

_]ParSvaeti_


SilkPearl, ehrlich gesagt wäre mir das zu mühselig so weit um die Ecke zu denken, wie du es hier tust.

Srtal1fxyr


Habe ich das denn behauptet, dass ich links stehe?

Nein, das hast du nicht (dein überempfindlicher "Rechts-Radar" wäre allerdings passend ;-) ), das "nicht gerade links" sollte auch nur ausdrücken, dass du dafür, dass du hier so engagiertes Rechten-Bashing betreibst, in diesem Faden Beiträge lieferst, die man durchaus auch als klassisch rechts(liberal) bezeichnen könnte. ;-)

Ich (!) vermute (!) (subjektiv! ;-) ) du bist einer dieser Menschen, die aus Prinzip gegen rechts sind, weil es zum guten Ton gehört oder weil sie falsche, völlig undifferenzierte Assoziationen zum Begriff haben (rechts = Nazischläger o.ä.). Ansonsten erschließt sich mir die panische Angst vor der "rechten Ecke", die genausowenig homogen ist wie die linke, nicht wirklich. ":/

S?i+lZkPeayrl


I

ch (!) vermute (!) (subjektiv! ;-) ) du bist einer dieser Menschen, die aus Prinzip gegen rechts sind, weil es zum guten Ton gehört oder weil sie falsche, völlig undifferenzierte Assoziationen zum Begriff haben (rechts = Nazischläger o.ä.).

Ach nein, Stalfyr, da unterschätzt Du mich. Ich bin schon in der Lage, mir meine eigenen Gedanken zu machen.

Ansonsten erschließt sich mir die panische Angst vor der "rechten Ecke", die genausowenig homogen ist wie die linke, nicht wirklich. ":/

Natürlich ist die rechte Ecke nicht homogen. Aber solche Krisen wie die derzeitige liefern den Radikalen Munition. Und das sollte nicht noch in Foren geschürt werden. Selbst Du ;-) wirst mitbekommen haben, dass angezündete Asylantenheime werder gut sind noch Gutes bewirken. Da heißt es für mich eindeutig: "Wehret den Anfängen". Und das könnte Ihr hier alle zusammen übertrieben finden - offenbar steckt in dieser Krise einiges an "Potential" für die äußerste Rechte. Und das "bashe" ich in der Tat!

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