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Nicht arbeiten gehen, obwohl man es könnte?

_bP#arv7atix_


@ SilkPearl

Es gibt da etwas, das nennt sich PN. Ansonsten macht doch einfach einen neuen Faden auf.

Parvati: Mach Du doch … :-p ;-D

Kein Problem: Meiner Meinung nach soll jeder machen, was er für richtig hält. Will jemand nicht arbeiten, soll er es eben lassen. Dann lieber jemanden die Arbeit geben, der motiviert ist. So macht man beide Seiten glücklich. Jemanden zu etwas zwingen, halte ich immer für den falschen Weg. Man sollte es schon freiwillig wollen, auch arbeiten.

S]talLfyxr


Ansonsten macht doch einfach einen neuen Faden auf.

Das führt wegen der häufigen Fadenschließungen zu nichts. Ich habe ja Verständnis für die Moderation, weil Kontrolle bei diesen rasend wachsenden Fäden echt anstrengend sein muss, aber es ist halt auch schade, dass das Thema, welches derzeit nunmal auf den Nägeln brennt, hier nicht fließend diskutiert werden kann. So weicht es natürlich auf andere sich anbietende Fäden aus, die, so wie dieser hier, durchaus auch gewisse Überschneidungsansätze bieten.

Will jemand nicht arbeiten, soll er es eben lassen. Dann lieber jemanden die Arbeit geben, der motiviert ist. So macht man beide Seiten glücklich. Jemanden zu etwas zwingen, halte ich immer für den falschen Weg. Man sollte es schon freiwillig wollen, auch arbeiten.

Sehe ich auch so, zwingen kann man letztlich eh niemanden. Gut, man kann ihm unter Androhung von Leistungskürzungen verpflichten, sich zu bewerben, aber wer nicht ganz blöde ist, sollte es schaffen, sich so anzustellen, dass er den Job nicht kriegt.

Ich glaube aber auch, dass es gar nicht so viele Menschen gibt, die nicht arbeiten wollen. Aber natürlich will nicht jeder jeden Job machen. Das finde ich gerechtfertigt.

T\imbaxtuku


Aber natürlich will nicht jeder jeden Job machen.

Ergänzend: Natürlich will nicht jeder jeden Job für jeden Preis machen.

Ein Erwerbseinkommen auf Hartz IV Niveau ist nicht gerade motivierend.

Sbtalfxyr


Richtig, das kommt noch dazu.

TAimbatxuku


SilkPearl

... sondern da, wo der gesunde Menschenverstand herrscht. ;-)

Ok, und wo herrscht der? Eher links oder eher rechts? Oder mal hier und mal dort?

Nur ist Futter für die radikalen Rechten das Allerletzte, was wir derzeit, einfach aufgrund der eingetretenen Tatsachen und dessen was noch kommt, brauchen könnten.

Heißt das, wir müssen grundsätzlich das machen, was die radikalen Rechten nicht wollen, selbst wenn wir das eigentlich für falsch halten? Oder anders ausgedrückt: Wenn das, was wir in einer gegebenen Situation für richtig halten, zufällig auch der Position der radikalen Rechten entspricht, dann dürfen wir das auf keinen Fall machen, weil wir sonst der radikalen Rechten Futter geben? Ist das so richtig?

Wenn du das so siehst, dann regieren die radikalen Rechten de facto das Land.

Ich bin schon in der Lage, mir meine eigenen Gedanken zu machen.

Das kann im Prinzip jeder. Entscheidend ist, was hinten raus kommt, wie Ex-Kanzler Kohl zu sagen pflegte.

Es fragt sich doch: Eskalation in solch einer Lage wie momentan - was sollte die wohl bringen?

Nichts. Die Lage eskaliert aber bereits von selbst. Daher muss die Frage lauten: Wie beruhigen wir die Lage?

Tbimblatukxu


IchmachmirdieWelt

Dazu eine Frage: Was nützt es den anderen Ländern, wenn "all" deren Fachkräfte zu uns kommen? Wie sollen sie dann wirtschaftlich etc. auf die Beine kommen? Werden die Fachkräfte irgendwann wieder zurück in ihr Heimatland gehen und dann kräftig mit anpacken? ???

Ein wichtiger Aspekt! Wirtschaftlich werden die Länder, deren Fachkräfte wir abwerben, natürlich stark geschädigt. Umso leichter können wir ihnen dann unsere durch Dumpinglöhne vergünstigten Waren verkaufen. Die können sie natürlich nicht bezahlen, aber dafür gibt es ja Kredite. Das geht viele Jahre gut. Aber das Ende kommt. Griechenland ist überall.

MHongxer


Kein Problem: Meiner Meinung nach soll jeder machen, was er für richtig hält. Will jemand nicht arbeiten, soll er es eben lassen. Dann lieber jemanden die Arbeit geben, der motiviert ist. So macht man beide Seiten glücklich. Jemanden zu etwas zwingen, halte ich immer für den falschen Weg. Man sollte es schon freiwillig wollen, auch arbeiten.

_Parvati_

Das ist ja eine super Lösung, bzw. Einstellung...

Ja, es kann jeder machen, was er/sie für richtig hält, dann aber bitte nicht auf Kosten der Allgemeinheit. Es muss einen Zwang geben, alles andere wäre ein falsches Signal. Ich glaube, es könnten sich viele Menschen etwas Beseres vorstellen, als 40 oder mehr Stunden die Woche zu arbeiten. Die tuns es aber dennoch.

S/il`kPexarl


Timbatuku, auch auf Deine - offenbar bewusst provozierenden - Fragen gehe ich jetzt mal nicht ein, auch wegen des Fadenthemas.

Zu diesem für mich noch abschließend:

Wenn alle Leute, die keine Lust hätten, zu arbeiten, es nicht täten - was würde dann aus diesem Staat? Die Antwort darf sich jeder selbst geben.

Nur ein megareicher Ölstaat kann seine paar Einwohner wohl so aushalten, normale Staaten können es definitiv nicht. Für mich ist die Vorstellung eines arbeitsfreien Paradieses Kindergarten, sonst nichts.

mmitte7lgr)obröhrixg


@ Silkpearl

Wiese gehst du eigentlich wie selbstverständlich davon aus, dass die meisten Menschen nicht arbeiten wollen?

Sie wollen es vielleicht nicht, wenn für einen 'tschuldigung schscheiß Job im Endeffekt nicht mehr rauspringt als Hartz VI, aber ich bin mir sehr sicher, dass ein sehr großer Teil der Menschen arbeiten will - du bist nur zu sehr auf Erwerbsarbeit fixiert. Fast jeder verbringt seine Freizeit mit mehr als vor dem Fernseher hocken, viele haben Hobbys, in denen sie richtig gut sind. Fast jeder sucht sich lieber eine für ihn sinnvolle und erfüllende Beschäftigung, als nichts zu tun.

Was ist zb mit den Männern, die vielleicht mit Kindern arbeiten wollen, es aber nicht tun, weil man davon keine Familie ernähren kann? Den Frauen, die gerne bei den Kindern daheimbleiben wollen, es sich aber nicht leisten können - die machen dann vielleicht irgendeinen Job, der sie nicht erfüllt, während andere ihre Kinder betreuen. Schon ein bisschen absurd, oder? Wär es nicht viel sinnvoller, ein größerer Teil der Leute täte, was Ihnen Spaß macht und das deswegen wirklich gut?

mDittzelgro"brö@hrig


Nachtrag: wir werden bald umdenken müssen, da in kurzer Zeit viele der klassischen Produktionsjob wegfallen werden und es schon jetzt einfach nicht mehr genug Jobs für alle gibt, nicht mal, obwohl wir jetzt schon künstliche Nachfrage schaffen, und schon gar nicht kann dieses Spiel mit endlichen Ressourcen ewig lang so weitergehen.

S&talfxyr


Ja, es kann jeder machen, was er/sie für richtig hält, dann aber bitte nicht auf Kosten der Allgemeinheit.

Nein, eben nicht auf Kosten auf der Allgemeinheit. Auf Kosten des Staates. Deine Steuern und die Sozialleistungen des Staates stehen in keiner Beziehung zueinander. Ob es doppelt oder halb so viele Arbeitslose gäbe, du würdest deshalb nicht mehr oder weniger Steuern zahlen. Mit Flüchtlingen, bei aller berechtigten Kritik an der derzeitigen Politik, verhält es sich genauso. Versteht das doch einfach mal: nein, das zahlen wir nicht mit unseren Steuern. Unsere Steuern zahlen wir so oder so.

Von dem Standpunkt aus könnte auch jeder Arbeitslose, der mal gearbeitet hat, sagen "Was willst du denn, ich habe 10 oder 15 Jahre gearbeitet und währenddessen deinen Eltern/Großeltern die Rente finanziert" bzw. "das eingezahlt was ich heute zurückkriege".

Es muss einen Zwang geben, alles andere wäre ein falsches Signal.

Ein Zwang ist letztlich faktisch nicht umsetzbar.

Ich glaube, es könnten sich viele Menschen etwas Beseres vorstellen, als 40 oder mehr Stunden die Woche zu arbeiten. Die tuns es aber dennoch.

Natürlich. Weil man sich mit Vollzeitarbeit meist (aber leider nicht immer) einen Lebensstandard oberhalb dem von Sozialleistungen ermöglichen kann. Genau deshalb braucht es auch keinen Zwang. Es gibt genug Menschen, die lieber von 1300 netto leben als von 800, auch wenn ich finde, dass 1300 dafür, dass man den Großteil des wach erlebten Tages für den Gewinn eines Unternehmens schuftet, echt zu wenig ist. Aber Fakt ist, dein Lebensstandard ist für gewöhnlich mit Arbeit höher als ohne. Das ist doch der Anreiz, und solange der besteht gehen auch genug Menschen arbeiten.

SntalWfyr


mittelgrobröhrig

:)= :)^

Yztoong1x1


...wir werden bald umdenken müssen, da in kurzer Zeit viele der klassischen Produktionsjob wegfallen werden...

Ach komm. Das erzählt man uns doch schon seit 100 Jahren. Einfach lächerlich. Natürlich wird es bei uns immer weniger 0815 Jobs geben. Und es ist auch nicht richtig, das alle qualifizierten Leute einen Job bekommen. Auch für die gibts Branchen, die :)^ :)^ :)^ sind und welche, wo es schwierig ist, einen Job zu finden.

bXirtOe90


also ich verdiene auch nur 1350 euro im Monat und wenn ich dich dann von bekannten höre, ach ja wir kriegen ja auch nur 200 euro weniger als wenn wir arbeiten würde und dafür muss ich nicht jeden morgen aufstehen, dann könnte ich kotzen. das ist doch das Problem. es gibt schon zum teil gutes Geld vom amt, sodass die leute sagen mir reicht es so. für mich wäre das nichts. ich habe auch gern Urlaub etc. aber bin auch wieder froh wenn ich mal arbeiten kann und was für mein leben mache.

YbtoCng1x1


Was ist zb mit den Männern, die vielleicht mit Kindern arbeiten wollen, es aber nicht tun, weil man davon keine Familie ernähren kann?

Man kann sehr wohl davon eine Familie ernähren ;-) ! Soooo schlecht zahlt der öffentliche Dienst nämlich nicht :|N !

Ich kenne selbst so einen Fall. Weißt du, warum der dann wieder weg aus dem Job ist? Weil er es satt hatte, das die KiGa-Leiterin jeder Mutter von einem Neuzugang die Angst nehmen musste, das sie eine Pädophilen im KiGa beschäftigt :-o :-/ ! Die klssische Rollenverteilung ist nämlich immer noch aktuell :)z !

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