» »

Nicht arbeiten gehen, obwohl man es könnte?

T`imbaNtuku


Stalfyr

Dennoch wird man den studierten Physiker nicht als erstbeste Wahl für Unkrautzupfen heranziehen. ;-)

Deinen Optimismus möcht ich haben. ;-D

Aber wie gesagt, meiner Erfahrung nach sind es eh die Menschen selbst, gerade die qualifizierten, die durch Eigenbemühungen einen Job finden.

Das ist richtig und das ist meines Erachtens ein Indiz für die schlechte Qualität der Vermittlung in der Arbeitsagentur.

TSimb\atuxku


toprank

150km Umkreis würde ich noch für zumutbar halten.

Wir können froh sein, dass wir noch etwas vernünftigere Leute in den Behörden haben, die für die Festlegung der Kriterien zuständig sind.

UHrlaNubexrin15


Stellt dabei ein Arzt fest das eine Arbeitsunfähigkeit vorliegt wird diese Feststellung durch einen Amtsarzt überprüft und ggf. widerlegt. Das würde so manchen antriebslosen ruck zuck wieder in Lohn und Brot bringen ;-)

Ok, du redest von Arbeitsunfähigkeit und ich von Berufsunfähigkeit. Ich finde das zweite wesentlich schlimmer und das ist es auch, wenn die Menschen davon betroffen sind. Da bringt eine "Arbeitsunfähigkeit" nix, eine Berufsunfähigkeit betrifft nicht nur den erlernten Beruf, es betrifft die gesammte "Arbeits"fähigkeit, die Leute werden dann nicht umsonst in allen möglichen Rehamaßnahmen gesteckt, wenn sie Glück haben.

Denn:

Es geht generell um die Arbeitsfähigkeit.

Der zweite Teil ist noch einfacher. Wir drehen einfach die Beweislast um. Derjenige der Leistungen beziehen möchte muss nachweisen das er zum Leistungsbezug berechtigt ist.

heute wird es immer schwerer Dinge zu beweisen, auch wenn sie da sind. Es machen nämlich ganz viele noch falsch, dass sie zu Hause sitzten und sich mit ihren Wehwechen rumplagen. Sich dann zusammenreißen und sich zu einem Termin schleppen, weil man zur Rentenkasse muss und bekommt dies dann genau negativ ausgelegt.

Es ist schon manchmal sau mäßig witzig (ja witzig, manchmal kann man nicht anders als irre lachen) wie manche Leute sich dort hin schleppen, egal ob nun während einer Rehamaßnahme oder nicht und bald nicht mehr können und denen wird dann volle Leistungsfähigkeit begutachtet ;-D

Aber, unser System macht das schon richtig :=o

Von den armen Säuen, die einen Schwerbehinderantrag stellen müssen, fang ich gar nicht erst an. Dies hat tatsächlich nichts mit der Arbeitsfähigkeit zu tun, spielt aber trotzdem eine Rolle.

Läuft aber genauso beschissen ab.

Bis dann zzz ich fauler Scheinkranker hab ein Vorstellungsgespräch, bei einem Job, den ich sicherlich gute 6 Monate durchhalten werde, mit viel Fleiß ]:D :-p *:)

TZimbaatukxu


Monger

Den allerwenigsten Menschen ist es vergönnt mit dem was sie sehr gerne tun ihren Lebensunterhalt bestereiten zu können. Ich würde nicht sagen, dass alle anderen einfach nur den falschen Job haben. Mal ehrlich, diese Sprüche von Selbstverwirklichung im Job ist doch in den allermeisten Fällen Schwachsinn.

Mit Selbstverwirklichung hat das alles nichts zu tun - und mit Schwachsinn noch viel weniger. Junge Menschen entscheiden sich für einen Beruf zu einem Zeitpunkt, wo sie sich oft nicht mal sicher sind, was sie werden wollen. Dann stellt sich später heraus, dass es die "falsche" Wahl war. Oder man entdeckt ein Talent oder eine Begabung erst später, lange nach der Berufswahl. Ganz viele Leute, die nicht mehr in ihrem einst erlernten Beruf arbeiten, sind Beleg dafür. Aber nicht jedem ist es möglich, sich später nochmal umzuorientieren. Die persönliche wie finanzielle Situation könnte es nicht zulassen, eine weitere Ausbildung zu absolvieren. Dann ist man in seinem ungeliebten Job gefangen und würde viel lieber was anderes machen. Mit einem BGE wäre es deutlich leichter, einen Neustart zu wagen.

TMimba'tuku


Graf Eff von Icks

Ich glaube, dass es sehr wohl ohne Zwang geht, was die notwendige Leistungsmotivation betrifft, denn Menschen leisten in Freiheit mehr als unter Zwang. Jedoch wird der Zwang dennoch ausgeübt und gefordert – nicht, weil das wirklich nötig wäre, sondern deshalb, weil es einige Menschen gibt, die ein Bedürfnis danach haben, Zwang auf andere Menschen auszuüben. Dies dient der Kompensation von früher selbst erlittenem Zwang. Es ist also ein zwischenmenschliches Problem, über das aber kaum gesprochen wird, weil es ein Tabu ist.

Ich glaube, da ist was dran. Ja, natürlich geht es im Arbeitsleben auch um Machtdemonstration. Reicht ja schon, wenn ein Chef zuhause von seiner Lisbeth gegängelt wird, dann müssen es im Betrieb die Angestellten ausbaden.

Vielleicht sollte man alle Führungskräfte und Arbeitgeber einem psychologischen Eignungstest unterziehen. ]:D Aber lieber nicht, denn dann hätten wir wahrscheinlich einen echten Fachkräftemangel. :=o

Y to<ng11


Kennt eigentlich irgendeiner von euch lustig drauf los phantasierenden und ach so armen Arbeitnehmern einen Selbstständigen mit ein paar Angestellten und habt euch schon mal mit dem unterhalten? Nein? Glaub ich gern. Sonst würdet ihr hier nicht so einen hanebüchenen Unsinn schreiben und euern Klassenkampf light hier austragen ;-D :)=

Mein Beitrag richtet sich ausdrücklich nicht an Urlauberin15 ;-)

UwrlaubaerinF15


Mein Beitrag richtet sich ausdrücklich nicht an Urlauberin15 ;-)

Och Mennooo, jetzt wollte ich schon loslegen und dir anständig den Marsch blasen :°(

Warum ist der Beitrag nicht an mich gerichtet? Man könnte genauso gut meine ehemaligen Arbeitgeber fragen, welche Belastung ich eigentlich gewesen sein muss? Immerhin trifft es mich ja auch.

Ich kann angeben, aber ohne schlechtem Gewissen, denn dazu kann ich nichts und Krankheiten sucht man sich nicht aus. So habe ich seit März insgesammt 18 Wochen Krankenstans gehabt. Das ist so hart es ist und so blöd auch für mich eine Zumutung für jeden Arbeitgeber.

Trotzdem stellen mich manche doch wieder ein - und das obwohl ich diese Dinge anspreche. Bei meinem letzten AG war das alles jaaa kein Problem, tja zum Schluss doch. Anscheinend denken sich manche, dass man nur das blaue vom Himmel erzählt.

Was macht man also in so einem Fall? Nur zu Hause bleiben? {:(

YGtonwg1x1


Warum das nicht an dich gerichtet war? Weil ich weiß, das du eine Frau mit Biss und Ehre bist. Nicht so ein Jammerlappen, der sich ständig über die da oben und wir da unten aufregt. Nicht alle halbe Stunde eine Rauchpause machen MUSST und vollkommen entgeistert schaust, wenn dein Chef und deine Kollegen das nicht so pralle finden. Nicht jeden Tag deine Familienangelegenheiten am Smartphone regelst und dir deine Aufgaben im Job nicht von 12 bis Glockenläuten merken kannst. Nicht jeden Montag erst um 10 eintrudelst und unschuldig mit "sorry Stau" dem Stirnrunzeln deiner Kollegen begegnest....usw....usf :-)!

U{rl8au7b&erixn15


Erlebst du das bei dir?

Bin ich für dich so online lesbar :-o

YMtonJg11


Jo. Unter Anderem. Und das war auch nur ein kurzer Abriss. Ich könnte die Liste noch ein bischen fortführen, bzw. um die sich öffnende Schere vom selbsteingeschätzten fachlichen KÖNNEN und fachlichen tatsächlichen IST-Zustand erweitern ;-D

Und darum kann ich mir ein grinsen auch nicht verkneifen, wenn hier immer wieder von "ja wenn die Leute ohne Druck arbeiten, dann sind sie ja alle soooo fleißig und motiviert" die Rede ist ;-D Auf einen Teil trifft das zu. Aber ein großer Teil braucht Führung, wiederholte Anleitung und teilweise auch Androhung von arbeitsrechtlichen Konsequenzen, damit sie überhaupt ihren Job halbwegs machen :-| !

U{rlau8berQinx15


Halbwegs ":/

Es ist verzweickt für beide Seiten.

Ich hör öfter, dass es schwer ist gute Mitarbeiter und gute Chefs zu finden.

In den letzten Jahren konnte ich ein bisschen Erfahrung sammeln was so manche AG von sich selbst als Chef halten. Manchmal ist es unterirdisch.

Es ist schon heftig, wenn man wechselt und man war vorher fast 6 Monate da. Und es heißt dann, "ach die Probezeit hätten Sie doch locker geschafft, wieso gehen Sie jetzt wieder?"

Und ein paar Wochen davor bekommt man noch gedrückt, wie toll der Chef es findet blonde Frauen einzustellen, mit kleinen Tittchen. Die bekommen wenigstens keinen Brustkrebs.

Sorry, aber manchmal liegt es auch an einem selber, wenn manche AN nicht mehr so wollen, oder gar unzuverlässig sind.

Dir unterstell ich das allerdings nicht. Ich hab keine Ahnung wie du als Chef wärst.

Ich könnte auch so einige Mehrbeispiele bringen wie es in manchen Jobs zugeht. Leider nicht nur einmal. Dabei kann ich mir von meiner Seite aus keine Unmotivation anschimpfen. Sicher, wer ist schon perfekt? Aber manchmal läuft gewaltig etwas schief.

Es ist also für beide Seiten schwer das passende zu finden.

Y&ton'g1x1


Ich hör öfter, dass es schwer ist gute Mitarbeiter und gute Chefs zu finden.

Bella...ich war auch mal AN...ich weiß wie es um manche Führungsetage bestellt ist ;-) ! Und ja, es ist definitiv schwierig, beides in GUT zu finden :-)!

Uerla8uberixn15


Ey, wir schreiben hier keine Pn's!!! %:|

Y=tongx1x1


Nö. Hatte ich auch nicht vor. Is mir so rausgerutscht und als südländische Anrede gemeint gewesen ;-)

Uhrlpaufber@in1x5


Ich weiß ]:D Ich ärger dich gern :-p

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Beruf, Alltag und Umwelt oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Allergien · Zahnmedizin


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH