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Popup-Close Kreuzchen = 1,98.Mittlerweile 300.- wer kennt das?

cyrie>ch[arlixe hat die Diskussion gestartet


Vor knapp drei Jahren habe zwei meiner minderjährigen Kinder, unter 14, in der Nacht heimlich ein online-Spiel gemacht, es ging um Pferde striegeln etc...

Immer wieder hat sich ein pop-up geöffnet, sie haben auf das Kreuz geklickt und das Ding war weg.

Nur war dummerweise jeder Klick 1,98 auf der Telefonrechnung. Mit Inkasso-Büro etc.. waren wir dann iwann auf 200.- roundabout, aber wir wollten immer noch nicht zahlen,

da wir das ja nicht erlaubt hatten (Taschengeldparagraph) und zweitens, da sich die Kinder ja verhalten hatten wir allgemein übrlich in der I-Net-Welt (man bringt ihnen ja bei: Kreuz = weg) und ihre Unerfahrenheit sie die Ausnahme hat nicht erkennen lassen... .... auhc da gibt es einen passenden Paragraphen, habe ich aber nicht gerade zur Hand.

Der Rechnungssteller meinte, er wäre nicht verantwortlich für das Angebot, nur der Mittler, obwohl in den AGBs als Gerichtsstand D angegeben ist und auch für alle sonstigen Belange die Firma in D für den Endkunden Ansprechpartner ist.

Der Anbieter (Mittler) meint, er könnte nicht wissen, wer bei uns am PC sitzt, er sieht nur die Verwendung.

Nun sind die drei Jahre fast um und klar kam dann noch mal der Anruf von einem INkasso-Büro, mittlerweile sind wir bei 300.-, als nächstes kommt wohl ein gerichtlicher Mahnbescheid, aber wir sind immer noch nicht bereit zu zahlen.

Hat das schon mal jemand von Euch durchgefochten und wie sit es ausgegangen?

Ich frage niicht (sonst kommt hier wieder ein Oberschlauer mit "keine Rechtsberatung" erlaubt), was wir machen sollen oder nach Eurer Einschätzung, ich frage nur, ob hier jemand damit Erfahrung hat.

Antworten
Cyomr6an


Mir ist keine Internet-Popup-Abzocke bekannt, wo irgendein Anbieter etwas über die Telefonrechnung abrechnet. Die Provider für Telefon stellen zwar den Zugang, aber Abrechnen tut man im Internet separat und es werden den Internet-Seiten auch keinerlei persönliche Daten oder Rechnungskennungen zur Verfügung gestellt. Die BTX-Zeiten in den 80ern und 90ern waren die einzigen, wo Online-Inhalte auf der Telefonrechnung erschienen.

Es sei denn, man trägt seinen Namen und seine Bankverbindung bewusst ein.

So wie du das schilderst gibt es das eigentlich gar nicht. ":/

NCordip84


Bisher hab ich so ähnliche Dinge bloß bei Handyapps und Werbebannern dort gehört, aber am PC und bei Popups ? Das war mir auch neu, scheinbar geht das aber im gewissen Rahmen wirklich:

[[http://www.t-online.de/computer/sicherheit/id_42874398/abo-abzocker-wie-quizdienst-com-kassieren-per-telefonrechnung.html]]

Die Kinder müssen also Daten eingegeben haben, ganz ohne könnten die Abzocker da garnicht arbeiten.

cfrie%chgarxlie


....also damals meinten sie, sie hätten nichts eingegeben und ehrlich wüßten sie das ja auch alles gar nicht ":/

soweit ich mich erinnere war das so, dass man das Kreuz gedrückt hat, dann ist das Ding verschwunden, kam aber wieder. Man hat anhand der Rechnung gesehen, dass es ständig wieder erschienen ist.

c|riOechBarlixe


....was eigentlich auch voll egal ist, es gibt Urteile aus denen hervor geht, dass wir Eltern nicht 24 Stunden Bewachung machen können und dieser Betrag geht eindeutig über Taschengeld hinaus und wir haben die Erlaubnis weder im Vorfeld noch hinterher erteilt.

#[fc-b"ohne+nxlos


Mir ist keine Internet-Popup-Abzocke bekannt, wo irgendein Anbieter etwas über die Telefonrechnung abrechnet. Die Provider für Telefon stellen zwar den Zugang, aber Abrechnen tut man im Internet separat und es werden den Internet-Seiten auch keinerlei persönliche Daten oder Rechnungskennungen zur Verfügung gestellt. Die BTX-Zeiten in den 80ern und 90ern waren die einzigen, wo Online-Inhalte auf der Telefonrechnung erschienen.

Es sei denn, man trägt seinen Namen und seine Bankverbindung bewusst ein.

So wie du das schilderst gibt es das eigentlich gar nicht. ":/

Comran

Eben.

Und das Wegklicken auf dem Kreuzchen bei einem sich unfreiwillig öffnenden PopUp (diese Dinger, die alle nerven), ist berechtigt und mit keiner Zahlung verbunden.

Wäre ja noch schöner: erst öffnet sich unfreiwillig ein Fenster, was dann auch noch kostet, wenn man es wegklickt.

Diese Firma würde ich wegen Betruges anzeigen. Wie kann man da auf die Idee kommen, sowas auch noch zahlen zu müssen.

cRri)echfar4lie


Möglich ist, dass es iwo stand, die kids das aber nicht lesen konnten. Aber auch das ist irrelevant, siehe oben. Denn aufgrund ihrer Unerfahrenheit und Geschäftsunfähigkeit verweigern wir ja auch die Zahlung.

chrie*chharxlie


Und das Wegklicken auf dem Kreuzchen bei einem sich unfreiwillig öffnenden PopUp (diese Dinger, die alle nerven), ist berechtigt und mit keiner Zahlung verbunden.

Wäre ja noch schöner: erst öffnet sich unfreiwillig ein Fenster, was dann auch noch kostet, wenn man es wegklickt.

Dass es so ist, wurde von der Firma ja eingeräumt. WER das klickt, ist ihnen egal, hauptsache, es wurde geklickt und deshalb wollen sie nun Geld.

c|r[iechRarxlie


Also kennt das so keiner? Hat auch sonst keiner Erfahrung wie erfolgreich das ist, wenn man solche Forderungen verweigert? Lassen es die Firmen zu Gerichtsterminen kommen (wir sind rechtschutzversichert, müssen also zur Kostenübernahme warten, bis wir verklagt werden...)

C#omra;n


Möglich ist, dass es iwo stand, die kids das aber nicht lesen konnten. Aber auch das ist irrelevant, siehe oben. Denn aufgrund ihrer Unerfahrenheit und Geschäftsunfähigkeit verweigern wir ja auch die Zahlung.

Nochmal: diese Internet-Anbieter haben keine Rechnungsdaten, wenn die Kinder das nicht eingeben. Die Kinder hätten daher die Telefonnummer eintippen müssen oder sonstige Identifikationsmerkmale.

Wie soll hier ein Vertrag zustandegekommen sein? Wie kommt der Internet-Anbieter an eure persönlichen Daten? Doch nur, wenn man diese Informationen eingibt. Bei Handy-Apps ist das etwas anderes, da hat man einen personalisierten Account für den Appstore genutzt.

Aber auf dem PC kann das alles nicht sein. Webseitennutzung lässt keine Rückschlüsse auf den Telefonkunden zu.

cnri>echazrlixe


Mag sein,

andere Infos habe ich nicht. Die Kindern ahben gesagt, sie haben nichts eingetippt, die Firma meint, dass der Betrag durch Kreuzchen-Klick zustande kommt. Es spielt auch keine Rolle, ob es sein kann oder nicht. Die kids sind minderjährig, wir verweigen die Zustimmung.

vKo~riGan#82


eine Identifizierung wäre auch über die IP-Adresse möglich; allerdings rückt der Internetanbieter diese nicht grundlos raus (eventuell mal beim Anbieter nachfragen wieso die raus gegeben wurde bzw. an wen + die erhaltenen Informationen googeln)

A[uffDe]rAr/beit


Ich würde den gerichtlichen Mahnbescheid abwarten. Dann kommt es zum Prozess und ein Richter wird die Sache bewerten.

Meine Vermutung ist, das es keinen Mahnbescheid geben wird wenn es so war, wie du es beschreibst.

C@omrxan


Meine Vermutung ist, das es keinen Mahnbescheid geben wird wenn es so war, wie du es beschreibst.

Diese Vermutung habe ich nach 3 Jahren allerdings auch ;-D

cSri,echarxlie


Naja, die drei Jahre sind kein Zufall. Forderungen müssen bis zum 31.12. des dritten Jahres nach Zustandekommen eingetrieben werden bzw. der Gläubiger muß auf sich aufmerksam machen, sonst verfallen die Forderungen.

Hier: April 2012, Forderungsverfall: 31.12.15

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