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Suizid bei Arbeitsplatzkonflikten

llucGky_l#euss hat die Diskussion gestartet


Ein ganz anderes Thema.Ich habe gerade zufällig ein Thema über Suizide aufgrund von Arbeitsplatzkonflikten gelesen.

1/4 aller Suizide in DE passiert aufgrund von Arbeitsplatzkonflikten.

ist recht heavy finde ich, obwohl ich nicht ganz nachvollziehen kann, wieso jemand Suizid begeht.

Antworten
eQxpert7e56


ich möchte zudem nicht wissen, wie viele Suizide aufgrund der Bedrohung des Arbeitsplatzes bzw. Arbeitslosigkeit passieren. Wo hast du das gelesen? Das ist ein ganz heikles Thema und darüber wird nicht gern gesprochen.

lAuckye_lesxs


Im Internet, in einem Bericht eines Arbeitsrechtexperten habe ich das gelesen.

Ich habe mich gefragt, woher man weiß wer wieso Suizid gewählt hat, und vermutete dann, wegen Abschiedsbriefen oder so.

Bllac-krosex19


Man weiß nie warum wirklich jemand suzizid gegangen hat. Den man weiß nicht wie es in ihm aussah was der Grund war. Ich finde wenn jemand diese tat begeht sollte man ihn Frieden lassen. Man kann nie wirklich sagen warum. Was meinst du mit Abschiedsbrief? Nicht jeder hinterlässt einen. Das Thema ist eher verschwiegen.

e6xpeyrte5x6


natürlich gibt es immer Gründe, das es zum Äußersten in Form einer Selbsttötung kommt. Im Falle von Arbeitsplatzkonflikten scheint auch eine Überforderung eine Rolle zu spielen. Die Betroffenen wissen nicht, an wen sie sich wenden sollen, befürchten Kündigung usw.

ERhemal]igeXr Nut(zer^ (#5/28'611x)


Ich denke da spielt auch etwas mit rein:

Der Gedanke, dass du nur als arbeitender Mensch was wert bist.

Der gesellschaftliche Druck nicht zu versagen, ist einfach zu groß.

Das Privatleben leidet, wenn man viel Arbeit hat.

Außerdem können sich viele nicht abgrenzen, denke ich.

Da wird auch am 5 Tag in Folge zum Chef nicht NEIN gesagt, wenn mal wieder Überstunden anstehen.

Und was auh noch dazu kommt: die ART der Arbeit. Und natürlich Bezahlung. Es fällt eben einfach leichter motiviert zu sein, wenn die Bezahlung stimmt.

Das Betriebsklima ist ja oft Reibungshitze und keine Nestwärme.

mBiri8E0


Ich kann mir das schon gut vorstellen. Der Hauptteil des Lebens spielt sich in der Arbeit ab und außerdem hängt die Existenz am Einkommen. Sobald da Schieflagen entstehen ist man psychisch sehr schnell gefordert. Man ist ja davon abhängig.

lsuckyk_lesxs


Das stimmt das das Betriebsklima oft Reibungshitze ist. Aber wieso ist das so? Hat doch jeder seinen Job. Einmal gab es ein Gespräch mit dem unmittelbaren Vorgesetzen und einer Arbeitspsychologin, weil es der Arbeitgeber nach einem schwierigen Projekt bezahlte. Da hat es der Teamleiter einfach auch bestellt. Es war interessant was dort hervorgegangen ist, das zwei Kollegen Angst hatten den Arbeitsplatz zu verlieren, obwohl es objektiv gesehen absolut keinen Grund dafür gegeben hat. Im Gegenteil. Und gerade die beiden haben am meisten Seitenhiebe ausgeteilt... :-o War irgendwie unverständlich, weil wenn sie Angst um den Arbeitsplatz hatten, sollten sie sich doch ruhig verhalten. Später stellte sich heraus das sie intrigant waren, unter einer Decke steckten, und andere rausekeln wollte, damit - falls jd. gehen müsste - nicht sie es wären. Tatsächlich wurde mit der Zeit zwei rausgeekelt, aber die beiden sind noch dort :-)

l!uckNy_lexss


@ miri

Ja es stimmt das die Gesellschaft so denkt. Aber jeder war mal ohne Job und hat dann einen Job gefunden. Es ist halt so, das die Medien voll von Angeboten sind, aber trotzdem bekommen viele keinen Job, weil die Jobs schon weg sind. Irgendetwas kann ja mit den vielen Inseraten nicht stimmen. Wenn es nach den Inseraten gehen würde, würde es ja einen Mangel an Personal geben, aber die Arbeitslosenziffern sprechen anderes.

m-irix80


Es kommt halt immer drauf an wie die Umstände sind. Ich hatte einen eher unterdurchschnittlich bezahlten Job und knapp am Existenzminimum gelebt. Am Monatsende war mein Dispo ausgereizt und ich konnte mein Konto immr nur auf Null ausgleichen. Ich hatte massive Ängste das etwas unvorhergesehenes passiert. Kostenintensive Hobbys oder Urlaub gab es damals nicht. Ich hätte nur kündigen können, wenn ich sofort etwas neues gefunden hätte. Dazu noch eine leichte Sozialphobie, sprich Angst vor Vorstellungsgesprächen. Stottern, kann Menschen nicht in die Augen sehen, kein selbstsicheres Auftreten möglich. Da kommt einem der gut gemeinte Rat "Ja such dir halt was besseres" schon wie blanker Hohn vor, wenn man kein finanzielles Polster hat. Manche Leute stellen das immer so einfach dar. Oder vielleicht ist es für manche Leute ja einfach. Aber eben nicht für alle.

l+ucky`_lexss


Ja für Jobsuche braucht man einen finanziellen Polster. Sonst geht es nicht finde ich. Wenn man Sorgen hat wie es weitergeht, kann man nicht entsprechend auftreten. Es ist leider so, das die nur jemand nehmen der erfolgreich aussieht und wirkt und nicht mitdenken, dass es eben manche gibt, die keinen finanziellen Polster haben.

Die Chefs oder die kleinen Personalmitarbeiter die sekkant sind beim Vorstellungsgespräch haben oft vergessen, dass sie auch selbst mal ohne Job waren und einen Job gesucht haben.

Aber manchen flattern die Jobs ins Haus und andere bekommen nichts. Ich frage mich auch womit das zu tun hat.

Heute hat mir meine Bankerin erzählt, dass die Jungen die kommen in 1 Jahrrhytmus wechseln, max. 2 Jahre und sich was anderes suchen. Ich frage mich, wieso die denn so viele Jobs bekommen und andere junge nicht ???

P7.schbixest


Wenn die nach einem Jahr weggehen, dann muss es sich lohnen.

Bessere Bezahlung, Aufstiegschancen oder sowas.

Oder könnte es sein, dass die nur befristete Verträge bekommen?

TLariaSs


Wenn die nach einem Jahr weggehen, dann muss es sich lohnen.

Da spielt wohl eher die Ernüchterung ein Rolle...

lTucky9_lxess


Guten Morgen,

es hieß das sie gesagt haben, es gefällt ihnen nicht :-o und haben sich etwas anderes gesucht. Und gefunden...

Die müssen m. E. einen guten finanziellen Polster haben oder vermutlich bei den Eltern wohnen und keine Ausgaben haben, anders kann ich es mir nicht vorstellen. Mir hat es schon öfters wo nicht gefallen, es gibt ja immer wo irgendetwas bzw. Kollegen die herumsticheln, konkurrieren oder sonstiges.

Sie hat erzählt, ein Akademiker ist zu einer Firma gegangen und hat dort ein kleines Team bekommen und dort ist er geblieben. Möglicherweise wollte jeder gleich Chef sein ":/ und weil er es nicht war, ist er woanders hingegangen.

Der Verdienst ist manchmal wirklich sehr weit unten angesetzt. Auf der anderen Seite verdienen manche Firmen weniger. Die Frage ist, ob man als Werkvertragsbesschäftigter eventuell mehr unter dem Strich verdient, aber da habe ich noch keine Erfahrung außer vom Hören/Sagen.

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