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Aufstehen, das Horrorthema Nr.1

bHecrcarixa hat die Diskussion gestartet


Guten Morgen!

Himmel, ist das nicht wieder früh? Viel zu früh, oder?

Da ich mich nun schonmal aus dem Bett gequält habe, schreibe ich doch direkt, was mein Problem ist:

Ich bin ein absoluter Nachtmensch und das frühe Aufstehen ist die reinste Tortur.

Mit früh aufstehen meine ich übrigens alles vor 10.

Mit meinem Job war es die ganze Zeit vereinbar, weil ich eine Arbeitsstelle hatte, bei der ich nach/mittags arbeiten konnte. Nun wurde ich aber befördert und muss auch morgens ran.

Ich kenne die üblichen Sprüche: Geh früher ins Bett, dann kommst du morgens raus. Blabla.

Das ist alles Geschwätz. Selbst wenn ich um 11 Uhr ins Bett gehe und dann den Glückstreffer landen sollte um 12 vor Langeweile einzuschlafen, würde ich mich um 9 aus dem Bett quälen, trotz 9h Schlaf.

Optimal für meinen Rhythmus ist 3/4 Uhr nachts - 11 Uhr zu schlafen. Dann fühl ich mich am fittesten, den ganzen Tag über und ich komm gut gelaunt aus dem Bett.

Wenn ich morgens raus muss, auch über eine längere Zeitdauer, bin ich bis ca. 10 nicht gut ansprechbar und kann weder etwas essen, noch trinken. Mir ist morgens auch oft schlecht. (Nein, nicht schwanger, das ist immer so.) Mit meinen Blutwerten ist alles gut, VitaminB12 ebenso. Außerdem geht's meinem Partner ebenso. (Sogar noch schlimmer).

Hat jemand Tipps, wie man morgens besser wach wird? Hilft so etws wie ein Lichtwecker? Mir graut es fast vor der Beförderung deswegen, aber ich weiß, dass ich da durch muss.... Trotzdem ist der Morgen die ekelhafteste Tageszeit überhaupt. Kaffee trinke ich leider auch keinen. Naja, ich würde ihn ja eh nicht trinken wollen... :°(

Danke euren Tipps im Voraus, eine Nachteule. :)*

Antworten
dHatscxha


Vor vielen Jahren war das bei mir auch so. Da war auch 10 Uhr morgens noch lange nicht denkbar. Aufstehen ab 12 Uhr aufwärts...

Ich dachte auch, es geht nicht anders, denn wenn ich früher aufstand, war ich total neben der Spur, konnte dann auch abends vorher nicht einschlafen.

Man sagte mir schlau, das sei mein Biorythmus und das wäre nicht zu ändern.

Nun, Jahre später ist es grad andersrum: ich stehe so von 5 Uhr bis halb 8 morgens auf. Es gab auch Zeiten mit 4 Uhr morgens. Jetzt kann ich es mir absolut nicht mehr vorstellen, auch nur bis 10 Uhr zu schlafen. Heute war mal bis halb 9, weil ich die ganze Nacht mal wieder nicht schlafen konnte, aber noch länger hätte ich nicht gepackt, da wurde ich nervös, mit dem Gefühl, dass ich jetzt unbedingt aber aufstehen muß.

Also das mit dem Naturryhtmus halte ich für ein Ammenmärchen. Es ist alles Gewohnheit. *:)

mjs9x2


Das find ich interessant, Datscha. Ich glaube das nämlich auch, hab aber keinen Beleg.

d?ummsch<marrer7x4


hab auch kein Rezept...

im normalen alltag bin ich auch Nachtmensch und z.b. heute nicht sonderlich leistungsfähig, da zu früh aufgestanden bzw zu kurz geschlafen.

aber ich stelle fest, dass ich mich z.b. im Urlaub umstellen kann (macht keinen sinn, z.b. beim skifahren erst um 10 aufzustehen). durch die Bewegung bin ich auch abends früher müde.

wahrscheinlich ist das auch so eine Degenerationszivilisationsfolge, dass die chronotypen so durchschlagen...

C6omraMn


Beccaria, es gibt keinen Anhaltspunkt dafür, dass ein Tagesrhythmus "gottgegeben" wäre.

1. Schlafens- und Wachenszeiten: jeder Mensch kann seinen Rhythmus um viele Stunden verschieben, wann er schläft und wann er wach ist. Beispiel Fernreisen. 6 Stunden Zeitunterschied kompensiert man in wenigen Tagen und lebt den neuen Rhythmus.

2. Helligkeit: wir leben in gemäßigten Breiten mit ausgesprochenen Jahreszeiten. Zwischen Sommer- und Wintersonnenwende liegen locker 4 Stunden Helligkeitsverschiebung. Auch dies kompensierst du.

Ich kenne die üblichen Sprüche: Geh früher ins Bett, dann kommst du morgens raus. Blabla. Das ist alles Geschwätz.

Ist es nicht. Es zäumt das Pferd nur von hinten auf. Steh früher auf, dann kannst du früher ins Bett gehen. So ist es korrekt. Du musst einmal durch den Jetlag durch. Wenn du dir ein paar Tage den Wecker immer früher stellst, wird dir immer mehr Schlaf fehlen. Dann kannst du automatisch auch früher ins Bett gehen, ohne noch 3 Stunden an die Decke zu starren.

Optimal für meinen Rhythmus ist 3/4 Uhr nachts - 11 Uhr zu schlafen. Dann fühl ich mich am fittesten, den ganzen Tag über und ich komm gut gelaunt aus dem Bett.

Vermutlich ist dein Problem, dieses Nachtleben nicht aufgeben zu wollen (was auch immer du wochentags um Mitternacht noch treibst). Es ist aber ein reines Akzeptanzproblem.

Hat jemand Tipps, wie man morgens besser wach wird? Hilft so etws wie ein Lichtwecker?

Ich wecke mich auch mit Licht, bevor der echte Wecker angeht. Sehr angenehm und vor allem kein brutales Geplärre. Wichtig ist aber, dass du einfach einen Wecker nutzt. Du musst deinen Rhythmus verschieben, und das am besten einige Tage bevor du die neue Arbeitszeit antrittst. Und wenn du abends müder wirst, konsequent auch früher zu Bett gehen und nicht trotzig auf ausgedehnte Nächte bestehen und anschließend jammern, dass doch alles viel zu früh für dich sei ;-)

Aber fang früh genug damit an und bleib auch dabei. Für mich war früher auch jeder Montag nach dem Wochenende ein Jetlag, weil ich am Wochenende lang aufblieb und morgens lang schlief. Seit ich auch am Wochenende nur bis 8-9 Uhr schlafe komme ich montags auch wieder ganz gut um 6 Uhr aus den Federn. Auch da kann man mal nachts bis 2 unterwegs sein und hat halt etwas weniger Schlaf, aber wichtig ist, dass man weitestgehend im Rhythmus bleibt. Und da du einen Partner hast: wenn man mal nicht gut einschlafen kann, ist ein bisschen Sex eine sehr angenehme Lösung |-o .

dtumms&chmarrxer74


Wenn du dir ein paar Tage den Wecker immer früher stellst, wird dir immer mehr Schlaf fehlen. Dann kannst du automatisch auch früher ins Bett gehen, ohne noch 3 Stunden an die Decke zu starren.

Radio eriwan: im Prinzip ja, aber: man ist dann den ganzen tag müde, und kriegt nichts geschafft (muss vielleicht zwischendurch sogar ein Schläfchen halten, weil man sonst vom stuhl fällt ;-) ). aber am späteren abend wir dman wach und muss ja noch so vieles erledigen... und schon ist's wieder mitten in der nacht ;-)

wenn wir noch jagen & sammeln würden, funktionierte es: man hätte dann zwar einen tag nichts erlegt (oder wäre selber erlegt worden ]:D ), aber man könnte abends in der Dunkelheit nicht versäumtes nachholen und hätte den "Jetlag" durchgestanden. aber heute kann man halt auch im dunkeln vieles erledigen.

dhummscDhmar\rer74


Hat jemand Tipps, wie man morgens besser wach wird? Hilft so etws wie ein Lichtwecker?

ich habe von leuten gehört, dass sie mit dem iphone-schlafphasenwecker gute Erfahrungen gemacht haben. habe aber keine eigenen Erfahrungswerte...

C+omr7axn


man ist dann den ganzen tag müde, und kriegt nichts geschafft (muss vielleicht zwischendurch sogar ein Schläfchen halten, weil man sonst vom stuhl fällt ;-) )

Ja Mensch, das ist doch nur für paar Tage. Da kann man sich auch mal zusammenreißen, wenn man müde ist. Ich meine, das wäre jetzt ein bisschen viel "Mimimi", oder ;-) ? Und ein Schläfchen zwischendurch ist äußerst kontraproduktiv - das Müdesein ist ja ein Ziel für den Abend.

Und wenn du jeden Tag eine Stunde vorziehst, ist das nicht so schlimm.

S{inaSioundxso


Mir hat es damals geholfen, die Ernaehrung umzustellen(abends keine KH) und abends Sport zu machen.

Ich wache mittlerweile von ganz alleine und ohne Wecker auf. Das ist eh viel angenehmer. Im Sommer zwischen halb 5 und 5, im Winter so eine bis eineinhalb Stunden spaeter.

Das ist soooo viel besser als die Quaelerei frueher und oft habe ich morgens genug Zeit um noch irgendwas schoenes zu machen(lesen, puzzeln, tollen Salat fuer die Arbeit vorbereiten, mit Freunden schreiben usw).

War das bei Dir schon immer so? Was machst Du bis 3 Uhr nachts? Und wann faengst Du an zu arbeiten?

dtummsfchmarxrer74


und abends Sport zu machen.

das ist normalerweise eher kritisch, wenn man früher ins bett gehen will ;-)

Und ein Schläfchen zwischendurch ist äußerst kontraproduktiv - das Müdesein ist ja ein Ziel für den Abend.

:-p mich würde interessieren, ob [[https://de.wikipedia.org/wiki/Polyphasischer_Schlaf#/media/File:Everyman.svg sowas]] auf dauer funktioniert. meine Erfahrung sagt eher, dass es für eine 5-tage-Woche geht, man am Wochenende aber dann 1x recht lange schlafen muss (10-11h). und dass es recht anstrengend ist und ungesund wirkt.

eRxpe$rte5k6


ich bin auch nicht unbedingt ein Frühaufsteher, wobei es mir im Sommer erheblich leichter fällt! Ich hasse es, wenn man aufsteht und es noch dunkel ist, und dazu die Autoscheibe gefroren und das Lenkrad, die Sitze von meiner Karre eiskalt >:( . In der Steinzeit sind die Menschen mit dem Licht gegangen, soll heißen sind aufgestanden, wann es hell wurde. Und dann sollte man sich nicht wundern, dass Depressionen, Herzerkrankungen, Übergewicht usw. immer mehr zunehmen. Das Frühaufstehen ist nicht gesund für die meisten von uns. Auch diese Sommerzeit/Winterzeit. Im Winter ist zu wenig Tageslicht, meiner Meinung nach, im Hochsommer dafür etwas zu viel. Das sollte ausgeglichen sein. Nicht jeder kann monatelang in Urlaub fliegen, wie soll das gehen.

bRecc_axria


Danke für eure Antworten! :)*

12 Stunden später geht's mir schon viel besser und ich bin jetzt gerade richtig wach und agil.

@ Datscha

Ich schieb es auch darauf! ;-) Ein bisschen was Wahres muss doch dran sein?

@ dummschmarrer74

Echt? Ist bei mir im Urlaub eher noch so, dass sich das Problem verschärft und ich mir sogar für um 12 Uhr einen Wecker stellen muss. Selbst bei gemeinsamen Urlauben mit Freunden muss ich mich dann richtig um 9 oder so rausquälen und an gemeinsames Frühstück brauchen die im Traum nicht zu denken!

@ Comran

Ich mache nachts das, was andere abends auch so tun.

Es ist ja nicht so, dass ich mein Leben anders führe, es ist einfach nur nach hinten verschoben! ;-)

Früh genug anfangen ist nicht mehr. ;-) Am 1.10. geht es los, seelisch bin ich drauf eingestellt.... Und selbst da: Ich hab trotz der Führungsposition nur 90% angenommen, dass ich wenigstens nicht zum ganz frühen Dienst kommen muss, da würde ich echt im Dreieck k..... %-| Ärgerlich ist das, die 2 Stunden mehr wären auch für den Geldbeutel noch toller.

@ SinaSoundso

Wie gesagt: Ich mache nachts um 2 das, was andere abends um 9 machen. Also nichts außergewöhnliches. Partner ist, wie gesagt, noch schlimmer und auch nachts wach. Im Moment arbeite ich frühstens um 10, meistens um halb 12.

Und ja, es war schon immer so... oder sagen wir, seit ich ca 14/15 bin, also schon etwa 13 Jahre.

Ich weiß gar nicht, wer wegen der Ernährung nun gefragt hatte.... Öhm, ich ernähre mich, denke ich, ausgewogen, bin Vegetarierin und esse keine Milchprodukte. Aber abends esse ich nun nicht so die Kohlenhydratenbombe. (Eher viel Gemüse und dazu etwas Reis, als umgekehrt. Na gut, oft esse ich noch Obst abends.) Zu Abend esse ich gegen 19 Uhr, später esse ich nichts mehr, außer mich würde nun echt der Hunger plagen. Das nächste, das ich in Angriff nehme, ist das Weißmehl und der Zucker. Davon will ich noch mehr Abstand. :)z

C.o(mran


Früh genug anfangen ist nicht mehr. ;-) Am 1.10. geht es los

Reicht immer noch, um dich "nach vorn zu ziehen". Mach jeden Tag den Wecker eine Stunde früher. Fertig.

R7ehau;ge_'21


Meine Meinung ist immer noch, dass es verschiedene Typen Mensch gibt, den Frühaufsteher und die Nachteulen.

Ich bin genau so eine Nachteule und kann daher sagen, dass es auch nach 10 Jahren nicht leichter wird für mich morgens aufzustehen (war währenddessen nicht arbeitslos und auch sonstige längere Unterbrechungen - mal 2 Wochen Urlaub am Stück, ja - gab es nicht).

Um 05:20 klingelt der Wecker und um 6 muss ich das Haus verlassen und das jeden Wochentag, da kann mir niemand sagen "man gewöhnt sich daran", dieser Spruch ist für mich eine glatte Lüge von notorischen Frühaufstehern :=o

Es ist auch nicht so, dass ich noch nicht alles ausprobiert hätte, Lichtwecker, Schlafphasenwecker, jede erdenkliche Art von Musik oder Tönen, aber es fällt mir nicht leichter, es fühlt sich einfach nicht richtig an.

Das einzige was mich seit zwei Jahren aus dem Bett treibt, ist der RiesenHunger meiner Mietze ;-D

T?his Tw6ili&ght ]Garxden


Das einzige was mich seit zwei Jahren aus dem Bett treibt, ist der RiesenHunger meiner Mietze ;-D

Bei mir siend es die Kinder... auch am WE ist allerspätestens um 7 Uhr Halligalli %:| ...

Ich bin weder Eule noch Nachtigall.

Als ich arbeitslos war hatte sich mein Ryhthmus so eingependelt, dass ich so gegen 1Uhr nachts schlafen ging und gegen 9Uhr aufwachte... so ging es mir auch den ganzen Tag gut und mein Tiefpunkt kam erst gegen 18Uhr abends...

Aber während der Schulzeit/Arbeit und jetzt mit Kindern muss man sich eben anpassen. Hilft ja nix. Aber obwohl ich kein Frühaufsteher bin, muss ich dennoch sagen: Ja, man gewöhnt sich. Auch am WE werde ich eh schon früh wach, weil ich es gewohnt bin gegen 6:45h aufzustehen... ich kann dann nicht (selbst wenn man mich ließe) bis 11h schlafen. Bin dementsprechend auch abends um 22Uhr platt und müde und gehe eher schlafen.

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