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Aufstehen, das Horrorthema Nr.1

d,at_scha


Um 05:20 klingelt der Wecker und um 6 muss ich das Haus verlassen und das jeden Wochentag, da kann mir niemand sagen "man gewöhnt sich daran", dieser Spruch ist für mich eine glatte Lüge von notorischen Frühaufstehern :=o

Dann hast du meinen Beitrag nicht gelesen.

Wenn du auch nach langer Zeit deinen Schlaf noch nicht umstellen konntest, machst du was falsch. Du gehst zu spät schlafen oder sonstwas. Es ist nur Einbildung und eine Ausrede, dass man den Schlaf nicht umstellen könne.

CoomrBan


Um 05:20 klingelt der Wecker und um 6 muss ich das Haus verlassen und das jeden Wochentag, da kann mir niemand sagen "man gewöhnt sich daran", dieser Spruch ist für mich eine glatte Lüge von notorischen Frühaufstehern :=o

Flieg auf die Malediven. Was glaubst du, wie motiviert du zu deiner gewohnten Uhrzeigenanzeige nach 3 Tagen aus dem Bett kommst! Komischerweise hast du dann auch deinen Rhythmus um einige Stunden nach vorne gezogen und auf einmal ist es kein Problem. Wenn es in Deutschland nicht funktioniert, liegt das eher an der Tatsache, dass du hier keinen Urlaub machst und deine Motivation einfach geringer ist. ;-D

a#rasc^hnia_)levxana


Ich stehe schon seit Jahren zwischen 3:30 Uhr und 4:30 Uhr auf und NEIN, ich gewöhne mich einfach nicht daran, auch wenn ich zeitig genug schlafen gehe (zw. 20 und 21 Uhr). Problem ist ganz einfach, dass der Körper -ganz in seinem Biorhythmus- um diese Zeit noch viel zu viel Melatonin im Blut hat, um wach zu sein ;-)

Ccontxo


ich hasse auch früh aufstehen. Vor ein paar Jahren war das noch schlimm, da musste ich um 5:00 raus... 6 Dienst...

Aber jetzt habe ich eine Position, bei der ich Gleitzeit habe, komme also vor 9 Uhr meistens nicht auf Arbeit. Demnach arbeite ich aber auch bis 18:00, wo andere schon lange Feierabend haben. Dann noch die Kids, die pünktlich um 19:00 ins Bett gehen, danach fängt mein Feierabend an... und der endet auch meistens nicht vor 01:00. Aber ich mag den Abend / die Nacht. Bin abends viel produktiver. Wenn es machbar wäre, würde ich sogar 1-2 Tage Nachts arbeiten :)

k'lein6er_d}rachen_sLterxn


Es ist erwiesen, dass es Lerchen und Eulen gibt, das ist also kein Quatsch!

Ganz im Gegenteil, es gibt ja inzwischen Bestrebungen, diese Lerchendiktatur aufzuheben, die in diesem Land herrscht und z.B. den Schulbeginn nach hinten zu verschieben!

Und nein, das hat nichts mit Gewohnheit zu tun, sondern ist einfach Veranlagung.

Das hat auch nichts mit Feiern wollen oder ähnlichem zu tun, sondern dass die verschiedenen Mesnchentypen zu verschiedenen Zeiten am produktivsten sein können.

Die Lerche eben am morgen, die Eule am Abend oder Nachts.

Natürlich hatte ich auch schon Jobs, in denen ich um 7.00 anfangen musste und natürlich ist das auch gegangen, aber ich habe mir bis 10 oder 11 nur Routineaufgaben wirklich fehlerfrei zugetraut, nicht s wo ich meinen Grips anstrengen musste.

Ich hab sogar mein Lehramtsstudium geschmissen, nachdem ich festgestellt habe, dass ich morgend um 8.00 Kinder wesentlich schlechter unterrichte als um 11.00, das kann man einfach den armen Schülern nicht zumuten.

Ich habe mir einen Job gesucht, in dem ich viel Nachts arbeite und meist erst Mittag anfange. Meine wichtigsten Arbeiten erledige ich voll elan nach 22.00 Uhr. Da schreibe ich Anträge, Diplomarbeit, Dissertation etc. pp. Ist einfach so.

Daher kann ich das soooo gut verstehen! @:)

Kannst du nichts machen, dass du eben wichtige Aufgaben auf den Nachmittag verlegst und erst um 10.00 oder so kommst?

Wenn es Gleitzeit gibt sollte das doch auch für Vorgesetzte möglich sein, oder?

bNecc$arixa


@ kleiner_drachenstern

Ich habe nicht wirklich Gleitzeit! ;-)

Ich bin Kitaleitung und da muss ich wirklich morgens arbeiten kommen. Ich kann höchstens die Bürozeit etwas nach hinten aufschieben, aber den Morgen kann ich nicht komplett auslassen (Gespräche, Termine usw.), außerdem geht das personell nicht. 9 Uhr ist eigentlich schon problematisch...

Ach... Ich wollte auch auf Lehramt studieren und hab mich dann für SozPäd entschieden, wegen der Arbeitszeiten... Mir war das während des Studiums und lange davor ja schon bewusst.

Und wie Du bin ich abends produktiver und kann mich am besten konzentrieren... Diplomarbeit schrieb ich auch meist so von 18°°-03°° Uhr... Ich wollte schon eine andere Stelle annehmen... auf der anderen Seite dachte ich mir: Du kannst nicht ewig so weitermachen. Irgendwann hast du Kinder und dann musst du sowieso aufstehen... Meine Geschwister sind außerdem ebenfalls Spätaufsteher und auch die haben sich niemals an das Aufstehen gewöhnt. Quälen sich mit mir.

krleiner_drrachrenstxern


Oh klar, in der Kita geht das nicht, da hast du Recht!

Ich bin ja eigentlich auch Soz.Päd geworden, nachdem ich das mit dem Lehramt aufgegeben hatte, hab aber meistens in Jobs (Heimerziehung/ Streetwork/ aufsuchende Sozialarbeit/ Offene Jugendarbeit) gearbeitet, in denen man erst Mittag abfangen konnte, das war super.

Inzwischen arbeite ich aj im Eventmanagement, da spielt sich die meiste Arbeit eh am Abend ab, das ist sehr gut für mich.

Ich hatte neulich einen Lerchenpraktikanten, der hat nach 2 Wochen eingesehen, dass das kein Job für ihn ist ;-D .

Der hat vor Arbeitsbeginn schon tausend andere Sachen gemacht und fiel dafür um 20.00 Uhr schon fast vom Stuhl.

b@ieVnQe00x7


Ich fand zu diesem Thema das Buch "Der frühe Vogel kann mich mal" sehr interessant. Es kommt zwar teilweise ziemlich plakativ daher, hat mir aber geholfen, meine "Eulengene" besser zu verstehen. :-)

AGn3tigoxne


Mir geht es wie Rehauge_21. Schon in der Schulzeit kam ich morgens schlecht raus und war die ersten beiden Schulstunden gar nicht zu gebrauchen - auch nach vielen Jahren Schule und später in der Ausbildung und frühem Zubettgehen nicht.

Meine beste Phase habe ich abends ab 18 und dann bis ca. 2 Uhr nachts.

Rzoger>Raibbxit


Ist es nicht. Es zäumt das Pferd nur von hinten auf. Steh früher auf, dann kannst du früher ins Bett gehen. So ist es korrekt. Du musst einmal durch den Jetlag durch. Wenn du dir ein paar Tage den Wecker immer früher stellst, wird dir immer mehr Schlaf fehlen. Dann kannst du automatisch auch früher ins Bett gehen, ohne noch 3 Stunden an die Decke zu starren.

Nein, das funktioniert eben nicht einfach so.

Vermutlich ist dein Problem, dieses Nachtleben nicht aufgeben zu wollen (was auch immer du wochentags um Mitternacht noch treibst). Es ist aber ein reines Akzeptanzproblem.

Haha, was für eine seltsame These. Als ob Menschen, die einen Rhythmus wie die TE (oder ich) haben, nicht früher schlafen gehen, weil sie sich Tag für Tag ins Nachtleben stürzen. Sie sind dann einfach zu Hause wach.

Ja Mensch, das ist doch nur für paar Tage. Da kann man sich auch mal zusammenreißen, wenn man müde ist. Ich meine, das wäre jetzt ein bisschen viel "Mimimi", oder ;-) ? Und ein Schläfchen zwischendurch ist äußerst kontraproduktiv - das Müdesein ist ja ein Ziel für den Abend.

Das macht mich direkt ärgerlich. Hier geht's nicht um Mimimi und etwas zusammenreißen. Leute wie die TE reißen sich so oder so jeden Tag zusammen.

Und wenn du jeden Tag eine Stunde vorziehst, ist das nicht so schlimm.

:-o Doch, ist es.

Tih=is Tw,ilightU Gardexn


Ich gehe jetzt schlafen...muss wieder um 6:45h aufstehen zzz *:)

C^omrxan


Das macht mich direkt ärgerlich. Hier geht's nicht um Mimimi und etwas zusammenreißen. Leute wie die TE reißen sich so oder so jeden Tag zusammen.

Solange alle Betroffenen Fernreisen mit mehrstündigen Zeitverschiebungen gegen den angeblich festen Biorhythmus ohne Probleme überstehen, genauso wie die unterschiedlichen Sonnenzeiten über das Jahr, gibt es für mich kein Argument für einen festen 24h-Biorhythmus im Körper, der von einer zufälligen Dauer einer Erdumdrehung nichts weiß, außer dass er auf irgendetwas konditioniert ist. Und das ist in meinen Augen ein stichhaltiges Argument, auf welches bisher niemand eingegangen ist. :)z

mWirix80


Ich hatte auch meine komplette Schulzeit und in meinem ersten Beruf Probleme wegen des Frühaufstehens. Vor 8 Uhr bin ich nicht zu gebrauchen und werde auch nur in Ausnahmefällen zu gebrauchen sein. Als Baby schlief ich schon bis nach 9 und im Zeugniss der 5. Klasse stand, dass meine Müdigkeit auffallend war.

Seit mehreren Jahren habe ich einen Job in dem ich später anfangen kann, wenn ich möchte. Seitdem hat mein Leben so etwas wie Qualität und ich stehe sogar an einem Montag gerne auf und komme Nachts noch zu meinen Sachen. Kanne ich vorher so nicht. Die Arbeit macht plötzlich Spaß, ich kann mich konzentrieren, ich schaffe viel mehr an einem Tag... Ich würde nie wieder einen Job annehmen, bei dem ich vor 9 Uhr anfangen muß, seit ich weiß wie es sein kann. Selbst wenn ich dann weniger verdienen würde, etc. Diese elendige Quälerei möchte ich nie wieder haben...

Das war nicht hilfreich schätze ich. :-(

BzlaOck Guxn


mir gehts ähnlich wie dir, liebe TE. bin auch ne ziemlich extreme eule und habe mein leistungshoch nicht vor 18uhr. ich denke die einzige lösung ist, sich einen job mit flexiblen arbeitszeiten zu suchen, wo man möglichst spät, aber keineswegs vor 10, anfangen muss.

wenn mir mein job einen lebensrythmus aufoktroyieren würde, bei dem ich vor 6 uhr aufstehen und vor 23 uhr ins bett gehen müsste, würde ich auf dauer depressiv werden, ungelogen. ;-D

und ja, dass man mit kindern immer früh aufstehen muss, selbst am wochenende, ist für mich persönlich ein sehr gewichtiges argument, niemals kinder kriegen zu wollen. das wäre halt noch ein weiterer schmerzhafter einschnitt, den das leben mit kindern mit sich bringen würde - einer, der lerchen nicht trifft. :-/

A?nStigonxe


Ich habe einen Job, wo ich zum Glück erst um 18:30 Uhr anfange zu arbeiten. :)z

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