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Zum verzweifeln - Lernen nach der Arbeit

MPa,lgibuu Bay hat die Diskussion gestartet


Hallo,

Zur Zeit müsste ich eigentlich lernen aber ich arbeite bis zu 12 Stunden am Tag und bin dadurch, wenn ich heimkomme eigentlich total erschöpft. Wie kann ich dann noch effektiv lernen? Habt ihr Tipps?

Oft ist es so, dass ich mir keine Pause oder etwas schönes gönnen will, weil ich ja weiß, dass ich unbedingt was tun muss. Statt damit anzufangen surfe ich dann aber z.B. stundenlang durchs Internet bis ich mir denke es ist jetzt eh zu spät und mir erlaube ins Bett zu gehen. Allerdings nicht ohne Schuldgefühle. Es ist echt so blöd.. aber ich bin halt echt so erschöpft wenn ich heimkomme... wahrscheinlich wärs sinnvoll dann ne echte Pause zu machen, die nicht noch anstrengend ist wie z.B. Lesen im Forum, was ja auch nur Informationsaufnahme ist. Aber darauf kann ich mich seltsamerweise konzentrieren, wahrscheinlich weil ich weiß, dass ich mir das nicht merken muss und es deshalb anders bewerte.

Nochmal zur echten Pause... keine Ahnung was ich da tun soll. Bin allein was auch nicht so schön ist. Fernseher bleib ich davor hängen. Lesen auch Infoaufnahme. Baden geht auch nicht jeden Tag... bin echt langsam am Verzweifeln, weil ich nichts schaffe... red ich mir zumindest ein, eigentlich ist es ja normal nach zwölf Stunden nicht mehr so leistungsbereit zu sein, oder?

Wie macht ihr das wenn ihr Arbeiten und Lernen müsst? Gibt es da gute Tipps?

Bin echt für jede Hilf dankbar.

Antworten
B1en(elttoxn


Zur Zeit müsste ich eigentlich lernen aber ich arbeite bis zu 12 Stunden am Tag und bin dadurch, wenn ich heimkomme eigentlich total erschöpft. Wie kann ich dann noch effektiv lernen?

Gar nicht.

Statt damit anzufangen surfe ich dann aber z.B. stundenlang durchs Internet bis ich mir denke es ist jetzt eh zu spät und mir erlaube ins Bett zu gehen

Das schränkt das "Gar nicht" von oben sogar noch weiter ein. Entweder lernen, oder surfen. Was möchtest Du denn lernen?

MualMibu BDay


In meiner Arbeit steht so etwas wie eine Prüfung an. Ich habe ein 250 Seitiges Buch das ich dafür lernen muss. In den nächsten zwei Wochen.

Ich Surfe übrigens nicht, weil ich das interessant finde, im Gegenteil es langweilt mich... aber ich weiß sobald ich aufhöre muss ich lernen... deshalb surfe ich total sinnfrei durch die Gegend und bin dabei sauer auf mich, schaff es aber auch nicht aufzuhören noch erlaube ich mir ins Bett zu gehen, weil Pause oder schlafen wenn Arbeit ansteht geht gar nicht. Auch wenn das um Welten sinnvoller wäre als sich im Internet zu langweilen

F]e.


Wie macht ihr das wenn ihr Arbeiten und Lernen müsst? Gibt es da gute Tipps?

Am Wochenende oder im Urlaub, aber nicht nach 12 Stunden Arbeit. Da geht bei mir auch nichts mehr.

Aber bei dir ist es so, dass du nur noch zwei Wochen hast?

Dann muss es halt sein. Gibt ja keine andere Chance.

Kannst du nicht die Arbeit reduzieren? Für die zwei Wochen wenigstens? 12 Stunden täglich ist doch der Horror...

Oder geh nach der Arbeit direkt ins Bett und nutze dann die frühen Morgenstunden zum Lernen.

MUalibDus Baxy


Reduzieren geht zur Zeit leider nicht. Kollegen sind im Urlaub, das muss aufgefangen werden. Aber das mit dem Schlafen und am Morgen lernen ist eine gute Idee. Dann könnte ich Abends wenigstens guten Gewissens ins Bett gehen statt im Teufelskreislauf aus zu erschöpft um zu arbeiten aber zu viel Schuldgefühl um ins Bett zu gehen zu stecken.

C?omrBaxn


Hängen die 12 Stunden Arbeit und deine Prüfung irgendwie zusammen? Vielleicht schilderst du etwas mehr Hintergründe, um was es bei beidem geht. Wenn es z.B. eine berufsbegleitende Fortbildung wäre, dann würde ich mir auch Lernzeiten während der Arbeitszeit einräumen. Aber 12 Stunden arbeiten und dann noch lernen das ist schon happig.

Was du jetzt entwickelst ist ein typisches Vermeidungsverhalten. Du suchst Zerstreuung mit banalen Dingen wie rumsurfen, nur damit du nicht anfangen musst. Das ist natürlich fatal, weil der Druck mit jedem Tag wächst. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass der Anfang bei unliebsamen Sachen immer das Schwerste ist. Wenn man mal dran ist, dann ist es eigentlich OK, auch wenn es anstrengend ist. Daher mach dir unbedingt auch für deine Privatzeit eine Art Stundenplan, damit du das Pensum wirklich unterkriegst. 250 Seiten liest man auch in 10 kleinen Etappen ganz locker nebenbei, aber du musst ja auch lernen. Daher wird die Zeit schon knapp und du solltest anfangen und deinen privaten Stundenplan durchhalten.

Als notwendige Pause würde ich etwas wirklich passives machen. Am Besten gar nichts - abschalten, Augen schließen. Zur Ruhe kommen und Kraft sammeln. 30 Minuten helfen schon enorm. Vielleicht Autosuggestion, wenn du darin Erfahrung hast. Zerstreuung durch TV und Surfen ist da ganz schlecht, denn dann prasseln wieder Sinneseindrücke auf dich ein. Oder lauf eine Runde um den Block, wenn dein 12h-Job nicht körperlich anstrengend ist.

M]alibou xBay


Es ist nicht eigentlich eine Prüfung sondern ich muss mich auf die erste Nachtschicht vorbereiten bei der ich erstens ganz auf mich gestellt bin und zweitens leider nicht nur mein übliches Aufgabenfeld habe sondern mich in das Spektrum der anderen Abteilungen einarbeiten muss, deshalb das Buch. Aber ich kann dort trotzdem nicht lernen, weil ich trotzdem das gleiche Pensum hätte. Es würde sich dann nur nach hinten verschieben. Ich muss meine Aufgaben und die von Kollegen in Vertretung übernommenen erledigen. Es ist eine echte Zwickmühle. Mit dem Vermeidungsverhalten hast du natürlich recht und rein objektiv ist mir das völlig klar. Aber ich fühle mich wie jemand der paralysiert und sehenden Auges auf den Abgrund zusteuert

Fxe.


Reduzieren geht zur Zeit leider nicht. Kollegen sind im Urlaub, das muss aufgefangen werden. Aber das mit dem Schlafen und am Morgen lernen ist eine gute Idee. Dann könnte ich Abends wenigstens guten Gewissens ins Bett gehen statt im Teufelskreislauf aus zu erschöpft um zu arbeiten aber zu viel Schuldgefühl um ins Bett zu gehen zu stecken.

Musst den ausgerechnet du das auffangen, wenn du auch noch lernen musst?

Aber wirklich, wenn da mit Arbeit reduzieren nichts zu machen ist, dann geh einfach pennen statt sinnlos rumzusurfen. Und stell dir den Wecker auf früh morgens.

In meinem schlimmsten Jahr bin ich oft erst um 11 ins Bett gekommen (ging schlecht eher) und um 2 wieder aufgestanden :-(

Ja, das ist hart. Zu hart.

Aber bei dir gehts ja nur um 2 Wochen. Und wenn du dann wenigstens etwas geschlafen hast, klappts mit dem Lernen zwar alles andere als optimal, aber immer noch besser als nach 12 Stunden Arbeit.

Wie deine zwölfte tägliche Arbeitsstunde aussieht, wenn du vorher schon stundenlang gelernt hast, weiß ich aber auch nicht. Ob das überhaupt geht, ist wohl sehr von deiner Arbeit abhängig.

TsamLbourxin


Ich würde morgens vor der Arbeit lernen. Nach 12 Stunden kann das nicht mehr gut klappen.

Fährst du mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit? Wenn ja könntest du die Zeit nutzen um ein bisschen zu lesen.

MPalibSuK Baxy


Nein. Da fahre ich Rad... bin auch ganz froh drum. Wenigstens kriege ich so den Kopf mal frei

C4omr6axn


ich muss mich auf die erste Nachtschicht vorbereiten bei der ich erstens ganz auf mich gestellt bin und zweitens leider nicht nur mein übliches Aufgabenfeld habe sondern mich in das Spektrum der anderen Abteilungen einarbeiten muss, deshalb das Buch

Wird dir das denn nicht zu den Arbeitszeiten im Sinne einer Ausbildung und Einarbeitung vermittelt? Praxisbezogen macht das doch sicher viel mehr Sinn als sich das Wissen über ein Buch anzueignen?

MqaliWbwu Btay


Schon ich schaue mir auch Nachtdienste an, aber die Theorie dahinter muss ich mir leider aneignen. Da gibt es einfach Dinge die nicht in jeder Nachtschicht vorkommen und wie gesagt meine Abteilung hat ein anderes Spektrum als die die ich mitbetreuen muss.

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