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Eine Putzfrau beschäftigen - Fragen und Erfahrungen?

U1rla~ub)erin$15


10€ die Stunde ist wirklich üblich.

Aber in dieser Branche keine Überbezahlung, auch wenn ein AG ja gern meint.

Es muss schon seinen Reiz haben für in der Regel 2,5 Std. in der Woche ;-)

L,ila]Lina


Solange die putzende Person nicht illegal im Land ist hat das Anmelden ja eigentlich für beide Seiten nur Vorteile.

Putzfee:

- Zahlt in die Sozialversicherungen eine (v.a. Rentenkasse)

- Im Krankheitsfall kein Zahlungsausfall

HaussherrIn

- Absicherung im Falle eines Unfalls

- bis zu 20% der Kosten sind Absetzbar von der Steuer, also im Endeffekt zahlt man nicht wirklich soviel mehr als wäre es eine Unangemeldete (schwarze) Tätigkeit.

Du vergisst die Nachteile ;-)

Anrechnung des Lohns bei Sozialleistungen, ggf. Versteuerung des Einkommens, höhere Krankenkassengebühren....

Und Lohnfortzahlung mag ein Vorteil für den Arbeitnehmer sein, der Arbeitgeber wird sich eher weniger freuen ;-)

U[r%laub5e4rixn15


Und Lohnfortzahlung mag ein Vorteil für den Arbeitnehmer sein, der Arbeitgeber wird sich eher weniger freuen ;-)

Dann soll man sich aber keine Putze "leisten", wenn man das nicht will.

So ist es und so soll es auch sein.

Wenn man in solch einem Umfang Leute beschäftigen will, weil man alleine nicht klar kommt oder klar kommen will, dann muss man eben in den sauren Apfel beißen.

So geht es jedem AG.

Lni2la"Linxa


Du, mir ist das bewusst. Unsere Herlferlein sind alle angemeldet.

Es hörte sich nur so an, als hätte eine Anmeldung ausschließlich Vorteile. Ich finde persönlich die Nachteile größer.

LmunytFunes


Es hörte sich nur so an, als hätte eine Anmeldung ausschließlich Vorteile.

Im nachhinein fällt mir auch auf dass sich das so anhörte, sorry.

Gut klar Lohnforstzahlung ist für den Auftraggeber blöd, aber Man kann sich (soweit ich weiß) ja auch einen Teil bei der Krankenkasse zurückholen, oder? So ist dann das Geld was man "in die Luft geschossen hat" doch Überschaubar.

Was mich grad interessiert wäre dieser Punkt:

Anrechnung des Lohns bei Sozialleistungen, ggf. Versteuerung des Einkommens, höhere Krankenkassengebühren....

Wie ist das genau gemeint? Also klar, wenn man mehrere Minijobs hat und dem entsprechend viel Verdient muss das natürlich versteuert werden. Aber wie ist das bei den Sozialleistungen gemeint? Da werden doch Sozialabgaben geleistet wenn man den Minijob anmeldet?

fpilosxofia


Es gibt ja auch Putzleute, die auf Rechnung arbeiten. Da muss man dann ein bisschen mehr Stundenlohn bezahlen, aber der- bzw. diejenige ist nicht angestellt in dem Sinne.

FAifafo3fumm


So, morgen Nachmittag kommt eine nett und Russisch :-) klingende Frau zum probputzen.

Zunächst einmal nur die Böden.

Bin gespannt und in freudiger Erwartung! :)z

L\iHlaL;ina


Wie ist das genau gemeint? Also klar, wenn man mehrere Minijobs hat und dem entsprechend viel Verdient muss das natürlich versteuert werden. Aber wie ist das bei den Sozialleistungen gemeint? Da werden doch Sozialabgaben geleistet wenn man den Minijob anmeldet?

Ich meinte nicht die Sozialversicherung.

Sondern Sozialleistungen wie HartzIV, Wohngeld, etc. Ab einem gewissen Einkommen wird da auch ein Minijob angerechnet.

Nicht jedem ist es da recht, wenn ein solcher Putzjob offiziell gemeldet ist.

T/anjax_


Wir haben auch eine Putzfrau, sie kommt einmal die Woche für ca. 4h. Sie putzt alle Böden, Bad, WCs usw. Staubt ab und wischt die küchenfronten. Wischt das Treppenhaus usw. Wir haben ein Haus mit insgesamt 200qm auf zwei Stockwerke. Da ist sie ganz flott, wobei nicht alle Räume (2 Büros, Gästezimmer, Gästebad) von ihr gereinigt werden. Das Ergebnis ist ok. Wenn sie mal was übersieht dann sagen wir es einfach und dann funktioniert es.

zusätzlich macht sie sondertätigkeiten die wir dann sagen. Z.b Schränke innen auswischen Kühlschrank innen reinigen, Fenster putzen usw.

Wenns dann länger dauert bekommt sie eben mehr.

Wir bezahlen ihr 15eur/h. Hier bei uns, und wir sind auf dem Land, würde keine Putzfrau für 10€ putzen.

Sie hat einen Schlüssel und kommt morgens wenn wir auf der Arbeit sind. Unsere Putzfee haben wir jetzt seit etwas mehr als drei Jahren. :-)

Wir vertrauen ihr und es funktioniert nach anfänglichen kleinen Schwierigkeiten ganz gut.

Man muss sich aber immer bewusst sein das so eine Putzfee alles sieht und alles mit bekommt. Sie kennt die private Wohnung / Haus sehr gut.

Wer damit nicht zu recht kommt für den ist sowas nichts.

Und irgendwas bleibt immer mal liegen und die Putzfrau sieht es :=o ob es peinliches privates ist oder Geschäftsdinge.

Darüber muss man sich im Klaren sein.

L(unyt!unexs


ich meinte nicht die Sozialversicherung.

Sondern Sozialleistungen wie HartzIV, Wohngeld, etc.

Ahh, OK, ja das ist natürlich richtig. Gut, das habe ich nun gar nicht bedacht. Ich meine, dass wäre dann ja nicht nur schwarzarbeit sondern zusätzlich noch Sozialbetrug (Erschleichung von Leistungen oder wie auch immer der Tatbestand heißt). Da habe ich gar nicht dran Gedacht, weil ich sowas niemal unterstützen würde^^

Es gibt ja auch Putzleute, die auf Rechnung arbeiten. Da muss man dann ein bisschen mehr Stundenlohn bezahlen, aber der- bzw. diejenige ist nicht angestellt in dem Sinne.

Das wäre natürlich der Idealfall, dann ist die Putzfrau selbständig und wird beauftragt wie jeder andere Dienstleister. Vom Prinzip ist das nichts anderes als wie wenn man eine Firma engagiert, die das macht.

Wir bezahlen ihr 15eur/h. Hier bei uns, und wir sind auf dem Land, würde keine Putzfrau für 10€ putzen.

Hier bei uns ist das nicht anders. Man muss halt bedenken, es wird nur wenige Stunden gearbeitet, muss dafür hin und her fahren irgendwie, dass muss ja auch wieder reinkommen und verdienen will man ja auch etwas.

b)ellagxia


Es gibt ja auch Putzleute, die auf Rechnung arbeiten. Da muss man dann ein bisschen mehr Stundenlohn bezahlen, aber der- bzw. diejenige ist nicht angestellt in dem Sinne.

Wir hatten das eine Zeit lang, der Stundenlohn war dann etwas doppelt so hoch, wie der übliche Stundenlohn, zuzüglich Anfahrt.

Es kamen immer zwei gleichzeitig, so dass sie rasch fertig waren.

Gestört hat mich, dass die Leute ständig wechselten, man also ständig andere Leute im Haus hatte und kein Vertrauensverhältnis entwickeln konnte.

Das geschah auch ohne Vorankündigung. Erst kam eine fremde Person mit der Bekannten, zwei Wochen später kann dann die neue (noch fremde) Person, mit wieder jemand Neuem.... usw.

Alte Absprachen gingen so den Bach runter, jeder arbeitete anders.

Für uns war das auf Dauer gar nichts.

F=ifa3fosfuxmm


So, nun war "Sie" da.

Ich nenne sie mal A.

Hach, ich mag sie jetzt schon.

Sie hat einen wundervollen russischen Akzent, und putzt unglaublich gründlich.

Und da meinen Ansprüchen gerecht zu werden ist wirklich nicht leicht. Ich glaube, wie haben einen Glückstreffer gelandet. x:) :)^

Sie hat erst mal alle Stühle hochgestellt, die Teppiche raus auf die Dachterrasse verfrachtet, und dann wirklich sehr,sehr genau und gründlich die ganze Bude gesaugt und gewischt.

Dafür hat sie knapp 80 Minuten gebraucht.

Leider hatte sie heute nicht länger Zeit.

Aber Dienstag kommt sie dann für "das volle Programm. :)z

Denke unter 2,5-3 Stunden die Woche wird das wohl nix.

Egal - es lohnt sich!

Hoffentlich kann und wird sie diesen Standard einhalten.

Einen neuen Mop will sie! Soll sie haben! :-D

MtiNRoLxi


Wir haben eine polnische Putzfrau für drei Stunden in der Woche. Sie ist über die Minijobzentrale angemeldet, dadurch unfall-, kranken- und rentenversichert (letzteres freiwillig) und erhält natürlich den ihr tariflich zustehenden Urlaub.

Sie kommt immer, also auch wenn wir z. B. im Urlaub sind. Wenn kein Dreck anfällt, putzt sie Fenster, macht die Jalousien sauber oder andere nicht so regelmäßig zu tuende Dinge.

Das Vertrauen war von Anfang an da, das ist unser Menschenbild.

Der Spaß kostet uns ca. 160 € im Monat, ein Fliegenschiss für das, was diese fleißige Frau leistet.

Ich finde es befremdlich, mit welcher Nonchalance hier einige über Steuerhinterziehung und Sozialbetrug als Handlungsoption diskutieren. Ich würde keine Sekunde zögern und solche Assis anzeigen. Wer keine Putzfrau bezahlen kann, muss seinen Dreck eben allein wegräumen.

Rqadfa88


Na, wenn Du eine findest die sich auf diesen "Deal" einlässt.... ;-D

Auch Putzfeen haben ihren Wert und ihren Stolz ;-)

Wenn ich so viele Menschen sehe die für nur den Mindestlohn arbeiten gehen müssen, ... sollte es auch genügend Putzfrauen geben die bereit sind für 10 € zu putzen.

M}iRoL?i


Wenn ich so viele Menschen sehe die für nur den Mindestlohn arbeiten gehen müssen, ... sollte es auch genügend Putzfrauen geben die bereit sind für 10 € zu putzen.

Also ich halte den Job der Putzfrau für deutlich anspruchsvoller - sowohl körperlich als auch intellektuell - als den des Taxifahrers (als Beispiel für einen klassischen 8,50 €-Job).

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