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Eine Putzfrau beschäftigen - Fragen und Erfahrungen?

F:ifaRfo!fumxm


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Bitte keinen so harscher Ton hier!

Der Faden sollte einem freundlichen Erfahrungsaustausch dienen. @:)

M#aggiex2


Wir haben auch eine Haushaltshilfe. Sie kommt 1x in der Woche für 2,5 Stunden und bekommt dafür 30 Euro von uns. Sie wird schwarz beschäftigt und wollte das selber so. Gefunden haben wir sie über eine Haushaltshilfenplattform. Das mit der Schwarzarbeit hat sie selber vorgeschlagen, weil sie sonst für die Vermittlung auch etwas an diese Plattform zahlen müsste.

Sie saugt die komplette Wohnung und wischt Bäder und Küche. Ansonsten noch Bäderreinigung, Staubwischen und was sie sonst noch sieht. Sie ist von Anfang an alleine in der Wohnung und hat einen Schlüssel.

T#imbKatSuku


Maja27

Und wieviel zahlt man? Ich wohne in einer Kleinstadt und fände hier 12 Euro pro Stunde zu viel. Hier sind die Löhne eher nicht so hoch, glaube ich.

Ich finde deine Argumentation sehr eigenwillig und nicht nachvollziehbar. "Zu viel", weil andere weniger zahlen? "Zu viel", weil in der Region die Löhne insgesamt niedrig sind? Ist nicht sehr überzeugend und trägt den Geschmack von "Gelegenheit zur Ausbeutung" in sich.

"Zu viel" kann es sein, wenn ich nicht genug Geld übrig habe, um das zu zahlen. "Zu viel" kann es sein, wenn mir die Arbeit nicht so viel Wert ist, dass ich mehr zahlen würde. Das sind Gründe, die man gelten lassen kann. Aber wenn ich genug Geld übrig habe und mir die Arbeit der Putzfrau viel Wert ist, z.B. weil ich keine Lust zum Putzen habe oder weil ich in der Zeit, die ich zum Putzen bräuchte, sinnvollere oder ertragreichere Dinge machen kann, dann kann ich der Putzfrau doch zahlen was ich will. Dann ist doch völlig egal, wie wenig mein Nachbar zahlt. Oder hast du Angst, das Wirtschaftsgefüge der Bundesrepublik Deutschland gerät ins Wanken, wenn du dich dem nationalen Hang zum Lohndumping entziehst?


Fifafofumm

Das mag ja schon stimmen.

Aber es entscheidet - finde ich - immer noch der eigen Ethos, wie viel einem die Arbeit und die Zeit eines anderen Menschen wert ist. :)z

Du sagst es! :)^


Rafa88

Ich finde 12 € zu viel Geld ! Putzen ist doch keine Wissenschaft, sondern eine Tätigkeit die im Grund jeder beherrschen (wenn er denn will) sollte und kaum Anlerntätigkeiten erfordert. Ich würde mich an den Mindestlohn orientieren.

Wie die TE bereits sehr treffend sagte: Es geht darum, was einem die Arbeit und die Zeit eines anderen Menschen wert ist, nicht darum, ob die Putzfrau ihre Profession in Harvard lernte. Wenn dir die Putzfrau nichts oder nur wenig wert ist, kannst du doch gerne selber den Lappen schwingen. Ist ja schließlich eine Tätigkeit, die im Grunde jeder beherrscht und die kaum Anlerntätigkeit erfordert, folglich auch von dir selbst zu leisten wäre.


filosofia

Es gibt ja auch Putzleute, die auf Rechnung arbeiten. Da muss man dann ein bisschen mehr Stundenlohn bezahlen, aber der- bzw. diejenige ist nicht angestellt in dem Sinne.

Funktioniert aber nur, wenn die Putzleute mehrere Putzstellen haben. Bei nur einer Putzstelle würde [[https://de.wikipedia.org/wiki/Scheinselbst%C3%A4ndigkeit Scheinselbständigkeit]] unterstellt und die Putzfrau gilt dann rechtlich als normaler Arbeitnehmer. Es ist somit kein Weg, die Anmeldung als Minijob zu umgehen und Abgaben zu sparen.

MBiRoxLi


Ich finde 12 € zu viel Geld ! Putzen ist doch keine Wissenschaft, sondern eine Tätigkeit die im Grund jeder beherrschen (wenn er denn will) sollte und kaum Anlerntätigkeiten erfordert. Ich würde mich an den Mindestlohn orientieren.

Du kannst ja mal versuchen für 8,50 € eine Putzfrau zu finden. ;-D

Das regelt der Markt, und der beginnt bei 10 € aufwärts.

MyiRcoLxi


Das mit der Schwarzarbeit hat sie selber vorgeschlagen, weil sie sonst für die Vermittlung auch etwas an diese Plattform zahlen müsste.

Natürlich. Und wenn ein Einbrecher an eurer Tür klingelt, zeigt ihr ihm den Weg zum Safe. Das mindert für ihn das Risisko des Erwischtwerdens. %-|

Fcifafbofumxm


Hm, der Vergleich hinkt...

Allerdings passt er was einen Aspekt betrifft:

Höchstwahrscheinlich wird keiner der beiden Parteien die andere anzeigen. ;-)

FCex.


Allgemein zum Thema Anmeldung:

Wenn man in einem besonderen Treueverhältnis zum Staat steht (wie fifafofumm, wenn ich einen anderen Thread richtig interpretiere), dann ist eine unangemeldete Beschäftigung doch wenig ratsam.

Allerdings ist es dann ggf. schwer, jemanden zu finden. Am besten schon in die Anzeige reinschreiben, dass die Beschäftigung legal sein soll, sonst kann nan 3/4 der Anfragen gleich vergessen.

Auch empfehle ich die Bezahlung als monatliche Pauschale zu organisieren. Wenn man per Woche zahlt, muss man jeden Monat den Betrag an die Minijobzenrale melden (im einen Monat 4x, im anderen 5x gekommen, also verschiedene Beträge, macht jedes mal eine bürokratisch aufwändige Änderungsmeldung).

SnolTa'mixe


Also ich halte den Job der Putzfrau für deutlich anspruchsvoller - sowohl körperlich als auch intellektuell - als den des Taxifahrers (als Beispiel für einen klassischen 8,50 €-Job).

Ähm, warum das denn? Ein Taxifahrer muss auch Autofahren, teilweise in großen Städten mit viel Verkehr, er muss sich überall auskennen, es wird erwartet, dass er die Stadt super gut kennt. Bei einer Putzfrau kommt es halt drauf an, was sie zu tun kriegt, aber das so zu vergleichen ist m.M.n. nicht stimmig.

P8lüsch1biesxt


Ich würde die Putzfee bei der Minijobzentrale anmelden.

Dann ist die Gute unfallversichert und ihr könnt Steuern sparen.

KUadhxidya


Die Prüfung für den Taxifahrerschein beinhaltet auswendiges Beschreiben mehrerer Strecken (mit dem kürzesten Fahrtweg) in der Stadt... Also alle Straßen/gängigen Strecken kennen ist intellektuell doch etwas fordernder als das Entscheiden, wie man eine Verschmutzung am besten und schonendsten beseitigt.

Ucrla9uberKin1x5


ist intellektuell doch etwas fordernder als das Entscheiden, wie man eine Verschmutzung am besten und schonendsten beseitigt.

Im Prinzip gebe ich dir recht.

Man braucht zum Putzen kein Abitur und auch muss man nicht groß Denken im herkömmlichen Sinn.

Aber, man sollte den Job im Privathaushalt nicht unterschätzen. Je nach wie man eingesetzt wird erlebt man einige Dinge, die einem schon etwas abverlangen.

Ich bin mir sicher man braucht für manche Haushalte eine soziale Intelligenz.

Manche legen einem das komplette Haus in die Hände und man muss sich darum kümmern und zwar so, dass der Chef/Chefin damit zufrieden ist.

Und am besten noch so, dass man möglichst nicht ins Leben aneckt.

Pn!schSbie]sxt


Als Hartz 4 Empfänger darf man pauschal 100 Euro dazuverdienen und das was drüber ist wird zu 80% angerechnet.

Von 200 Euro Verdienst hätte die Putze dann 120 Euro zusätzlich zum Hartz 4 Satz.

Nyamjxa


Ich finde der Mindestlohn ist generell zu niedrig. Das als Begründung zu nehmen so wenig zu zahlen finde ich... ethisch fragwürdig. Vor allem weil jedes mal Anfahrt und Rückweg anfallen, die ihr üblicherweise nicht bezahlt.

Unsere Putzfrau ist übrigens selbständig und arbeitet auf Rechnung - und kostet mich kaum mehr als eine illegal beschäftigte - und ich kann mir noch 20% vom Staat wiederholen bei der Steuererklärung. Dafür werde ich ihr (freiwillig!) ein Weihnachtsgeld zahlen, wenn bis dahin alles ok ist :).

w*igKglexs


Unsere jetzige Hilfe ist eher meine "Kollegin" für den großen Putztag. Schlüssel gibt es nur wenn Urlaub oder Termine anstehen.

Sie ist bei der Mini-Job-Zentrale angemeldet, Lohn ist 10 euro die Stunde für 8 Stunden im Monat (frei wählbar, da ich weis wie plötzlich uns Mütter Termine reinplatzen können :)_ )

wDigglxes


Namja

das der Anfahrtsweg so gering wie möglich ist war uns bereits bei der Suche wichtig , das sind jetzt 2 kurze Haltestellen (max.15 min Fußweg). Das macht es ihr nun leichter @:)

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