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Wegbeworben und Chef hats erfahren

t1he fi9ppxs hat die Diskussion gestartet


:-/ Ich glaub ich sitz gerade ziemlich im Schlamassel.

Bin mit meinem alten Job mehr als unzufrieden. Chef ist Choleriker, Versprechen wurden nicht eingehalten obwohl mündlich zugesagt (Gehaltserhöhung zB, denn ich verdiene auf Niveau von Hilfskraft obwohl ich Fachkraft bin!), Aufgaben werden nicht mehr gerecht verteilt, ich krieg nur noch die Resterampe außerdem mach ich täglich 3 Überstunden UND Wochenendarbeit, obwohl der Laden eigentlich zu hat und darf diese nicht abstottern, weder in Urlaub noch in Geld. Fühle mich total ausgenutzt und zu allem Überfluss kündigen ständig die Leute, mit denen ich mich am besten vertrage.

Aber wie das so ist heute mit der Jobsituation will ich ja auch nicht ins Blaue hinein kündigen...joa darum habe ich angefangen, mich bei anderen Firmen aus meiner sicheren Stellung heraus zu bewerben. Eine davon ist unsere Konkurrenzfirma. Die beiden Chefs kennen sich sehr gut.

Jetzt ist das passiert, was ich nie für möglich gehalten hätte: Der Personalchef der anderen Firma hat es unserem Chef gesteckt, dass ich mich beworben hab als die zusammen Golf spielen waren. :-o

Jetzt will er morgen mit mir darüber sprechen.

Weiß nicht, wie ich mich jetzt verhalten soll.... :-X

Antworten
M~iRoLxi


Na und? Sich anderswo bewerben ist ja nicht sittenwiedrig.

Vielleicht macht er dir ein Bleibeangebot?

MIiRloLi


sittenwidrig! >:(

B!ehzind Th7e Sxcenes


1. Hast Du denn den neuen Job schon, oder hat der Personaler Deinem Chef "nur" erzählt, dass Du Dich beworben hast? Wenn Du den Job noch nicht fest hast, würde ich mal sagen, der Personaler hat gegen so einige Datenschutzgesetze verstoßen.

2. Ich würde Deinem Chef morgen in etwa genau das erzählen, was Du hier geschrieben hast. Nur mit der Wahrheit kommst Du jetzt weiter.

Situxhlbxein


1. Hast Du denn den neuen Job schon, oder hat der Personaler Deinem Chef "nur" erzählt, dass Du Dich beworben hast? Wenn Du den Job noch nicht fest hast, würde ich mal sagen, der Personaler hat gegen so einige Datenschutzgesetze verstoßen.

Da könnte man z.B. mal den Landesdatenschutz-Beauftragten einschalten.

2. Ich würde Deinem Chef morgen in etwa genau das erzählen, was Du hier geschrieben hast. Nur mit der Wahrheit kommst Du jetzt weiter.

Würde ich auch empfehlen. Offensiv und selbstbewusst sein!

L-unytuxnes


Bei den Zuständen die du beschreibst würde ich auch gar nicht um den heißen Brei rumreden. Einfach die Wahrheit sagen, das du unzufrieden bist wegen der leeren Versprechungen (mehr Geld), du dir den Arsch aufreißt für die Firma (Überstunden und Wochenendarbeit ohne Ausgleich) und dir keine Dankbarkeit dafür entgegengebracht wird.

Cjom:rxan


Da könnte man z.B. mal den Landesdatenschutz-Beauftragten einschalten.

Und sich eine Anstellung in so einer Firma auch direkt zweimal überlegen... >:(

Yptoing1C1


LOL...na und. Ich hab mich auch mal woanders beworben und als ich die Zusage bekommen habe, fing mein Cheffe mit dem Arme rudern an und hat gleich mal ne Schippe draufgelegt ;-D :)^

Man kann ruhig durchblicken lassen, das auch andere Mütter schöne Töchter haben ;-D !

B$ru mmbarerxchi


LOL...na und. Ich hab mich auch mal woanders beworben und als ich die Zusage bekommen habe, fing mein Cheffe mit dem Arme rudern an und hat gleich mal ne Schippe draufgelegt

:)^ Wie bei mir. Beiden Seiten ist damit geholfen.

Yjtongx11


Beiden Seiten ist damit geholfen.

Kloar :)^ Ein Zwischenzeugnis anfordern macht auch schon mal die Chefetage hellhörig ;-D !

MVr. FWore{skxin


mach ich täglich 3 Überstunden UND Wochenendarbeit ... und darf diese nicht abstottern, weder in Urlaub noch in Geld

Warum gehst Du nach der vertraglich vereinbarten Arbeistzeit nicht nach Hause?

Wirst Du mit körperlicher Gewalt daran gehindert?

Wegbeworben und Chef hats erfahren

Wo ist das Problem?

Wir leben (zum Glück) in einem freien Land.

Wovor hast Du Angst? Entlassung?


Mach einfach Deinen Job und wenn der Laden Murks ist, suche Dir einen Neuen.

Das ist nur ein Arbeitsverhältnis und ich habe das Gefühl, dass Du zu viel Emotion da rein steckst.

Y@ton$g1O1


mach ich täglich 3 Überstunden UND Wochenendarbeit ... und darf diese nicht abstottern, weder in Urlaub noch in Geld

wenn das wahr ist - was ich bezweifle, weil der Cheffe sich damit erpressbar macht und sein eigenes Grab schaufelt - sollte man einfach den Job wechseln und ihn vors Arbeitsgericht zerren :)z !

kxeinsete<in


Ich hatte auch schon mal einen Job mit 20 Extra-Überstunden pro Woche, die ich später in nichts umlegen konnte. Aus dem Grund, das "Überstunden grundsätzlich nicht bezahlt werden" und Urlaub einfach zu keinem Zeitpunkt möglich war, da "Unternehmen schon an seinen Grenzen". Bis sie schließlich verfielen, war also nichts möglich, und auch bis dahin war der Zettel mit den notierten Überstunden auch schon 2 mal "unauffindbar verlegt". Wegen einer speziellen Klausel im Vertrag konnten ÜBerstunden aber eben auch "immer angeordnet" werden.

Noch schlimmer waren aber die, die man "nicht angeordnet" hat, also die man gut und gerne einging in der Hoffnung, dass der Stuhl dann weniger wackelt ;-) .

Das ist zunächst mal nicht ungewöhnlich in unserer Human Ressources Welt.

Auf der Arbeit ist man außerdem so fremdbestimmt, dass Klagen, Arbeitsgericht etc erst mal meilenweit weg sind.

Gelassen einem cholerischen Chef gegenübersehen ist auch so eine Sache ;-D

Aber ich würde auch einfach bei der Wahrheit bleiben. Du hast nicht das Gefühl, dass du dort großartig weiterkommst, das kannst du dem Chef doch sagen.

SQtalfxyr


Ich würde Deinem Chef morgen in etwa genau das erzählen, was Du hier geschrieben hast. Nur mit der Wahrheit kommst Du jetzt weiter.

Eben. Ist doch die beste Gelegenheit. Wenn ein Mitarbeiter nach dem nächsten geht oder gehen will müsste Cheffe ja irgendwann mal hellhörig werden und einsehen, dass da wohl etwas nicht ganz so prickelnd läuft. Also jetzt Augen zu und durch, sachlich, höflich aber bestimmt darlegen, was dir nicht gefällt und dich dazu bewegt hat, dich anderweitig zu orientieren. :)*

chhe[rryx84


Bis sie schließlich verfielen, war also nichts möglich, und auch bis dahin war der Zettel mit den notierten Überstunden auch schon 2 mal "unauffindbar verlegt". Wegen einer speziellen Klausel im Vertrag konnten ÜBerstunden aber eben auch "immer angeordnet" werden.

Überstunden sind ja bis zu einem gewissen Maß vertretbar. Aber wenn es ausgenutzt wird würde ich persönlich das nicht mit mir machen lassen.

Weiterhin Urlaub darf nicht verfallen wenn der Chef dir keine Möglichkeit gibt ihn zu nehmen. Dann musst du ihn schriftlich dazu auffordern bzw die Auszahlung schriftlich anbieten.

Jetzt ist das passiert, was ich nie für möglich gehalten hätte: Der Personalchef der anderen Firma hat es unserem Chef gesteckt, dass ich mich beworben hab als die zusammen Golf spielen waren. :-o

Jetzt will er morgen mit mir darüber sprechen.

super Datenschutz! %-| :(v

Ich wäre auch ehrlich und würde dem Chef sachlich meine Beweggründe mitteilen.

Hattest du das Gespräch nun? Wenn ja wie ist es verlaufen? Kündigen kann er dich deswegen nicht!

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