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Während der Ausbildung Geld an Eltern zahlen?

EHhwemakliger VNutzerH (#57O27x57)


Meine Eltern sind beide sehr wohlhabend und haben nie Geld von mir verlangt. Selbst das Kindergeld habe ich jeden Monat von ihnen bekommen. ;-)

HOat^schepmsuxt_


Dirses Glück hat nicht jeder ;-) zumal man den Umgang mit Geld auch lernen muss, der ist ja nicht angeboten. Und so lange dies auch unter den Umständen gegeben ist, spricht ja nichts dagegen.

Wobei, Symbolik ist ja losgelöst von Notwendigkeit, sodass auch in dem Fall wohlhabender Eltern eine symbolische Abgabe für mich nachvollziehbar ist. Denn als Junior ist man ja in der Regel nicht wohlhabend, sondern die Eltern.

EChemal=iger qNutze%r (#5j727x57)


Ich würde meinen Eltern schon etwas abgeben, allerdings möchten sie es nicht annehmen. Sie finden es nicht korrekt vom eigenen Kind abzukassieren. Aber mir ist es ehrlich gesagt auch ganz recht... Ich wohne zwar noch zuhause, bin aber meistens nie da, wenn dann nur zum Schlafen in meinem "Kinderzimmer". Mehrkosten entstehen dadurch so gut wie keine.

M~ada\mQe CHharenxton


Nö und ich kann trotzdem mit Geld umgehen.

Ich finde diese Abgaben während der Ausbildung nur sinnvoll wenn die Eltern mit dem Geld knapp sind.

Fhremexn


Bei mir ist das etwas anders gewesen, ich hatte während der Ausbildung schon eine (sehr kleine) eigene Wohnung (1 Zimmer mit Kochecke plus ein Bad, das ich mir jedoch mit der daneben liegenden, ebenso kleinen Wohnung teilen musste) Wenn ich alle anfallenden Kosten mit jetzigen Preisen vergleiche, komme ich auf ca. 500€ monatlich, die die Eltern auch an Kosten (abzüglich Kindergeld) mindestens haben. Ich halte daher jeden Abgabebetrag, der 500€ minus Kindergeld nicht überschreitet für gerechtfertigt.

50€ ist da eher nur eine symbolische Beteiligung an den anfallenden Kosten.

EZhemaligBer Nu/tzer .(#57T2757x)


Ich halte daher jeden Abgabebetrag, der 500€ minus Kindergeld nicht überschreitet für gerechtfertigt.

Das ist aber verdammt viel wenn man bedenkt das der Durchschnitts-Azubi kaum über 600€ verdient, meistens sogar eher weniger. Und viele haben auch noch Kosten zu decken um überhaupt zur Arbeit zu kommen, sprich Busticket oder gar ein Auto.

Man sollte arbeiten um zu leben und nicht umgekehrt.

IWsa0bell


Ich bekomme ein Kind.

Ich ziehe es groß.

Ich habe also die Verantwortung.

Zu dieser Verantwortung gehört auch, dem Kind aufzuzeigen, dass es irgendwann/irgendwie lernen muß, auf eigenen Beinen zu stehen.

Es geht also bei einer jeweiligen Abgabe eines Verdienstes überhaupt nicht darum irgendwelche eigenen/elterliche oder tatsächliche finanziellen Probleme auszugleichen, sondern darum, dem Kind aufzuzeigen, dass es eventuell nicht ewig mit z.B. 400 Euro im Monat rumlaufen kann, diese ausgeben kann ohne "Rücksicht auf Verluste" im wahrsten Sinne des Wortes.

Sondern ihm nahezubringen, dass das Geld welches Einen am Anfang des Monats auf dem Konto so freudig anlacht nun mal wohlbedacht betrachtet werden muß.

Es geht bei dem Ganzen im Kern nicht um die Höhe des Betrages, sondern darum aufzuzeigen, dass schlicht und einfach immer wieder Geld weggeht für Dinge, die man als selbstverständlich betrachtet (Strom, Versicherungen, Telefon/Internet, Warmwasser, Wohnung usw.).

m]nef


Warum sollte man Geld an die Eltern zahlen?

Z.B. um nach der Ausbildung nicht völlig realitätsfern ins eigenständige Leben zu purzeln. Das sind dann solche Fälle, die sich hier beklagen, was das alles kostet und dass 3k netto ja nicht zum Überleben reichen ;-D

Die Eltern bekommen doch das Kindergeld.. das reicht vollkommen.

Mit Sicherheit nicht.

rein rechtlich betrachtet gilt folgendes aus der Düsseldorfer Tabelle

Ähm, nein. Hier fehlen Infos (aber das ist auch gar nicht Thema) um zu wissen, ob die Düsseldorfer Tabelle überhaupt anzuwenden wäre ;-)

L(iverpwool


Ich finde 50 € auch vollkommen in Ordnnung.

Ich habe damals keinen fixen Betrag an meine Eltern abgegeben mich aber z.B. durch regelmäßige Einkäufe finanziell am Familienleben beteiligt. Außerdem haben meine Eltern das Kindergeld behalten.

MIeist,er_Glxanz


Ich musste nichts abgeben, halt einfach all meine Ausgaben selber tragen. Soweit möglich. Im ersten Lehrjahr war nicht mehr viel übrig nach den Kosten fürs Zugabo, im vierten wärs sicher möglich gewesen, was abzugeben. Den Umgang mit Geld hab ich trotzdem gelernt. ;-)

Mnagg4ixe2


Also das mit dem Lernen auf eigenen Beinen zu stehen absoluten Quatsch. Das halten sich doch nur die Eltern als etwas gutes vor, die Geld von ihrem Kind kassieren. Wenn das eigene Kind mit 16 oder 18 Jahren nicht weiss, dass das Leben Geld kostet, dann hat man als Eltern vorher schon einiges versaut.

bweetlAejuicex21


also ich hab in studium und ausbildung jeweils alleine gewohnt, daher natürlich auch keine Abgaben an die Eltern. Das kindergeld habe ich bekommen (beim studium bafög) das war es. Daher find ich 400 Euro "Taschengeld" echt enorm viel....

Und ich weiß meine Brüder wohnten lange daheim und haben auch abgegeben, find ich völlig normal. warum sollte man die 3 Ausbildungsjahre mehr Kohle haben als jemals zuvor und hinterher (zur völlig freien verfügung). Würden meine Kinder bis mitte 20 und länger daheim wohnen würden sie sicherlich auch mehr abgeben, und zwar genauso viel wie es kostet.

E,hem7aligeer NutzeAr (#572757x)


Also das mit dem Lernen auf eigenen Beinen zu stehen absoluten Quatsch. Das halten sich doch nur die Eltern als etwas gutes vor, die Geld von ihrem Kind kassieren.

Verstehe auch nicht wo dabei der Lerneffekt sein soll. :|N

m|nef


Jaa genau, die kassieren richtig ab, 50 Euro im Monat, davon machen sie dann 3x jährlich Karibikurlaub auf Kosten des Kindes. ;-D

LZucyg4711


Das ist von Familie zu Familie so wie so immer anders. Ich mußte nichts abgeben und meine Tochter mußte bei mir auch nichts abgeben.

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