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Während der Ausbildung Geld an Eltern zahlen?

FYre:mexn


Tamponmilchshake

Das ist aber verdammt viel wenn man bedenkt das der Durchschnitts-Azubi kaum über 600€ verdient, meistens sogar eher weniger. Und viele haben auch noch Kosten zu decken um überhaupt zur Arbeit zu kommen, sprich Busticket oder gar ein Auto.

Man sollte arbeiten um zu leben und nicht umgekehrt.

Wenn man 600€ + Kindergeld hat und 500€ für Lebenshaltung (+Busticket) ausgibt, bleibt immer noch deutlich mehr übrig, als man als Schüler an Taschengeld bekommen hat. Ein eigenes Auto während der Ausbildung ist ein Luxus, den man sich normalerweise nicht leisten kann. Zu meiner Zeit war das Lehrgeld auch im Verhältnis zu den Lebenshaltungskosten viel niedriger, so das ich mir ein Busticket nicht leisten konnte, sondern (10km) mit dem Fahrrad zur Lehrstelle gefahren bin. Trotzdem war das Geld so knapp, das ich immer an Wochenenden nebenbei gearbeitet habe, um mir auch ab und zu einmal neue Kleidung kaufen zu können und 1x im Monat in die Disco konnte.

Kindergeld ist (und war immer) eine Erleichterung für Familien, deckt aber bei weitem nicht die Kosten eines Kindes ab. Durchschnittlich kostet ein Kind trotz Kindergeld (und Lohnsteuerermäßigung der Eltern) von der Geburt bis zum Ende der Lehre ca. 50.000€ (bis zu einem abgeschlossenen Studium wird es noch teurer) Es wäre sinnvoll, wenn das in der Schule schon erklärt wird (kann man dann auch nachrechnen) Dann würden vielleicht mehr Jugendliche auch schon vor der Lehre bereit sein, ihre Eltern möglichst etwas zu entlasten und es würden weniger Menschen im Alter schlecht mit einer knappen Rente leben müssen, wenn ihre inzwischen erwachsenen Kinder sie entsprechend unterstützen.

EMhemalig]er- Nutze9r (Q#572757)


Jaa genau, die kassieren richtig ab, 50 Euro im Monat, davon machen sie dann 3x jährlich Karibikurlaub auf Kosten des Kindes.

50€ sind ohnehin lächerlich, die kann man sich gleich schenken. Damit ist wenigstens die Handyrechnung gedeckt. Bin froh das meine Eltern diesbezüglich so tolerant sind.

ERhemarligerd Nut4zer (#5:737x97)


Es wäre sinnvoll, wenn das in der Schule schon erklärt wird (kann man dann auch nachrechnen) Dann würden vielleicht mehr Jugendliche auch schon vor der Lehre bereit sein, ihre Eltern möglichst etwas zu entlasten

":/

Sorry, aber es wird ja niemand dazu gezwungen Kinder zu bekommen. Die Kosten eines Kindes kennt ein jeder vor der Zeugung. Die Kinder da dermaßen in die Pflicht zu nehmen, finde ich eher unangebracht.

Ach und was das Auto betrifft. Dort, wo ich herkomme, brauchen alle ein Auto, weil Ausbildungsort + Berufsschule extrem weit vom Wohnort entfernt sind. Da ist nichts mit Öffis möglich.

j|usqt_lookking1?


Das wird ja immer wilder hier... eigentlich wollte ich nix schreiben aber das hier:

Dann würden vielleicht mehr Jugendliche auch schon vor der Lehre bereit sein, ihre Eltern möglichst etwas zu entlasten

Bitte wie?? Bei welchem Alter setzt du da denn dann an? Und frag mal in Indien nach, das funktioniert super. Die kleinen Hände können Metallrohre auch einfach viel besser putzen. (Übertrieben formuliert)

ErheXmalniger NutTzeCr (#x572757)


Es wäre sinnvoll, wenn das in der Schule schon erklärt wird (kann man dann auch nachrechnen) Dann würden vielleicht mehr Jugendliche auch schon vor der Lehre bereit sein, ihre Eltern möglichst etwas zu entlasten und es würden weniger Menschen im Alter schlecht mit einer knappen Rente leben müssen, wenn ihre inzwischen erwachsenen Kinder sie entsprechend unterstützen.

Vielleicht bin ich nicht in der Position das zu beurteilen, da ich kinderlos bin, aber ich finde es unmöglich von seinen Kindern zu erwarten das sie einen entlasten. :|N Wenn man sich entscheidet Kinder zu bekommen, dann sollte man A finanziell so abgesichert sein das man gut über die Runden kommt und B seinen Kindern auch was bieten können. Zumindest wäre das meine Grundvoraussetzung.

Von meinen Kindern, sollte ich tatsächlich mal welche haben, werde ich jedenfalls keinen Cent verlangen. Das sind schließlich keine Mieter sondern Familienangehörige. Das hat für mich einen ganz anderen Stellenwert. Anscheinend sehen das meine Eltern ganz genauso, denn sie wollen mein Geld nicht obwohl ich es ihnen bereits angeboten habe in die Familienkasse einzuzahlen.

Bin 24, wohne nachwievor noch zu Hause, habe meinen Vollzeit-Job und nebenbei vermiete ich noch ne Wohnung im Zentrum, von der ich alleiniger Eigentümer bin aufgrund einer Erbschaft. Insgesamt komme ich also netto auf ca. 4500€ im Monat. Meine Eltern verlangen trotzdem keinen Cent. Ich finds gut, bleibt mehr Geld für Rücklagen.

C+ranxk1


Wer sich schon ernsthaft selber fragt, ob es ok, normal oder gar unverschämt ist, sobald man selber Geld verdient, einen gewissen Teil davon ,an die Eltern abzugeben, solange man noch daheim wohnt, der hat definitiv leider noch nicht wirklich verstanden, dass man eben nicht alles einfach so verprassen kann.

Und hier diese Frage wegen 50 Euro zu stellen, lässt mich soeben schulterzuckend zurück. :-o :|N

Für mich ist es völlig normal, war es damals auch bei mir und hat für mich auch etwas mit Respekt gegenüber seinen Eltern zu tun. Müssen? Nein natürlich nicht, aber fair auf jeden Fall!

Ausnahmen gibt es natürlich auch hier, was dann aber den speziellen Umständen ,die individuell verschieden sind, geschuldet ist, welche ich hier aber erst einmal nicht erkennen kann.

Eltern, die kein sog. Kostgeld haben wollen, da sie finanziell gut bis sehr gut gestellt sind, ist ja auch völlig ok, nur ob das nicht auch trotzdem was mit Anstand, Erziehung und allgemeiner Reife zu tun hat, lasse ich einfach mal so stehen!

m=nef


Dann würden vielleicht mehr Jugendliche auch schon vor der Lehre bereit sein, ihre Eltern möglichst etwas zu entlasten

Man kanns auch übertreiben. Wenn nicht zwingend nötig, sollen sich die lieben Kleinen vorerst mal lieber auf ihre Schule konzentrieren, statt Geld zum abgeben ranzuschaffen.

es würden weniger Menschen im Alter schlecht mit einer knappen Rente leben müssen, wenn ihre inzwischen erwachsenen Kinder sie entsprechend unterstützen.

Hier gehts grob um Jugendliche zwischen 15 und 25. Deren Eltern sind meist noch lange nicht in Rente.

Und wenn es soweit ist, halte ich es für sinnvoller, die Rente der Eltern dann vom eigenen Einkommen etwas aufzupolstern.

Die Abgaben während der Ausbildung sollten einfach die laufenden Kosten Zuhause teilweise decken, nicht mehr und nicht weniger.

C}omrxan


Offenbar wird "Hotel Mama" immer mehr zur Kultur, wenn ich einige Ansichten lese.

Auch wenn Kinder Familienangehörige sind und man diese freiwillig in die Welt setzt: eine Familiengemeinschaft greift sich unter die Arme und jeder trägt seinen Teil bei. Je nach seiner Leistungsfähigkeit. Kinder helfen im Haushalt mit und können Dinge erledigen, die man ihnen zumuten kann. Und genauso wie sie einige Tätigkeiten übernehmen können, können sie sich auch je nach Leistungskraft auch finanziell daran beteiligen, dass Möbel existieren, warmes Wasser fließt und was zu Essen im Kühlschrank und auf dem Herd steht.

Ich frage mich echt, warum man bei 50 Euro gleich die Nase rümpft und Grundsatzdiskussionen anzettelt.

lVoverablOe<x3


Wenn man sich entscheidet Kinder zu bekommen, dann sollte man A finanziell so abgesichert sein das man gut über die Runden kommt und B seinen Kindern auch was bieten können. Zumindest wäre das meine Grundvoraussetzung.

Problem hierbei ist, dass das die Welt sich eben dreht und die Leben gelebt werden. Damit möchte ich sagen, zum Zeitpunkt an dem man sich entscheidet, ein Kind zu bekommen, heißt es noch lange nicht, dass beide Partner bis das Kind ausziehen zusammen bleiben und beide auch arbeiten gehen.

E9hemalizger N5utzer (#5I737x97)


Ich denke, man muss hier auch klar unterscheiden.

Mein Beitrag bezog sich z.B. ausschließlich auf das Geschriebene von Fremen, von wegen schon "vor der Lehre die Eltern entlasten". Sorry, aber da fass ich mir an den Kopf!

Sobald man selbst verdient und noch daheim wohnt, sollte es aber natürlich selbstverständlich sein, etwas (je nach Verdienst) zum Leben dazuzugeben.

Frrexmen


Einige hier können scheinbar nicht lesen, oder verstehen das, was ich geschrieben habe absichtlich falsch.

Tamponmilchshake Wie man von 50€ im Monat 3x jährlich Karibikurlaub machen soll, ist mir schleierhaft.

feeri Die Kosten für Kinder kennt eben nicht jeder vor der Zeugung und es gibt immer noch Paare, die sich bei der Zeugung nicht einmal über ihre Verantwortung dem Kind gegenüber im Klaren sind, geschweige denn über die Kosten und von "in die Pflicht nehmen" habe ich auch nichts geschrieben.

just_looking? Der Beitrag hat mit allem was hier geschrieben wurde nichts zu tun und wird deshalb von mir nicht weiter beachtet.

Nochmal Tamponmilchshake wenn ich deine Aussage richtig verstehe, sollte also Paaren, die finanziell nicht so abgesichert sind, das sie gut über die Runden kommen, oder ihren Kindern nichts "bieten" können die Zeugung von Kindern verboten werden ???

Wenn du bei deinem Einkommen keine Veranlassung siehst, deinen Eltern zu helfen, wenn sie finanzielle Hilfe nötig haben sollten, so ist das eine Sache zwischen dir und deinen Eltern (ich muss deine Einstellung ja nicht unbedingt tolerieren)

mnef vom Geld zum abgeben ranschaffen (besonders als Schüler) hat hier niemand etwas geschrieben! Und auch "jugendliche zwischen 15 und 25" werden älter und ihre Eltern werden (hoffentlich) irgendwann Rente bekommen.

Und wenn es soweit ist, halte ich es für sinnvoller, die Rente der Eltern dann vom eigenen Einkommen etwas aufzupolstern.

Da hast du mich genau richtig verstanden: Ich halte es für sinnvoll, der Rente der Eltern vom eigenen Einkommen etwas aufzupolstern, ich habe jedoch kein Wort von einer Verpflichtung geschrieben!

Die meisten Eltern sind bereit, ihren Kindern jeden Wunsch zu erfüllen, auch wenn sie dafür eigene Wünsche zurückstellen müssen. Das habe ich jedoch schon als Jugendlicher bemerkt und "musste" deshalb nie die neuste (teure) Trend-Kleidung haben und habe auch zu notwendigen Anschaffungen (Beispiel: ein neues Fahrrad, wenn das alte nicht mehr reparierbar war) immer etwas von meinem Ersparten dazu gegeben. Auch habe ich viele handwerkliche Arbeiten gemacht um meinen Eltern Kosten für Handwerker zu ersparen und täglich meiner Mutter eine Stunde im Haushalt helfen hat meiner Freizeit auch nicht geschadet. DAS verstehe ich darunter, "die Eltern möglichst etwas zu entlasten"

Mich wundert nur, das ich erst solche Beispiele geben muss, da ein Entlasten hier mit Zahlungspflicht gleichgesetzt wird.

mhnnexf


Offenbar hast du selbst nichtalles verstanden.

Und User verwechselt.

-"wird deshalb von mir nicht weiter beachtet" ;-D

jBus+t_loojkingx?


Ich habe mich ja auch nur auf deinen Post bezogen, wie man aus dem Zitat klar erkennen kann. Aber schön, wenn du den Faden jetzt übernimmst.

EZhemalig=er Nu)tzerh (#56z9977x)


Während miener ersten Ausbildung habe ich im ersten Lehrjahr 340 Euro Netto gehabt. Davon abgeben musste ich 170 Euro. Ausserdem musste ich selbst meine Prepaid-Karten bezahlen, und auch meine Kleidung selbst zahlen. Und Monatsticket für den Bus.

HCatsLcfhepsxut_


Nun, um es klarzustellen: Es geht mir nicht um die Finanzierung der Eltern, sondern um den symbolischen Charakter. Sprich, dass man als Kind auch den Aufwand der Eltern anerkennt, denn während der Ausbildung zu Hause zu leben ist in meinen Augen ein Luxus.

Jedoch würde ich nicht einen Teil meines Gehaltes meinen Eltern derzeit geben, um ihre Rente aufzubessern. Warum? Weil sie grundsätzlich eine gute Rente haben, über Eigentum verfügen und ich schlichtweg meine Altersvorsorge jetzt reduzieren würde, wenn ich diesen Teil meinen Eltern überweisen würde.

Wären meine Eltern in finanzieller Not, würde ich natürlich einspringen, aber auch nicht zu jedem Preis. Stattdessen würde ich mit ihnen schauen, welche Maßnahmen man treffen kann, um Kosten zu reduzieren.

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