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Wohnen in Nähe von Mobilfunkmast - unbedenklich?!

V_ane)ssad_Z92 hat die Diskussion gestartet


Ich bin vor Kurzem in ein neues Studentenwohnheim gezogen. Dieses befindet sich in ca. 30-40m Entfernung zweiter Mobilfunkantennen auf dem Dach eines Hauses (Kategorie 3+4). Ich wohne auf dem Gelände der technischen Universität und daher denke ich, dass das Internet und Handybetrieb sehr oft benutzt werden.

Nun mach' ich mir doch etwas Sorgen wegen der Strahlung. Ich "muss" noch 3 Jahre studieren, danach ziehe ich wieder aus der Stadt.

Ich weiß nur, dass ein Mal eine Professorin an der Uni sagte: "Lieber einen Mast auf dem Dach, als ein Handy am Ohr".

Denkt ihr, dass ich hier unbedenklich wohnen kann? Kennt sich da jemand aus?! *:)

Antworten
M4in9naxly


Was ich darüber weiß, was ich nur aus dem Fernsehen. Aber dort hatten sie getestet und erklärt, dass bereits im Abstand von 5 m die Masten unbedenklich und weit unter den bedenklichen Werten seien.

Ein Handy am Körper hatte wesentlich höhere Werte.

Die Reportage war erst vor kurzem. Vielleicht findest Du die noch als Ausschnitt auf einem Videoportal?

CBomxran


Glaub deiner Professorin.

Das Ding ans Ohr halten und dann Angst wegen Funkmasten haben ... ist bisschen bizarr. %:|

Die Leistung, die in einer Funkzelle benötigt wird, ist die gleiche: ob das Handy zum Mast funkt oder der Mast zum Handy ist total egal. Sie ist die gleiche. Nur hast du einmal das Ding direkt am Kopf, das andere ist meterweit weg.

Wie stark Strahlung abnimmt, das kannst du nachrechnen. Je nach Abstrahlverhalten entspricht der Faktor umgekehrt proportional zur Kugeloberfläche mit dem Radius der Entfernung. Auf jeden Fall nicht linear, sondern schon die ersten Meter ganz rapide fallend. Bei Richtstrahlern etwas weniger, aber immer noch exponentiell.

EbhemalFiger Nutz{er r(#46719x3)


Je nach Abstrahlverhalten entspricht der Faktor umgekehrt proportional zur Kugeloberfläche mit dem Radius der Entfernung.

Nur interessenhalber... ist das nicht irgendwas a la 1/(r^2)? Irgendwo dünkelts im Gedächtnis.

lqercihe9nzunxge


Da die Leistungsdichte mit dem Quadrat der Entfernung abnimmt, ist ein Mobilfunkmast gegenüber einem Handy am Ort absolut irrelevant. Die Handyantenne hast Du höchsten 3-4 cm vom Gehirn entfernt, hier ist der Mast 30-40m entfernt, also rund 1000mal so weit, das bedeutet, die Leistungsdichte, die bei Dir am Gehirn ankommt, wäre bei gleicher Leistung rund ein Millionstel derer eines Handys am Ohr. Die Sendeleistung eines Mastes ist auch nicht stärker als die eines Handys, schliesslich muss ja die Verbindung in beide Richtungen gleich gut sein, es wäre Verschwendung, mit mehr Leistung vom Mast zum Handy zu senden als umgekehrt. Natürlich hat ein Sendemast mehrere Verbindungen und sendet beständig, während Du mit dem Handy nur kürzer telefonierst, aber trotzdem bleibt ein Sendemast in dieser Entfernung in Sachen Gesamteintrag belanglos gegenüber der Handynutzung.

Und angesichts dessen, wie suchtartig einige Menschen am Handy hängen und dies oft auch schon viele Jahre, und der Tatsache, dass trotz nunmehr rund 20 Jahren Felderfahrung noch keine Korrelation zwischen Handynutzung und Krebs festgestellt werden konnte, dürfte nichtmal die Handynutzung gefährlich sein. Umso weniger der noch viel kleinere Eintrag durch den Sendemast in dieser Entfernung.

Abseits davon haben Sendemaste üblicherweise auch keine Rundstrahlercharakteristik, sondern eine Charakteristik, die geeignet ist, gerade auch in großer Entfernung guten Empfang zu ermöglichen, strahlen also in der Ebene stärker als nach oben oder unten. Direkt unter einem Masten hat man oft sehr schlechten Empfang... Sofern Du also nicht in einem höheren Haus in oberer Etage wohnst und damit auf einer Ebene mit dem Masten, ist der Eintrag wahrscheinlich noch geringer als oben theoretisch hergeleitet.

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