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Ich muss immer sofort heulen.

PDocke:tMouxse hat die Diskussion gestartet


Moin,

Kennt ihr das? Man wird kritisiert und fühlt sich ungerecht behandelt und will sich verteidigen aber es kommen sofort die Tränen.

Mich stört das total, weil ich so oft darauf verzichte mich zu verteidigen weil es unpassend wäre los zu heulen.

Jemand eine Idee, wie man sich da zusammen reissen kann?

Antworten
C omraxn


Jemand eine Idee, wie man sich da zusammen reissen kann?

Du heulst, weil du schon erwartest, dass du heulst. Aus dem Teufelskreis musst du raus. Offenbar hat dich das schon länger begleitet, dieses "Kritisiertwerden" und dein Selbstbewusstsein hat keine Abwehrmechanismen. Also reagierst du emotional.

Probier mal Folgendes: in der nächsten Situation stehst du zu deinen Tränen und verteidigst dich trotzdem. Das zeigt Größe, und wenn du dich vor etwas nicht mehr fürchtest und es akzeptierst, kannst du es auch leichter kontrollieren.

P%oc`ketMoxuse


Hmm, so oft kommt das ja nicht vor. Vielleicht einmal im Jahr bei der Arbeit?

Hin und wieder im sonstigen Leben. Da stört es mich nicht so aber auf der Arbeit geht das gar nicht.

Ejhemalig`er N`ut{ze)r (#5699x77)


Oh, das kenne ich. Da hilft nur das Selbstbewusstsein zu stärken.

Comran 's Vorschlag finde ich gut :)^

tkhe dreal nxoki


Ich hab das auch. :°( :°(

cmaDmeron


Hin und wieder im sonstigen Leben. Da stört es mich nicht so aber auf der Arbeit geht das gar nicht.

Doch, geht es.

Ich hatte das auch, als ich ins Arbeitsleben eingestiegen bin. Eigentlich konnte ich schon immer gut mit Kritik umgehen (auch wenn sie unfair war oder ist) aber anfangs hab ich sofort schluchzen müssen und mir sind die Tränen gekommen. Wenn du aber weiter kommen willst und ganz besonders, wenn du unfaire Kritik richtig stellen möchtest, dann muss du da drüber stehen. Egal wo und egal ob du jetzt denkst es ist unpassend. Es ist eine emotionale Reaktion aufgrund der du nicht ausweichen solltest und dich damit in der Situation nicht verteidigen kannst.

Ganz ehrlich, mir war es das erste (zweite und dritte Mal) hochnotpeinlich vor meinem Chef mit Pipi in den Augen und krächzender Stimme zu reagieren, dass hat sich aber ganz schnell gelegt, weil auch mein Chef sachlich mit mir umgegangen ist.

Nach dem dritten Mal war das Thema durch...ich hab das im Griff. Klar kommen Mal die Tränen, weil man in dem Moment überschäumen könnte, aber ich kann damit umgehen und selbst wenn da eine Träne doch kommen sollte...ja dann ist sie halt da, ändert nichts dran, dass ich mich sachlich der Situation stelle.

d^annh^alts?oal/lesk1laxr


Seltsam, dass man bei Kritik traurig werden kann, ich werde da immer sauer, wenn es ungerecht ist. ":/

SwaiyrPa


dannhaltsoallesklar, von Traurigkeit hat doch keiner gesprochen?

Mir passiert das leider auch des öfteren. Es ist dann idR, weil ich mich unfair behandelt fühle, aber machtlos dagegen bin und die Situation nicht unter Kontrolle bekomme.

In Kombination mit der Wut auf mich selbst ob meiner Unfähigkeit, kommen mir ungewollt auch gerne mal die Tränen.

Bin aber auch leider generell nahe am Wasser gebaut. %:|

d esQpe0nt*exs


Ohje, ich kenne das Problem auch. Ich habe sofort Pipi in den Augen, wenn ich wütend bin, oder eben andere Emotionen im Spiel sind. FURCHTBAR! Und da hilft leider kein Tipp, von wegen Selbstvertrauen aufbauen. Ich strotze nur so vor Selbstbewusstsein, dass immer alle irritiert sind, wenn ich gleich mimimi mache, wie ein kleines Mädchen.

Was man wirklich tun kann? Ich schließe mich cameron an:

[[ selbst wenn da eine Träne doch kommen sollte...ja dann ist sie halt da, ändert nichts dran, dass ich mich sachlich der Situation stelle.]]

Oft spreche ich meine Tränen auch offensiv an und bitte meinen Gresprächspartner, diese bestmöglichst zu ignorieren.

d7es"pentexs


Ok, blau sollte das von Cameron nicht werden, sondern ein Zitat. Heul... ;-D

m4ond+saterxne


Hmm, so oft kommt das ja nicht vor. Vielleicht einmal im Jahr bei der Arbeit?

Hin und wieder im sonstigen Leben. Da stört es mich nicht so aber auf der Arbeit geht das gar nicht.

Das stimmt. Es ist unprofessionell. Ganz allgemein haben Gefühle auf der Arbeit nichts zu suchen.

Andereseits können einem hyperprofessionelle Wichser bisweilen auch ganz schön auf den Sack gehen. Aber diesen Vorwurf brauchst Du Dir schon aus biologischen Gründen nicht gefallen zu lassen.

]:D

Also, wenn Du in Ausnahmesituationen, die vielleicht so einmal im Jahr vorkommen, gelegentlich emotional wirst, finde ich das eher menschlich und sympathisch.

x:)

Anlla0non


Mir geht es auch ganz genauso, auch aus den gleichen Gründen. Auch selten auf der Arbeit, häufiger bei anderen Zwistigkeiten. Ich habe es schon eine Weile akzeptiert, dass es so ist, weil ich dagegen einfach nichts machen kann und es schon lange so ist. Das hilft dennoch leider nicht, dass es das nächste Mal besser wird ":/

d*esrpUen~texs


Aber dieses Problem haben wohl wirklich nur Frauen, was?

Eine frühere Freundin hat sich mal bei mir beschwert, dass man sich mit mir nicht streiten könne, weil ich immer gleich flenne und den anderen damit moralisch unter Druck setzten würde. Ich verstehe das ja, aber ich kann diese Tränen einfach nicht richtig kontrollieren.

RXal;ph_xHH


Also ich heule nicht, aber ich wird bei Kritik auch recht schnell emotional. Da versagt dann die Stimme oder ähnliches. Isst sehr stark personenabhängig, mit meiner Frau kann ich prima streiten, mit Kollegen auch, aber wenn der Chef, der grosse Stücke auf mich hält, mal mit Kritik kommt, dann fühlt sich das komisch an. Ist man gar nicht gewohnt.

Letztlich helfen beim Umgang mit Kritik die gleichen Sachen wie beim Streit: Bevor man emotional reagiert und heult, ausrastet, rumschreit oder was auch immer, einfach mal ganz ruhig zuhören, nicht reagieren, den anderen ausreden lassen. Durchatmen. Tief Luft holen. Niemand erwartet bei Kritik oder Streit eine Antwort wie aus der Pistole geschossen. Im Gegenteil, das zeugt von einer Abwehrhandlung, die unangebracht ist. Viel sympatischer sind die Menschen, die über Kritikpunkte auch mal in Ruhe nachdenken. Und dann kann man ganz ruhig und sachlich zu dem Thema Stellung nehmen. Das muß man sich bewusst machen, sich selber sagen: ruhig bleiben, durchatmen, keine Panik. Nicht so sehr auf den Inhalt achten, erstmal darauf konzentrieren, daß man durchatmet.

csapmeroxn


Viel sympatischer sind die Menschen, die über Kritikpunkte auch mal in Ruhe nachdenken. Und dann kann man ganz ruhig und sachlich zu dem Thema Stellung nehmen. Das muß man sich bewusst machen, sich selber sagen: ruhig bleiben, durchatmen, keine Panik. Nicht so sehr auf den Inhalt achten, erstmal darauf konzentrieren, daß man durchatmet.

Ich stimme Ralph zu. Man kann ja dann auch sagen, dass man das erstmal sacken lassen muss und gerne später in Ruhe darüber sprechen möchte. Dann sollte man das evtl. mit den emotionalen äußerlichen Erscheingungen in den Griff bekommen ;-).

Übrigens finde ich das nicht unprofessionell!

Es wird unprofessionell wenn ich mit einer unsachlichen Abwehrreaktion kontere, aber in dem Moment mal wässrige Augen zu haben o.ä. zeugt m.E. noch nicht von unprofessionellem Verhalten. Eher von menschlichem. Der Umgang damit zeigt doch dann erst ob wir professionell handeln können oder nicht.

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