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Mein Job macht mich kaputt

BOaldoxwer


Hast du mal an Kampfsport gedacht? Das kann wirklich helfen, wenn man sich von anderen psychisch abgrenzen muss bzw. wenn man sich ein dickeres Fell zulegen will. Und rein physisch könntest du auch ein bisschen Stress abbauen ;-) . Wenn du es schaffst in dem Umfeld zurechtzukommen wirst du dich später nirgendwo mehr unterbuttern lassen. Ich finde es übrigens toll, dass du in deinem Alter schon so zielstrebig deinen Weg gehst, trotz der Hindernisse. Andere brauchen teilweise deutlich länger um diesen Willen zu entwickeln.

C^a%ramafla x2


Eine solche Doppelbelastung kenne ich auch. Am besten finde ich, wenn man sich innerlich schon mal auf etwas Neues einstellt. Ein, zwei Jahre können lang sein, wenn man seelisch darunter leidet. Ein Jahr ginge ja noch, aber zwei, dass ist schon eher die Grenze. Da fände ich es besser Putzstellen anzunehmen oder Kinder und Haushalt zu betreuen, obwohl man da auch genau schauen muss, dass Passende zu finden, aber man hat es da definitiv besser.

Eine Bekannte von mir geht auch lieber Putzen und ist da ihr eigener Herr, als dass sie sich noch einmal von jemandem kommandieren lässt. Ihre letzte Arbeitsstelle war geprägt von Mobbing.

Mrilky\_ex77


Ich frage mich immer, wieso Kunden am Telefon so unfreundlich sind? ":/

Ich war noch nie im Leben zu jemandem am Telefon oder zu einem Verkäufer im Laden unfreundlich.

Im Gegenteil, ich versuche immer möglichst freundlich und sympatisch zu wirken. Dadurch steigt doch die Chance, dass der Mitarbeiter bemüht ist, einem zu helfen.

Vor allem im Callcenter - der Mitarbeiter am Telefon kann doch nichts dafür, wenn irgendwas schiefgelaufen ist.

Ich trage dann einfach ruhig und freundlich mein Problem vor und ersuche um Problemlösung. Mir ist dadurch bisher immer kompetent geholfen worden. Wenn ich jemanden anschnauze, dann könnte ich doch keine gute Beratung mehr erwarten. Das soll doch professionell und möglichst gut gelaunt ablaufen. Ich bemüh mich sogar um kleine Scherzchen á la "jaja, die Technik, so ist das halt" oder sowas in der Art.

Was sagen denn die Leute am Telefon? Wieso brüllen die? Das sind Idioten in meinen Augen. Sicher nicht einfach, sowas täglich von sich abprallen zu lassen! :-/

N:ordi?84


Ich frage mich immer, wieso Kunden am Telefon so unfreundlich sind? ":/

Kommt immer sehr stark auf die Situation an. Ist es nen Werbeanruf dann bin ich auch sehr kurz angebunden, würge den anderen sofort ab und lege auf. Rufe ich wegen eines Problems bei der Telekom o.ä. an dann bin ich normalerweise relativ entspannt. Wobei es auch da nen Punkt gibt an dem ich angefressen bin, niemand telefoniert wegen einem einzigen Problem gern fünf mal hinterher bis er ne Lösung hat. Was garnicht geht ist wenn ein Unternehmen Mist gebaut hat und da nicht sofort drauf reagiert wenn man anruft. Da bin ich dann auch schon beim zweiten Mal angepisst und beim dritten Mal heißt es sofort "jetzt ne Lösung oder es geht auf der Stelle zum Anwalt".

Aber den Menschen am Telefon anbrüllen ? Davon hab ich nix, davon geht nix schneller. Vielleicht ist das vielen Menschen auch garnicht klar weil die selbst nie in der Situation waren und am Telefon grundlos angeschissen wurden.

M(ilky_xe77


Bei Werbeanrufen bin ich auch kurzangebunden und würge es ab, aber niemals auf unfreundliche Art.

S1ilkP-earxl


Ich habe selbst mal kurze Zeit einen Callcenter-Job inne gehabt. Dermaßen viele Beleidigungen kamen aber nicht vor, die Welt muss sich seitdem sehr geändert haben, wenn Du das so erlebst. ":/

Später hatte ich eine Zeitlang viel Kundenkontakt, und das war auch nicht immer einfach. Man kann sich ein wenig die (Über-)Empfindlichkeit abtrainieren. Es gibt da den einen oder anderen Trick in der Visualisierung, wie das ganz gut in den Griff zu kriegen ist.

SrilkPe3arxl


Sorry, vergessen zu erwähnen: Was es einen so besonders schwer macht, ist die immer gegenwärtige Angst, die Brot gebende Arbeit - an der einem eigentlich gar nichts liegt - zu verlieren. Wenn man sich dagegen immunisiert ("Wird schon weitergehen, selbst wenn das Schlimmste, die Kündigung, passieren sollte; es findet sich für alles eine Lösung" o. ä.) hilft das komischerweise auch, alles nicht so schwer zu nehmen, was sich im Job abspielt. Und so manche Kündigung hat sich nachher als Glück herausgestellt!

Ich würde heute (allerdings auch erst heute) IMMER lieber den Job aufgeben, als mich selbst!

wdint+ersonnxe 01


vielleicht hilft es dir, dir immer weider zu sagen: sie meinen nicht dich persönlich, sie kennen dich ja gar nicht ;-)

Ich sage es immer am Telefon: ich weiß sie persönlich können nichts dafür , aber jetzt muss ich meine Verärgerung doch mal zum Ausdruck bringen

Du hast die Fehler doch nicht verursacht, also bist du dafür auch nicht vernatwortlich...eben "nur", die die es entgegen nimmt und versucht zu klären oder weiterzuleiten.

Also vielleicht schaffst du es, einfach mit professionellem Abstand den Job zu machen, es nicht persönlich nehmen... ich weiß, das fällt uns Frauen manchmal schwer :)_

Und lass dich nicht erpressen durch: wer weiß wie lange es hier geht... es ist nämlich Druck den die Chefs aufbauen

Sage dir jeden Tag, ich mache es so gut ich kann und wenn ich gekündigt werde, geht die Welt auch nicht unter... es findet sich immer etwas und wenn es erst mal Unterstützung vom Amt ist und du ganz viel Ziet für dein Abi hast ;-)

Mir hilft es immer mir vorzustellen: was kann im allerschlimmsten Fall passieren.... und dann verliert dies schnell seinen Schrecken.

(todkrank wäre schlimmer sage ich mir dann) und es geht immer weiter.

T+imzbat'uxku


SilkPearl

Sorry, vergessen zu erwähnen: Was es einen so besonders schwer macht, ist die immer gegenwärtige Angst, die Brot gebende Arbeit - an der einem eigentlich gar nichts liegt - zu verlieren. Wenn man sich dagegen immunisiert ("Wird schon weitergehen, selbst wenn das Schlimmste, die Kündigung, passieren sollte; es findet sich für alles eine Lösung" o. ä.) hilft das komischerweise auch, alles nicht so schwer zu nehmen, was sich im Job abspielt.

Das ist ein extrem wichtiger Hinweis! Ich bin sicher, dass in unserer Wirtschaft Milliardenbeträge vergeudet werden, weil Mitarbeiter durch Befristungen u.a. derart verunsichert sind, dass sie sich nichts zutrauen. Ich glaube, darüber gibt es auch bereits Studien, kann mich aber nicht genau erinnern, wann und wo ich darüber gelesen habe. Man staunt, dass die Wirtschaftsgiganten, die ja stets so tun, als würden sie alles (wirtschafts-)wissenschaftlich angehen, diese Punkte der Mitarbeitermotivation so hartnäckig ignorieren.

SHijlkPCearl


Timba, da sagst Du was Wahres! Ich verstehe das schon ewig nicht. Leider fühlen sich viel A*** berufen, Chef zu werden - Leute, die von Menschenführung so wenig Ahnung haben wie eine Laus. Die verbocken das dann: von Lob halten sie nichts, könnte ja die Dienenden verderben, von Druck dagegen sehr viel… Trauerspiel.

Klorsuxm


Ich glaube es kommt darauf an in welchem Betrieb und für wen man arbeitet. @silkpearl du hast bestimmt für eine andere Firma gearbeitet als ich und bei mir sind es eben oft Themen wegen denen die Leute anrufen die ihre Existenz bedrohen bzw geht es oft um sehr viel Geld.

Das Problem ist das die eigentlich Verantwortlichen so gut wie nicht zu erreichen sind. Ich verstehe die Leute teilweise ja auch und trotzdem geht es an die Nerven.

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