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Verweigerung der Fahrerlaubnis wg. psychischer Erkrankungen?

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Nachdem man einen Sehtest gemacht und einen Erste-Hilfe-Kurs besucht hat meldet die Fahrschule den Fahrschüler bei der örtlichen Führerscheinstelle zur theoretischen und praktischen Fahrprüfung an.

Ich weiß nicht wo ihr herkommt, aber hier ist es usus, dass jeder, der den Führerschein macht, diesen Sehtest bei einem Amtsarzt zu absolvieren hat.

Dieser Amtsarzt führt dann auch eine mehr als grobe Untersuchung der motorischen und geistigen Eignung durch.

EFlafRce&mic&h0x815


Weil bei dir die "Erkrankung" behördlich bekannt ist wegen deines Schwerbehindertenausweises.

Das zipora auch so einen besitzt könnte natürlich möglich sein. Wenn sie aber nur in ärztlicher Behandlung ist wüsste ich nicht wie die Fahrerlaubnisbehörde etwas davon mitbekommen soll.

Es ist aber richtig das man "köperlich, geistig und charakterlich geeignet" sein muss zum Erhalt des Führerscheins.

E,lafR)emich0x815


Wenn ich das noch richtig im Kopf habe, hatte ich anno dazumal den Sehtest bei einem ordinären Optiker gemacht.

Vielleicht hat sich das inzwischen geändert oder es unterscheidet sich z.B. von Bundesland zu Bundesland.

Nur wo ich den Erste-Hilfe-Kurs gemacht habe, daran kann ich mich beim besten Willen nicht mehr erinnern.

MYajax27


Ich versteh auch nicht ganz, wie die Behörde von den Erkrankungen erfährt. Mich hat keiner nach psychischen oder physischen Erkrankungen gefragt.

Ich musste nur den Sehtest beim Optiker machen und den erste Hilfe Kurs.

Und bei mir ist das ganze erst 1 Jahr her...Ich glaube nicht, dass sich seit dem so viel verändert hat.

PLlüschb.iesxt


@ TE

Hast du einen Schwerbehindertenausweis?

Ich verstehe auch nicht, woher die Behörde weiß, was für Medikamente die Te nimmt.

mGuhku9h2k


Die Medikamente würden mir da deutlich mehr Sorgen machen als deine Erkrankung.

Du nennst 4 Medikamente, die allesamt das Führen des Fahrzeugs negativ beeinflussen und nimmst 2 davon dauerhaft ":/

P#Pschbi^est


Ein Bekannter von mir hat etwas getrunken und dann versucht sich mit den Autoabgasen umzubringen.

Der fährt aber wieder Auto. Also dauerhaft ist man den Lappen wegen sowas nicht los.

PtOschqbiest


Die Schweizer und Österreicher die hier schreiben, sollten das erwähnen dass sie nicht aus D sind.

Bei euch sind die Vorschriften und Bestimmungen oft ganz anders und wir Deutschen wundern uns dann.

uinkTompli~ziexrt


Mich wundert es auch, woher die Zulassungsbehörde von der Erkrankung "Wind bekommen" hat. Mir wäre es auch neu, dass ein Abgleich hinsichtlich Behindertenausweis gemacht wird.

Letztendlich egal, woher. Laut FEV (Fahrerlaubnisverordnung) darf die Zulassungsbehörde bei Zweifel an der Fähigkeit zur Teilnahme am Straßenverkehr eine Überprüfung fordern. Atteste vom Hausarzt oder vom Neurologen nützen gar nichts, wenn dann muss es ein Verkehrsmediziner sein. Üblicherweise wird man zum TÜV geschickt, für eine MPU (medizinisch psychologische Untersuchung). Kosten: inzwischen knapp 1000€

Ich selbst bin querschnittgelähmnt und musste auch die MPU machen. Seitdem ist mir klar warum das Ding landläufig Idiotentest heißt. Neben einer recht oberflächlichen medizinischen Untersuchung waren es Reaktionstests, Aufmerksamkeitstest und Belastungstest, einfache Rechenaufgaben. Ich empfand die Anforderungen auch nicht höher, als in einer zweistündigen Kassenarbeit

Die doch recht hohe Durchfallquote dürfte eher im medizinischen Bereich (Alkohol, Drogen) liegen. Wer da unglaubwürdig rüberkommt oder sagt er wäre in den letzten Jahren doch mal mit 2-3 Bier gefahren, hat schlechte Karten

E>lafRhemicPh081x5


Richtig.

Die meisten müssen zur MPU (Idiotentest) wegen Trunkenheit und/oder Drogenkonsum und viele fallen beim Gespräch mit den Psychologen durch. Weil die Probanden glaubhaft darlegen müssen das sie ihr Problem/Fehlverhalten genau erkannt haben, die Ursachen dafür genau erkannt haben, bereits Konsequenzen daraus gezogen haben und eine belastbare Strategie für die Zukunft haben. Dabei werden durchaus übertriebene und an der Lebenswirklichkeit vorbei gehende Masstäbe angesetzt.

Wenn du aus anderen Gründen dort hin musst, z.B. medizinische, ist es deutlich einfacher. Als Querschnittgelähmter musstest du wahrscheinlich nur zeigen das du trotzdem körperlich in der Lage bist Auto zu fahren.

z)ipoxra


Ui, so viele Antworten schon. :-o Danke für eure Erfahrungsberichte. *:)

Also ich geh mal nach und nach auf eure Fragen ein.

@ Nordi84

Ja, ich kann es schon verstehen, dass nicht einfach gesagt wird "och joa, machen Se mal, wird schon nix passieren", find ich ja grundsätzlich auch richtig, trotzdem hab ich totale Angst. :°(

@ ElafRemich0815

Ich habe keine Ahnung wie das weitere Verfahren aussieht.

Und ich glaube, du verwechselst das grade mit dem TÜV. Für die Prüfungen werd ich von der Fahrschule aus angemeldet, dass ist richtig. Führerscheinkärtchen muss ich aber bei entsprechender Behörde selbst beantragen.

@ LichtAmHorizont

Als ich heute im Straßenverkehrsamt war, musste ich zwei Dokumente unterschreiben, bei einem musste man Vorerkrankungen angeben.

@ Zuckereule

Danke, dass ist lieb von dir! :)_ Leider ist diesbezüglich das Kind schon in den Brunnen gefallen. :°(

@ Frau Erdmännchen

Nein, ich meine nicht den TÜV, ich meine das Straßenverkehrsamt bei dem man dieses Führerscheinkärtchen beantragen muss.

@ eckigesSalzlakritz

Ich wünsche dir viel Glück! :)*

@ Kramuri

Ich komme aus Deutschland und habe meinen Sehtest bei einer staatlich anerkannten Sehteststelle gemacht zusammen mit dem Erste-Hilfe-Kurs. Das ist bei uns in Deutschland zumindest so.

Wenigstens den Sehtest hab ich erfolgreich bestanden, wenn ich schon sonst für alles Andere zu bekloppt bin. %-| :-/

@ Plüschbiest

Ja, ich habe einen Schwerbehindertenausweis mit GdB 60 und ohne Merkzeichen.

Wie gesagt, diese Infos hat das Amt von mir, denn bevor ich die Dokumente zum unterschreiben ausgehändigt bekam, wurde ich zuerst zu Erkrankungen befragt.

@ muhkuh2k

Also das Venlafaxin beeinträchtigt mich beim Fahren überhaupt nicht, ich werde nicht müde und nicht benommen, auch verzögert sich nicht meine Reaktionsfähigkeit o.ä.

Das Valdoxan nehm ich ja nur vorm schlafen, die Wirkung ist am nächsten morgen eh wieder weg und ich merk nix mehr vom Medikament. Ich bin vernünftig genug, mich nicht mit Medikamenten vollgepumpt und sediert hinters Steuer zu klemmen. Außerdem hab ich ja in meinem Umfeld Menschen, die mich dran hindern würden, falls ich auf dumme Ideen kommen sollte. Eigenes Auto hab ich sowieso keins und vorerst kommt auch kein eigenes Auto.

@ unkompliziert

Na du machst mir Hoffnung...für ne MPU hab ich kein Geld mehr, 1000 € sprengen einfach komplett den Rahmen. :°(

@ all

[[http://www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/Kreisverwaltungsreferat/Verkehr/Fuehrerschein/Erteilung-und-Erweiterung.html]]

Da wird das mit dem Straßenverkehrsamt und der Fahrerlaubnis besser erklärt, vielleicht ist das verständlicher, ich kann so schlecht erklären. :-/

So langsam hab ich das Gefühl, dass ich mich von meinem Traum vom Führerschein verabschieden kann. :°(

mKuhku`h2xk


Also ich bin während der Citalopram-Einnahme Auto gefahren in einem Zustand, wo es ziemlich grenzwertig war. Gehindert hat mich daran keiner und ich habe es selbst auch nicht erkannt. Daher bin ich da recht skeptisch. Wenn ich nicht auf das Auto angewiesen gewesen wäre, hätte ich es aber vermutlich gelassen.

zQiporxa


@ muhkuh2k

Mir persönlich geht es aber durch meine Medikamente nicht schlechter, ganz im Gegenteil, wenn ich die nicht hätte, wär ich wohl zu gar nix mehr fähig. Zusammengefasst könnte man auch sagen, dass mich erst die AD's wieder fahrtüchtig gemacht haben. Ich bin absolut konzentriert und aufmerksam beim fahren.

Jzulexy


Also ich habe mehrere Suizidversuche hinter mir, einmal wurde ich von der Polizei davon abgehalten, aber ich habe meinen Führerschein noch. ":/

Ich fahre allerdings seit 2008 nicht mehr selbst Auto. Hab damals einfach zu viele Medis nehmen müssen. Und jetzt traue ich mich nicht mehr.

mkuhk>uh2xk


Ok, hört sich gut an :-). Vielleicht geht es dir ohne AD ja auch so wie mir mit ;-) (AD waren falsch bei mir, da Hauptproblem nicht psychisch).

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