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Verweigerung der Fahrerlaubnis wg. psychischer Erkrankungen?

f.ragrnursxo


Bei allen Fahrerlaubnis-Klassen:

Personalausweis oder Reisepass

biometrisches Passfoto

Bestätigung der Fahrschule, bei der Sie angemeldet sind

Bei den Klassen A, A2, A1, AM, B, BE, L, T:

Sehtestbescheinigung eines Augenarztes oder Augenoptikers

Nachweis über die Unterweisung in lebensrettende Sofortmaßnahmen

So wie ich das verstehe brauchst Du den Sehtest und den erste Hilfe Kurs. Mit den Medikamenten kannst Du nur dann nicht fahren, wenn sie Dich in Deiner Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen , das steht auf dem Beipackzettel oder Du fragst den Arzt.

m&s92


Ne wie salzlakritz beschrieben hat, kann eine Prüfung angeordnet werden. Als ich vor 20 Jahren wegen meiner MS eine Begutachtung machen lassen wollte, wurde direkt in mein Rentengutachten von der Rehaklinik reingeschrieben, dass ich keinen machen darf. Ich habe ständig Doppelbilder due nicht korrigierbar sind da sie wechseln. Und das ist das endgültige Aus, weil es da keine technischen Hilfen gibt.

zYiHporxa


@ fragnurso

Ja, Sehtest und Kurs hab ich beide erfolgreich absolviert, dass ist auch nicht das Problem.

Die Beipackzettel meiner Medikamente hab ich grad mal rausgekramt.

Beim Valdoxan steht: "Es kann bei Ihnen zu Schwindelgefühl oder Schläfrigkeit kommen, was Ihre Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigen kann. Sie sollten sicherstellen, dass Ihre Reaktionsfähigkeit normal ist, bevor Sie sich ans Steuer eines Fahrzeugs setzen oder Maschinen bedienen."

Nun gut, Schwindelgefühl hab ich keins, Schläfrigkeit soll ja sein, da dass Medikament den Schlaf verbessern soll. Valdoxan nehm ich ja eh nur kurz vorm schlafen und unterm schlafen fahr ich garantiert kein Auto ;-D

Von daher hoffe ich, dass das Medikament nicht allzu sehr ins Gewicht fällt. :-/

Außerdem nehm ich das ja schon ewig.

Beim Venlafaxin steht: "Setzen Sie sich nicht an das Steuer eines Fahrzeuges und bedienen Sie keine Werkzeuge oder Maschinen, bevor Sie nicht wissen, wie dieses Arzneimittel Sie beeinflusst."

Venlafaxin nehm ich auch schon ewig, über die Einstellung bin ich schon lang hinaus und ich weiß ja mittlerweile auch wie es auf mich wirkt. Ich bin weder müde, noch schläfrig, noch benommen oder sonstiges, eher im Gegenteil, ich hab sogar wieder etwas mehr Antrieb. Klar hab ich Nebenwirkungen, aber die haben mit meiner Fahrtüchtigkeit überhaupt nix zu tun.

AxntiEgoxne


@ zipora

Mir wurde mitgeteilt in der Behörde, dass in meinem Fall die Befähigung überprüft werden muss

Und da würde ich jetzt erstmal abwarten, bevor ich mir den Kopf darüber zerbreche. @:)

z-ip/ora


@ Antigone

Du hast natürlich absolut recht, leider kann ich sowas gar nicht. :-(

Ich mach mich immer total verrückt, kann an nix anderes mehr denken, krieg SV-Druck und will einfach nur noch weinen :°(

Ich bin quasi "berühmt" dafür, dass ich mir über alles den Kopf zerbreche.

Ich will doch einfach nur meinem geliebten Hobby endlich nachgehen dürfen :°(

(und ja, ich bin ein altes Jammertal ]:D )

uDnkowmpliHziert


wg 1000€

Na ja ich musste damals (vor 35 Jahren) das volle Programm machen. Aber auf der Seite der DEKRA habe ich folgendes gefunden.

//Die Kosten des Gutachtens einer amtlich anerkannten Begutachtungsstelle für Fahreignung sind bundesweit einheitlich in der Gebührenordnung für Maßnahmen im Straßenverkehr (GebOSt) festgelegt. Die Gebühren beginnen bei 110,08 Euro und richten sich nach der Fragen, welche die Fahrerlaubnisbehörde stellt. Am häufigsten wird nach der Wiederholungsgefahr von Trunkenheitsfahrten gefragt. Ein solches Gutachten kostet 402,22 Euro (Preise inkl. MWSt.).

//

Daher es hängt davon ab, was die Zulassungsbehörde fordert.

Jetzt erst Mal ruhig Blut. Noch hat die Zulassungsstelle nichts gefordert. Die Einschränkungen wegen Teilnahme am Straßenverkehr steht ja in sehr vielen Medikamenten. Das alleine sagt noch nicht. Beispiel: selbst mit Baclofen, darf man eine Sportpiloten-Lizenz machen.

Ich will dir jetzt nicht zu Nahe treten, aber wenn du alleine durch die Möglichkeit einer Untersuchung so von der Rolle bist, bist du sicher, dass dies nicht auch in richtigen Stress-Situationen im Auto passiert.

Ich hatte bisher 2-3 Notsituationen, aber da ging auch bei mir die Pumpe und ich habe erst Mal 5 Minuten angehalten bis ich weiterfuhr.

zEiporxa


@ unkompliziert

In meinem Bundesland ist der TÜV dafür zuständig.

Und das mit der Stresssituation beim fahren kannst du doch nicht mit dieser Situation vergleichen. Hier geht es für mich um sehr viel, den Schein mach ich ja nicht unfreiwillig, für mich hängt da sehr viel dran. Natürlich macht es mich fertig, wenn ich über Wochen hinweg quasi hingehalten werde und nicht weiß ob ja oder nein. Vor der Untersuchung selber hab ich keine Angst. Ja, auch die Kosten einer Untersuchung bereiten mir viel Kopfzerbrechen, denn als Sozialhilfeempfängerin kann ich nunmal nicht mit dem Geld so um mich werfen :-(

Ich fühl mich halt einfach wie ne Schwerverbrecherin behandelt und das nur weil ich (unverschuldet) krank bin :|N :(v :°(

Wenn ich sehe das selbst Drogenjunkies wieder ans Steuer gelassen werden, aber man bei mir, die nie Drogen genommen hat, einen auf übertrieben vorsichtig macht, dann kommt mir das blanke Kotzen >:(

Ich möchte nur fahren und weder mich, noch andere Unbeteiligte umbringen %-|

uXnkompClizierxt


DEKRA oder TÜV sind eigentlich gleichwertig. Meine Werkstatt nimmt die DEKRA, wenn ich selbst hinfahre den TÜV

"Natürlich macht es mich fertig...fühl mich halt einfach wie ne Schwerverbrecherin...blanke Kotzen..."

eben genau das meine ich. Stichwort Stress-Toleranz. Als ich meinen Flugschein machte, bekam ich vom Flugarzt als Querschnittgelähmnter natürlich auch erst mal eine Ablehnung. Das hat mich persönlich aber nicht irgendwie belastet. Widerspruch, Luftamt, Regierungspräsidium. Luftfahrtbundesamt, Bundesministerium für Wirtschaft und Verkehr - dann hat es geklappt. Das ging 13 Monate, Gestresst oder geärgert habe ich mich deshalb nicht, war halt viel Arbeit und jede Menge med. Gutachten.

zdipvora


Ist ja prima wenn du locker auf sowas reagieren kannst, aber so cool kann halt nicht jeder bleiben.

Erst recht nicht bei psychischen Erkrankungen, ich glaube da werden mir auch einige Gleichgesinnte zustimmen.

Unsere Erkrankungen kann man ja auch nicht miteinander vergleichen.

Ich hab viel Mist um die Ohren, muss mich sowieso ständig mit Ämtern rumstreiten und mich rechtfertigen, für sowas hab ich nicht auch noch die Kraft. :-(

DIi4anaO489


Ich frage mich ernsthaft: Wer oder was hat das an die Führerscheinbehörde weiter geleitet?

Wenn du das selbst warst muss ich ehrlich sagen: Selbst Schuld.

Ich selbst habe einmal Beruhigungsmittel verschrieben bekommen (vor 5 Jahren) Auf Nachfrage ob ich damit Auto fahren könne sagte mir der Arzt, wenn es nicht geht halten sie an. :=o

Nie im Leben hätte er irgendetwas weiter geleitet.

Die Ärzte haben im Normalfall Schweigepflicht.

Und wenn: Geben sie dir von vornherein keine Unbedenklichkeitsbescheinigung.

Wenn ich hier in meiner Gegend zum Teil sehe, dass über 80 jährige halb blind noch Auto fahren, kann sowas in deinem Fall eigentlich ja nur zustande kommen, wenn du dich selbst anschwärzt.

uPnkomJpl*iziexrt


@ Diana

Es ist ein sehr großer Unterschied ob du schon einen Führerschein hast oder nicht. Wenn du ihn schon hast, liegt es im eigenen Ermessen (laut Fahrerlaubnisverordnung)

Die TE wurde ja bei der Beantragung des Führerscheins bei der Zulassungsstelle per Formular gefragt, ob Krankheiten usw. vorliegen

DVianNa48x9


Ich habe dieses Formular einst auch ausfüllen müssen. Mir ist total neu, dass so etwas darin steht.

Wenn man natürlich schreibt, dass man Depressionen hat und Beruhigungsmittel nimmt, hat man ja irgendwo selbst Schuld.

Hätte kein Mensch gemerkt, wenn sie da nein angekreuzt hätte.

zxi[p;ora


Vorwürfe bringen mir jetzt auch nichts mehr :|N :°(

zeipzora


Ich beiß mir ja auch in den Arsch das ich nicht einfach meine Klappe gehalten habe, aber hätte hätte Herrentoilette bringt jetzt auch nichts mehr...

D4ianak48x9


Dann gibt es jetzt nur eins. Daraus für später lernen und nie wieder aus dem Nähkästchen plaudern bzw. auch mal überlegen ob man nicht alles so genau angibt.

Leider trifft es immer die Falschen und gegen die Opas und Omas, die mit 85 noch Auto fahren auf Krücken oder mit Augenklappe sagt keiner was. Das sind dann aber die, die meisten Unfälle fabrizieren.

Auch was psychische Erkrankungen angeht sind wir in Deutschland bei weitem noch nicht so weit, dass das hier wie körperliche Erkrankungen gehandhabt wird.

Daher gilt auch beim Arbeitgeber: Sich bezüglich psychischer Probleme lieber zurück halten.

Ansonsten wirst du durch das ganze Prozedere durchmüssen und kannst nur hoffen, dass du irgendwann die Tabletten minimierst.

Und dann wenn du wieder welche nimmst nicht unbedingt alles angibst.

In Zeiten wo Co Piloten mit Psychosen Passagiermaschinen fliegen ist es wirklich bedauerlich, dass dann die, die die Wahrheit schreiben Konsequenzen verspüren.

Aber aus Fehlern wird man schlau.

Hatte mal selbst einen ähnlichen Fall beim Studium wo das was ich gesagt hatte, weiter erzählt wurde und dann falsch aufgefasst wurde. Seitdem rede ich nur noch mit dem ganz privaten Familienkreis.

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