» »

gut 50 km pendeln?

FBe. hat die Diskussion gestartet


Derzeit ist mein Weg zur Arbeit nur 5 km lang, Stadtverkehr, 15 min.

Ich bewerbe mich nun arbeitgeberintern auf höhere Stellen, so eine ca. 25 km entfernte, Landstraße, 30 min.

Eigentlich wollte ich so weit nicht weg (eine halbe Stunde Fahrzeit mehr am Tag ist auch ein Verlust an Lebensqualität), aber diese Art von Stelle ist für mich doch so attraktiv, dass ich das gerne machen würde. Meine Chancen sind aber eher schlecht.

Nun gibt es noch so eine Stelle, gut 50 km weg, das meiste davon Autobahn, 33 min bei max. 160 km/h.

Der Zeitverlust verglichen mit der anderen Stelle ist gering. Die Fahrkosten wären natürlich deutlich höher, finanziell würde es aber immer noch lohnen, aber schon etwas weniger.

Bewerben oder nicht?

Täglich über die Autobahn heizen ist auch gefährlich (aber vielleicht auch nicht gefährlicher als Landstraße), und ich hab grade schon aus der Familie den Hinweis bekommen, dass ja nicht alle Tage so schönes Wetter ist wie heute. Bei Nebel, Schnee oder Regen könnten aus den 33 Minuten, die ich heute testhalber gebraucht habe, auch schon mal einiges mehr werden. (Öffentliche Verkehrsmittel gibts nicht, bzw. 3 Stunden)

Ich muss mich sehr schnell entscheiden, ob ich mich bewerbe.

Meinungen und Erfahrungen wären mir grad willkommen.

Antworten
S|unflkowjer_7x3


Bewirb' Dich und sieh dann weiter. Wenn Du die Stelle bekommst, musst Du letztlich wirklich entscheiden. Aber BEWERBEN kann man sich ja erstmal. Ggf. bekommst Du eine Absage; dann erübrigen sich die Überlegungen, aber Du haderst dann nicht damit, Dich NICHT beworben zu haben.

Meine längste Pendelstrecke waren 90km eine Strecke, 4 Tage die Woche, davon nur 40 km Autobahn, der Rest Bundes- & Landstraßen. Eine Stunde, wenn alles gut lief... Vorteil war, dass ich nicht auf die Minute genau ankommen musste, sondern etwas Puffer hatte. Das hat Stress rausgenommen.

Mir würde die Distanz auf Dauer nicht gut tun. Aber das muss man sehen und abwägen.

sAch?neck^e198x5


Wenn du ein Auto hast, würde ich es machen.

Ich suche auch gerade nach Jobs und hätte zwar einen gefunden, der superattraktiv für mich ist. Aber der ist 70km (einfache Strecke) weg und mit dem Zug hätte ich zwei Stunden hin und zwei Stunden zurück gebraucht. :-( Mir tut's zwar im Herzen weh, aber bei einer halben Stelle geht mir so mehr Zeit und Geld drauf, als ich beim Arbeiten kriege :-(

N4ordxi84


Ich pendele täglich etwa 50km einfache Strecke, davon so 30 Autobahn, 20 Landstraße. Ja, man verliert dabei ne ganze Menge Zeit, es kostet Geld, man muss nen Diesel fahren und es nervt einfach. Früher bin ich in meiner Freizeit gerne und viel Auto gefahren, Heute bin ich froh wenn die Kiste einfach mal in der Garage bleiben kann übers Wochenende.

Nebel, Schnee und Regen ok, da hab ich vielleicht 2-3 Tage im Jahr in denen die wirklich das Vorankommen behindern. Dann ist es ganz gut wenn der Arbeitgeber eher locker ist und man an solchen Tagen (wenn man weiß die Piste ist dicht) auch mal um 10 Uhr anfangen kann.

Bewerben oder nicht ? Reizt dich die neue Stelle ? Offenbar ja, dazu ist das ganze kein Minusgeschäft. Allerdings scheinst du mit deiner jetzigen Stelle (und ggf. der höheren internen Stelle) auch nicht unzufrieden zu sein. Wie sehr lohnt sich das denn finanziell ? Reden wir hier von 5, 10 oder 30% mehr Geld ? Und reden wir von 50 oder 500€ netto mehr ? Bei kleineren Beträgen und nem sicheren Job mit gutem Arbeitsklima würde ich sagen "lass es", bei größeren Verbesserungen sieht die Sache anders aus.

EThemaligwer Nutzekr (f#47Z9013)


@ Fe.

50 km ist definitiv im Rahmen des Ertragbaren. Ich hatte das zusätzlich zum Arbeitsweg jeden zweiten Tag an die Uni und es ging trotzdem. Wenn ich mich recht erinnere, hast du extrem hohe Qualifikationen, also wird es hier kaum um nur 50 EUR mehr gehen. Dein nächstes Auto sollte aber trotzdem ein Diesel werden.

Laila.Linxa


Bin auch Pendler (60km einfache Strecke), fands am Anfang schlimm, mittlerweile macht es mir nichts mehr aus.

Nutze die Zeit zum Telefonieren, Musik hören, ab und an nehm ich einen Freund mit, da kann ich auch gut quatschen und vom Tag erzählen.

Das Gesamtpaket muss stimmen - für irgendeinen Job würde ich die Zeit nicht investieren, aber der Rest stimmt.

Beim Finanziellen noch beachten: Du kannst eine Strecke von der Steuer absetzen. Je nach Steuerersatz kann das ganz gut 'was ausmachen bei der Steuererklärung (auch wenn's die Kosten nicht ansatzweise deckt - bei Gehaltsverhandlungen würde ich diese Kosten gleich als Argument für den Gehaltswunsch anführen ;-) ).

Enhemaligebr Nut]z-er (#32S5731)


Kann man fHren die 50 km aber man muss eben auch Staus bedenken. Je nachdem wie voll die Strecke morgens und Nachmittags ist kann da schon jede Menge Zeit bei drauf gehen ...

Fte.


Ich hab auch schon mal 70 km Autobahn gehabt, damals aber sehr staugefährdet besonders zu Pendlerzeiten, grob 1 Stunde. Das möchte ich eigentlich nicht wieder haben. Nun wären die 53 km aber auf einer fast immer staufreien Strecke. (Umso mehr aber nebelgefährdet.)

Auto hab ich, notfalls stell ich mir auch ein zweites da hin, für den Fall, dass das erste ausfällt.

Aber erst bewerben und dann doch ablehnen fände ich doof. Würde wahrscheinlich auch meine Chancen bei den anderen Stellen schmälern.

Ist dummerweise so eine jetzt-oder-nie-Sache. Denn diese Art Stellen sind durch blöden Zufall irgendwie fast alle gleichzeitig frei geworden (gibt noch zwei weitere, wo meine Chancen aber auch nicht gut sind). Ist aber wahrlich nicht so, als müsste ich auf meiner jetzigen Stelle hungern.

Mehr Verantwortung, mehr Spaß an der Arbeit, mehr Stress, mehr Geld - und weiter weg. Und so nen guten Chef, wie ich jetzt hab, krieg ich woanders nicht wieder.

Hmmm...

E4hemalmiger+ Nutszer (#32/5731)


Wenn Staufrei ist das gut machbar. Ich bin 1,5 Jahre täglich 40km einfache Strecke gependelt. Zum Schluss haben mich die ewigen Staus in die Knie gezogen. Sonst wär ich weiter gefahren ...

E|hemalVigemr Nutzer d(#4694x85)


Ich bin, als ich noch gesund war und im 3-Schicht System gearbeitet habe, täglich 75 km einfach gependelt. Und nein, ich war kein Single zu der Zeit.

F{e1.


@ Nordi

Ich pendele täglich etwa 50km einfache Strecke, davon so 30 Autobahn, 20 Landstraße. Ja, man verliert dabei ne ganze Menge Zeit, es kostet Geld, man muss nen Diesel fahren und es nervt einfach. Früher bin ich in meiner Freizeit gerne und viel Auto gefahren, Heute bin ich froh wenn die Kiste einfach mal in der Garage bleiben kann übers Wochenende.

Ja, das glaub ich wohl.

Nebel, Schnee und Regen ok, da hab ich vielleicht 2-3 Tage im Jahr in denen die wirklich das Vorankommen behindern.

Ich fürchte, das wird häufiger :-(

Dann ist es ganz gut wenn der Arbeitgeber eher locker ist und man an solchen Tagen (wenn man weiß die Piste ist dicht) auch mal um 10 Uhr anfangen kann.

Is nich... bei dem Job muss ich 07:15 auf der Matte stehen, koste es, was es wolle.

Bewerben oder nicht ? Reizt dich die neue Stelle ?

Ja, sicher, sehr.

Und reden wir von 50 oder 500€ netto mehr ?

eher letzteres. Ein Teil würde aber von den Fahrtkosten aufgefressen, auch wenn diese natürlich die Steuern mindern.

Bei kleineren Beträgen und nem sicheren Job mit gutem Arbeitsklima würde ich sagen "lass es",

Das Arbeitsklima ist bei meinem jetzigen Arbeitsort bei weitem besser. Ich käme von gutem Arbeitsklima an einen Ort mit verfeindeten Gruppierungen. Aber bei der neuen Stelle könnte mir das eher egal sein, ich wäre davon eher unabhängig und stünde tendenziell darüber. Es wäre dann ungeschickt, sich mit mir zu überwerfen :-)

Fyex.


Dass 53 km machbar sind, steht außer Frage. Klar geht das.

Die Frage ist, ob das ratsam ist, wenn man bisher mit 5 km auskommt.

s#unn^y_84


Und so nen guten Chef, wie ich jetzt hab, krieg ich woanders nicht wieder.

Ich käme von gutem Arbeitsklima an einen Ort mit verfeindeten Gruppierungen.

Brauchst du unbedingt mehr Geld? Wenn du jetzt gut leben kannst, würde ich mich nicht bewerben :|N .

Noor_dEi8x4


Überschätz das mit den Steuern nicht. Sicher bekommst du da Geld zurück allerdings im Verhältnis deutlich weniger als die Fahrtkosten auffressen.

Schwierig, der neue Job scheint in jedem Fall deutlich stressiger und anstrengender zu sein als dein jetziger. Ich persönlich würde mich an der Stelle nicht wegbewerben, allerdings steht für mich Geld und Karriere auch eher hinten an, brauch ich beides nicht solange das Geld theoretisch reichen würde um ne Familie zu ernähren.

Das sieht aber jeder anders, von daher kann man dir die Entscheidung am Ende nicht abnehmen. Wobei, ob du den Job bekommst steht ja noch auf nem ganz anderen Blatt. Und einfach mal bewerben und den eigenen Marktwert abchecken ist nix verbotenes.

stunnyP_x84


bei dem Job muss ich 07:15 auf der Matte stehen, koste es, was es wolle.

DAS würde mich richtig unter Stress setzen und ich würde unglaublich viel Spielraum einsetzen, sollte auf der Strecke etwas dazwischen kommen.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Beruf, Alltag und Umwelt oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Allergien · Zahnmedizin


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH