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gut 50 km pendeln?

B`lackv Guxn


für mich wäre es auf dauer nichts.

die frage ist halt: wäre die neue stelle nur für ein paar wenige jahre, als sprungbrett für noch weiteren aufstieg? wäre die stelle dauerhaft, so dass du erwägen könntest, näher an die neue arbeitsstelle ranzuziehen? beides wären argumente, sich temporär befristet auf die pendelei einzulassen. aber wie gesagt: dauerhaft wäre mehr als 30 minuten für die einfache strecke nichts für mich. ganz besonders nicht, wenn man auch noch sehr früh anfangen muss und zugleich super pünktlich sein muss. wenn ich ehrlich bin: 50km pendeln bei einem job, wo ich punkt 7:15 auf der matte stehen muss, wäre für mich persönlich ganz grundsätzlich völlig inakzeptabel. da müsste man ja jeden tag um allerspätestens 5:00 aufstehen. :-o

naja, jeder wie er will...

eine andere frage wäre halt noch, wie deine aufstiegschancen aussähen, wenn du diese beförderung jetzt nicht annimmst und auf deiner aktuellen stelle bleibst?

N2orCdi8x4


da müsste man ja jeden tag um allerspätestens 5:00 aufstehen. :-o

Ich fange (freiwillig) um 7:00 Uhr an und stehe um 5:55 Uhr auf. Normalerweise sitze ich zwischen 6:20 und 6:30 im Auto und halte noch beim Bäcker. Ist natürlich von der individuellen Strecke und dem Bad-Aufenthalt abhängig, aber bei mir klappt es ganz gut.

Feex.


Und so nen guten Chef, wie ich jetzt hab, krieg ich woanders nicht wieder.

Ich käme von gutem Arbeitsklima an einen Ort mit verfeindeten Gruppierungen.

Brauchst du unbedingt mehr Geld?

NEIN!

Allerdings war ich eine Weile selbstständig, und da ich, wie ich einsehen musste, dafür nicht so wirklich geboren bin, bin ich froh, dass ich da ohne Schulden rausgekommen bin - aber auch ohne Rentenbeiträge. Daher wäre ich durchaus froh, wenn ich im Gehalt was höher komme, das würde halt die kürzere Zeit etwas ausgleichen.

Und wenn ich nochmal höher kommen will, dann jetzt (d.h. in den nächsten wenigen Jahren).

h)euFt|e_hxier


Ich würde es nicht machen.

Es ist ja nicht nur die Fahrzeit, die sehr variieren kann ... es sind die Nerven, die man dabei leicht lassen kann.

Wenn es eine Art Sprungbrett-Position ist und es absehbar ist, dass es für begrenzte Zeit ist, könnte man sich in einem kurzen (max. 2 Jahre) Zeitrahmen damit anfreunden.

Zeit kannst du nicht kaufen und ist kostbar wie nur was.

Eigentlich lese ich aus deinem Posting nicht heraus, dass dich die Aufgabe fasziniert. Würde sie es tun, stände diese Fahrtweg-Frage nicht im Raum.

NYordxi84


es sind die Nerven, die man dabei leicht lassen kann

Oh ja.

Gerade der Wahnsinn auf der Autobahn, das ist manchmal nicht mit Geld (oder Zeit) aufzuwiegen.

Wenn das Geld dann nicht unbedingt nötig ist würde ich es mir auch sehr sehr genau überlegen.

Btlack Gxun


Ich fange (freiwillig) um 7:00 Uhr an und stehe um 5:55 Uhr auf.

ich stehe auch erst circa 50-60 minuten bevor ich im büro sein will auf - das geht aber nur dank eines 15-minuten-arbeitswegs von wohnungs- zu bürotür. witterungsunabhängig, da ubahn. und zudem habe ich an den meisten tagen nach hinten puffer...

bei 50km über die landstraße müsste man schon wenn vom weg her alles perfekt klappt, rund 90-100 minuten vor arbeitsbeginn aufstehen. und wenn nach hinten wirklich keinerlei puffer ist, muss man ja eigentlich so planen, dass man bei guter verkehrslage locker 15 minuten vor der zeit ankommt...

und nicht jeder ist in der früh so schnell. gerade die frauen brauchen im bad gerne mal etwas länger. :=o

s}uEnnxy_8x4


Wenn es kein Sprungbrett für dich ist, wäre mir das gute Arbeitsklima deiner jetzigen Stelle keinen Wechsel wert. Ein angenehmes Arbeitsklima steht bei mir ganz weit oben, unter meinen persönlichen Kriterien, was eine gute Arbeit für mich ausmacht :)z .

sTunnzy_8x4


Das erste Komma kann verschwinden...

shunnyI_8x4


Das zweite Komma meinte ich. Ach, Kommas sind blöd >:(

Fxe.


mal zwischendurch: Danke für eure Gedanken! :-)

die frage ist halt: wäre die neue stelle nur für ein paar wenige jahre, als sprungbrett für noch weiteren aufstieg?

Sicher ist das ein Job, der die Tür zu weiteren Gehaltsklassen aufschlägt.

Aber das will ich eher nicht. Diese Art Stelle, auf die ich mich bewerbe, ist etwas, was ich recht gut kann und wo mir vermutlich eher wenig reingeredet wird. Der jeweilige örtliche Chef könnte es noch, aber die üblichen sinnfreien Anweisungen von noch weiter oben gingen an mir eher vorbei. Es wäre klar, was ich zu tun hätte, das würde ich machen und wer halbwegs bei Trost ist, würde mich das dann auch einfach machen lassen.

Eine Stufe höher dagegen gäbe es dann zwar nochmal kräftig mehr Geld, aber eine der wesentlichen Aufgaben wäre, diese sinnfreien Anweisungen von ganz oben, hinter denen ich regelmäßig nicht stehe, nach unten weiterzugeben.

Ich will das nicht ausschließen, aber das ist nicht wirklich mein Ding. Glaube ich auch nicht, dass ich jemals diese noch höhere Stufe erreichen werde.

Damit ist klar, dass dieser Job vermutlich mein letzter wäre - und ich somit von dem neuen Arbeitsort nicht mehr weg käme.

(Oder eben nur, wenn ich wirklich versuche, noch höher aufzusteigen.)

wäre die stelle dauerhaft,

ja

so dass du erwägen könntest, näher an die neue arbeitsstelle ranzuziehen?

Eher nicht, wegen Haus und familiärer Bindung. Wenn der Partner auch arbeitet (auf der anderen Straßenseite von meiner derzeitigen Stelle), zieht man ja nicht so einfach um.

beides wären argumente, sich temporär befristet auf die pendelei einzulassen.

von temporärer Befristung sollte ich nicht ausgehen.

wenn ich ehrlich bin: 50km pendeln bei einem job, wo ich punkt 7:15 auf der matte stehen muss, wäre für mich persönlich ganz grundsätzlich völlig inakzeptabel. da müsste man ja jeden tag um allerspätestens 5:00 aufstehen. :-o

Naja, derzeit klingelt der Wecker meist 06:20 und 06:50 steh ich wirklich auf (ist aber sehr unregelmäßig), dann würde ich etwa 06:00 aufstehen.

eine andere frage wäre halt noch, wie deine aufstiegschancen aussähen, wenn du diese beförderung jetzt nicht annimmst und auf deiner aktuellen stelle bleibst?

Jetzt oder nie...

Wie gesagt, von dieser Art Stelle ist grad alles auf einmal freigeworden, dummer Zufall.

Eine leicht niedrigere Stelle (aber oberhalb von meiner derzeitigen) gäbe es auch, aber die reizt mich nicht so, dass ich dafür weit fahren würde. Kommt also nur an meinem Wohnort in Frage, und da kann ich mir ausrechnen, dass da vielleicht noch 1-2 Stellen in den nächsten 20 Jahren frei werden. Sieht extrem schlecht aus von den Chancen her. Hab mich auf sowas beworben, hatte aber Pech.

BflackZ Gun


fassen wir zusammen: finanziell würde es sich wohl ein bischen lohnen, aber nicht so suuuuper toll, weil die fahrtkosten (und vielleicht eine höhere steuerprogression) einen teil des höheren gehalts auffressen würden.

du würdest viel freizeit durch die pendelei verlieren.

die pendelei würde dir an die nerven gehen.

der neue job würde dir mehr autonomie bringen, aber das betriebsklima dort wäre nicht so gut wie aktuell. (auch wenn du nicht direkt von kleinkriegen betroffen wärst: das allgemeine, schlechtere betriebsklima der filiale würdest du sicher trotzdem spüren...)

für mich spricht ehrlich gesagt wenig dafür, diese stelle anzunehmen, da du weder an einem noch weiteren aufstieg interessiert bist noch die pendelei auf absehbare zeit reduzieren oder ganz vermeiden könntest.

v0ampirGellxa75


50 km finde ich jetzt nicht so wahnsinnig viel, vor allem, wenn das wirklich nur 30- 45 Minuten sind, da braucht man in der Rush Horrorgeschichte hier in München von einem Ende zum anderen länger.

15 km wäre für mich noch ne coole Fahrradstrecke, da ist man wenigstens wach und weniger schlecht gelaunt als mit Öffentlichen oder gar dem Auto.

Ich brauche mit dem Rad einfach 50 Minuten täglich und finde das voll entspannt. Morgens bin ich fitter als die anderen und abends ist der Kopf frei bis ich daheim bin.

Von daher : wenn du Autofahren so nervig findest wie ich ist es wohl eher nichts, wenn dich das nicht richtig stresst finde ich es ok.

F?e^.


Eigentlich lese ich aus deinem Posting nicht heraus, dass dich die Aufgabe fasziniert. Würde sie es tun, stände diese Fahrtweg-Frage nicht im Raum.

Doch - sonst käme ich gar nicht auf die Idee, so weit zu fahren.

Ein angenehmes Arbeitsklima steht bei mir ganz weit oben,

Ja, klar - aber die Arbeit wäre angenehmer. Eine Position, auf der einem tendentiell keiner mehr meint, reinreden zu müssen. Jedenfalls nicht in den Teil der Arbeit, der mir erhalten bliebe (etwa die Hälfte). Und die neue Hälfte ist was, was ich sehr gut kann und auch sehr gerne tue.

Was ich derzeit mache, mach(t)e ich zwar im Vergleich zu anderen recht erfolgreich, aber äußere Umstände sorgen dafür, dass da bald nur noch Frust aufkommen wird. Also gutes Gehalt für unbefriedigende Arbeit.

Ein Auswechseln von etwa der Hälfte der Arbeit könnte die Zufriedenheit meinerseits erheblich erhöhen, auch wenn ich fürchte, dass die andere Hälfte komplett den Bach runter geht, da die äußeren Umstände anderswo offenbar weitaus schlimmer sind als bei meiner jetzigen Stelle. Aber ich kann absehen, dass das bei meinem derzeitigen Arbeitsort auch nur noch eine Frage der Zeit ist.

FXe.


fassen wir zusammen: finanziell würde es sich wohl ein bischen lohnen, aber nicht so suuuuper toll, weil die fahrtkosten (und vielleicht eine höhere steuerprogression) einen teil des höheren gehalts auffressen würden.

du würdest viel freizeit durch die pendelei verlieren.

die pendelei würde dir an die nerven gehen.

der neue job würde dir mehr autonomie bringen, aber das betriebsklima dort wäre nicht so gut wie aktuell. (auch wenn du nicht direkt von kleinkriegen betroffen wärst: das allgemeine, schlechtere betriebsklima der filiale würdest du sicher trotzdem spüren...)

für mich spricht ehrlich gesagt wenig dafür, diese stelle anzunehmen, da du weder an einem noch weiteren aufstieg interessiert bist noch die pendelei auf absehbare zeit reduzieren oder ganz vermeiden könntest.

Verdammt gut zusammengefasst, Black Gun, aber du konntest noch nicht ahnen, was ich in meinem letzten Posting schrieb: Die Hälfte der Arbeit wäre einfach anders, und das, was ich bisher mache, ist mit zunehmend Frust verbunden.

Ohne das gute Gehalt würd ichs wahrscheinlich hinschmeißen, aber die Kohle hält mich. Alle grundsätzlichen Alternativen wären wohl mit deutlich weniger Gehalt und/oder Umzug nach weit weg verbunden.

D&ianax489


Ich bin auch jemand, der aber nur 2 Mal pro Woche 90 km pro Strecke pendelt. Das sind anderthalb Stunden Zugfahrt pro Strecke und ich muss ehrlich sagen, dass es mich allein nach 2 Wochen total anödet.

Und ich fahre nur zur Uni und die Seminare beginnen um 10 (muss dann um 7 losfahren, weil um halb 8 der Zug fährt).

Jetzt stelle ich mir vor: Jemand muss jeden Tag so viel zurück legen. Ich finde, das geht gar nicht.

Gerade wenn man so früh anfängt und dann 8 Stunden arbeiten muss.

Das ist doch Raubbau am Körper.

Und wenns dir dann mal nicht gut geht, kann dich auch nicht mal eben schnell jemand abholen oder du kannst nach Hause fahren.

Ich würde entweder hin ziehen oder wirklich abwegen ob es gut bezahlt wird.

Ich habe jetzt so einen Fall. Bin krank und fühle mich nicht hundert pro. Wenn meine Uni näher lege, hätte ich mich hin geschleppt. Aber so schreckt schon der lange Weg ab. Wenns mir dann schwummerig wird, kann ich nicht mal eben nach Hause.

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