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gut 50 km pendeln?

Fte.


Hinziehen geht nicht. Gut bezahlt wird es, keine Frage.

Aber heute morgen war Nebel, da war ich doch froh, dass ich es nicht so weit habe. Und da habe ich mir auch klar gemacht, dass ich mir im Winter den Wecker immer so früh stellen müsste, dass ich auch bei schlechten Wetterverhältnissen noch rechtzeitig ankomme. So wirklich verlockend ist das nicht, aber so richtig durch bin ich mit dem Thema auch noch nicht. Der Job selbst ist halt schon verlockend.

Aber wer weiß auch, wo der Benzinpreis die nächsten 20 Jahre noch hin geht. Wenn ich Pech hab, wird das ein Minusgeschäft :-(

DSer_N{ix_Weixss


Täglich über die Autobahn heizen ist auch gefährlich (aber vielleicht auch nicht gefährlicher als Landstraße)

Stimme zu. Auch die U-Bahn in der Stadt kann einen Unfall haben und du bist mitten drin...

Ich würde eher die Frage stellen, ob du bei unzumutbar schlechtem Wetter auch die Entfernung überwinden musst, oder Tele-Worken kannst, oder einen ZA-Tag nehmen kannst?

Schliesslich kann es nicht im Interesse des DG sein, dass die Mitarbeiter/innen gesundheitliche oder Unfall-Risiken auf sich nehmen. Im Endeffekt ist das für den DG nämlich eher ein Verlustgeschäft...

D|iaZna48x9


Hab nochmal nachgelesen. Deine Strecke mit 30 km ist dann aber durchaus noch zumutbar.

Du weißt schon, dass das Arbeitsamt sogar 80 km als zumutbar pro Strecke ansieht?

Klar, brauchen wir nicht zu diskutieren. Zumutbar ist anders.

Soll in deinem Fall aber heißen, dass es durchaus zumutbar ist 30 km zu fahren.

Ich bin bereits als Schülerin 3 Jahre lang in der Oberstufe mit eigenem Auto pro Strecke 34 km gefahren. Das 5 Tage die Woche.

So schlimm war das jetzt auch nicht. Und auch im Winter und bei Eis und Schnee und am Ende hat man noch die Hölle heiß gemacht bekommen wenn man zu spät war.

Meine beste Freundin ist alleinerziehend und hat ein kleines Kind und fährt pro Strecke 60 km zur Arbeit und zurück nochmal 60 . Wie gesagt mit kleinem Kind und alleinerziehend. Vom Arbeitsamt bekam sie zu hören, dass 80 km zumutbar wäre.

F}e.


Naja, ich erinnere mich an Tage, da war es kaum möglich, eine Entfernung von 10 km zu überwinden. In solchen Ausnahmesituationen wird man sicher nicht zur Arbeit kommen müssen.

Aber bei normalem Scheisswetter (unterhalb Naturkatastrophe) muss ich selbstverständlich kommen, mal eben einen Tag frei nehmen geht nicht. Wenn die Fahrt also 90 statt 30 Minuten dauert, ist das mein Problem, da müsste ich durch.

DFianxa489


Sorry meinte 50 km. Ist aber durchaus noch machbar.

Stell dir mal vor, es wären 80 km. Oder 90.

:-o

DLiana848x9


@ fe:

Ähm, nicht zur Arbeit kommen? Da musst du aber auch erst mal einen Arbeitgeber haben, der da mit spielt.

Ich kann dir nur von meiner Zeit der Pendelei als 17 jährige berichten und da war den Leuten piepegal, ob es geschneit hatte, Nebel war oder ob die Straßen glatt gewesen sind. 1. Heißt es dann man kann auch die Öffis nehmen und 2. Dann hätten Sie eben eher losfahren sollen.

Ich glaube die Zeiten, in denen Arbeitgeber da Rücksicht nehmen sind lange vorbei.

Meine Mutter hat uns Kinder ebenfalls allein erzogen und ist in die Gegenrichtung jeden Tag 35 km gefahren. Es gab in 30 Jahren Arbeit eine einzige Situation in der ihr Chef gesagt hat, sie soll zu Hause bleiben und das war, als es wegen einem Auffahrunfall keinen Meter weiter ging.

Ansonsten musste sie bei Wind und Wetter kommen und das bei zum Teil wirklich katastrophalen Wetterverhältnissen. Hab da in 3 Jahren Pendelei mit dem Auto auch einiges durch.

F#eg.


Ich hab von Naturkatastrophen geredet. Ich erinnere mich an zwei Vorkommnisse (in 30 Jahren), da war es schlicht unmöglich, Distanzen von 10 km zu überwinden. Sowas ist dann halt mal höhere Gewalt, da muss auch ein Arbeitgeber durch.

Bei normalem Scheisswetter aber muss ich selbstverständlich erscheinen, ich sagte es ja schon.

gpatxo


Damit ist klar, dass dieser Job vermutlich mein letzter wäre - und ich somit von dem neuen Arbeitsort nicht mehr weg käme.

Was heisst das? Heisst das, du könntest den Job nicht mehr/nur mit Problemen wechseln? Ich weiss nicht, wie alt du bist, aber es kommen Zeiten, da wirst du froh sein zeitlich flexibel zu sein, einen kurzen Arbeitsweg zu haben und nicht lange pendeln zu müssen. Wobei auch die Frage ist, wieviel Fahrtzeit man erträglich findet. Das ist aber individuell.

Ich finde pendeln kann man in jungen Jahren ruhig temporär machen, aber dauerhaft und zunehmenden Verpflichtungen wird es einfach nur anstrengend. Da bringt es auch nichts, wenn der Job Spass macht. Die Bedingungen können sich immer ändern (neuer Chef, doofer Kollege, Veränderung der Firmenpolitik/Anforderungen/Aufgaben, etc.), private Veränderungen verschieben die Prioritäten. Wenn der Job flexibel ist (Gleitzeit, Home Office), dann sind das gute Optionen, aber feste Uhrzeit und unflexibel, das muss man schon bewusst in Kauf nehmen wollen.

D5ian`ax489


Naturkatastrophen sind aber wirklich extrem selten und daran sollte man sich jetzt auch nicht festbeißen.

Übrigens kann mir niemand erzählen, dass er es schön findet, 40 km zu pendeln. Es gibt hier sicher keinen, der besonders traurig wäre, wenn er die Arbeit im Nachbarort hätte.

Problem ist eben, dass das heute kaum noch realisierbar ist.

Ich bin da das beste Beispiel.

Habe nur einen 2er Schnitt. Um an meine Uni zu können hätte ich einen 1er Schnitt gebraucht. Deshalb muss ich jetzt pendeln.

90 km. Mache ich das gerne? Nein.

Es geht aber nicht anders und lässt sich nicht vermeiden. Und ich bekomme kein Geld dafür.

Ich glaube, es ist auch nochmal was anderes wenn man weiß man bekommt Kohle wenn man morgens aufsteht.

ShunflEo8werx_73


Ich bin übrigens für einen Honorarjob mit 2-3 Stunden ke Einatz 25km einfache Strecke gefahren, nur Landstraße und nicht ohne. Halte es für machbar.

Abschrecken würden mich aber eher die Randfaktoren:

- schlechteres Arbeitsklima am neuen Ort

- sehr früher und punktgenauer Beginn (das hat mich immer gestresst beim Pendeln; schon ein Spielraum von 15 Minuten hat da enorm Druck rausgenommen).

Ich denke, man kann esn icht nur auf die Strecke reduzieren...

MDirror@s-Edgxe


Ich pendle eigentlich schon seit ich denken kann.

Für meine aktuelle Stelle fahre ich 40km/Weg -> 80km. Fahrtzeit 35-45 Minuten. Ich persönlich bin damit voll okay. Da hab ich zeit abzuschalten, musik zu hören, und komme bereits gechillt zuhause an.

Bei meiner alten stelle hatte ich 20 min/weg... mir fehlen die 15-20 minuten mehr eigentlich nirgends. Für mich liegt das maximum an pendeln bei 50 minuten, wenn der job echt gut ist.

Ich hatte auch schon nen job wo ich 1 stunde pro weg pendeln musste weil ich so früh bzw spät angefangen habe das die bahnen nur alle 15-30 minuten fuhren, ständig verspätung hatten und mit dem auto nicht ging da parkplätze vor ort 200€ mindestens/monat gekostet hätten. Das war schon leicht doof. besonders bei spätdienst bis 22 uhr erst um 23-23:30 daheim anzukommen und dann noch abend zu essen oder so.. das war schon blöd. trotzdem wars okay weil ich die kollegen verdammt gut leiden konnte und eigentlich immer viel spaß dort hatte. Die bezahlung war nicht wirklich der knaller.

Duiawna4x89


Es kommt sicher auch auf die Strecke an. Hier in der Nähe gibt es eine, die nur aus Kurven besteht.

Die hätte ich wirklich keine Lust jeden Tag zu fahren.

aOutuAmn-lixke


Mit Zeitdruck - definitiv nein. Dazu hast du nur 500 € netto mehr. Du fährst 2000 km pro Monat, die Benzinkosten, der Verschleiß deines Autos, zudem das schlechtere Betriebsklima. Mit Firmenwagen wäre es einfacher und eine Überlegung wert. Für mich wäre es nichts.

Dyianfax489


Wenn ich wüsste, ich bekomme Geld würde ich es machen.

Kannst aber nicht von mir auf andere schließen.

Ich würde mittlerweile sicher auch putzen gehen, Hauptsache ich habe neben dem Studium einen Nebenjob.

Frex.


Nach einer weiteren Nacht, die ich die Sache überschlafen habe, habe ich doch gemerkt, dass ich es bereuen würde, wenn ich mich nicht bewerbe. Ich hätte einfach gerne diese Art Job, auch wenns finanziell bei der Fahrtstrecke so viel nicht bringt.

Also habe ich mich beworben.

Aber trotzdem vielen Dank für eure Gedanken, mit denen ihr mich unterstützt habt!

Ich denke, ich nehme die Pendel-Problematik jetzt sehr bewusst in Kauf. Besser so als hinterher zu fluchen, weil man nicht alles vorher bedacht hat.

Was Wetterprobleme angeht, meinte jemand, der eine ähnliche Strecke andersrum pendelt, zu mir, er müsste etwa viermal im Jahr deutlich früher (bis zu einer Stunde früher) los, ansonsten sei die Fahrzeit eigentlich immer dieselbe.

@ gato

Heisst das, du könntest den Job nicht mehr/nur mit Problemen wechseln?

Ja. Wenn ich dann nicht noch weiter aufsteigen kann oder will, dann würde ich dort wohl bleiben müssen. Alternativ könnte ich dann wohl nur noch komplett den (derzeit ausgeübten) Beruf wechseln, was aber wohl mit erheblichen finanziellen Einbussen und/oder einem Umzug in die Ferne verbunden wäre.

@ Diana

Übrigens kann mir niemand erzählen, dass er es schön findet, 40 km zu pendeln.

Natürlich nicht. Deshalb dieser Thread :-)

Kurven: Damit hätte ich glücklicherweise nicht viel Last. Schöne grade Autobahnen :-)

@ sunflower

- schlechteres Arbeitsklima am neuen Ort

So wars jedenfalls wohl vor ein paar Jahren. Aber ich fürchte, wo einmal verfeindete Gruppen existieren, da bleibt das auf ewig so.

- sehr früher und punktgenauer Beginn (das hat mich immer gestresst beim Pendeln; schon ein Spielraum von 15 Minuten hat da enorm Druck rausgenommen).

Muss ich halt 15 min früher anstreben, dann hab ich 15 min Luft :-)

Früh macht mir eigentlich nicht viel aus.

@ Mirrors Edge

Parkplätze sind eigentlich ein positives Argument für die Stelle. Wenn man eh als einer der ersten kommen muss, kriegt man äußerst sicher einen Parkplatz, ohne lang suchen zu müssen :-)

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