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Zumutbar? Aber belastend- was denkt ihr?

D<ianga489 hat die Diskussion gestartet


Ich habe meinen Masterplatz an der Uni 90 km von zu Hause weg erhalten.

Die Seminare und Vorlesungen konzentrieren sich auf 2 bis 3 Mal die Woche. Jedoch von 8 bis 19 Uhr.

Da ich es mir finanziell nicht leisten kann wieder umzuziehen habe ich mich entschlossen erst einmal zu pendeln.

Das habe ich jetzt 2 Mal durch und bin doch überrascht, wie geplättet ich war.

Ich muss um 5 los fahren, wenn die Veranstaltungen um 8 beginnen und dann gehen sie auch bis 19 Uhr, sodass ich dann um 21 Uhr zu Hause bin, weil die Bahn erst 20 Uhr fährt und am nächsten Tag muss ich wieder um 6 los.

So, dann bin ich jetzt ganz ehrlich und gebe zu, dass mich das ziemlich nervt und überfordert.

Ich fahre 20 km mit dem Auto bis zum Bahnhof. Dann anderthalb Stunden mit dem Zug, dann mit der Straßenbahn und erst dann bin ich an der Uni und dann gehen die Seminare und Vorlesungen bis 19 Uhr.

An den Resttagen in der Woche arbeite ich Teilzeit.

Nun ist es so, dass ich jetzt mit einer fetten Angina auf der Nase liege.

Mein Körper scheint mir zu signalisieren, dass er keine Lust mehr auf den neuen Alltag hat.

An der Uni kenne ich niemanden und habe mittlerweile schon 2 Mal Seminare verpasst.

Ich frage mich, ob ich mich da gerade nicht selbst ein bisschen bescheiße und ob das was ich mir da vorgenommen habe nicht etwas zu viel ist.

Was meint ihr?

Antworten
leercMhenzunMgxe


meine persönliche Ansicht: ja, Du überforderst Dich und Du läufst Gefahr, Dein Studium unnötig zu verlängern oder zu gefährden. Ich habe Ähnliches bei mehreren Mitstudenten miterlebt und es ist eigentlich nie gutgegangen...

Falls ein Umzug wirklich nicht in Frage kommt, wäre es denkbar, zumindest die Nächte zwischen zwei aufeinanderfolgenden Studientagen vor Ort zu verbringen, zB. in einer Jugendherberge?

Ein bis zwei Übernachtungen pro Woche, also vielleicht im Schnitt sechs Nächte pro Woche in Jugendherberge im Monat ist wahrscheinlich noch immer billiger als eine Zweitwohnung, hilft aber sicher erheblich. Zumal Du so ja auch Fahrkosten sparst...

D%iaEnax489


Ich hab schon nach einer billigen Pension geschaut, bin bisher aber noch nicht fündig geworden.

Alles zu weit vom Bahnhof weg. Ich bin ja auf den Zug angewiesen.

WG Zimmer kann ich mir nicht leisten, da das zu teuer wäre.

Bezahle ja noch meine Wohnung, was für mich praktisch ist, da ich noch Teilzeit arbeite 90 km vom Studienort.

t9hope


Ich fahre 20 km mit dem Auto bis zum Bahnhof. Dann anderthalb Stunden mit dem Zug, dann mit der Straßenbahn und erst dann bin ich an der Uni

Rechnet sich das denn, dass du das Auto finanzierst und zusätzlich öffentliche Verkehrsmittel nutzt? Ich würde an deiner Stelle nur mit dem Auto fahren, damit sparst du sicher ne Menge Zeit und preislich dürfte das im gleichen Rahmen liegen. Evtl. findest du ja auch Mitfahrer, so dass ihr euch die Spritkosten teilt?

bleel7la\gixa


Ob es dich persönlich überfordert, das kann dir nur dein Körper sagen, und auch dein Geist. Du sollst ja nicht nur körperlich anwesend sein.

In jungen Jahren habe ich ein solches Pensum zeitweise verkraftet, allerdings nur für die Saison, also 3-4 Monate am Stück.

Und ob es für dich passt, das weißt du deshalb trotzdem nicht. Jeder Mensch ist anders :)_

Die Vorschlag nur mit dem Auto zu fahren ist ein Weg, der zu prüfen wäre.

Mitfahrgelegenheiten anzubieten auch.

Vielleicht würde ich trotzdem mal eine Anzeige für ein Teilzeit- WG Zimmer aufgeben am Studienort. Möglicherweise stellt ja jemand günstig etwas für 2-3 Nächte die Woche zur Verfügung? Manchmal kann der Zufall helfen.

Vielleicht ja auch ein Mitstudent?

Ansonsten würde ich zusätzlich versuchen an meiner Einstellung zu arbeiten und mich nicht so auf die mögliche Überforderung konzentrieren. Die Zeit im Zug könntest du z.B. ganz bewusst zum Entspannen nutzen, mit Kopfhörer und Entspannungsmusik.

Ich drücke dir die Daumen, dass du einen guten Weg für dich findest.

D7iDanax489


Auto fahren ist wesentlich zeit und auch kostenintensiver.

Ich fahre kostenlos Zug. Abgesehen davon ist auf der Strecke oft Stau, sodass man locker mal auf 2 1/2 Stunden reine Fahrt kommt.

Im Gegensatz zu anderthalb Stunden Zugfahrt.

Danke nochmal an euch.

Das Problem ist, dass es schon für 2 Jahre wäre. Nicht nur für ein paar Monate.

Die Sache ist eben auch, dass das der nächste Bahnhof ist und von meinem Dorf gar keine öffentlichen Verkehrsmittel fahren.

Habe leider weder ein WG noch ein Zimmer in einer Pension gefunden bisher.

PXocketMhoxuse


Du wolltest doch eine Ausbildung anfangen?

DWia9n_a489


Das war zukünftig gemeint. Nicht jetzt.

Wurde auch wieder verworfen.

g:ato


Ich würde es nicht machen, da geht doch total viel Lebensqualität verloren. Dabei finde ich die 1,5h im Zug noch gar nicht mal so schlimm, weil man die fürs entspannen oder lernen nutzen kann (bin selbst 2 Jahre lang 1,5h pro Strecke gependelt).

Fällt ein Umzug wirklich nur wegen der Kosten weg? Den kann man nämlich durchaus auch günstig gestalten. Wie lange brauchst du für die 20 km zu Bahnhof? Wäre es eine Alternative näher an den Bahnhof zu ziehen?

gGaGto


Ach, jetzt erinnere ich mich an deine anderen Fäden. Ganz ehrlich finde ich es nicht in Ordnung, dass du jedes Mal einen neuen Faden aufmachst, weil dir anscheinend die Antworten nicht gefallen, denn du bekommst jedes Mal die gleichen Tipps, die du aber nicht hören willst.

Du zählst jedes Mal irgendwelche fadenscheinigen Gründe auf, warum dieses und jenes nicht geht. Dann lass es eben, in irgendeinen sauren Apfel musst du aber beissen.

Dcia=nao4v89


Hä? Hattest du heute einen schlechten Tag? Ich schrieb nirgendwo, dass ich die Gründe nicht gelten lasse.

Habe mich mittlerweile sogar nach WGs umgesehen.

Aber da jeder mal einen schlechten Tag hat, möge man dir verzeihen.

:)*

gIatxo


Also ziehst du umziehen jetzt doch in Betracht?

D=ianax489


Lies bitte was ich schrieb und dann kannst du dir die Antwort selbst geben.

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