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Studenten, Hand aufs Herz- Würdet ihr wieder studieren?

Dwianax489


Mich hätte auch interessiert, wie das hier einige von den Rahmenbedingungen sehen.

Ich hatte nicht so sehr das Fach gemeint, eher das finanzielle.

Vielleicht sagt ja auch jemand, dass er das Studium und die Zeit im nachhinein als belastend und teuer empfunden hat, weil man eben auch Ausgaben hat und nebenher arbeiten musste.

So ging es mir z.B. Ich kann mich über mein Fach nicht beklagen. Aber ich finde es schon unverschämt, dass ich als Studentin GEZ zahlen musste und Krankenkasse, obwohl ich noch kein festes Einkommen habe.

Unfair fand ich auch, dass mir kein Bafög zugestanden hat, weil meine Eltern knapp über der Grenze lagen. Was aber nicht heißt, dass sie mich komplikationsfrei finanzieren konnte.

I&s(la


Wäre ich nochmal 20 würde ich ganz klar nochmal studieren, ich hab die Studienzeit als gute Zeit in Erinnerung und will sie nicht missen :)z

Im Moment bin ich dennoch ganz froh einen festen Job mit einem guten Einkommen zu haben und wirklich auf eigenen Beinen stehen zu können :)z

tzoo sxhy


Ohne längere Krankheitsphase und so würde ich es sicher nochmal machen wenn sich die Zeit zurück drehen würde. Ist eine Zeit in der man viel lernt, über sich, andere Leute, Leute von anderen Nationen, das Leben an sich und natürlich das fach das man gewählt hat. Dazu ist es auch eine Zeit in der man viel Spaß haben kann mit Leuten die ähnlich zu einen sind (Wissenschaftler unter sich, gleiches Alter,...) und man hat viele Freiheiten die man solange man jung ist gerne ausnutzt! ;-D

Was berufliche Perspektive angeht, so sollt man immer das machen was einen interessiert und Spaß macht und dabei sein Glück suchen. Ansonsten kann man doch kaum Glücklich werden, oder?

Sfunf;lowpe1r_73


Ich habe mein Abi mit 26 gemacht und dann direkt im Anschluss studiert. Was mein eigentliches Ziel war. Würde jederzeit wieder studieren; mein Fach allerdings nur begrenzt. Was mit Veränderungen in dem Berufsfeld zusammenhängt, die sich erst im Verlauf meines Studiums ergeben und doch zu erheblichen Veränderungen geführt haben. Inhaltlich gefällt mein Job mir sehr gut.

Finanziell:

Tja, mit zwei HiWi-Jobs, ein bisschen Taschengeld (mehr nicht) von meinen Eltern und einem Kredit am Ende ging es ganz gut. 15 Stunden regelmäßiges Arbeiten mit relativ viel zeitlichem Freiraum waren zwar stressig, aber machbar. Die Jahre danach waren aufgrund teurer Pflichtweiterbildung, Praktikantenstatus und unbezahltem Arbeiten deutlich härter ind finanziell einfach eine Katastrophe. Da war Studentenleben super gegen (ich konnte damals sogar etwas sparen für die Zeit danach).

Und allgemein:

Hätte auch jetzt noch mind. zwei Studiengänge im Kopf, die mich reizen würden. Am liebsten würde ich weiterhin studieren.

M@eererswixnd


Gar keine Frage...jederzeit wieder!

Mein erstes Studium habe ich abgeschlossen und noch einige Weiterbildungen gemacht. Heute arbeite ich nur halbtags und studiere wieder. Und nein...nicht so als Hobby ...sondern mit allem Drum und Dran.

Finanziell kann ich mir das leisten, weil es mir wichtig ist. Andere fahren lieber öfters in Urlaub, kaufen sich ein neues Auto.usw...ich studiere mit Hingabe.

ZEimttereklla


Ja. Definitiv.

Ich meckern stets und ständig über die Uni und meinen Studiengang, aber so insgesamt bin ich mit dem Verlauf meines Lebens seit Studienbeginn sehr zufrieden. Privat UND beruflich, denn ich glaube, dass die Uni auch mein Privatleben nachhaltig positiv beeinflusst hat.

MsalMibu Bxay


Mein Studium war ziemlich zeitintensiv. Nebenher arbeiten nicht gut möglich. Ich bin aber trotzdem gut über die Runden gekommen, da ich einen Wohnheimplatz hatte, was also kostengünstig war, und meine Eltern glücklicherweise gezahlt haben. Auch von meinen Freunden hat eigentlich keiner nebenher gearbeitet. Die freie Zeit die man neben den Pflichtveranstaltungen und Lernen hatte hat man meist in die Promotion gesteckt und ein bisschen Freizeit wollte man ja auch noch.

A2nti?goxne


Ich liiiieeeeeebe studieren und deshalb bin ich seit Oktober auch an der FernUni Hagen eingeschrieben (parallel zu meinem jetzigen berufsbegleitenden Studium). Noch mal "richtig" Studieren, also tagtäglich zur Hochschule fahren geht leider nicht. Das Geld für einen Haushalt mit Teenagern,Haustieren und Auto muss verdienst werden.

Und andererseits genieße ich es, an der FernUni nicht morgens aus dem Haus zu müssen, sondern auf dem Sofa oder sonstwo lernen zu können, wann ich es will und wann es vom Ablauf her passt.

:)^

AGntig6one


Würde jederzeit wieder studieren; mein Fach allerdings nur begrenzt.

(Sunflower_73)

Ich studiere dein Fach - allerdings möchte ich danach in eine andere Richtung als du gehen. ;-)

Hätte auch jetzt noch mind. zwei Studiengänge im Kopf, die mich reizen würden.

(Sunflower_73)

Ich hätte da auch noch drei oder mehr Studiengänge, die mich interessieren. ;-D

Svun6flowxer_73


@ Antigone:

Stimmt, eigentlich ist bei mir ja nur mein spezieller Bereich so ein wenig problematisch... das Fach selber bietet unglaublich viele Optionen!

@ FernUni:

Ich bin eigentlich auch seit Oktober eingeschrieben. Seminarmäßig noch "ergebnisoffen", d.h. ich habe mir eine Entscheidung noch offen gelassen. Aber leider fehlt die Zeit aktuell. Zwei 50%-Stellen ab Monatsmitte, was dann wohl auf 50 Stunden hinausläuft. Plus wundersamerweise noch Promotionsoption. Aber es ist okay, da ich im jetzigen Job jetzt zwei Traumbereiche kombinieren kann. Verdienst stimmt (da endlich Vollzeit). Mal schauen, was ich mit der FernUni mache. Aber auch wenn ich meinen Job echt mag: Reizen würden mich so manche Studienfächer. Und wer weiß, was ich in 2-3 Jahren noch mache, wenn ggf. mein berufliches Endziel erreicht ist mit gutem Einkommen und Selbstbestimmung rundum. ]:D

F0ifafdofumJm


Natürlich!

Das Studium war eine der schönsten Zeiten in meinem Leben: etwas lernen wofür man wirklich brennt x:) ,

Studienfreunde, Exkursionen, Mensa, ASta etc. pp.

Auch wenn es als Alleinerziehende Mutter nicht immer leicht war, und ich auch zwei Semester länger als die Regelstudienzeit gebraucht habe: Auf jeden Fall!

Werde wohl auch berufsbegleitend bald wieder "zurück" an meine Alma Mater, da ich promovieren möchte.

Mein Sohn studiert auch bald, und ich bin sehr stolz und froh, dass auch er diese wundervolle Zeit erleben darf.

:)^

AXntiOgoxne


@ Sunflower_73

Ich bin gerade etwas traurig, dass es den Studiengang Sozialwissenschaften an der FernUni nicht mehr gibt. :-(

Auf jeden Fall möchte ich auch den Master an der FernUni mahen und wenn es sich ergibt, auch noch promovieren. Selbst wenn ich dann uralt bin. ;-)

Die Gebühren dort sind auf jeden Fall traumhaft. :)^

P#rieya86


Ja. Auch wenn es hart ist...ich arbeite nebenher, habe oft wochenlang keinen freien Tag. Aber auch das geht vorbei.

S%unfl(owxer_73


@ Antigone:

Mir ist mein Alter mittlerweile auch egal. Ich hatte mich mit dem Nicht-Promovieren arrangiert und jobmäßig entsprechend orientiert. Zumal mein Alter ja der Grund für die mangelnde Betreuung beim 1. Promotionsversuch war. Und plötzlich gibt's da einen Chef, dem mein Alter egal ist und er mich machen lässt.

FernUni: Gebühren sind traumhaft. Und die Dozenten dort (zumindest in meinem Bereich) auch zufrieden.

PDr6i)ya8E6


Mein Studium war ziemlich zeitintensiv. Nebenher arbeiten nicht gut möglich.

Ich studiere auch ein Fach, wo 95% meiner Mitstudenten große Augen machen wenn ich erzähle dass ich nebenher auf 450 Euro - Basis arbeiten muss um überhaupt studieren zu können, weil es eins der lernintensivsten Fächer überhaupt ist. Aber wenn man muss dann geht es. Ich büße sicher meinen 1er Schnitt dadurch ein, habe aber eine gute 2 und arbeite mich manchmal an den Rand eines Burn-Outs, wenn ich wochenlang keinen einzigen Tag frei habe. Aber das ist der Preis dafür studieren zu können. Meine Eltern geben mir dazu noch 250 Euro im Monat, BAFÖG bekomme ich keines da meine Eltern ganz knapp über der Einkommensgrenze liegen (und dass sie nebenbei einen Hauskredit abzahlen und die Betreuungskosten für meine Oma interessiert ja niemanden im Bafög-Amt). Damit liege ich nach Abzug von Miete, Krankenkasse und Essen weit unter dem was nach Hartz IV als "zumutbar" gilt (wie im Übrigen viele Studenten). Machbar ist es. Gibt halt keinen Urlaub für mich (wann auch, Ferien haben wir keine, da sind Prüfungen und Praktika), keine teuren Klamotten und Bücher kann ich auch keine kaufen, die leihe ich eben und muss dafür flott sein da es ja nie genug Exemplare gibt. Kommen auch andere Zeiten!

Das klassische Studentenleben mit langem Ausschlafen, ständigen Parties, Exkursionen und Ersamus - das kenne ich allerdings so nicht. Da ich am Wochenende arbeite, gibt es da für mich keine Parties. Und unter der Woche lerne ich das, was ich am WE nicht erfüllen kann. Bin schon manchmal neidisch auf meine Kommilitonen, die von ihren Eltern voll finanziert werden und es einfach entspannter angehen können - oder darauf, dass sie Erasmus machen konnten, Praktikum im Ausland usw.!

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