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Ausbildung trotz miesem Lebenslauf, ein Ding der Unmöglichkeit?!

DAelafinx93 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich bin zur Zeit richtig verzweifelt :°(

Ich habe 2012 Abitur gemacht. Danach ging es dann mit meinem Leben bergab. Ich will unbedingt möglichst schnell eine vernünftige Ausbildung machen und dann endlich selbstständig sein. Leider hatte ich viel Pech in Sachen Ausbildung (Krankheit, zu spät erkannte Allergie, Insolvenz eines Betriebes), so dass ich leider nie zum Abschluss einer Ausbildung kam. Ich habe viele Sachen angefangen, musste die aber aus oben genannten, unverschuldeten Gründen meist recht früh aufgeben.

Bisher war ich immer im sozialen oder medizinischen Bereich unterwegs. Das geht nun aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr, so dass ich mich umorientiert habe und nun eine ganz klassische Ausbildung im kaufmännischen Bereich beginnen möchte.

Ich habe rund 50 Bewerbungen geschrieben und bin auch nicht sonderlich wählerisch, doch nur Absagen :°( Ich habe langsam echt Panik, wie soll es mit mir weitergehen? Hat man denn, auch wenn der Lebenslauf nicht so klasse ist, überhaupt Chancen auf einen Ausbildungsplatz?

Ich hab echt Angst um meine Zukunft.

Habt ihr Tipps?

Antworten
R.igkht?Noxw


Ich würde jemanden über die Bewerbungsunterlagen drüber gucken lassen der sich ein wenig mit der Materie auskennt. Den bei 50 Bewerbungen auf denen nur Absagen erfolgten liegt es wahrscheinlich an schlechten Bewerbungsunterlagen.

Man kann trotz einem verkorksten Lebenslauf eine Ausbildung finden. Der Lebenslauf allein ist nicht entscheidend @:)

D;elfJin9x3


Dann hoffe ich mal ;-D

Die Bewerbungsunterlagen wurden gemeinsam mit jemandem, der sehr viel Ahnung von der Materie hat (Personaler) erstellt und auch schon von mehreren Leuten geprüft, die sich ebenfalls damit auskennen. Laut denen liegt es schon am Lebenslauf und daran, dass die Stellen, auf die ich mich bewerbe, ziemlich beliebt sind. Klar, da stellt man dann lieber jemandem mit gutem Lebenslauf ein :°(

Ffynxn15


Hat man denn, auch wenn der Lebenslauf nicht so klasse ist, überhaupt Chancen auf einen Ausbildungsplatz?

Ich war Klassenbeste mit einem 1er Abschluss und bekam keinen Ausbildungsplatz. Also von dem her... :=o

Ich würde mich persönlich vorstellen. Einfach in den Betrieben (wenn es keine so großen sind) vorbeischauen und fragen, ob die Azubis suchen, wenn ja lass dir einen Termin beim Chef geben und dich nicht damit abzausen, dass du eine Bewerbung abgeben sollst.

Oder

Du schreibst eine sehr außergewöhnlich Bewerbung. Ich hab das mal auf FB gelesen und fand das echt klasse. Mehr als eine Absage kannst du nicht kassieren. Diese ewigen Standardbewerbungen sind eben einfach öde...

Ich hab die Bewerbung aus FB gerade gefunden [[http://img.binmitdabei.com/original/2015/25/4716419048728519965906385-333428.jpg]]

Sie ist gewagt, aber außergewöhnlich, mutig und ehrgezig und ich behaupte, dass genau das gesucht wird. ;-) Wiegesagt mehr als eine weitere Absage kannst du nicht kassieren.

NPor?dix84


Würde ich auch sagen. Lass erstmal jemanden über deine Unterlagen drüber schauen und dann bewirb dich gezielt. Man erkennt schon irgendwo ob jemand sich für den Job und die Firma intressiert oder ob sich jemand einfach auf alles bewirbt was es gerade so gibt.

Wann kamen die Absagen eigentlich ? Direkt nach der Bewerbung oder erst nach dem Gespräch ?

C:h3oupettse_Finniaxn


Wie weit kommst du denn mit deinen Bewerbungen? Wirst du zu Vorstellungsgesprächen eingeladen oder bekommst du nur auf deine unterlagen Absagen?

Ich denke auch, dass es a) sinnvoll ist, jemanden deine Unterlagen durchschauen zu lassen und b) vielleicht ein anderes Gebiet zu wählen.

Ich habe vor meiner Ausbildung auch sehr viele Bewerbungen geschrieben, habe Absagen bekommen usw. Als mich dann mein späterer Ausbildungsbetrieb (Anwalt/Notar) eingeladen hat, bekam ich im Gespräch gesagt, dass die mich eigentlich für "überqualifiziert" halten und ob ich denn den Job wirklich machen will. Da war ich erstmal baff. Wäre ich dann nicht so hartnäckig gewesen, hätten die mich tatsächlich nicht genommen, weil sie den Job bei meiner Vorbildung für "unter meinem Niveau" und für "zu schlecht bezahlt" (letzetres stimmt wirklich ]:D ) hielten. So bekam ich dann also durch einen dummen Zufall raus, woran es scheiterte. Ich könnte mir das bei dir auch vorstellen, wenn du mit Abi in die kaufmännische Ecke willst - wobei es da ja Abstufungen gibt und ich nicht weiß, für welche Ecke du dich entschieden hast.

sMchums3etier2x5


Hi @:)

Nein, auf keinen Fall *:)

Mein Lebenslauf ist auch extrem verkorkst, aber das war kein Hindernis. Ich wurde ständig zu Gesprächen eingeladen *:)

MJaxixm25


Nein, ich finde du solltest die Hoffnung nicht aufgeben. Das Problem in unsere Gesellschaft ist das Sie leider komplett durch Ökonomisiert ist. Das heisst in alles wird immer nur der Kosten- Nutzen -Faktor beachtet. Demnach stellst du nartürlich für die Person die in den Unternehmen für die Personalleinstellung zuständig ist ein Risiko. Deine Chance ist es dich weiter zu bewerben und dann zu hoffen an einen "Personaler" der nicht nach Schema F vorgeht und sich auch für die Gründe deiner Abbrüche Gedanken macht. Immer weiter versuche und durchhalten wird schon werden. Vl auch mal noch andere Branchen in Erwägung ziehen da Kaufleute meistens logischerweise meistens sehr "Profitorientiert" denken.

a9uchsNoeixne


Ich habe selbst öfter Bewerbungen vorliegen und wenn aus dem Lebenslauf hervorgeht, dass du solche "Lücken" oder krumme Wege nicht selbst verschuldet hast, dann wäre das für mich kein Ausschlusskriterium!

Warum soll man nicht auch mal eine Ausbildung abbrechen, krank sein, fürs Studium länger brauchen etc. - das ist doch alles nur menschlich. man kann ja im Gespräch nachfragen.

Aber ich glaube, da ist meine Abteilung eh speziell. Wir (Elektronikfertigung) bekommen oft genug Bewerbungen für Praktika, da steht dann sowas wie "ich bin jetzt 12 Jahre alt, werde mit 13 mein Abitur machen, ich habe großes Interesse an Naturwissenschaften und möchte später Atomphysik studieren" und so ein Zeug, und das Zeugnis ist voller Einsen. Nein, die bekommen bei uns keinen Praktikumsplatz - einfach aus dem Grund, dass sie mit einem solchen Zeugnis ÜBERALL anders etwas bekommen. Wir nehmen dann lieber den Dreierkandidaten, der vielleicht nicht so tolle Noten hat, dafür aber weiß, wie man einen Lötkolben hält. ;-)

Das einzige, was ich nicht abkann, sind Lebensläufe, deren Lücken man selbst zu verantworten hat, weil man einfach keine Lust hatte, etwas zu tun. Aber auch das kriegt man im Gespräch ganz schnell raus.

Ich kenne ein Mädchen, die hat 2008 ihr Abi gemacht, dann knappe 3 Semester was studiert, abgebrochen - und seitdem sagt sie immer stolz, sie hätte Dauer-Urlaub, und ihr Vater zahlt ja Unterhalt. Sie hat sich jetzt einen Minijob gesucht - aber mit DEM Lebenslauf und DER Einstellung würde nicht nur ich auf sie verzichten...

s9en`sibielmxan


daran, dass die Stellen, auf die ich mich bewerbe, ziemlich beliebt sind.

Hier liegt das Hauptproblem.

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