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Seit 1.11.2015 neue Vollzeit-Stelle und nur 2 Tage Resturlaub???

zNuzxa


@ bambiene:

[[http://www.gesetze-im-internet.de/burlg/__6.html]]

Da beim alten AG bereits der Urlaub für 2015 genommen wurde, besteht m.M. gar kein Urlaubsanspruch mehr ... jedenfalls würde ich da jetzt sicherlich nicht beim neuen AG nachfragen ;-) Es w#re halt geschickt gewesen, beim alten AG den gesamten Jahresurlaub vor Ausspruch der Kündigung zu nehmen :)z

Gruß,

S6aupie"nxt


Nanu? Was bitte hat denn Arbeitgeber A mit Arbeitgeber B zu tun? Wieso sollte der Urlaub "übertragbar" sein? Wo steht das denn?

Zurück zum Thema.

hier zb. und auch sonst überall im internet.

[[http://arbeits-abc.de/arbeitgeberwechsel-was-passiert-mit-dem-resturlaub/]]

sonst könnte man ja locker mal 48 tage oder mehr urlaub im jahr machen :=o

EHheGmaliEgerz Nutzetr (C#87546)


Du hst beim neuen AG 25 Tage Urlaub und beim alten AG 23 Tage genommen. Da hast Du doch die 2 Tage.

Wenn Dir auf der alten Stelle mehr Urlaub zugestanden hat und Du den nicht voll (gemäß Deiner Arbeitszeit dort) genommen hast, aber auch nicht ausgezahlt wurdest, würde ich sagen, das ist Dein Problem.

Wenn Du es genau wissen willst, solltest Du erstmal einen Anwalt für Arbeitsrecht befragen, wie es denn aussieht, wenn alter und neuer AG unterschiedliche Urlaubslängen zugestehen. Sobald Du weisst, ob Dein neuer AG korrekt oder nicht korrekt handelt, kannst Du Dir überlegen, ob Du handeln möchtest / es ansprechen möchtest.

Hast Du vllt eine Rechtsschutzversicherung, wo entsprechende Beratung drin ist? Oder schau in einem juristischen Forum nach.

Da es aber eine neue Stelle ist und Du in der Probezeit bist, würde ich an Deiner Stelle das nicht ansprechen, solange Du nicht ganz sicher bist, dass Du im Recht bist.

Angenommen, Du sprichst - kaum angekommen - mit der Personalleitung oder sonstwem über unterschlagenenen Urlaub, dabei ist Dein Problem, das Du bei dem alten AG mit mehr Urlaubsanspruch nicht auf Auszahlung bestanden hast - dann sieht das doof aus.

Ich würde mich an Deiner Stelle ärgern, dass ich nicht bei dem alten AG nicht auf der Auszahlung von den 2 restlichen zustehenden Urlaubstagen bestanden habe (irgendwann muss ja klar gewesen sein, dass der neue AG weniger Urlaub bietet) und das als mein Versäumnis sehen.

~~~~~~~

Wie gesagt, informier Dich lieber erst bei einem Juristen in welcher Form auch immer (private Bekanntschaft, Forum, persönliche Rechtsberatung), bevor Du als brandneuer Mitarbeiter vermeintlich fehlenden Urlaub monierst.

olnYewayoJrthxeother


Spannend. Wie erfährt der neue AG denn von den genommenen Urlaubstagen? Ruft er da an oder steht das im Arbeitszeugnis?

z&uza


siehe Bundesurlaubsgesetz:

"Mindesturlaubsgesetz für Arbeitnehmer (Bundesurlaubsgesetz)

§ 6 Ausschluß von Doppelansprüchen

(1) Der Anspruch auf Urlaub besteht nicht, soweit dem Arbeitnehmer für das laufende Kalenderjahr bereits von einem früheren Arbeitgeber Urlaub gewährt worden ist.

(2) Der Arbeitgeber ist verpflichtet, bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses dem Arbeitnehmer eine Bescheinigung über den im laufenden Kalenderjahr gewährten oder abgegoltenen Urlaub auszuhändigen."

@ Kadhidya:

Die TE hat beim alten AG bereits 25 Tage genommen - und nicht 23. Der neue AG gesteht ihr allerdings 2 Urlaubstage zu ... ich nehme an --> freiwillig. Allerdings hätte sie beim alten AG auch einfach alle 30 Urlaubstage nehmen können, denn dies ist dann das Problem des AG - der Urlaub muss ja nicht zurückgezahlt werden.

Also ich würde mich jetzt nicht beschweren, sondern mich mal so nebenbei erkundigen, wie das denn so mit den Feiertagen und den Tagen zwischen den Tagen betriebsintern so geregelt ist ....

Gruß,

Exhemalidger NutzeTr (#875x46)


Spannend. Wie erfährt der neue AG denn von den genommenen Urlaubstagen? Ruft er da an oder steht das im Arbeitszeugnis?

Man bekommt eine Bescheinigung - normalerweise.

Ich habe beim letzten Mal auch keine bekommen, meine (zukünftige) Betriebszugehörigkeit in dem Jahr wurde umgerechnet auf den Gesamt-Urlaubsanspruch, und das war dann mein Urlaub, den ich nehmen durfte.

B[ambixene


@ für alle die folgendes überlesen haben:

hmm, in meiner alten Stelle hatte ich 30 Tage Urlaub im Jahr.

Ich hatte bis Ende Oktober 25 genommen, damit alles glatt beendet ist und auch weil mein alter Arbeitgeber die Urlaubstage nicht ausbezahlt.

also hätte ich dann noch sogar 5 Tage Resturlaub dieses Jahr.

Aber die alte Stelle hat ja mit der neuen nichts zu tun.

Beim ehemaligen Arbeitgeber hatte die TE laut Arbeitsvertrag 30 Tage Urlaub im Jahr. 30 / 12= 2,5 Tage pro Monat.

Sie hat ihren Urlaubsanspruch beim alten AG für Januar bis einschl. Oktober auch genommen. 25 Tage. Wäre sie in der alten Stelle geblieben, hätten ihr für November und Dezember noch je 2,5 Tage also noch fünf Tage Urlaub zugestanden.

Durch den Wechsel zum neuen Arbeitgeber hat sich laut neuem Arbeitsvertrag die Anzahl der Urlaubstage auf jährlich 25 Tage verringert. Sprich 2 Komma ein bisschen was pro Monat. Wie die TE richtig erkannt hat macht das nicht 2 sondern 4 Urlaubstage beim neuen AG für 2015. Es gibt AG die gewähren erst nach 6 Monaten den Jahresurlaub. Aber die schon erworbenen anteiligen Tage, werden meist auf Wunsch schon vorher gewährt.

@:) @:) @:) @:) @:)

kKath?arin!a-dkie-grxoße


Wenn Du es genau wissen willst, solltest Du erstmal einen Anwalt für Arbeitsrecht befragen, wie es denn aussieht, wenn alter und neuer AG unterschiedliche Urlaubslängen zugestehen.

Echt? Wieso soll ich mir für sowas einen Anwalt suchen, wenn ich auch ganz unverbindlich bei meiner Personalabteilung nachfragen kann? Wenn es kein absoluter Sauladen ist, wird eine freundliche Nachfrage auch nicht zur Kündigung führen. Wenn doch, ist es vielleicht auch eh kein AG, mit dem man langfristig glücklich geworden wäre.

E hemalkiger Nu.tze!r (#5x71364)


Hallöchen @:)

danke erstemal für alle eure Anregungen, Bemerkungen und Vorschläge :-)

es ist schon eine recht doofe Situation ":/ aber ich habe jetzt auch noch nie davon gehört, dass die Urlaubstage von alten AG mit denen vom neuen AG irgendwie verrechnet werden.

Eine "Bescheinigung" über genommene oder gewährte Urlaubstage habe ich von alten AG nicht bekommen. Sowas habe ich nie bekommen, und ich habe schon eingie Male die Stelle gewechseln.

Ich wurde vom neuen AG auch nie gefragt, wieviel Urlaubstage ich beim alten AG hatte, es sei dem, er hätte dort nachgefragt.

Aber wie gesagt, auch früher war es so, wenn ich in einen neuen Betrieb gekommen bin, ging es nur um die dort gewährten Urlaubstage und die wurden mir dann auch anteilig berechnet und ich durfte die im Eintrittsjahr bzw. dann auch im Austrittsjahr nehmen.

Außerdem: in meinem Fall ist es ja jetzt so, beim alten AG hattte icih 30 TAge urlaub im Jahr, beim neuen 25. Was wäre, wenn es umgekehrt wäre?

Dann würde mir der neue AG auch niemals die zusätzlich aufkommenden Tage gewähren.

Wenn ich jetzt z.B. von Januar bis Oktober 20 TAge genommen hätte (bei 25 Tagen pro Jahr) mir aber dann beim neuen AG (mit 30 TAgen pro Jahr) eigentlich noch 9,5 Tage insgesamt zustündgen (5Tage für November und Dezember und jeweils 0,5 Tage für Januar bis Oktober, wo ich in dieser Zeit aber noch gar nicht in der Firma war.....)

mal abgesehen davon hatte ich auch schonmal so einen Fall, da bin ich von einem AG mit 24 Urlaubstagen im Jahr zu einem AG mit 30 Tage gewechselt und rückwirkend auch keine zusätzlichen TAge bekommen.

Also warum sollte es nur in eine Richtung funktionieren?? Wie jetzt in meinem aktuellen Fall, ":/

EFhemRalYiger Nuthzer >(#571364)


Wenn ich jetzt z.B. von Januar bis Oktober 20 TAge genommen hätte (bei 25 Tagen pro Jahr) mir aber dann beim neuen AG (mit 30 TAgen pro Jahr) eigentlich noch 9,5 Tage insgesamt zustündgen (5Tage für November und Dezember und jeweils 0,5 Tage für Januar bis Oktober, wo ich in dieser Zeit aber noch gar nicht in der Firma war.....)

sorry, habe mich verrechnet |-o

wenn ich also 20 tage urlaub genommen hätte von Januar bis Oktober (bei gewährten 25 Tagen pro Jahr) und mir meinem neuer AG 30 Tage Urlaub im Jahr gibt, würden mir dann beim neuen AG laut der Aussagen hier im Forum noch insgesamt 5 + 5 Tage urlaub zustehen (je 2,5 Tage für November und Dezember und je 0,5 Tage für Januar bis Oktober). Aber von Januar bis Oktober war ich ja noch gar nicht im neuen Betrieb beschäftigt, deswegen würde mir mein neuer AG diese Tage auch niemals rückwirkend einfach so geben.

Deswegen verstehe ich nicht, warum es jetzt den neuen AG kümmern sollte, wieviele Urlaubstage ich beim alten AG genommen habe und mit dann meine neuen Urlaubstage dementsprechen kürzen.

Es kann ja wohl nicht nur in eine Richtung gehen.

Außerdem: wenn ich beim alten AG 30 Urlaustage hatte und z.B. von Januar bis Oktober nur 15 Tage genommen hätte, würden mir ja für dieses Jahr, auch beim neuen AG, von der alten Stelle noch ganze 10 Tage zustehen :-o :-o

und man kann ja nicht sagen, dass es mein Pech ist, dass ich die Urlaubstage beim alten AG nicht genommen oder mir nicht ausbezahlen haben lasse.

immerhin handelt es sich um 2 unterschiedlichen Betriebe und 2 unterschiedliche Verträge, da kann ja nichts miteinander irgendwie kombinieren oder verrechnen.

Es ist ja dann richtig unfair dem Arbeitnehmer gegenüber zu sagen, dass man im neuen Betrieb, wo man wie in meinem Fall ohnehin weniger Urlaubstage hat als im alten Betrieb, im Eintrittsjahr Tage auch noch gestrichen bekommt, nur weil man im alten BEtrieb mehr Urlaubstage hatte und diese auch entsprechen seiner Anwenseheit im alten Betrieb genommen hat. Oder?

HKeiseNnber%g89


@ eucalyptus87

Deswegen verstehe ich nicht, warum es jetzt den neuen AG kümmern sollte, wieviele Urlaubstage ich beim alten AG genommen habe

Doch, das ist genau der Knackpunkt. Das machen die Personalabteilungen untereinander aus, dann wird dein bisheriger Urlaubsanspruch und auch genommener Urlaub in eine Exeltabelle resp. in einen Verteilerschlüssel deines neuen Arbeitgebers eingepflegt und einmal Enter gedrückt. Und das Ergebnis lautet dann: Urlaubsanspruch für eucalyptus87 in 2015 = 2 Tage.

Wenn du ein bisschen suchst, kannst du im Internet entsprechende Kalkulatoren finden und deinen Fall nachrechnen. (Achte dabei aber besonders auf die rechtliche Aktualität des Resturlaubs-Kalkulator!)

An deiner Stelle würde ich es hinnehmen und mich nicht selbst verrückt machen. Du hast auf mehr Tage spekuliert und bist jetzt etwas geknickt. Das ist absolut normal.

Ich wünsche dir einen schönen Sonntagabend :)*

E^h3emali2ger NutzeBr (#5{71364)


Verstehe ich trotzdem nicht...

Bei allen Stellen, die ich davor hatte, hat es den neuen ag NIE interessiert was davor war.

Wenn ich dann zB 24 Urlaubstage in der neuen Stelle hatte wurden diese einfach anteilig berechnet für die Monate im Eintrittsjahr und fertig.

Auch bei meinem Freund war es jetzt so. Der hat seit August eine neue Stelle, 28 Urlaubstage und kriegt von seinem neuen ag 11,5 Urlaubstage für 2015. fertig.

Das ist doch unfair, da hat man schon so wenig Urlaubstage und dann auch noch das... :-( :-( :-( fast alle die ich kenne haben 30 Urlaubstage....

E6hema!ligHer NautzeNr (#5?71364)


AUßERDEM:

Ich kenne das so, dass man zB NICHT den kompletten jahresanspruch an Urlaubstagen vor der kündigung nehmen darf. Das wird auch anteilig für das austrittsjahr berechnet. DAS verhindert, dass man dann zB 48 Tage Urlaub nimmt im Jahr.

UND: ich hatte auch mal bei einer Kündigung 2 Tage Urlaub zuviel bereits genommen, düse würden mir dann einfach von meinem letzten GEHALT ABGEZOGEN.

Also kann auch da nicht die Rede davon sein, dass man etwas doppelt in Anspruch nimmt.

Außerdem habe ich meinen ganzen Jahresurlaub für 2015 bei meinem alten ag nicht genommen. Habe nur die Tage genommen die mir auch zustanden für die zeit die ich dort war: Jan-Okt x 2,5 Tage = 25 Tage.

Habe nicht alle 30 Tage genommen.

Dieser Logik nach wäre ich dann beim neuen ag sogar im Minus mit meinen Urlaubstagen hätte ich alle 30 Tage genommen ... :|N :-/

E5hemvaligerm Nu1tze=r (#R8754x6)


Echt? Wieso soll ich mir für sowas einen Anwalt suchen, wenn ich auch ganz unverbindlich bei meiner Personalabteilung nachfragen kann? Wenn es kein absoluter Sauladen ist, wird eine freundliche Nachfrage auch nicht zur Kündigung führen.

So wie die TE auftritt, traute ich ihr keine freundliche Nachfrage zu.

nnoi%rc>eur


Nur, weil dir manches nicht logisch erscheint, muss es nicht generell unlogisch sein.

Der neue Arbeitgeber muss dafür sorgen, dass du deinen gesetzlich vorgeschrieben Mindesturlaub bekommst. Hattest du schon mehr beim alten AG wird dir natürlich nichts abgezogen. Aber du bekommst eben auch nicht mehr, als dir eigentlich zustehen würde.

[[https://anwaltauskunft.de/magazin/beruf/angestellt/924/jobwechsel-welche-urlaubsansprueche-hat-man/]]

Beispiel 2

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