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Plastikfrei(er) leben!

oNnewaKyortheoPthexr hat die Diskussion gestartet


Hallo beisammen,

Bei der großen Community hier, bin ich bestimmt nicht die einzige, die das spannend findet/schon mal versucht hat? Daher freue ich mich auf Austausch und Tipps!

ich hab vorhin diese Reportage geschaut: [[https://www.youtube.com/watch?v=wfLFBpbZHHE]]

Die Idee, weniger Plastik zu (ver)brauchen finde ich prinzipiell schon lange toll. Aber wirklich machen? Uuuuääähhh. Ist das nicht aufwendig und teuer?

Perfektionismus strebe ich da bestimmt nicht an. Bei ein paar Dingen kann man wohl auch Kohle sparen, also wollte ich damit mal anfangen. ]:D (Ein bisschen tue ich es auch schon. Aber das ich im Laden keine Plastiktüte mitnehme, sondern das Zeug in meine Tasche stopfe, wird die Welt allein nicht retten. Also will ich jetzt ein wenig mehr Einsatz zeigen^^)

Hat jemand schon mal Waschmittel selber gemacht? Habe ein Rezept mit Kastillen-Seife gefunden.

Könnt ihr mir verraten, wo ich die herbekomme?

Die Haare habe ich mir heute gleich mal mit Backpulver gewaschen - bin gespannt, was bei raus kommt!

Antworten
ARl)eonogr


Hat jemand schon mal Waschmittel selber gemacht? Habe ein Rezept mit Kastillen-Seife gefunden.

Ja, allerdings mit Kernseife und Kristallsoda. Gibt es beides für kleines Geld in der Drogerie. Mit der Kombi gehen auch eingetrocknete Blutflecken raus ..

o^new^ayojrtheoxther


Oh, das klingt spannend. Hast du ein Rezept dazu?

O(rang'e'Ca<nyxon


Ich hab es einen Monat lang versucht und bin kläglich gescheitert....

s0ensKibelmaxn


Hat jemand schon mal Waschmittel selber gemacht?

Gibt doch Waschnüsse (sogar im Stoffbeutel) ...?

B9enit.a{B.


Da braucht man doch nur Tante Google fragen, die hat Rezepte noch und nöcher....

Waschen mit Efeu, Spülmittel herstellen, da es dort Rezepte en masse gibt, wozu hier noch mal die Mühe machen und das gleiche noch mal schreiben?

Und ich glaube nicht mal, dass hier in Europa die Palstikprobleme die größten sind.

Die ganze Chinaka.ke mit giftigen Beimischungen, Weichmachern etc. Dort gibt es keinerlei Bewußtsein. Und hauptsache billig, arme Länder importieren das, was ich für Plastikmüll in Afrika und Südamerika gesehen habe, au weia....

Keine oder wenig Bildung, kein Geld, da ist Plastik hochwillkommen. Und da qualitativ eben Murks, geht es schnell kaputt, wird einfach irgendwo hingeschmissen - da wird die Welt verseucht....

Und hier will auch niemand auf seine Tupperware verzichten, Jack Wolfskin tragen, da bringt die Herstellung von eigenem Waschmittel auch keine Rettung....

Polyester und Polyacryls werden auch hier weiter den Alltag bestimmen.

STannxilein


Was war denn das Ergebnis von deiner Backpulver-Haarwäsche? Sind sie sauber und fettfrei geworden?

Ich habe mir so einen Wasseraufsprudler mit Glasflasche gekauft. Weniger schleppen und weniger Plastik!

Und beim Einkaufen habe ich auch immer Taschen dabei.

Bei Tupperware habe ich ein gewisses Vertrauen (weiß auch nicht, ob das gerechtfertigt ist), dass die okay ist. Bei Plastik aus dem 1€-Laden bin ich sehr skeptisch, das riecht auch manchmal komisch. Wenn davon das Essen nach Plastik riecht, ist schon klar, dass das nicht gut sein kann..

A6le{onoxr


da bringt die Herstellung von eigenem Waschmittel auch keine Rettung....

Ist aber preiswert. Und man hat weniger zu schleppen, zumindest wenn man Flüssigwaschmittel baut.

o\ldiex48


Ich bin der Meinung, die Menschheit hat Plastik nicht im Griff. Anders als jahrhunde-alte Materialien wie Holz, Glas, Metall.

Mein doppelter Plastik-Eimer (aus Plastik für Plastik-Abfälle) bröselt auseinander, vermutlich nicht UV-stabil. Ziemlich blöd für einen Haushaltsgegenstand, der früher ein ganzes Leben hielt. Einfach ersetzen kann ich in nicht, weil er in die Tret-Tonne passen muss. Das ist ein Blech-Zylinder mit Blech-Deckel und Pedal zum Öffnen des Deckels. Also den kann man wirklich in die Tonne treten ]:D

Ein großer Erfolg der Plastik-Müllproduzenten war das gesetzliche Verbot von Blechspielzeug, weil Blech dünn ist und Kinder sich verletzen können.

In der Küche ärgert mich, dass Plastik-Verpackungen fast immer in mehrere Teile gerissen oder geschnitten werden müssen, um an den Inhalt zu gelangen.

Bei Flaschen (Wein, Öl, Essig, ...) muss man eine Lasche abreissen, dann kann man die Kappe entfernen um den Schraubdeckel abzuschrauben.

Zwiebeln und Kartoffeln, auch oft Knoblauch sind in ekligen Kunststoff-Säckchen zu welchem Zweck eigentlich? Damit man sie nicht wiegen muss? Habe ich bei Lauch noch nie gesehen.

Was ich aber richtig hasse, sind Plastik-Werbe-Aufkleber auf Früchten. Irgend ein dämliches Logo für eine Zitrone ohne Information, ob man die Schale verzehren kann (auch für Cocktails) und wie die Sorte heisst. Die ziehe ich immer ab und bappe die ans Regal.

Sehr oft hätte ich Lust, etwas zu kaufen, aber tue es doch nicht wegen des Müllberges, den ich damit nach Hause schleppen muss. Manchmal macht Plastik Sinn, etwa bei Cruspies, die sind hygroskopisch. Aber merkwürdeig, dass Speise-salz in Kartons abgepackt wird.

Man sollte doch mehr Gebrauch davon machen, die Verpackung im Laden zu lassen. Wäre schön, hier Gleichgesinnte zu finden.

Vielleicht müssen wir das per PN machen, denn das wäre eine politische Aktion und solche Fäden werden hier ja gerne gesperrt oder zensiert.

ohld;iex48


Ich habe mir so einen Wasseraufsprudler mit Glasflasche gekauft. Weniger schleppen und weniger Plastik!

Sannilein

Also meine Plastikflasche für den Sprudler ist die Ausnahme von der Regel, dass Plastik nichts taugt. Die hält schon gefühlte 10 Jahre und soll laut Aufdruck nicht mehr nach 10/2012 verwendet werden.

seensibeulman


Man muss aber dazu sagen, das Plastik nicht gleich Plastik ist. PVC beispielsweise ist problematisch, weil es beim Verbrennen zur Dioxinbildung kommen kann, PVC wird häufig mit Weichmachern angereichert. Polyolefine wie Polyethylen oder Polypropylen sind dagegen reine Kohlenwasserstoffe (wie auch Polystyrol) ohne Weichmacher und werden beim (sauberen) Verbrennen wieder zu Kohlenstoffdioxid und Wasser- das wäre sauberer als die Verbrennung von Benzin oder Diesel im Verbrennungsmotor. Zudem lassen sich erhebliche Anteile dieser Polyolefine recyceln oder downcyceln. Das Problem ist hier aber vor allem das Verhalten der Menschen, die die Kunstoffabfälle nicht entsprechend entsorgen (können oder wollen), sondern es einfach in die Umwelt werfen.

oYldiNe48


PVC beispielsweise

Gehört das zum Plastik? Dieses Wort steht doch für "plastisch", also verformbar. Etwa für geblasene Flaschen.

olnewaiyortWh4eothxer


@Haare Meine Haare sind erfolgreich entfettet. Haben auch mehr Volumen als sonst (und ich nutze "Volumenshampoo")- sind aber etwas störriger. Es wird noch eine Spülung aus Apfelessig empfohlen. Die habe ich heute nicht gemacht. Bin mit dem Ergebnis zufrieden :)

@ Wasser Ich trinke Leitungswasser,

Kaffee und Tee. Und... Soft-Drinks. Da hole ich oft Einwegpfand, weil mein Laden hier nur Einwegpfand hat. Da will ich dann auch mal umplanen.

@Gemüse Kaufe ich auch oft vorabgepackt. Hat der Discounter hier so. Der Supermarkt ist deutlich teurer :-( Mal herausfinden, ob es hier einen Markt gibt.

@Selbermachen Ich habe mir jetzt ein paar Rezepte angeschaut und will mir jetzt mal Dinge zum Reinigungsmittel selber machen bestellen. Viele nehmen ätherische Öle. Haben die eine weitere Funktion außer Duft? Antibakteriell zum Beispiel? Wenn es nur um den Duft geht, würde ich sie einfach weglassen.

sNen<sibXe<lmaxn


PVC beispielsweise

Gehört das zum Plastik?

Eine Definition (die ich auch so kenne) habe ich mal aus Wikipedia kopiert:

Als Kunststoffe (umgangssprachlich Plastik, Plast oder Plaste,[1] selten Technopolymer) bezeichnet man Werkstoffe, die hauptsächlich aus Makromolekülen bestehen.

Und ja, PVC besteht aus Makromolekülen und ist ein Kunststoff oder Plastik.

sgensiberlman


dass Plastik nichts taugt

Es gibt Plastik, das sehr hochwertig und stabil ist. Polymere sind sehr vielgestaltig.

[[https://de.wikipedia.org/wiki/Kohlenstofffaserverst%C3%A4rkter_Kunststoff Karbon]] ist z.B. ein Material, das hervorragende Qualitäseigenschaften aufweist- Karbon ist ein Kunstoff (Plastik), der mit Kohlefasern verstärkt ist.

Es gibt z.B. zahlreiche Boote, die aus Kunststoff (Plastik, glasfaserverstärktes Polyesterharz (GFP) bestehen, die schon über 40 Jahre alt sind und immer noch voll funktionstauglich sind.

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