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Plastikfrei(er) leben!

r]otgJrünblayugexlb


Interessanter Thread! Ich versuche auch immer mehr, Plastik zu vermeiden, aber wie ihr schon sagt, gar nicht so einfach >:( Nehme auch Stoffbeutel zum Einkaufen (wobei ich Plastiktüten, wenn ich welche kriege, auch als Müllbeutel nehme und nicht "leer" wegwerfe).

Dann hab ich mir jetzt eine Pfeffermühle aus Holz gekauft, sieht auch schön aus und ich vermeide zumindest mal beim Pfeffer ständig neue Dosen nachzukaufen.

Werde mir zu Weihnachten eine Sprudelmaschine wünschen, um nicht mehr die dämlichen Flaschen zu benutzen (und auch kein Schleppen mehr :-D ), wobei ich da eh schon zumindest die Mehrweg oder seltener auch Glasflaschen kaufe....

Freue mich über weitere Tipps

DO.o:risx L.


Mich nervt beim Bäcker die Frage , ob ich eine Plastiktüte für das Brot möchte . Nein , will ich nicht .

s2ensSibelrman


Ein großer Erfolg der Plastik-Müllproduzenten war das gesetzliche Verbot von Blechspielzeug, weil Blech dünn ist und Kinder sich verletzen können.

Naja, man sollte schon die gesamte Produktionskette betrachten. Und Eisen wird eben auch nur mit Hilfe von konventionellen fossilen Primärenergieträgern (Kohle) hergestellt. Polymere benötigen weniger Energieaufwand zu ihrer Herstellung und sind nicht umweltmäßig nicht schlimmer als Eisen zu sehen. Immerhin kann man viele Polymere (Polyolefine, Polystyrol) nahezu rückstandsfrei zu Kohlenstoffdioxid und Wasser verbrennen (da ist der Prozess im Hochhofen zur Eisenherstellung problematischer).

Deswegen sind z.B. die Legobausteine (diese bestehen aus [[https://de.wikipedia.org/wiki/Polypropylen Polypropylen]]) nicht nur recht haltbar, sondern ermöglichen eine große Vielfalt an Spielemöglichkeiten- da sind sie den Holzbausteinen an manchen Stellen überlegen (OK- ökologisch gesehen sind die Holzspielsachen besser).

Im Übrigen werden nicht wenige Kunststoffe für die Notebook und Handyherstellung verwendet. Nicht nur des Plastikanteils wegen, sondern allgemein des aufwendigen Rohstoffanteils mit hohem Energieaufwand ist es gut, die Computergeräte möglichst lange zu verwenden und nicht jede Neuerung konsumistisch mitzunehmen.

s*enXsibielmaxn


Mich nervt beim Bäcker die Frage , ob ich eine Plastiktüte

Nicht nur der Bäcker nervt damit.

o^ldixe48


Polymere ... sind nicht umweltmäßig nicht schlimmer als Eisen zu sehen. Immerhin kann man viele Polymere (Polyolefine, Polystyrol) nahezu rückstandsfrei zu Kohlenstoffdioxid und Wasser verbrennen

sensibelman

Mag sein, wenn man sie korrekt verbrennt. Aber immer mehr kommen in die Umwelt (anstatt in die Verbrennung), sind - verglichen mit ihrer minimalen Nutzungsdauer (Tüte vom Krämer bis nach Hause = 15 min) - nahezu unendlich haltbar und sammeln sich in den Weltmeeren.

[[http://youtu.be/q9jICIEtgeo Mit offenen Karten - Inseln aus Müll - YouTube]]

syensib*el5maxn


Mag sein, wenn man sie korrekt verbrennt.

Oder noch besser, sie recycelt. Das ist das Problem: Wenn man Kunststoffe in den Warenkreislauf bringt, bedarf es strenge Regelungen und eine vernünftige Müll- oder Recyclingerfassung (Pfand reduziert den Müll in der Umwelt erheblich). Vermutlich sind zahlreiche Menschen nicht für diese Art von Materialien zur Nutzung geeignet, da es ihnen an Verantwortung für ihr Umwelt mangelt. Es gibt zahlreiche Menschen, die lassen alles mögliche, was sie gerade nicht mehr brauchen (angefangen bei Zigarettenpackungen, Einkaufstüten, Getränkedosen, ...), einfach fallen oder entsorgen es in der Natur.

Während Papier noch in erträglichen Zeiten biologisch abgebaut wird (Regenwürmer mögen feuchtes Papier), trifft das auf Kunststoffe nicht zu- das kennt die lebende Natur nicht, um es zu zersetzen und zu verwerten.

A,leonSoxr


bedarf es strenge Regelungen und eine vernünftige Müll- oder Recyclingerfassung (Pfand reduziert den Müll in der Umwelt erheblich).

Wobei gerade der Einweg-Pfand die Mehrweg Alternativen zunehmend verdrängt.

trifft das auf Kunststoffe nicht zu- das kennt die lebende Natur nicht, um es zu zersetzen und zu verwerten.

Ich meine es gibt sogar Bakterien die Plastik fressen. ":/

sGensibeVlxman


Ich meine es gibt sogar Bakterien die Plastik fressen.

Das habe ich gleich nachgesucht und [[http://www.gulli.com/news/25291-forscher-in-china-entdecken-plastik-fressende-bakterien-2014-12-05das gefunden]]. Die Bakterien können sich offenbar sogar vom Polyethylen ernähren. Vermutlich gibt es zuwenige davon...

oaneway<owrth2eCother


Zu den Haaren nochmal: Es hat suuuuper funktioniert - sie sind heute schön, weich und nicht fettig. Obwohl ich sie heute nicht gewaschen habe x:)

r+e7dpoxp


Wenn du ohne Plastik bzw. mehr nachhaltiger Leben möchtest, kann ich dir nur das Buch cradle to cradle von Michael Braungrandt empfehlen. Das beschreibt nicht nur, welche Möglichkeiten es schon gibt, sondern auch, wie das ganz Konzept quasi abläuft. Ich mag das Buch wirklich gerne. Aber ich muss dich vorwarnen! Es ist kein Alltagstippsbuch, wie du es vielleicht jetzt für den Anfang bräuchtest, sondern mehr ein Hintergrundwissen bzw. eine Wissenserweiterung. Schaus dir halt mal online an. Bzw. findet man eh schon sehr viel zu dem Thema auf Google und Wiki ;-)

CSlo<ndyxke


@ onewayortheother

Du, das mit dem Haarewaschen mit Backpulver kannst Du das mal näher erklären ?

Du machst die Haare nass, hast das Backpulver in beiden Händen... und dann ??

E/hemalig[er* Nutzrer (#\5286x11)


Carbon ist ökologisch gesehen eine Katastrophe.

o newayort(heotxher


@Clondyke Ich mische Backpulver 1:1 mit Wasser in einem Glas kurz bevor ich dusche. (So 1 EL jeweils) und massiere das dann auf den nassen Haaransatz.

sse{nsibeIlman


Carbon ist ökologisch gesehen eine Katastrophe.

Inwiefern?

D?.o3rids xL.


Ich stöbere gerne in den Blogs . Heute habe ich etwas schönes gefunden , statt Plastiktüte einen genähten Beutel aus Tüll . [[http://gartenkraut.blogspot.de/2015/11/eingetutet.html#comment-form]]

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