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Umkippen bei Blutentnahme- es nervt mich

SpilvejrPearxl


Ne, ich würde ehrlich sagen 85% waren Männer, zumindest bei mir. :-)

DVi\an\a4x89


Das schockiert mich. Ich dachte immer, Männer sind da gerade stark.

Btill,yNik


Also mein Mann kippt beim Blutabnehmen glatt um. Der muss sich immer hinlegen. Ich bleibe sitzen und kann sogar zusehen.

Vielleicht versuchst du es mal mit einem Emla-Pflaster. Dann spürst du wenigstens nicht mehr soviel.

LG

TmechnXikGerinx89


Ich hatte auch immer Probleme beim Blut abnehmen, bin regelmäßig umgekippt. Eigentlich habe ich keine Angst und wollte auch immer Blut spenden, aber es hat nie geklappt. Irgendwann hat mal eine Schwester nach einem verunglückten Blutspende-Versuch zu mir gesagt: "Kommen sie wieder, wenn sie ein Kind bekommen haben, dann geht das bestimmt".

Was soll ich sagen, es hat funktioniert :)

In der Schwangerschaft wurde so oft Blut abgenommen und ich musste mich selber täglich spritzen (hat meist mein Mann gemacht), dass ich jetzt auch Blut spenden kann. Hat bei meiner Mutter rückblickend auch funktioniert. Mein Bruder hat auch Probleme beim Blut nehmen, aber für ihn die Therapie ja so nicht möglich :D

Vielleicht ist das ja auch eine Möglichkeit für dich, obwohl ich sagen muss, die Nebenwirkungen sind schon nicht von der Hand zu weisen :D

L1ord EHonxg


Das schockiert mich. Ich dachte immer, Männer sind da gerade stark.

Ist mir auch schon diverse Male passiert dass ich bei der Bluteabnahme kollabiert bin.

Hat sich mit der Zeit gebessert, war früher schlimmer. Und bei mir hängt das stark mit demjenigen zusammen der mir da Blut abnehmen will.

Jammert der lange über meine Venen ist das schon mal schlecht. Übel wir es dann wenn derjenige mit der Nadel im arm rumpult und dabei dann weiter jammert dass ja kein Blut kommt. Sowas kam aber selten vor, und einzig ein Allergologe hat es geschafft dass ich da für mehrere Minuten (denke mal so 5-10) Bewußtlos war. Das nächste woran ich mich erinnerte war dass mich der herbeigerufene Notarzt fragte wie es mir ging.

Bei meinem Hausarzt hingegen geht das problemlos, der hat mir da mal 6 Röhrchen abgenommen. Haben uns nett unterhalten, er setzt die Nadel und die Sache läuft.

Ist also klar, dass das Kollabieren psychisch bedingt ist. Wobei so ganz verstehe ich das nicht, Blut zu sehen macht mir nichts aus.

SZhojEo


Ich weiß, dass es psychisch ist. Vasovagale Synkope heißt der Mist.

Ich komme mir selbst jedes Mal vor wie 5 1/2 wenn ich da rein stiefele und fast heule, wenn ich der Schwester kleinlaut von meinem Problem erzähle.

Pffft. Zum einen ist es nicht zwingend psychisch bedingt, aber selbst wenns so ist/wär - wo ist das Problem? Im Normalfall lässt man ja nicht einmal im Monat Blut abnehmen, sondern erheblich seltener.

Ich kipp danach auch um. Ich muss nicht so lange liegen bleiben wie Du, und ich spür, wann es wieder geht, also geh ich da rein, sage, hallo, ich kippe beim Blutabnehmen übrigens um, dann sagen die Ärzte oder Schwestern ach so, oje, dann besser hinlegen, danach bekomme ich ein Glas Wasser und bleibe halt noch so lange liegen, bis ich merke, es geht wieder, dann dackle ich von dannen. Bis zum Horizont weder was peinliches noch was Schlimmes noch was Dramatisches, ist halt ein bisschen nervig, aber mehr auch nicht. Und so würde ich da in Deinem Fall auch rangehen - Bescheid sagen, dann vorsichtig antesten, wann es wieder geht. Zehn Minuten sind lang, ja, klar ist das nervig, vor allem, wenns nicht reicht. Was machst Du, während Du wartest? Wie stehst Du auf? Ich bleibe immer eine Weile liegen und wackle mit den Füßen, dann setze ich mich hin und bleibe entweder eine Weile sitzen oder lege mich wieder hin, also Schritt für Schritt. Hast Du es mal mit Schokolade versucht, Kaffee, Traubenzucker, mit schrittweisem Hinsetzen?

S3h4oxjo


Das schockiert mich. Ich dachte immer, Männer sind da gerade stark.

Vielleicht hilft es Dir, wenn Du Dir klarmachst, dass es nichts mit Stärke oder Schwäche zu tun hat. Ich hab mir mal ein verrenktes Knie selbst wieder eingerenkt und bin damit wieder aufs Pferd, weil es sein musste, und ich habe mit einem angebrochenen Finger noch eine Sportprüfung zuende gemacht (Letzteres war übrigens nicht stark, sondern dumm). Beim Zahnarzt werde ich zum Kleinkind, nach dem Blutabnehmen kippe ich um. Stark oder schwach? Mal so, mal so? Letzten Endes ists egal, es ist halt, wie es ist. Deine Stärke zeigt sich im Umgang damit. Betrachte es nicht als Schwäche, nicht als etwas, für das Du Dich schämen musst, sondern als körperliche Tatsache - Beim Blutabnehmen kippst Du um. Sag klar an, was Du brauchst, wenn Du es noch nicht weißt, frag nach Tipps, behandle es als etwas, mit dem Du und Arzt oder Schwester jetzt nun mal umgehen müsst, sachlich und neutral, weil Fakt. Du kannst daran nichts ändern, zumindest für den Moment, Du kannst nur lernen, wie Du am besten damit umgehst.

A4rielOa8C3


Umkippen tue ich jetzt nicht. Aber ich bin auch empfindlich und finde das Gefühl widerlich, was bei mir aber damit zusammen hängt, dass ich vor Jahren öfter krank war und Infusionen bekommen musste. Diese wurden auch immer in die Armbeuge gelegt und wie man sich das vorstellen kann, ist dann alles zerstochen nachher. Musste da wochenlag täglich für 1-2 Stunden hin. Und mich widerte es an. Seitdem mag ich auch absolut kein Blutabnehmen. Früher konnte ich da hinschauen wie es rausfloss.

Wenn ich eine Infusion bekommen soll, dann sage ich schon immer, dass ich es lieber in die Hand möchte, oder seitlich, wo die Handwurzel ist..das hatte ich schon mal. Damit komme ich komischerweise absolut klar. Aber viele wollen das nicht, weil es wohl mehr wehtut und manche weigern sich sogar es so zu machen. Da frage ich mich, ob die Schwester mehr Angst davor hat es in die Hand zu pieksen ;-).

Zu alle dem hatte ich auch mal ein richtig doofes Erlebnis dazu. Das war wo ich diese Infusionen bekam. Da wollte die Schwester den Zugang legen und der riss ab (sie hatte keine Schuld, sondern das Reil dafür war wohl defekt, kann vorkommen), dann rief sie schnell nach einer anderen Schwester und es blutete mir auf die Hose..mir wurde schwindlig und Übel. Das war echt schlimm zu sehen.

D!ian|a48x9


Ich glaube, bei mir hängt das auch total mit der Kompetenz der Schwestern zusammen. Klar, das sind auch nur Menschen.

Aber wenn die ewig stechen müssen oder nicht gleic h treffen oder es läuft raus, dann bin ich weg.

Hatte ein Horrorerlebnis beim letzten MRT. Da habe ich Kontrastmittel in die Armbeuge gespritzt bekommen und die stachen und stachen und fanden keinen Zugang. Tja, dann war ich weg.

:=o

t.aBnj}a_f


ich habe/hatte das problem auch immer.. blut abnehmen war für mich immer der weltuntergang und jedes mal totaler schwindel, panik, etc...

bis ich es mal ausprobiert habe und mir blut aus dem handrücken abnehmen lies.. hast du das schon probiert??

das ist überhaupt kein vergleich, ich kann sogar seelenruhig dabei zusehen ohne dass es mir etwas ausmacht - es sagen zwar viele, dass es dort viel mehr weh tut aber ich persönlich finde es nicht wirklich schlimm

m irix80


Hatte das Problem früher auch und auch heute noch etwas Angst vor Nadeln. Ich lies mich zum Beispiel beim Zahnarzt schon in mehreren Situationen nicht betäuben, weil ich die Spritze schlimmer finde als das Bohren. Das fand der Arzt dann auch unangenehm. Er hat sich dauernd entschuldigt, auch wenn es für mich überhaupt kein Problem war, da ich so erleichtert war. ;-D

Das erste mal umgekippt bin ich bei so einer dicken Spritze in den Hintern. Das war wohl der Auslöser, ab da mochte ich Spritzen nicht mehr. Leider muss ich regelmässig meine SD-Werte kontrollieren lassen. :[]

Ich mache es mittlerweile so, dass ich mich beim Arzt in den Stuhl setze und den Ärmel hochkremple, meinen Kopf auf die andere Seite drehe, die Augen zuhalte, mich total verspanne und so tue als wäre ich nicht da. Irgendwann ist es dann vorbei und ich bleibe noch einen Moment sitzen. Umkippen tu ich gottseidank nicht mehr. Noch besser wäre vielleicht etwas Musik im Ohr. Also möglichst viele Sinne ausschalten.

MKollieTnxchen


Für mich war Blut abnehmen eigentlich nie ein Problem. Ich konnte seelenruhig zugucken. Es hat aber auch immer dieselbe Arzthelferin gemacht. Eine, die Ruhe und Kompetenz ausstrahlt.

Dann hat es kürzlich das erste Mal eine andere gemacht. Eine sehr junge. Sie hat es auch nicht schlecht gemacht (ein bisschen ruppiger vielleicht), alles hat geklappt… Ich bin auch nicht umgekippt. Habe aber trotzdem plötzlich verstanden, warum man dabei umkippen kann. Ich muss zumindest ziemlich blass geworden sein, denn die Helferin fragte mich mehrmals "alles in Ordnung?".

Das spricht für die Theorie, dass es davon abhängt, wer es macht.

Ich habe mich gefragt, ob es mir geholfen hätte, nicht dabei zuzugucken, wie das Blut aus mir raus in die Kanüle fließt… Und ob dabei im Gehirn so eine Art Überlebensautomatismus einsetzt ("Hilfe, ich verliere Blut, ich muss mir jetzt durch einen Ohnmachtsanfall helfen"). Andererseits konnte ich vorher ja auch immer zugucken. Und wenn es wieder die gewohnte Helferin macht, wird es sicherlich auch wieder kein Problem sein… ":/

Dyie 3Kelxtin


Wurde mal gemacht, als die Praxis Streß hatte, alles proppevoll, kein Zimmer frei, da habe ich mir Blut im Stehen abnehmen lassen und mir gleichzeitig noch im Hintern eine Spritze VertigoHeel oder was das war, geben lassen. Ging super.

:-D ;-D

dAolomBiti


Eine, die Ruhe und Kompetenz ausstrahlt.

Sicher ist Können und Souveränität wichtig. Aber auch der Patient kann dazu beitragen, dass eine Blutabnahme nicht zum Problem wird.

Vorher ausreichend trinken!

Dann das Personal darauf hinweisen, dass man lieber liegen würde für die Blutentnahme.

Und wenn man danach aufsteht, dann erst mal hinsetzen, Füße baumeln lassen und warten, wenn dann alles gut ist, kann man ganz aufstehen.

D@ie :Kelrtin


Umkippen tue ich jetzt nicht. Aber ich bin auch empfindlich und finde das Gefühl widerlich, was bei mir aber damit zusammen hängt, dass ich vor Jahren öfter krank war und Infusionen bekommen musste.

Habe ich auch für mehrere Wochen am Stück bekommen - auch immer wieder in die Armbeugen und ohne Zugang. Das hatte mir aber nachher nichts mehr ausgemacht, weil ich dabei liegen konnte.

Diese wurden auch immer in die Armbeuge gelegt und wie man sich das vorstellen kann, ist dann alles zerstochen nachher.

Normalerweise sollten Infusionen, die man wochenlang bekommt, nur über einen Zugang gelegt werden. Aber bei ambulanten Therapien verzichten sie manchmal auf Zugänge, damit die Patienten zu Hause duschen können und der Zugang nicht "flöten" geht.

Musste da wochenlag täglich für 1-2 Stunden hin. Und mich widerte es an. Seitdem mag ich auch absolut kein Blutabnehmen.

Ich habe meine Angst seitdem gerade völlig verloren, weil man ständig gepiekst wurde und man sich deshalb schnell daran gewöhnt hat. :-D Hatte in der Zeit parallel auch noch Akupunktur und andere Therapien. Ich wurde nie wieder so viel gepiekst wie in der Zeit, dafür ist das jetzt für mich selbstverständlich geworden. Aber ganz wichtig - ich muss nach wie vor dabei liegen, weil ich im Sitzen oder gar Stehen auch umkippen würde. Danach kann ich aber relativ schnell aufstehen.

Da wollte die Schwester den Zugang legen

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