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Schlafstörungen - Einschlafen nicht vor 5 Uhr morgens

F`e}lizciwtas@1x1 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

wie geschrieben leide ich seit einiger Zeit unter Schlafstörungen. Erst hatte ich nur Probleme damit überhaupt nachts einzuschlafen - seit einer Woche funktioniert es aber gar nicht mehr.

Dazu muss ich sagen, dass ich jetzt nach der Ausbildung zwei Monate komplett nichts zu tun hatte.

Ab nächste Woche habe ich aber wieder einen Arbeitsalltag von 8-16 Uhr. Ich habe Angst, dass ich das Problem bis dahin nicht in den Griff bekomme.

Ich schaffe es nicht mehr vor 5 Uhr morgens einzuschlafen. Zwei mal lag ich nachts bis halb acht Uhr morgens wach. Ich habe versucht an nichts zu denken, ich habe entspannt geatmet, habe Schäfchen gezählt ;-D :°( Nichts hat funktioniert. Ich bin müde aber ich bin noch nicht einmal im Ansatz in einem Zustand, der nahe dran am Einschlafen ist.

Wenn es dann mittlerweile schon wieder morgens ist tut mein Kopf weh, ich hab das Gefühl meine Augen sind total gespannt, aber auch da brauche ich dann noch ein paar Stündchen um einzuschlafen.

Ich habe drei mal hoggar night genommen, habe geschlafen wie ein Baby, aber ich kann ja unmöglich jeden Abend eine Tablette davon schlucken, diese sind ja nur zur Kurzzeitbehandlung gedacht.

Mittlerweile wäre es für mich ein Traum um halb vier einzuschlafen.

Ich nahme Citalopram 40 mg, was ja eine aufputschende Wirkung haben soll, aber ich nehme dieses Medikament seit 1 1/2 Jahren und hatte nie Probleme damit einzuschlafen. Selbst wenn es mir psychisch doch mal wieder schlechter ging, Schlafprobleme haben nie dazu gehört.

Ein Arztbesuch wäre sicherlich sinnvoll, aber ich habe die Befürchtung, dass er mir dann vielleicht ein anderes Antidepressivum verschreibt und ich möchte nicht, dass sich meine psychische Verfassung, insbesondere jetzt wo ich wieder bald einen Arbeitsalltag haben werde, verschlechtert.

Trotzdem werde ich natürlich den Arzt aufsuchen wenn es sich nicht bessert oder gar schlimmer wird.

Hier gibt es aber bestimmt Personen, die ähnliche Probleme hatten/haben. Könnt ihr mir sagen WAS euch wirklich geholfen hat?

Danke. :-)

Antworten
a(ufl+auf\fxorm


Was bei sowas hilft, ist, den Aufstehzeitpunkt festzutackern (wäre dann erstmal so 7 oder 8 Uhr morgens) und aufzustehen und bis abends aufzubleiben, egal wie müde man ist. Das ist die beste Methode (oder sogar die einzige), sowas wieder einzupendeln.

FVelic\itgas1x1


Ja, das habe ich schon überlegt, aber bis jetzt nicht durchgehalten. Ich falle dann manchmal in einen leichten, nervösen (Halb)schlaf.

Aber ich werde es diesmal wieder versuchen und berichten. :-D

aFuDflauffxorm


Ich wüsste auch sonst nichts, was man tun könnte. Auch nicht hineinsteigern. Schlechter Schlaf phasenweise macht eigentlich auch nix. Wenn der Job losgeht regelt sich das garantiert schnell von selber.

N7ordZix84


Ohne Disziplin wird das nicht funktionieren. Im Bett liegen und "an nichts denken" funktioniert allerdings zu 100% nicht. Dann besser aufstehen und was machen.

Ich kann auch nur vorschlagen Morgens mit Gewalt um 8 Uhr oder früher aufzustehen und sich mit Gewalt wach zu halten. Vielleicht zusätzlich noch Sport machen Abends damit der Körper wirklich fertig ist. Wenn du dann um 20 Uhr ins Bett fällst ist es ja auch egal, dann bist du eben schlimmstenfalls um 5 Uhr wach aber auch ausgeschlafen.

M3aja2K7


Das Problem hatte ich auch. Entweder konnte ich überhaupt nicht schlafen oder bin erst um 5 eingeschlafen und um 6 uhr hat dann der Wecker geklingelt. Alle möglichen Tipps wie früher ins Bett oder erst sehr spät oder wieder aufstehen, wenn man nicht schlafen kann haben nichts gebracht. Auch Baldrian, Hopfen, oder Passionsblume haben nicht geholfen. Nach 6 Wochen war ich total am Ende und bin teilweise im Büro eingepennt. Ich war ständig müde, bekam Kreislaufprobleme und hohen Blutdruck. Vorallem hatte ich regelrecht Angst ins Bett zu gehen, weil ich wusste , dass ich eh nicht schlafen kann.

Ich bekam dann das Antidepressivum Mirtazapin in recht niedriger Dosierung verschrieben (zusätzlich zu Cipralex was ich vorher schon genommen habe), weil das in niedriger Dosis schlafanstoßend wirkt. Damit hatten sich die Einschlafprobleme sofort erledigt. Ich konnte schnell einschlafen und bin morgens erholt aufgewacht. Ich bin abend wieder gerne und entspannt ins Bett, weil ich wusste dass einschlafen kein Problem mehr ist. Nach 6 Wochen habe ich Mirtazapin wieder abgesetzt. Schlafen kann ich trotzdem immer noch gut.

Mein Psychiater sagt, dass man Schlafstörungen frühzeitig behandeln soll, damit man nicht erst in die Spirale kommt: Angst nicht einschlafen zu können-gestresst ins Bett gehen-nicht schlafen können-sich unter Druck setzen, dass man endlich schlafen muss und deshalb erst recht nicht einschlafen können.

Deshalb würde ich an deiner Stelle zum Arzt gehen.

B~eniBtaB.


Ich empfehle einmal, nach Schlafhygiene zu googlen.

F1eliciEtasx11


Alles klar, danke für die Tipps.

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