» »

Professor macht Stress

D@ianaT489 hat die Diskussion gestartet


Aus mir persönlichen Gründen und weil es mir auch von meinem Arzt empfohlen wurde einen Gang runter zu drehen, da ich parallel zum Studium noch arbeite, habe ich mich entschlossen dieses Semester ruhiger anzugehen und gegebenenfalls nur die Hälfte der Lehrveranstaltungen zu besuchen.

(Ich sitze im Master).

Ich war auch länger krank, weshalb ich dem Prof eine Mail schrieb, der daraufhin meinte: Sie waren bisher ja nur 3 Mal da und machte mir Vorhaltungen.

Es besteht keine Anwesenheitspflicht im Seminar.

Referate werden gehalten. Obwohl ich meine Gründe für die Abwesenheit schrieb (war krank), kamen zynische Bemerkungen.

Anscheinend führt der Prof trotz fehlender Anwesenheitsliste eine inoffizielle für sich. Ansonsten wüsste er bei der Anzahl von Seminaren nicht wie oft ich da gewesen bin.

Für mich bedeutet die Anwesenheit im Seminar anderthalb Stunden Fahrt hin und anderthalb Stunden zurück und das für reine Referate, deren Stoff ich mir zu Hause erarbeiten kann.

So wie ich das mitbekommen habe, stresst der Prof aber auch generell im Seminar. Die Fragen, die bei Referaten gestellt werden sind super unangenehm und bevor das Seminar beginnt, wird jedes Mal gefragt wo denn dieser oder jener sei. Abgesehen davon werden die Referenten ständig unterbrochen.

Ich sehe das Seminar bezüglich meiner momentanen Lage eher als zweitrangig an. Das Seminar wird durch Referate von den Studenten selbst gestaltet und wenn ich ehrlich bin, gibt es da andere Fächer mit mehr Priorität.

Wie würdet ihr euch verhalten?

Antworten
SKinaSolundsxo


Entweder musst Du hingehen oder mit den Spruechen leben. Relativ einfach.

Bei mir kamen auch dumme Sprueche wenn mich der Prof zur Pruefung das erste Mal gesehen hat ;-).

Lag bei mir aber zumindest in den meisten Faellen daran, dass ich meinen Schwerpunkt gewechselt habe und um keine Zeit zu verlieren die Pruefungen ohne Vorlesungen zu besuchen geschrieben habe.

Du musst lernen mit sowas umzugehen und nicht jedes Mal einen hysterischen Anfall zu kriegen. Du weisst eh, dass ich Dir empfehlen wuerde, in die Studienstadt zu ziehen oder das Studium sein zu lassen.

Du bist komplett ueberfordert mit der Situation.

D*iana4x89


Bringt mich jetzt nicht wirklich weiter. Aber Danke.

w7eih1nachtdsstAerncfhenx3


Warum nicht? Du studierst doch lange genug, um zu wissen, welche Möglichkeiten du hast.

Ich persönlich finde solche Extrawürste immer unhöflich den Kommilitonen gegenüber - immerhin reisen sie ja auch irgendwann deinem Referat zuliebe an bzw. sind auch jede Woche anwesend, obwohl sie sich besseres vorstellen können.

Ich persönlich bin nach Möglichkeit immer anwesend, wenn ich mich schon dafür eingeschrieben habe und würde mich hüten, es mir mit Profs zu verscherzen, bei denen ich vielleicht mal ne Abschlussarbeit schreiben muss.

DYiana4x89


Bei dem schreibe ich ganz sicher keine Abschlussarbeit.

Abgesehen davon sind nie alle da und bei fast 2 Stunden pro Anfahrtsweg für anderthalb Stunden und mit 25 Stunden Nebenjob überlegt man sich eben schon ob Aufwand und Nutzen harmonieren.

c;rWiec~harlixe


Ich müßte es eigetnlich besser wissen, als Dir zu antworten,

aber vielleicht lesen das auch andere, die meine Antwort dann richtig verstehen werden.

Ohne den Prüfungsmodus des Seminars zu kennen,

ist es schwierig zu antworten.

Aber mal random:

Wenn das Seminar keine Anwesenheitspflicht hat, mußt Du auch nicht hingehen.

Wieso schreibst Du dann dem Prof., dass er Dich wegen "Krankheit" entschuldigen soll? Das ist doch dann Dein Bier, ob Du fehlst oder nicht.

Wenn Du möchtest, dass er das weiß, geh' persönlich zu ihm hin, aber nicht vordergründig, damit er das weiß, sondern, damit er sieht, okay, sie ist krank, aber sie Interesse an dem Kurs, wird mir versprechen, sich trotzdem vorzubereiten und die Klausur am Ende (?) gut bestehen oder eine gute Hausarbeit abzugeben.

Dann hast Du in ihm einen verständigeren Lernpartner. Bei mir hat auch mal jemand länger gefehlt, wegen Morbus Crohn, mit demjenigen habe ich dann einen Lernplan zusammen erarbeitet, damit er das Kursziel besteht.

Es gibt - zumindest bei uns- interne Listen, die genau zeigen, dass die Anwesenheit positiv mit dem Seminarerfolg korreliert. Die Studenten glauben das immer nicht und es gibt bestimmt ein paar Überflieger, die das auch so schaffen, aber die Masse braucht zumindest einmal die Woche den stimulus des Themas, weil sie sich sonst nämlich während des Semesters damit überhaupt nicht beschäftigen würden.

Die Sache mit dem Weg gilt nicht, das ist Dein Problem, der Prof. hat evtl. denselben.

Anwesenheit:

der Prof. hat Hausrecht im Seminar. Ich als Uni-Dozent stelle auch Regeln für die Seminare auf, wie oft man fehlen darf etc., einfach, weil ich will, dass die Leute was lernen.

Bei Seminaren ohne Anwesenheitspflicht aber Prüfung am Ende gibt es Regeln, an die sich die Studenten zu halten haben, d.h. soundso oft Fehlen bedeutet Nacharbeit in Form eines Referates. Wenn derjenige sich darauf nicht einläßt, braucht er nicht mehr in's Seminar zu kommen, dann viel Glück für die Prüfung.

Will er aber Teilnehmer sein, muss er sich an die Regeln halten.

Es ist nichts nerviger für den Dozenten, als mit lauter Leerköpfchen im Raum zu sitzen, die nicht wissen, wovon man redet und die sich nur berieseln lassen, vor allem auch, weil man ehrlich gesagt lieber Forschen und Geld verdienen würde als schweigende Mengen zu unterrichten. Unterrichten macht Spaß, ich mache es gerne,

aber wenn das immer nur so einseitig ist, fühlt man sich doch etwas vergackeiert, weil eigentlich ist das nicht die Hauptaufgabe eines universitären Arbeitslebens.

DASS die Studenten sich nicht nur berieseln lassen, liegt natürlich auch viel am Unterrichtsstil, keine Frage. Nur Referate finde ich unglücklich, aber das ist halt sein style, evtl. ist die Prüfungsleistung ein Referat + eine Hausarbeit. Das liegt auch oft an der Modulvorgabe, die meist besagt: eine Einzelleistung muss ersichtlich sein (+ Auflage zur Hausarbeit) .

Viele setzen das dann eben so um, es geht auch anders (ich mache es auch anders), aber das ist dann sein Ding und eben Teil dieses Seminars. Seit der Modularisierung hat man als Lehrender oft so gar keinen Spielraum mehr, ich bin dieses Jahr für die Aufbaumodule auch zu Hausarbeiten als Prüfungsleistung verdonnert werden und im Gegensatz zum Professor korrigiert man die als Lehrbeauftragter/wiss. Hilfskraft oder auch Mitarbeitet je nach Anstellungsverhältnis sogar ganz umsonst (natürlich bekommen die Studenten meine Arbeitszeit für die Sprechzeiten für die Hausarbeit auch umsonst ;-) )

Zu den Referaten:

8 von 10 sind super-schlecht, weil sich die Letue nicht passend vorbereiten und gerade in den Laber-Fächern tatsächlich nur "labern", was eigentlich gar nicht geht. Auch dort gibt es Modelle, Herleitungen, passende Argumentationsformen, was kaum ein Student beherrscht, weil er entweder Anfänger ist oder sich keine Mühe gibt.

Irgendwann kommt man als Lehrender halt an den Scheidepunkt:

lasse ich es sein und lasse sie "labern" oder greife ich ein, damit eben die anderen doch was davon haben.

Er hat halt letzteres gewählt, was ja eigetnlich nur zeigt, dass er Euch "helfen" will. Diese Kritik ist nicht persönlich zu nehmen.

T{eZresxal


Mal unabhängig vom Thema würde mich mal interessieren, ob du wirklich so unselbständig im Leben bist oder einfach nur Langweile hast, dass du fast täglich neue Probleme in deinem Leben siehst und hier im Forum Posten musst. Hast du mal daran gedacht, dass das Problem letztlich du und deine Einstellung bist; somit dir selbst Probleme einredest, die eigentlich nicht da sind bzw mit gesundem Menschenverstand zu lösen sind?

T[aps


bei fast 2 Stunden pro Anfahrtsweg für anderthalb Stunden und mit 25 Stunden Nebenjob überlegt man sich eben schon ob Aufwand und Nutzen harmonieren.

Vielleicht solltest Du mal Prioritäten setzen und dementsprechend handeln.

Eohem%aligAer Nutz4er: (#353v65x5)


bei fast 2 Stunden pro Anfahrtsweg für anderthalb Stunden und mit 25 Stunden Nebenjob überlegt man sich eben schon ob Aufwand und Nutzen harmonieren.

Die Universität wird mit Sicherheit eine Bibliothek haben, in die man sich zum Lernen hinein setzen kann. Das könnte man ja mit dem Seminar verbinden.

K`lei0neHexex21


Für deinen Anfahrtsweg kann der Prof nichts, er hat vielleicht auch einen längern Weg und das interessiert dich ja auch nicht. Warum ziehst du nicht näher an die Uni ???

Er kann auch nichts dafür, dass du noch arbeiten musst. Er selber wird auch nicht nur dieses eine Seminar halten.

Die meisten Lehrkörper (zumindest in meinem Umfeld) führen Anwesenheitslisten. Denn wie Criecharlie schon geschrieben hat: Meistens korreliert die Anwesenheit (und Mitarbeit) doch mit dem Erfolg des Seminars.

Außerdem ist es (meiner Meinung nach) auch eine Sache der Höflichkeit. Wenn du Referat halten musst, würdest du es auch nicht toll finden wenn keiner kommen würde. So vergeben bei uns viele Lehrkörper auch nur Abschlussarbeiten an Leute, die sie regelmäßig gesehen haben, denn das zeugt von Interesse.

Wenn es dir so schlecht geht, dass du deinem Studium gerade nicht nachkommen kannst, dann nimm dir ein Urlaubssemester.

TWhis "TwilighHt GaTrdexn


Irgendwie lese ich hier nur rechtfertigungen von dir...

Du kannst nicht zum Seminar, weil:

war krank

anderthalb Stunden Fahrt hin und anderthalb Stunden zurück

stresst der Prof aber auch generell im Seminar

Ich sehe das Seminar bezüglich meiner momentanen Lage eher als zweitrangig an.

gibt es da andere Fächer mit mehr Priorität.

So, nach DER Auflistung was alles gegen deinen Besuch des Seminares spricht, fragst du: Was soll ich tun?

Kein Mensch zwingt dich zu studieren oder dieses Seminar zu besuchen. Lass es. Wer es nicht zu schätzen weiß, dass er/sie studieren kann, soll es lassen. Und wenn es nur um das eine Seminar geht und du ansonsten gerne Studierst, dann such dir eben ein Anderes...

YIton1gk11


Ihr seid ned nett :|N ! Das Mädel wollte Hilfe, wie sie ein unbeliebtes Seminar schön smoth rumbekommt....und ihr macht einen auf Spaßbremse >:( ! Jetzt schreibtse nur noch in ihrem Meerschweinchenfredd (und den paar anderen :-X ). Das habt ihr nun davon :-p !

K'adhhidyxa


Die Universität wird mit Sicherheit eine Bibliothek haben, in die man sich zum Lernen hinein setzen kann. Das könnte man ja mit dem Seminar verbinden.

In diese Richtung würde ich weiter denken. Es gibt sicher einige Aktivitäten für die Uni, die Du dort ausführen musst (oder gibt es bei euch in jedem Fach ein handliches Skript vom Dozenten, wo alles drin steht, was man für die Prüfung wissen muss?)

Ich hätte mir auch einen Nebenjob in der Unistadt gesucht, denn es ist unsinnig, in zwei Richtungen zu pendeln (vom Seminar in die Heimatstadt weil Arbeitsbeginn). In Uni-Städten gibts auch immer die meisten Nebenjobs, weil die Studenten durch die entsprechend gewünschte Infrastruktur Arbeits- und Aushilfsplätze schaffen (Kellnern ist der beliebteste Nebenjob), viele Unternehmen andererseits sich darauf eingerichtet haben, die günstigen Studenten als Aushilfe oder Teilzeit bis zu 20 Std. zu beschäftigen.

K|adVhidyxa


Dann ist man den ganzen Tag in der Stadt (Seminare und Arbeit), aber dafür muss man nicht für 1 Seminar 3 Stunden fahren. Man kann in der Unistadt ja auch nachmittags mal schöne Sachen machen wie in der Sonne ein Buch lesen, ins Kino gehen usw.

ckriecha]rlie


Ich kenne das auch so.

Meine Unistadt war auch 70 km entfernt und dann hatte ich halt immer komplette Nachmittage dort, habe aber alles mitnehmen können und die Pausen durch die Bib sinnvoll genutzt.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Beruf, Alltag und Umwelt oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Allergien · Zahnmedizin


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH