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Professor macht Stress

FOe.


@ Black Gun

der eine glaubt, wegen seines lehramtsstudiums auf mathe/physik intellektuell über allen geisteswissenschaftlern zu stehen und macht sich dadurch vollends lächerlich

Mich hast du zwar nicht angesprochen, aber das könnte vom Auge des Betrachters abhängen, ob er letzteres so sieht wie du. :-)

Es gibt schon Unterschiede zwischen verschiedenen Fächern, die sind nicht alle gleich. Zumindest für die Fächer, die ich schon einmal eine Weile studiert habe (als Hauptfach Nebenfach bringt es weniger, Mathe für Mathematiker ist doch was ganz anderes als Mathe für Chemiker ), erlaube ich mir da schon ein Urteil, was das intellektuelle Niveau angeht. Zu diesen Fächern gehört allerdings keine Geisteswissenschaft.

Zur Frage der Anwesenheitspflicht:

Da muss man schon zwischen Vorlesungen und Seminaren unterscheiden. Bei Vorlesungen ist das wirklich Sache der Studenten, ob sie nun lieber in die Vorlesung kommen oder aus Büchern lernen. Wenn also von 60 nur 8 kommen, dann ist das eben so. Es darf dann nur keiner meckern, wenn die anderen 52 alle nicht bestehen. Wenn sie bestehen, ist es gut, wenn nicht, ist es auch gut. Am Prof jedenfalls lag es dann ja wohl nicht.

Bei Seminaren sehe ich das anders, die Studenten sollen ja Vorträge für ihre Mitstudenten halten. Wenn dann keiner zuhört, keiner mitdenkt und keiner nachfragt, dann wird das witzlos.

D+ia@na)489


Wir diskutieren im Kreis. Schon mal jemandem aufgefallen?

;-)

BOla;cAk Gxun


@ Fe.:

Mich hast du zwar nicht angesprochen, aber das könnte vom Auge des Betrachters abhängen, ob er letzteres so sieht wie du. :-)

Es gibt schon Unterschiede zwischen verschiedenen Fächern, die sind nicht alle gleich. Zumindest für die Fächer, die ich schon einmal eine Weile studiert habe (als Hauptfach Nebenfach bringt es weniger, Mathe für Mathematiker ist doch was ganz anderes als Mathe für Chemiker ), erlaube ich mir da schon ein Urteil, was das intellektuelle Niveau angeht. Zu diesen Fächern gehört allerdings keine Geisteswissenschaft.

du hast mich missverstanden. ;-D

ich habe selbst etwas sehr mathe-lastiges studiert und teile die häufig anzutreffende "intellektuelle arroganz" der MINT-leute: ja, ich finde ebenso, dass sich die fächer deutlich unterscheiden. man kann ein mathe- oder physikstudium nicht mit bwl oder medizin vergleichen. letzere haben den viel niedrigeren intellektuellen anspruch. das heisst aber nicht mal unbedingt, dass sie leichter wären, weil man gerade bei medizin viel mehr auswendiglernen muss. unterm strich ist es wohl eine typfrage, was einem leichter oder schwerer fällt.

davon abgesehen finde ich, dass gerade echte geisteswissenschaften wie philosophie oder soziologie - je nachdem wie's aufgezogen wird - auch einen sehr hohen intellektuellen anspruch haben können. insofern: fächer der geisteswissenschaften sind nicht per se leichter oder 'minderwertig', dennoch kann ich nachvollziehen, wenn jemand sagt, dass mathe oder mathe-lastige fächer dazu neigen, intellektuell anspruchsvoller zu sein.

NUR, und das ist der entscheidende punkt: ein lehramtsstudium ist sozusagen schon per definition bei den fachinhalten wesentlich weniger anspruchsvoll als das hauptstudium des entsprechenden fachs. (weil ja beim lehramt noch die didaktik-geschichten dazukommen.) insofern ist es in meinem augen absolut lächerlich, wenn sich jemand als intellektuell allen geisteswissenschaften überlegen fühlt, weil er mathe (oder was naturwissenschaftliches) AUF LEHRAMT studiert hat. ;-D ]:D :=o

nWic&ht_reg&istr*ixert


NUR, und das ist der entscheidende punkt: ein lehramtsstudium ist sozusagen schon per definition bei den fachinhalten wesentlich weniger anspruchsvoll als das hauptstudium des entsprechenden fachs. (weil ja beim lehramt noch die didaktik-geschichten dazukommen.) insofern ist es in meinem augen absolut lächerlich, wenn sich jemand als intellektuell allen geisteswissenschaften überlegen fühlt, weil er mathe (oder was naturwissenschaftliches) AUF LEHRAMT studiert hat.

Grundsätzlich bezog sich mein Kommentar zu den Geistis auf die Arbeitsbelastung während des Studiums. %-| Meine Freundin ist eine angehende Lehrerin in dem Bereich, und ich kann das daher mehr als gut einschätzen. Übrigens ist meine Kombi Informatik und Physik. Aufmerksames Lesen kann man auch lernen... ":/

Zu deinem eigentlichen Kommentar: Keiner studiert Mathe auf Lehramt, sondern Mathe und x auf Lehramt plus die obligatorische Pädagogik. Und alles auf Hochschul-Niveau. Ich habe mit meiner Kombi das doppelte an Übungszetteln gehabt, als die reinen Mathematiker oder Informatiker. Sicherlich habe ich weniger physikalisches Wissen, als die reinen Physiker, aber dafür deutlich mehr Wissen haben in der Informatik als die Physiker. In der Informatik ist das Gleiche. Ich könnte dir jetzt noch padägigisch erklären, warum es schwerer ist Grundlagen in zwei Fächern aufzubauen, als vertiefte Kenntnisse in einem Fach (Lernkurven und so...), aber da du nur ein Fach studierst, werden deine Padagogik-Kenntnisse wohl zu mangelhaft sein, um meine Ausführungen nachvollziehen zu können. ]:D ;-D %-|

n_icNhtt_regicstrixert


Übungszetteln gehabt, als die reinen Mathematiker

als die reinen Physiker

Fye.


NUR, und das ist der entscheidende punkt: ein lehramtsstudium ist sozusagen schon per definition bei den fachinhalten wesentlich weniger anspruchsvoll als das hauptstudium des entsprechenden fachs. (weil ja beim lehramt noch die didaktik-geschichten dazukommen.) insofern ist es in meinem augen absolut lächerlich, wenn sich jemand als intellektuell allen geisteswissenschaften überlegen fühlt, weil er mathe (oder was naturwissenschaftliches) AUF LEHRAMT studiert hat. ;-D ]:D :=o

Wenn es um Grundschul-Lehramt geht, gebe ich dir recht, aber Physik gibts wohl nicht im Primarbereich :-)

Bezüglich Sek I kann ich nichts dazu sagen. Ich habe keinen blassen Schimmer, was die tun müssen.

Sek II bzw. Gymnasiallehrer mussten zu meiner Zeit aber die normalen Mathematik- bzw. Physik-Vorlesungen und -Übungen machen, daher ist das völlig vergleichbar. In jedem Fach machten sie halt nicht ganz so viel wie ein Diplomer, dafür aber eben zwei Fächer.

B%lRack2 Gxun


Ich könnte dir jetzt noch padägigisch erklären, warum es schwerer ist Grundlagen in zwei Fächern aufzubauen, als vertiefte Kenntnisse in einem Fach (Lernkurven und so...), aber da du nur ein Fach studierst, werden deine Padagogik-Kenntnisse wohl zu mangelhaft sein, um meine Ausführungen nachvollziehen zu können.

also eigentlich... musste ich im grundstudium mehrere mathe-grundlagenvorlesungen hören plus informatik-veranstaltungen plus vorlesungen und ein seminar in meinen zwei nebenfächern (bei mir vwl und soziologie) - und zu alledem dann natürlich die ganzen veranstaltungen von meinem hauptfach. ein reiner fachidiot bin ich sicherlich nicht. :-p

cmriec>harlxie


MINTler braucht doch zur Zeit kein Schwein mehr. ;-D

Deutschlehrer, Kulturwissenschaftler, Soziologen, IKK + DaF/DaZ DASS ist dasjenige, welche. Zur Zeit gibt kein Schulleiter mehr einen Deutschlehrer her und als Soziologe/Kulturwissenschaftler kann man sich zur Zeit die Jobs aussuchen bzw. als DaF/DaZler wird man von headhuntern angesprochen, die sich hinter den Ämtern dafür anstellen. Ich habe gestern und heute Basics in der Flüchtlingshilfe unterrichtet für 100.- die Stunde....

und vor- und hinterher wurden mir Karten zugesteckt, wer bitte auch noch mal gerne einen workshop/Training in den Bereich hätte......

B/l*ac0k 1Gu9n


Sek II bzw. Gymnasiallehrer mussten zu meiner Zeit aber die normalen Mathematik- bzw. Physik-Vorlesungen und -Übungen machen, daher ist das völlig vergleichbar. In jedem Fach machten sie halt nicht ganz so viel wie ein Diplomer, dafür aber eben zwei Fächer.

das mag sein, aber eben nur die vorlesungen, die auch zum schulstoff gehören. ich bezweifle doch arg, dass angehende mathelehrer "funktionalanalysis" oder "abstrakte algebra II" hören müssen. oder dass angehende physiklehrer physiker-vorlesungen zu quantenmechanik belegen müssen. :=o

B,lack; Gxun


MINTler braucht doch zur Zeit kein Schwein mehr. ;-D

Deutschlehrer, Kulturwissenschaftler, Soziologen, IKK + DaF/DaZ DASS ist dasjenige, welche. Zur Zeit gibt kein Schulleiter mehr einen Deutschlehrer her und als Soziologe/Kulturwissenschaftler kann man sich zur Zeit die Jobs aussuchen bzw. als DaF/DaZler wird man von headhuntern angesprochen, die sich hinter den Ämtern dafür anstellen. Ich habe gestern und heute Basics in der Flüchtlingshilfe unterrichtet für 100.- die Stunde....

und vor- und hinterher wurden mir Karten zugesteckt, wer bitte auch noch mal gerne einen workshop/Training in den Bereich hätte......

das sind aber alles jobs, die vom staat bezahlt werden. wie du schon sagst: "zur zeit" haben wir eine ausnahmesituation - das kann sich aber jederzeit wieder ändern, zb wenn sich in der politik der wind dreht. :=o

MINT-jobs werden in deutschland hingegen auf absehbare zeit immer gefragt sein. und davon abgesehen sind es die ingenieure, physiker, naturwissenschaftler, die die wertschöpfung in der industrie und forschung ermöglichen und erarbeiten, aus der der staat über steuern seine ausgaben finanziert. verkürzt: gäbe es keine ingenieure mehr, hätte der staat auch kein geld mehr, um deutschkurse für flüchtlinge zu bezahlen. ohne flüchtlinge hätten die ingenieure hingegen noch genauso viel zu tun wie bisher, während viele deutschlehrer und kulturwissenschaftler wieder arbeitslos wären/würden.

Fse.


man kann ein mathe- oder physikstudium nicht mit bwl oder medizin vergleichen. letzere haben den viel niedrigeren intellektuellen anspruch.

BWL ja.

Bezüglich Medizin bin ich da gespalten. Die Studenten werden da zugeschmissen mit Chemie, Biochemie, Biologie und auch etwas Physik, das kommt da so geballt, dass ich mich frage, wie die das bewältigen sollen. Eigentlich müssten die erstmal 2 Semester Chemie studieren, 2 Semester Biologie, 1 Semester Biochemie und vielleicht ein Semester Physik, bevor man die wirklich an ein medizinisches Lehrbuch lassen dürfte. Vorher können die da doch eigentlich nichts von verstehen.

Für mich ist das kein Problem, die genannten Vorkenntnisse habe ich sämtlichst zur Genüge, und ich finde die Medizin unheimlich spannend, aber die armen Medizinstudenten tun mir unheimlich leid, wenn ich sowas lese.

Wenn die das wirklich verstehen wollen, dann ist das ein verdammt anspruchsvolles Studium. Aber ich weiß nicht, ob sie es wirklich verstehen - oder es einfach nur auswendig lernen, für die jeweilige Klausur.

das heisst aber nicht mal unbedingt, dass sie leichter wären, weil man gerade bei medizin viel mehr auswendiglernen muss.

Medizin: eben.

BWL: doch, das ist leichter. So viel müssen die nicht auswendig lernen.

c]riehch=a*rlixe


as kann sich aber jederzeit wieder ändern, zb wenn sich in der politik der wind dreht. :=o

So schnell nicht.

Die Flüchtlinge schaffen in dem Bereich Jobs auf Jahre,

alleine in Bayern werden jetzt auch soundsoviele zusätzliche Grund- und Hauptschullehrer gesucht + eben überall Deutschlehrer, gerne und sofort mit Festanstellung.

c1rieUchar=lie


und davon abgesehen sind es die ingenieure, physiker, naturwissenschaftler, die die wertschöpfung in der industrie und forschung ermöglichen und erarbeiten, aus der der staat über steuern seine ausgaben finanziert

Du vergißt: es muß auch immer jemanden geben, der die sozialen Sünden der MINTler auffällt, soziale Isolation, Drogensucht, Vereinsamung, Beschaffungskriminalität, Schäden durch Waffentechnik etc..

Ich bin ja in beiden Welten zu Hause, aber dieses pauschale: nur die MINTler sind die wahren und Motor für ... ....

sorry, so passt das einfach nicht. Man sollte das schon alles etwas differenzierter sehen. Wobei für mich noch erschwerend hinzukommt, dass ich der festen Meinung bin, dass man für beide Sektionen Begabungen braucht und das eine nicht durch das andere ersetzen kann, also beides gleich schwer oder gleich leicht ist- fragt sich halt immer, für wen. Im Leben nicht könnte mein Maschinenbau-Mathematikerfreund beispielsweise Soziologie oder Literaturwissenschaften studieren. Oder mein Germanisten-Kumpel Physik. Dafür ist jeder in seinem Bereich gut, hat das deswegen studiert und erkennt die Fachkompetenz des anderen respektvoll und neidlos an.

cEriecUharrlxie


...auffängt....

c}riechCarlxie


Neulich wollte ich in der Arbeit qualitativ erhobene Daten in einer Datenmatrix verarbeiten;

es lief auf "R" hinaus, welches ich seit langer Zeit nicht mehr gemacht habe. Ich habe mich mit einem Mathematiker-Kollegen verabredet und klar konnten wir das zusammen erstellen, aber ihm war nicht einmal ansatzweise klar, was er da sieht bzw. was die Zahlen nun bedeuten, obwohl er deren Entstehung schon seit Wochen verfolgt. Und umgekehrt konnte ich nicht so schnell die Unterroutinen schreiben. Das war kein Unter oder Über der Disziplinen, sondern einfach Gleichberechtigung. Wer das nicht erkennt, der ist m.A. nach in der akademischen Welt nicht unbedingt verkehrt, aber doch zumindest noch etwas fehlgeleitet.

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