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Professor macht Stress

FEe.


das mag sein, aber eben nur die vorlesungen, die auch zum schulstoff gehören. ich bezweifle doch arg, dass angehende mathelehrer "funktionalanalysis" oder "abstrakte algebra II" hören müssen. oder dass angehende physiklehrer physiker-vorlesungen zu quantenmechanik belegen müssen. :=o

Da bist du ziemlich schief gewickelt, was Gymnasiallehrer bzw. Sek-II-Lehrer angeht.

Die Grundvorlesungen Analysis I+II und Lineare Algebra I+II müssen die Mathelehrer soweit ich weiß genauso machen. Und das ist alles andere als Schulstoff. Funktionalanalysis, Funktionentheorie oder Algebra I/II brauchte auch ein Diplomer nicht machen, er musste sich einfach nur ein paar weiterführende Fächer aussuchen, worunter sicher oft Algebra war. Der Gymnasiallehrer macht da sicher weniger von, aber dafür eben ein zweites Fach, und das ist nicht weniger anspruchsvoll, wenn es Physik ist.

Und der Gymnasial-Physiklehrer wird sicher auch Quantenmechanik lernen müssen, und wo sonst als mit den reinen Physikern. Zumindest zu meiner Zeit gab es da keine Extra-Vorlesungen für Lehrämtler.

nAichtD_reg`istriedrt


MINTler braucht doch zur Zeit kein Schwein mehr. ;-D

sag ein Informatiker? ":/ Aber das hatten wir ja schon... Wer als Informatiker "Basics in Flüchtlingshilfe" (was immer das sein soll) unterrichtet, bei den ist irgendetwas schief gelaufen. Also doch an der Uni gelandet! ]:D

das mag sein, aber eben nur die vorlesungen, die auch zum schulstoff gehören. ich bezweifle doch arg, dass angehende mathelehrer "funktionalanalysis" oder "abstrakte algebra II" hören müssen. oder dass angehende physiklehrer physiker-vorlesungen zu quantenmechanik belegen müssen.

Den Tag, an dem ich den Schülern TGI und Theoretische Mechanik beibringen darf, werde ich ganz dick im Kalender anstreichen. ]:D

nBichtJ_regEistriexrt


Und der Gymnasial-Physiklehrer wird sicher auch Quantenmechanik lernen müssen, und wo sonst als mit den reinen Physikern. Zumindest zu meiner Zeit gab es da keine Extra-Vorlesungen für Lehrämtler.

Hieß bei uns Physik 3, und wurde von allen gehört.

mPeliKnka


Grundsätzlich bezog sich mein Kommentar zu den Geistis auf die Arbeitsbelastung während des Studiums. %-| Meine Freundin ist eine angehende Lehrerin in dem Bereich, und ich kann das daher mehr als gut einschätzen. (nicht_registriert)

Deine Freundin ist angehende Lehrerin in welchem Bereich?

n1icht_rhegist,riexrt


na im Geistibereich ;-D Deutsch/ Geschichte

mRelinxka


nicht_registriert

Ich habe nur nicht verstanden, inwiefern du den Arbeitsaufwand im Studium von Geisteswissenschaften einschätzen kannst, wenn deine Freundin ebenfalls Lehramtsstudentin ist. Ist sie doch?

n9icht_cregis-trLiert


Es gibt kein "Lehramtsstudium"! Das gibt es in der Sek1, aber für die Sek2 decken sich weite Teile des Studiums mit denen der Einfächler. :-/ Der Umfang ist bloß pro Fach reduziert im Vergleich zu den Einfächlern, dafür hat aber eben zwei davon plus die Pädagogik.

Darum machen Lehrer für die Sek2 auch einen 2-Fach-Bachelor nicht einen speziellen Bachelor, wie in der Sek1.

B'lac2k Guxn


hmm, ihr wollt mir also erzählen, dass lehramtsstudenten quantenmechanik auf beispielsweise diesem niveau hören?

[[www.theorie.physik.uni-muenchen.de/~luest/QMscript.pdf]]

sorry, das kann ich nicht glauben. :=o falls es tatsächlich so sein sollte, nehme ich alles zurück. :)D

mOelibnxka


nicht_registriert

Es gibt kein "Lehramtsstudium"! Das gibt es in der Sek1, aber für die Sek2 decken sich weite Teile des Studiums mit denen der Einfächler. :-/ Der Umfang ist bloß pro Fach reduziert im Vergleich zu den Einfächlern, dafür hat aber eben zwei davon plus die Pädagogik.

Natürlich gibt es kein Lehramtsstudium, aber es gibt die "Lehrämtler". Und sorry, deren Wissensstand ist im Vergleich zu den Hauptfächlern mehr als dürftig - insofern wüsste ich nicht, wie deine Freundin oder du beurteilen könntet, welchen zeitlichen Aufwand ein geisteswissenschaftliches Studium mit sich bringt.

nficht_rSegi|strierxt


hmm, ihr wollt mir also erzählen, dass lehramtsstudenten quantenmechanik auf beispielsweise diesem niveau hören?

[[www.theorie.physik.uni-muenchen.de/~luest/QMscript.pdf]]

sorry, das kann ich nicht glauben. :=o falls es tatsächlich so sein sollte, nehme ich alles zurück.

Nein, auf diesem Niveau nicht, soweit ich das jetzt auf die schnelle Überblicken konnte. Das Skript bezieht sich glaube ich auf die Vorlesung "Quantenmechanik", die hatten ich nicht. Physik 3 nennt sich "Atom- und Quantenphysik". Dafür haben Physiker keine Ahnung von Betriebssystemen. :-p ;-D

njicht_r7egistrxiert


Natürlich gibt es kein Lehramtsstudium, aber es gibt die "Lehrämtler". Und sorry, deren Wissensstand ist im Vergleich zu den Hauptfächlern mehr als dürftig - insofern wüsste ich nicht, wie deine Freundin oder du beurteilen könntet, welchen zeitlichen Aufwand ein geisteswissenschaftliches Studium mit sich bringt.

und wie ist der Wissenstand der Hauptfächler im Zweitfach der Lehrämtler? Da ist gar nichts vorhanden.

BAla!cko Guxn


und wie ist der Wissenstand der Hauptfächler im Zweitfach der Lehrämtler? Da ist gar nichts vorhanden.

also ich kenne gerade bei der fächerkombi mathe/physik viele, die entweder direkt beides studiert haben oder das jeweils andere als nebenfach für ihr hauptfach. also mathe mit nebenfach physik oder umgekehrt...

aber zugegeben, bei anderen fächerkombinationen magst du recht haben. ;-)

n?ich8t_rNegiQstrierxt


obwohl Niveau nicht richtig ist! Die Mathematik kann ich auch, zumindest habe ich beim Durchblättern nichts wirklich Unbekanntes entdeckt. Es geht einfach mehr in die Tiefe.

sCchnec&ke19x85


Ich empfinde es in Bezug auf die geisteswissenschaftlichen Studiengänge so: Man kann sehr wenig tun, und trotzdem positive Klausuren schreiben, nach oben ist in Punkto Wissen aber keine Grenze gesetzt. Das heißt, ich kann in einem Kurs die drei vorgeschriebenen Bücher lesen und (irgendwie) bestehen oder auch 300 Bücher.

Die Grund-Geisteswissenschaft, die Philosophie, umfasst Bereiche von mathematischer Logik hin zu Biologie, Medizin-Ethik bis zu Soziologie, Psychologie, Geschichtsforschung und und und.

Meiner Meinung nach ist Vieles eine Frage der Begabung: Wenn ich mathematisch begabt bin, dann werde ich auch eher diese Richtung einschlagen, wenn ich diskursive Begabungen verspüre, dann gehe ich eher in Richtung Geisteswissenschaften. Zumindest sind dort die Standards in Punkto wissenschaftlichem Arbeiten sehr hoch.

Wie Black Gun anmerkte: Ein Lehramtsstudium ist nochmal eine ganz andere Hausnummer als ein reines Fachstudium. Immerhin ist es Tatsache, dass dort ein großer Teil von Stunden / ECTS-Punkten von Pädagogik und schulspezifischen Kursen abgedeckt wird. Da ein Lehramtsstudent und ein Fachstudent die gleichen ECTS ableisten müssen, ist es schon rein rechnerisch unmöglich, dass beide - bezogen aufs Fach - die gleiche Arbeitsleistung bringen (müssen und können).


Noch was zu den Geisteswissenschaften: Die Geisteswissenschaften bilden die Grund-Basis der Bildung. Ohne ein Konzept von Sprache, Schrift, Zeichen, wäre nichts in der modernen Welt möglich. Ich kann noch so ein toller Mathematiker sein, wenn ich Analphabet bin, dann werde ich in dieser Gesellschaft nichts reißen. Will heißen: Das eine geht nie ohne das andere.

m`elienk,a


nicht_registriert

und wie ist der Wissenstand der Hauptfächler im Zweitfach der Lehrämtler? Da ist gar nichts vorhanden.

Je nach Fächerkombi stimmt das zum einen nicht unbedingt, zum anderen hat das mit meiner Hauptkritik - angebliches Wissen um den Aufwand eines geisteswissenschaftlichen Fachstudiums - nichts zu tun.

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