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Professor macht Stress

O]rang^eCanxyon


Sorry für's Offtopic Schreiben, aber:

Anwesenheit:

der Prof. hat Hausrecht im Seminar. Ich als Uni-Dozent stelle auch Regeln für die Seminare auf, wie oft man fehlen darf etc., einfach, weil ich will, dass die Leute was lernen.

Bei Seminaren ohne Anwesenheitspflicht aber Prüfung am Ende gibt es Regeln, an die sich die Studenten zu halten haben, d.h. soundso oft Fehlen bedeutet Nacharbeit in Form eines Referates. Wenn derjenige sich darauf nicht einläßt, braucht er nicht mehr in's Seminar zu kommen, dann viel Glück für die Prüfung.

Will er aber Teilnehmer sein, muss er sich an die Regeln halten.

Wie kann man als Dozent Anwesenheitsanforderungen and die Studenten stellen, wenn es keine Anwesenheitspflicht gibt? Das meine ich jetzt ganz ohne Wertung, interessiert mich aber wirklich. Denn damit wird ja "keine Anwesenheitspflicht" ad absurdum geführt. Solange ich meine Leistung bei der Prüfung erbringe......

k>leinekr_drra/c[hensxtern


Ich war immer sehr froh, dass man seine Prüfungen unter der Matrikelnummer und nicht unter seinem Namen schreiben muss, sonst hätte ich wohl wenig Chancen gehabt mein Studium zu bestehen ]:D .

Zu meiner Zeit gab es fast noch nirgends Anwesenheitspflicht, sondern eben Prüfungen und Hausarbeiten zum Semesterende unter der jeweiligen Matrikelnummer.

Leider fand ich mein 2. Studium derartig anspruchslos, dass ich es wirklich als verlorene Zeit gesehen habe, dahin zu gehen.

Meine Skripten habe ich von Kommilitonen gekommen, die Gegenleistung war, die Skripten zum Lernen zusammenzufassen und in gemeinsamen Hausarbeiten einen größeren Part zu erledigen. Hat super geklappt, war unter den besten 10 Absolventen meines Studienschwerpunktes ]:D.

Mein 1. Studium war allerdings sehr interessant und auch anspruchsvoll, da hätte das niemals so funktioniert!

Ist also auch immer abhängig von der Qualität der Lehre, die einem vorgesetzt wird, ob man die Lehre wirklich braucht. Leider nimmt sie m.E. immer mehr ab, je schulischer das Studium wird und je mehr es auch zum Hort des Auswendiglernens und Wiedergebens statt des Verstehens wird. Traurig.

Ob der Prof dich jetzt dumm anredet kann dir egal sein. Vielleicht ärgert er sich, weil niemand seine "hochwertige" Veranstaltung besuchen will. Eine Vorlesung die nur aus Referaten anderer Studenten besteht kann ja per se wohl nicht so der Brüller sein :(v .

Wenn du die Prüfung auch so schaffst ist doch alles paletti.

Ich habe übrigens neulich einen Vortrag an meiner Ex-FH gehalten, da kam danach der Professor, dessen Prüfung ich mit Höchstpunktzahl bestanden habe ohne je drin gewesen zu sein, an und sagt: "Also Frau Drachenstern, dass aus IHNEN doch mal was wird hätte ich ja bei ihrem Arbeitseifer auch nicht gedacht!". Dem hab ich dann genüsslich unter die Nase gerieben, dass ich das damals war mit der vollen Punktzahl, der anschließende Gesichtsfasching war unbezahlbar ]:D .

m1elinxka


Eine Vorlesung die nur aus Referaten anderer Studenten besteht kann ja per se wohl nicht so der Brüller sein :(v . (kleiner_drachenstern)

Das stimmt so nicht. Hier ist es üblich, dass die Sitzungen in Übungen und Seminaren von Studierenden moderiert werden, die die jeweilige Sitzung vorbereiten. Dazu gehört die inhaltliche Aufbereitung und Präsentation des Sitzungsthemas und eine anschließende Diskussion, an der sich alle beteiligen sollten. Je weniger Studierende sich allerdings berufen fühlen, die Veranstaltung zu besuchen resp. aktiv daran teilzunehmen, desto weniger Spaß macht das Ganze auch, und desto weniger Gedankenvielfalt, Diskussionstiefe und Aha-Momente gibt es. Was schade ist, weil ja auch und gerade das das Verständnis eines Sachverhalts fördert und zu weiterer Reflexion anregt.

k)lei"ne7r_dUrac5h(enxstern


Sehe ich leider komplett anders melinka.

Hatten wir auch zur Genüge und man konnte sich des Eindrucks nicht erwehren, dass der entsprechende Prof einfach zu faul war ein Seminar zu halten.

Die Qualität der Vorträge waren von gut bis unterirdisch. Sorry, aber unter einem Studium stelle ich mir echt was anderes vor!

Diskussion? Gab es nie, außer der, der das Referat hielt war extrem unbeliebt, dann aber nur im denjenigen zu kompromitieren :(v . Aud dem selben grund wurde bei anderen auch nie was nachgefragt, hätte ja rauskommen können, dass die Vorbereitung doch icht so effektiv war...

D)ian\a4}89


Auf einige sinnfreie Kommentare gehe ich nicht mehr ein. Die habe ich schlichtweg gemeldet. Die Moderation wird sich dann bei besagten Personen melden oder auch nicht.

Schade, dass immer vom absoluten Übermenschen ausgegangen wird. Einige von euch müssen ja super perfekte Menschen sein, die nie krank werden, nie fehlen, keine Probleme haben.

Schön in einem Forum mit so überirdisch perfekten Menschen zu sein. Da kann man ja nur von euch lernen. Bestimmt habt ihr auch alle studiert und Bachelor und Master Abschlüsse.

Für alle ernsthaft gemeinten Beiträge und deren Autoren: Im Bachelor war ich diejenige, die immer anwesend war, weil ich nebenher noch nicht gearbeitet habe und 20 km von der Uni wohnte. Ich war leider eine der Einzigen, die immer regelmäßig kam. Ansonsten kamen in den Seminaren mit Referaten stets die Referenten und vielleicht 6 oder 7 Leute von 40. Interessiert hat das niemanden. Es gab dort auch keine Anwesenheitspflicht. Die Dozenten und Professoren haben ihr Ding abgehalten und das war es.

Ja, das hat mich damals aufgeregt. Es war aber schlichtweg egal. So viel zum Thema überdurchschnittlich positives Verhalten.

Nun liegt meine Lage etwas anders. Ich arbeite selbst nebenher, bin momentan gesundheitlich angegriffen und Pendler. Ich werde an dieser Stelle nicht nochmals wiederholen, warum ein Umzug nicht für mich in Frage kommt. Es ist finanziell einfach nicht drinnen und einen Nebenjob wie diesen bekomme ich nicht wieder.

Leider sehe ich die Lage etwas anders. Auch ich hatte Seminare, in denen man im Bachelor mit Anwesenheitspflicht traktiert wurde. Außer das Studenten kamen und sich berieseln ließen ist nichts passiert. Es war eine Qual für alle und ich würde für mich sagen, dass ich zu Hause im Selbststudium mehr gelernt hätte, als im Seminarraum. Auch damals waren Referate mit Anwesenheitspflicht. Ganz einfach aus dem Grund, dass die Dozentin schon vorher geahnt hat, dass ohnehin niemand kommt, wenn sie das nicht macht. Deshalb halte ich es für kompletten Unsinn keine Anwesenheitspflicht zu machen, den kranken Studenten dann aber unter die Nase zu halten wann sie nicht da waren und wann doch. Entweder mache ich eine Liste und alle kommen oder ich mache keine und schalte auf Scheunenklappen, kann den Studenten aber dann nicht vor Augen halten wann sie da waren und wann nicht.

Mit Studierfähigkeit, sollte man davon ausgehen, dass man nicht mehr im Kindergarten oder in der Grundschule ist und auch eigenverantwortlich handelt und weiß was man tut oder was man lässt.

mZelinxka


kleiner_drachenstern

Hatten wir auch zur Genüge und man konnte sich des Eindrucks nicht erwehren, dass der entsprechende Prof einfach zu faul war ein Seminar zu halten.

Die Qualität der Vorträge waren von gut bis unterirdisch. Sorry, aber unter einem Studium stelle ich mir echt was anderes vor!

Ob der Dozent oder die Dozentin zu faul ist, ein Seminar zu halten, sei mal dahingestellt. Zumindest hier sind Präsentationen schlichtweg eine Art der Prüfungsleistung. Und zum wissenschaftlichen Arbeiten gehört nun einmal nicht nur im stillen Kämmerlein zu hocken, Recherche zu betreiben und eigene Texte zu verfassen, sondern auch, zu präsentieren, Vorträge zu halten, sich wissenschaftlichem Diskurs zu stellen. Genau das wird geübt - und wenn dabei unterirdische Sitzungen heraus kommen, sollte man als Dozierender vermutlich schlichtweg die Studierenden zu ihrem Glück zwingen. Heißt beispielsweise: Vorbesprechung des Referats, damit zumindest eine einigermaßen fundierte Vorbereitung schlichtweg notwendig wird.

Diskussion? Gab es nie, außer der, der das Referat hielt war extrem unbeliebt, dann aber nur im denjenigen zu kompromitieren :(v . Aud dem selben grund wurde bei anderen auch nie was nachgefragt, hätte ja rauskommen können, dass die Vorbereitung doch icht so effektiv war...

Aber auch hier: eine Diskussion kann nur entstehen, wenn es auch jemanden gibt, der sich daran beteiligen möchte. Lustlose Studierende, die weder Texte lesen noch sich mit dem Sachverhalt in irgendeiner Weise auseinandersetzen wollen, sondern die Stunden - wenn sie denn überhaupt erscheinen - nur absitzen möchten - was soll ein Dozierender da noch tun? Selbst begeistert sein, um mit Glück die Studierenden mitzureißen vielleicht. Aber sonst liegt das Gelingen oder Nicht-Gelingen einer solchen Veranstaltung doch sehr an den Studierenden selbst. Gerade weil Seminare und Übungen eben keine Vorlesungen, sondern ein interaktiver Austausch sein sollten.

nKibcht_rekgistrierxt


@ Diana489

Wenn ich eins wirklich aus meinem Lehramts-Bachelor mitgenommen habe, dann, dass es unter dem Strich nur um das Bestehen geht. Und wie man besteht, entscheidet die jeweilige Prüfungsordnung - sonst nichts und niemand. Wen ein Dozent anderer Meinung ist, soll er den entsprechende Paragraphen in der Studienordnung nennen.

Ich habe Physik und Informatik studiert, und kenne mich mit sinnloser Anwesenheitspflicht, obwohl man unter Zeitdruck steht, mehr als gut aus. In meiner Kombi mussten ich wöchentlich zwei Übungszettel pro Fach (vier insgesamt) be- bzw. erarbeiten um es einigermassen in der Regelstudienzeit zu schaffen, welche dann in vier Pflichtübungen/ Woche auch noch vorgerechnet werden mussten. Nebenbei kam dann noch die Pädagogik mit einer Pflicht-Sitzung/ Woche dazu.

Gerade die Pädagogik war reine Zeitverschwendung! Das Wissen was dort vermittelt wurde, hatte ich mir durch ein paar Stunden Auswendiglernen stets selbst beigebracht, dafür brauchte ich keinen Dozenten, der mich eine Stunde zulabert. Verschwendete Zeit! Vorallem, da ich ja im Hintegrund immer noch die Übungszettel offen hatte, die sehr zeitintensiv waren. Aber ich musste ja die Anwesenheitspflicht erfüllen und das Referat halten, was mir wiederum für die Klausur nichts brachte... Die Klausuren am Semesterende, deckten dann wiederum wesentlich mehr ab, als im Seminar und Vorlesung (da gab es zum Glück keine Anwesenheitspflicht) vermittelt wurde. %:| Um die Klausuren in Pädagogik zu bestehen, brauchte eigentlich nur die entsprechende Literatur. Alles andere war Zeitverschwendung. Gerade Dozenten mit keinerlei Mint-Hintergrund haben in der Regel absolut keine Vorstellung davon, unter welchen fachlichen und zeitlichen Druck manche Studenten stehen. Überschätzen die Bedeutung und den Schwierigkeitsgrad ihrer Fächer aber maßlos. Die glauben dann wirklich, den armen Studenten zu helfen, in dem man sie wöchentlich im Seminar zulabert.

Einer meiner Dozenteninnen (selbst gelernte Geschichts- und Sozialkundelehrerin :-/ ) hab ich im Rahmen eines dieser Referate (es ging passenderweise um didaktische Transformation nach Klafki ;-D ) dann mal absichtlich dermaßen viel Hochschul-Mathematik um die Ohren gehauen, dass sie mich hinterher nur noch verwirrt so angestarrt hat :-o .

Schau in die Prüfungsordnung, und lass den Proff labern. Uni-Dozenten sind in der Regel so in ihren Fächern gefangen, dass sie kaum noch die Welt ausserhalb wahrnehmen. Für sind ihre Fächer dann natürlich von weltbedeutung, und daran sollten die Studenten ja teil dran haben. Lächeln und labern lassen! ;-)

n,ichjt_reg7is9t\rierxt


Aber auch hier: eine Diskussion kann nur entstehen, wenn es auch jemanden gibt, der sich daran beteiligen möchte. Lustlose Studierende, die weder Texte lesen noch sich mit dem Sachverhalt in irgendeiner Weise auseinandersetzen wollen, sondern die Stunden - wenn sie denn überhaupt erscheinen - nur absitzen möchten - was soll ein Dozierender da noch tun? Selbst begeistert sein, um mit Glück die Studierenden mitzureißen vielleicht.

Oder realisieren, dass es im Studium nun einmal in erster Linie um das Bestehen geht. %-| In vor-Bachelor-Zeiten war das vielleicht anders. Aber jetzt entscheidet nur das Bestehen. Was bringt dir eine diskussionintensives Seminar, wenn du am Ende die Klausur nicht bestehst, weil die Zeit zum Lernen fehlte? Gar nichts!

Kka\dhidxya


Da wundert man sich, warum vor Bologna Sätze wie "Ausverkauf der Wissenschaft" auf den Demo-Plakaten stand :=o

k>leinerp_)drVachenst/exrn


wissenschaftlichem Diskurs

??? ??? ???

Wenn der Professor sowieso immer Recht hat und dich bei Widerspruch mit "ICH bin hier der Dozent, Sie nur der Student, sie haben keine Ahnung" aus der Lehrveranstaltung schmeißt?

Nimm doch bitte zur Kenntniss liebe malinka, dass es einfach richtig miese Professoren gibt, deswegen sprach ich ja auch davon, dass es wohl abhängig von der Qualität der Lehre ist und dass besonders Dozenten relativ unwichtiger Fächer, wie auch nicht-registriert schon schrieb gerne, sich gerne für besonders wichtig halten.

und ja, Bologna hat das Studium total verschult, das ist ein bildungspolitisches Desaster!

Dyi5anax489


Ich bin hin und her gerissen. Natürlich sehe ich den Sinn von Vorlesungen durchaus ein. Ansonsten könnte man sich ja das Seminar schenken und klar ist es als Referent ärgerlich, wenn du ein Referat hältst und keiner hört dir zu. Nur war ja der eigentliche Sinn eines Studiums mal, dass man sich Wissen aneignet und nicht wie in der Schule dasitzt und gezwungen wird, Bullimielernen zu verrichten.

Leider habt ihr recht. Seit Bologna wird sich ausschließlich auf die Scheine konzentriert und nichts anderes.

Und letztendlich und auch wenn das hier einige abstreiten.

Wenn du zwei Stunden mit Straßenbahn und Zug fährst, um in einem anderthalb Stunden Seminar zu sitzen, indem 3 Leute ein Referat halten und dafür benotet werden und du letztendlich nur körperlich anwesend bist und dann wieder 2 Stunden zurück fährst und der Tag danach gelaufen ist, muss ich mir mit Nebenjob, Vor-und Nachbereitung auf das Seminar schon die Frage stellen: Decken sich Aufwand und Nutzen?

Klar, kann man jetzt hier mit: Selbst Schuld argumentieren. Aber gerade wenn die Uni 100 km weg ist, überlegt man sich, ob man sich den riesigen weiten Weg antut, wirklich zwei Mal. Gerade wenn niemand die Anwesenheit kontrolliert.

Ich arbeite nebenher noch 25 Stunden die Woche und bin allein von einmal hin und zurück fahren total fertig. Mein Seminar beginnt um 10 und geht bis um 13 Uhr. Ich stehe dafür um 6 auf, damit ich um 7 zum 20 km entfernten Bahnhof fahre, um dann den Zug um 7:30 Uhr zu nehmen. 9:30 Uhr bin ich dann meist da, um kurz nach 10 in der Vorlesung zu sitzen. Dann fährt mein Zug erst um 14 Uhr. Das heißt, ich stehe noch eine Stunde in der Kälte, um dann um 16:30 Uhr zu Hause einzutrudeln.

Mit dem Ergebnis, das 3 Leute aus meinem Seminar ihre Referatsnote haben, ich ein Handout besitze und letztendlich nicht mal überprüft wird, ob ich das Wissen kapiert habe oder nicht, da ich ja selbst ein Referat zu einem ganz anderen Thema halte.

Die reine Nächstenliebe und Kollegialität, damit meine Kommilitonen nicht ohne Publikum dasitzen und der Prof glücklich ist, kostet mich 6 Stunden Lebenszeit, in der ich mich bereits wieder für mein Referat vorbereiten könnte, mir das Thema im Selbststudium aneignen könnte usw.

Dbianxa489


Ja, klar letztendlich können beim Referat doofe Fragen kommen, weil der Prof jetzt erst recht denkt: Die war nie da, der drücke ich richtig eins rein.

Da die doofen Fragen aber auch mitten im Referat der anderen kamen und diese sogar während des Referats unterbrochen wurden, zweifle ich da nicht wirklich an mir. :=o

naicht_reWgistrixert


Ich würde mir an deiner Stelle tatsächlich die Prüfungsordnung genaustens durchlesen, mich vielleicht nochmal beim zuständigen Prüfungsamt rückversichern, und dann mein bzw. dein Ding durchziehen. Sollte das Seminar eine Vorlesungsblegleitung sein, so dass auch noch eine Klausur ansteht, dann erst recht.

Selbst wenn er Ergänzungsfragen zu deinem Referat hält, die eher außerhalb deines Themas liegen, kann er eventuelles Nichtwissen nicht in die Referatsnote einbringen. Zumindest bei uns (bin jetzt auch im Master mit vielen Seminaren zur Fachdidaktik) wird/ muss genau erläutert werden wie die Note zustande gekommen ist.

Was soll er denn machen? Sollte er es darauf anlegen, hilft oft auch ein Hinweis, man könne sich ja notfalls ja auch an den Asta wenden. :=o

Proffs sind keine Halbgötter - auch wenn sich so einige dafür halten. Die sollen Wissen überprüfen und bewerten, und sonst die Studenten in Ruhe studieren lassen. :|N

Ich hoffe ich errinere mich an meine Worte, wenn ich endlich Gymnasiallehrer bin... ]:D

ceriecQharlixe


@ orange

ich mache es halt einfach.

ich will

- dass die Studenten was lernen

- sich mit dem Thema auseinandersetzen

- sich mit Kommilitonen austauschen

- die Gelegenheit nutzen, mein Wissen für sich zu nutzen

- und am Schluss eine gute Note bekommen.

Nach meinem Verständnis geht das nur, wenn man auch im selben Zimmer ist.

Beispiele einer heutigen Stunde.

Ich hatte dem Seminar letzte Woche frei gegeben, tatsächlich, weil im studis-online ständig gelabert wurde, wie unwichtig Seminare für den Wissenserwerb sind.

Stunde A: Theorie

Hausaufgabe: Text lesen, von mir vorbereitet PP ansehen. Gab von mir noch ein Video + sonstiges optional, einfach, damit sie in das Thema reinkommen.

Stunde B: Übung.

Sollten ihren Projektplan erstellen, mir schicken bis zum Freitag (von Dienstag an). Normal wäre ich rumgegangen und wir hätten das jeweils gemeinsam gemacht.

Ergebnis Stunde A:

Heute war die Folgestunde. Ich wollte die Begriffe abfragen und verorten und dann weiter machen. Keiner konnte das. Alle schwiegen, haben weggesehen. Also habe ich meine pingo-Umfrage ausgepackt, weil mich dieses Anschweigen erstens irre macht und ich zweitens nicht weiß, was die Leute so verstanden haben und was nicht und als Lehrer möchte man, das die Leute eben, Überraschung, was lernen.

[[https://www.youtube.com/watch?v=KK22QMb0MFA]]

vier Antwortmöglichkeiten, tippen lassen. Eine Antwort richtig.

Anlehnung an Text und die vorigen Stunden. Alle vier Fragen hatten die gleiche Verteilung im Antwortverhalten!!!!

2. Versuch: vorher mit den Nachbarn diskutieren lassen, dann noch mal. Dieses Mal hatten sich alle auf Antwort 3 geeinigt, die nicht nur falsch war, sondern das genau Gegenteil von dem darstellte, um was es ging. {:(

Okay. Also Aufklärung. Dann das Thema NOCHMAL aufbereitet, wohlgemerkt, wir waren nun schon eine Stunde nach,weil eigetnlich hätten sie das alle wissen müssen. Haben einen Text gelesen, nebenbei iim I-Net interaktiv Statistiken als Anwendung, Beispiele gefunden..... das ganze Programm.

Pingo 2: "Können Sie nun..... definieren, erklären, Beispiele bilden? " Antwort ja/nein,

alle haben mit "ja" geantwortet. Mal sehen. Nächste Woche schreibe ich eine Ex, da werden sie ja merken, ob sie autodidaktisch gut drauf sind....

Ergebnis Stunde B:

am Freitag habe ich eien mail geschrieben, dass von einigen immer noch die Projektbeschreibung fehlt und dass sie doch ein bisschen Mitleid mit mir haben sollen, weil ich sonst das ganze Wochenende durcharbeiten muß, damit wir am Montag IHRE Projekte weiterbringen können.

Hat nur ein bisschen geholfen.

Von wegen, Seminare sind zum Wissenserwerb sinnbefreit..... ;-D KEINER, wirklich keiner lernt während des Semesters freiwillig, kann sich passend einbringen oder entwickelt die fachspezifische Denkweise und vor der Prüfung bricht dann die Hektik aus. Ich frage mich echt immer, was die Studenten eigentlich während des Semesters so machen, ernsthaft.

Aber die Kurse, die ich zwieble, die ich von links und rechts ständig fordere auf viele verschiedene Wege, die während des Semesters an ihren Projekten arbeiten und mit mir im Austausch sind....

die sind am Ende des Semesters super-entspannt und die Prüfung bei mir ist ihnen voll egal, weil sie während des Semesters alle Grundlagen dafür geschaffen haben.

clriechBarlixe


Gerade die Pädagogik war reine Zeitverschwendung! Das Wissen was dort vermittelt wurde, hatte ich mir durch ein paar Stunden Auswendiglernen stets selbst beigebracht,

Es geht nicht nur um FaktenWissen. Auswendiglernen kann doch jeder....... :=o

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