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Professor macht Stress

cJrieIchUa`rlie


Uni-Dozenten sind in der Regel so in ihren Fächern gefangen, dass sie kaum noch die Welt ausserhalb wahrnehmen. Für sind ihre Fächer dann natürlich von weltbedeutung, und daran sollten die Studenten ja teil dran haben. Lächeln und labern lassen! ;-)

So ein Scheiss ;-D

kuleiEner_dJrachensxtern


Es geht nicht nur um FaktenWissen. Auswendiglernen kann doch jeder....... :=o

criecharlie

Da gebe ich dir völlig Recht!

Leider sind aber viele Lehranstalten genau dazu verkommen! :(v

Super, wenn du das anders machst, dann kommen deine Studenten bestimmt auch gerne!

In Studium 1 hatte ich auch Profs, da bin ich sogar halbtot reingegangen weil das sooooo gut war und das waren Seminare!

Studium 2 war dann eben die gegenteilige Erfahrung. :-X :-X :-X

Studium 1 hat mich gebildet, Studium 2 einen Job verschafft. So bescheuert ist das Bildungssystem in Deutschland. :-X :-X

m(elinbka


Oder realisieren, dass es im Studium nun einmal in erster Linie um das Bestehen geht. (nicht_registriert)

Jeder setzt seine Prioritäten selbst. Man kann nur "für die Note" lernen oder man ist tatsächlich interessiert an Wissensinhalten, an Weiterbildung, an Reflexion.

c1riech#arli6e


danke @:)

es ist richtig:

Super, wenn du das anders machst, dann kommen deine Studenten bestimmt auch gerne!

aber dafür hätte ich schon gerne ab und an was zurück und möchte nicht immer von vorne anfangen müssen :°_

Sie sollen einfach nur ihre Aufgabe als Student erledigen, also lernen, kommen, mitmachen. Eigentlich ganz simpel. Aber anscheinend doch so schwer.

cOrieGch~arlie


wenn ich endlich Gymnasiallehrer bin... ]:D

Keine Sorge. Du wirst nie einer sein.

T5his) Twniligiht EGarxden


Mit Studierfähigkeit, sollte man davon ausgehen, dass man nicht mehr im Kindergarten oder in der Grundschule ist und auch eigenverantwortlich handelt und weiß was man tut oder was man lässt.

Und warum dann der Faden hier?

Odr3ange~Canyon


ich mache es halt einfach.

ich will

- dass die Studenten was lernen

- sich mit dem Thema auseinandersetzen

- sich mit Kommilitonen austauschen

- die Gelegenheit nutzen, mein Wissen für sich zu nutzen

- und am Schluss eine gute Note bekommen.

Die Einstellung find ich prinzipiell gut und richtig, aber nicht jedem Studenten gegenüber fair.

Nicht jeder kann es sich leisten direkt nach der Schule Vollzeit zu studieren. Wenn ich jetzt mal von mir als Beispiel ausgehe......ich habe neben einem Vollzeitjob studiert (bei dem ich mir die Arbeitszeit jedoch relativ frei einteilen konnte) und habe aus diesem Grund auch die Studienrichtung unter Anderem aufgrund der nicht vorhanden Anwesenheitspflicht ausgewählt und weil ich wusste, dass ich auch mit Selbststudium gut zurecht komme und Prüfungen ablegen kann, ohne bei den Vorlesungen anwesend zu sein.

So gesehen, wäre deine Einstellung, auch wenn diese grundsätzlich positiv ist, für mich ein Schlag ins Gesicht gewesen. Nämlich unter erschwerten Bedingungen studieren und dann auch noch für das, entschuldige den Ausdruck, das verletzte Ego des Dozenten, büßen zu müssen. Das verletzte Ego nimm mir bitte nicht übel....aber das schwingt für mich halt immer so ein wenig mit, wenn man versucht den Studenten Steine in den Weg zu legen, wo sie eigentlich nicht notwendig wären.

Um also auf deine Punkte einzugehen:

- lernen musste ich sowieso, sonst wären meine Prüfungen negativ gewesen

- der erste Punkt beinhaltet auch den zweiten, denn ohne sich damit auseinanderzusetzen, kann (das gilt zumindest für mich) ich nicht lernen

- die anderen Studenten waren mir herzlich egal, denn ich war froh meinen Job, mein Privatleben und mein Studium unter einen Hut zu bringen

- das persönliche Wissen eines Dozenten wäre vielleicht manchmal hilfreich gewesen, darf aber keine Grundvoraussetzung sein, um ein Studium positiv abschliessen zu können....dafür gibt es Skripten.

- Ob gute Note oder nicht, interessiert nach dem Studium keinen Menschen

Hätte ich also einen Dozenten wie dich gehabt, hätte ich mein Studium vermutlich heute noch nicht erfolgreich abgeschlossen.

nmicht_r^eg%istri`erxt


Es geht nicht nur um FaktenWissen. Auswendiglernen kann doch jeder.......

Ah, du gehörst wohl zu denen, die mathematische Definition verstehen... Selbst Strukturen lernt am Anfang auswendig, wie sonst? Was gibt es an ab = ba zu verstehen? Das sind Regeln die man verinnerlichen muss, bevor man sie herunterbricht. :-/

Was ist dein Fach? Ich tippe auf Ägyptologie. ;-D

Keine Sorge. Du wirst nie einer sein.

So wie du nie ein guter Dozent sein wirst?

KBadh:idtya


den Zug um 7:30 Uhr zu nehmen. 9:30 Uhr bin ich dann meist da, um kurz nach 10 in der Vorlesung zu sitzen. Dann fährt mein Zug erst um 14 Uhr. Das heißt, ich stehe noch eine Stunde in der Kälte, um dann um 16:30 Uhr zu Hause einzutrudeln.

Das ist dann schlechte Organisation. Statt 1 Stunde in der Kälte zu stehen könntest Du (evt in einer Bibliothek? ansonsten anderswo) lernen, in einem Café sitzen und Dich für das frühe Aufstehen belohnen oder sonstwas machen.

Während der Zugfahrt hast Du 4 Stunden Zeit - falls Du schwer in die Gänge kommst, immer noch die 2 Stunden Rückfahrt - in denen Du Skripten, Kopien oder sonstwas durchgehen kannst, mit Textmarker anstreichen, Zusammenfassungen schreiben, je nach Fach Hausaufgaben machen oder Dich sonstwie für die Uni vorbereiten kannst.

Ich hab teilweise zwischen 2 Stunden etwas gemacht (wenn ich eine halbe Stunde warten musste, weil ich 2 Seminare im selben Raum hatte) und da mal 20 Minuten Text gelesen und angemarktert. Also auf 2 Stunden Zugfahrt kann man locker produktiv für die Uni sein, man muss das eben nur gut planen und Bücher bzw. kopierte Seiten einpacken.

cbrie9chcaxrlie


.aber das schwingt für mich halt immer so ein wenig mit, wenn man versucht den Studenten Steine in den Weg zu legen, wo sie eigentlich nicht notwendig wären.

Interessant, wirklich. Ich habe es immer genau anders rum gesehen, dass ich keine Steine in den Weg lege, sondern im Gegenteil welche aus dem Weg räume.

Ich glaube, dass da einfach untershcieliche Vorstellung von "Studieren" aufeinanderprallen,

der @registrierte meinte ja, die Dozenten sollen die Studenten in Ruhe studieren lassen.... aber nach meinem Verständnis bedeutet Studieren halt nicht nur Sachwissen, sondern auch Bildung im Humboldt'schen Sinne oder von mir aus moderner, nach J..P. Martin, Schaffung von Wissenscontainern, von denen alle, inner -und außerhalb der Uni langfristig profitieren. Wissen und Kompetenzen (auch sozial), die die Gesellschaft langfristig voranbringen. Dazu gehört die Auseinandersetzung mit anderen, sowohl sozial als auch fachlich, weil man am Schluss eben gemeinsam in der der gleichen Welt lebt.

KQa_dhidxya


Was ist dein Fach? Ich tippe auf Ägyptologie. ;-D

Weil man bei einem Fach mit 7 komplexen Sprachen zur Auswahl nichts auswendig lernen muss und sowieso nur rumlabert?

K adhNidxya


Interessant, wirklich. Ich habe es immer genau anders rum gesehen, dass ich keine Steine in den Weg lege, sondern im Gegenteil welche aus dem Weg räume.

Ich glaube, dass da einfach untershcieliche Vorstellung von "Studieren" aufeinanderprallen,

Vor allem die des (teil-)gesponsorten Vollzeit-Studenten und des Vollzeit-Arbeiters, der das Studium um den Broterwerb planen muss.

Nicht alle Studenten, die nicht kommen, sind faul oder speziell an diesem Seminar/Schwerpunkt nicht interessiert, manche müssen arbeiten, um sich das Studieren leisten zu können.

cMriecha9rlixe


- das persönliche Wissen eines Dozenten wäre vielleicht manchmal hilfreich gewesen, darf aber keine Grundvoraussetzung sein, um ein Studium positiv abschliessen zu können....dafür gibt es Skripten.

true.

Aber diese sind mit dem persönlichen Wissen des Dozenten zusammengestellt. Einfach so in's Blaue was zu lesen... dafür ist das fachliche Spektrum an der Uni im Vergleich zur Schule zu groß.

n=icht_rOegisDtriexrt


Heute war die Folgestunde. Ich wollte die Begriffe abfragen und verorten und dann weiter machen. Keiner konnte das. Alle schwiegen, haben weggesehen.

Ich dachte es geht nicht um Faktenwissen? :-/ Schön, dass sich hier gleich so ein Dozent offenbart. Nimm dein Fach weniger wichtig, und vor allem überlasse es Studenten wann sie sich mit deinem ach so weltbewegenden Fach beschäftigen. Manche haben tatsächlich wichtigeres zu tun, als sich durchgehend mit deinem Fach zu beschäftigen. Eine große Klausur am Ende reicht vollkomen als Wissensnachweis. Wenn es ausschließlich um die Präsentationsfähigkeit gehen soll, dann muss dafür nicht zusätzlichen Druck durch Noten aufbauen.

K7admhidyxa


Und was ich danach noch gefunden habe:

[[https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%84gyptologie#Aufgabengebiet]]

Neben den 7 Sprachen des Faches werden gute Englisch- und Französischkenntnisse vorausgesetzt, Italienisch braucht man in der Bibliothek, Altgriechisch muss man an vielen Unis dafür lernen.

Man beschäftigt sich daneben noch mit Geschichte, Kunst und Archäologie.

Voll das doofe Laberfach, die müssen sicher nix auswendig lernen %-|

~~~~~~

Aber haltlose Bemerkungen aufstellen, null Recherche und zu doof sogar zum Googlen - das ist der typische Bologna-Student.

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