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Professor macht Stress

D9espqero


Wir haben Anwesenheitspflicht in allen Veranstaltungen. Nur werden sie in den Vorlesungen nicht kontrolliert.

Da ich auch fast alle Seminare für reine Zeitverschwendung halte, aber mich davor nicht drücken kann, habe ich beschlossen in der Zeit an meinen Ausarbeitungen zu arbeiten. Funktioniert super!

Obwohl mir der Sinn von Seminaren nicht erschließt:

a) ich bereite mich vor und werde dann mit Langeweile bestraft zzz

b) ich bereite mich nicht vor, die Inhalte werden kurz und knapp erklärt und zu Hause rolle ich das ganze Thema wieder auf :-/

Und von den anderen Studenten lernen? Gefährlich! Habe das Gefühl so mancher Kommilitone kennt nur Wiki!

Zudem muss man auch bedenken, dass nicht jeder ein auditiver Lerntyp ist. Da kann so ein "Frontalunterricht" echt einschläfernd wirken.

Also nutze deine Zeit sinnvoll oder lass es sein. Es gibt bei dir keine andere Möglichkeit und schätz dich glücklich, dass du keine Anwesenheitskarten ausfüllen lassen musst. :=o

cAr!i\echharlxie


Na komm,

so schwer ist das doch nicht. Oder verstehst Du es absichtlich nicht? :°_

Es geht nicht nur um FaktenWissen.

n,icht!_regisStriexrt


Wissen und Kompetenzen (auch sozial), die die Gesellschaft langfristig voranbringen.

Jetzt bin ich mir fast sicher, dass du nichts mit MINT am Hut hast. Deutschland sinniert dann über moralische Verpflichtung von Google, aber keine Sau weiss, wie so eine Suchmaschine überhaupt funktioniert. ;-D Ihre Geistis seid immer wieder erfrischend. :=o

mueli+nkxa


Und weil wir alle so akademisch gebildet sind, hauen wir uns jetzt nur noch polemische Sprüche um die Ohren? Wirklich professionell.

nNich`t_rezgistrixert


Zum Glück blicken ein paar von euch auch über den Tellerrand - so wie meine Freundin. x:)

n:ic1ht_oregKist(riexrt


Und weil wir alle so akademisch gebildet sind, hauen wir uns jetzt nur noch polemische Sprüche um die Ohren? Wirklich professionell.

er hat angefangen! ;-D Hast ja Recht. Und der ist wirklich ein Dozent? :-X Whatever...

c$riecha]rlxie


a) ich bereite mich vor und werde dann mit Langeweile bestraft zzz

Das kenne ich. Deshalb lasse ich als Dozent keine Referate halten, die waren der Megagraus in meiner eigenen Studienzeit. Wieso sosll ich mir was anhören, was ich zu Hause schon gemacht habe und in den meisten Fällen besser verstanden?

Aber:

es gibt auch das Gegenbeispiel.

Habe dieses Semester das erste Mal ein Anfängermodul. Der Chef hat den Reader vorgegeben, es ist wie in der Realschule. Texte lesen, Hausaufgaben machen, die ich dann korrigieren darf. Zwei oder drei, je nach meiner Wahl, müssen die Hausaufgaben als Referat vorstellen. Ich beantworte Fragen. Stunde aus.

Die Leute haben es also DREIMAL gehört. Ich hätte mir als Student die Kugel gegeben. Und weißt du was?

Durchfallquote in den letzten Jahren: über 30%. Die brauchen das dann anscheinend.......

Und, um beim Thema zu bleiben: das ist ein Seminar, bei dem man im Grunde als Dozent nur die Hausaufgabe (also das selbstständige Vorbereiten zu Hause) kontrolliert....

und auch da: bringt keine guten Ergebnisse.

cmriechar<lie


Mein lieber registrierter.

Erstens:

nichts gegen SoWIs und Geistis, denn die müssen das reparieren, was die MINTler anrichten. Beispielsweise soziale Isolation durch Gezocke, Drogensucht durch Synthesierung, Traumatisierung durch Kriegsspielzeug etc..

Zweitens:

Ich bin Informatiker und lehre nun an der Uni u.a. die Prüfung der Ansprechbarkeit qualitativ erhobener Daten auf statistische Prüfverfahren, fachlich verortet im Bereich Diversity.

Kpadhfidxya


Jetzt bin ich mir fast sicher, dass du nichts mit MINT am Hut hast.

Und wer kein MINT-Fach hat, leistet nichts und hat nur ein Laber-Fach? Arm, wirklich armselig.

corNie|chaxrlie


Da fehlte das "u.a." vor "Informatiker".

O$rang2eCan yon


Ich glaube, dass da einfach untershcieliche Vorstellung von "Studieren" aufeinanderprallen,

Das glaub ich garnicht. Ich glaube nur, dass du vor allem bei berufstätigen Studenten unterschätzt, dass die Anwesenheitspflicht unter anderem ein Kriterium für die Studienwahl oder für die Wahl der Uni darstellt. Oder in dem Fall einfach nicht weit genug über den Tellerrand schaust. Studenten unterstützen finde ich gut, Seminare und Vorlesungen so zu gestalten, dass die Studenten etwas daraus mitnehmen können natürlich auch. ABER, bei einer Vorlesung oder einem Seminar ohne Anwesenheitspflicht so eine Aussage zu treffen:

Bei Seminaren ohne Anwesenheitspflicht aber Prüfung am Ende gibt es Regeln, an die sich die Studenten zu halten haben, d.h. soundso oft Fehlen bedeutet Nacharbeit in Form eines Referates. Wenn derjenige sich darauf nicht einläßt, braucht er nicht mehr in's Seminar zu kommen, dann viel Glück für die Prüfung.

finde ich grenzwertig. Damit legst du den Studenten einen Druck auf, der nicht zu rechtfertigen ist.....ohne ihre Beweggründe für die Nichtanwesenheit zu kennen. Bei Seminaren mit Anwesenheitspflicht kann ich das Vorgehen natürlich verstehen....aber genau da liegt für mich eben der Unterschied.

Wissen und Kompetenzen (auch sozial), die die Gesellschaft langfristig voranbringen.

Soziale Kompetenzen setze ich in studierfähigem Alter jetzt einfach mal voraus.....dafür sollte es im Normalfall kein Studium benötigen.

cWrEiechEarlie


@ Kad

die sog. Laber-Fächer sehen nur von außen aus, als wären sie welche. ....

diese Einstellung findet man übrigens meist nur bei den Studenten, wobe ich das bei diesem Studenten,

der mit Physik die für den Arbeitsmarkt so ziemlich das sinnloseste MINT-Fach studiert,

schon lustig finde..... denn ein Laberfach würde ihm mehr Zukunftschancen bieten.... zum Glück studiert er auf Lehramt. Physiker an sich sind in der Industrie so gefragt wie Klöppelspezialisten ..... ;-D

Unter Kollegen an der Uni ist es eher üblich, dass jeder die Fachkompetenz und die Daseinsberechtigung der anderen anerkennt. Gibt genug Beispiele von Kooperationen, in denen die eine Disziplin nicht ohne die andere kann.

cerieEcharxlie


Soziale Kompetenzen setze ich in studierfähigem Alter jetzt einfach mal voraus.....dafür sollte es im Normalfall kein Studium benötigen.

1. Die Praxis zeigt was anderes.

2. Dieser Faden zeigt was anderes.

nricht_rFegis2triDert


Zudem muss man auch bedenken, dass nicht jeder ein auditiver Lerntyp ist. Da kann so ein "Frontalunterricht" echt einschläfernd wirken.

:)^ Dieser Punkt wird immernoch stark unterschätzt. Visuelle Lerntypen werden in der Schule regelrecht diskriminiert. Der immer noch vorherrschende Frontalunterricht ist in erster Linie auf die Auditiven ausgerichtet. Das war für mich auch bis zur Oberstufe ein echtes Problem. Bis wir dann mal in der Schule einen Lerntypentest gemacht haben. Dann wußte ich endlich, warum ich, als hauptsächlich Visueller, nicht wirklich etwas vom Frontalunterricht mitgenommen habe. Alles was ich brauche ist eine Buch oder Skript, und eben Zeit zum Lesen/ Lernen. Danach kann es gerne Fachgespräche geben. Davor empfinde ich es in der Regel als Klugscheißerei.

Ich habe mir auch fest vorgenommen, als Lehrer den schriftlichen Anteil an einer Note wesentlich mehr Gewicht zu geben, als es meine Lehrer zum Teil getan haben. Wobei es bei MINT-Fächern eh nicht viel zum Labern gibt.

c8riech$arlixe


Damit legst du den Studenten einen Druck auf, der nicht zu rechtfertigen ist.....ohne ihre Beweggründe für die Nichtanwesenheit zu kennen.

Also die Beweggründe interessieren tatsächlich nur sekundär und wenn, dann nur im Vorfeld, damit man zusammen eine Lösung findet. Und dann: das geschilderte Seminar würden sie ohne die Anwesenheit nicht bestehen, da ein Projektseminar, sie BRAUCHEN Anleitung und Führung, Hilfe und Austausch. Und deswegen möchte ich in ihrem eigenen Interesse Anwesenheit.

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