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Überstunden, Wochenendarbeit vollj. Azubi

D^ieKTruexmi


Ich verstehe das ja, aber für deinen Freund ist es mit ü30 der dritte oder vierte Bildungsweg,m viele Chancen auf eine Ausbildung wird er nicht mehr bekommen. Da muss er sich jetzt einfach durchbeißen. Und du auch. Wenn du mit SS-Übelkeit zuhause nichts schafft, glaub mir, mit Baby wirds noch schlimmer, da schafft man es kaum, zu duschen.......

EmhemalBige$r Nutzter (#x528611)


Es ist seine 2 Ausbildung.

Die erste hat er abgeschlossen.

Er war auch nie länger arbeitslos.

Ja er muss ja da durch. Aber ich habe meine Zweifel, dass es dabei bleibt.

Und darauf habe ich absolut keinen Bock.

EDhemali)ger NXutze;r (#528s611V)


So. Ich hole nich mal den Faden hoch, weil ich soeben erfahren habe, dass er nur 24.12. Und 31.12. Frei bekommt.

Er soll an sämtlichen Feiertagen arbeiten.

Angeblich wäre so viel zu tun.

Bin pappesatt >:(

Exhemaliger1 NutzFer (#5528611x)


Wüsste nur gerne, ob das wieder alles so geht. Ohne Weiteres.

DianieElCrxaig


Arbeitszeitgesetz (ArbZG)

§ 10 Sonn- und Feiertagsbeschäftigung

(1) Sofern die Arbeiten nicht an Werktagen vorgenommen werden können, dürfen Arbeitnehmer an Sonn- und Feiertagen abweichend von § 9 beschäftigt werden

1. in Not- und Rettungsdiensten sowie bei der Feuerwehr,

2. zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung sowie der Funktionsfähigkeit von Gerichten und Behörden und für Zwecke der Verteidigung,

3. in Krankenhäusern und anderen Einrichtungen zur Behandlung, Pflege und Betreuung von Personen,

4. in Gaststätten und anderen Einrichtungen zur Bewirtung und Beherbergung sowie im Haushalt,

5. bei Musikaufführungen, Theatervorstellungen, Filmvorführungen, Schaustellungen, Darbietungen und anderen ähnlichen Veranstaltungen,

6. bei nichtgewerblichen Aktionen und Veranstaltungen der Kirchen, Religionsgesellschaften, Verbände, Vereine, Parteien und anderer ähnlicher Vereinigungen,

7. beim Sport und in Freizeit-, Erholungs- und Vergnügungseinrichtungen, beim Fremdenverkehr sowie in Museen und wissenschaftlichen Präsenzbibliotheken,

8. beim Rundfunk, bei der Tages- und Sportpresse, bei Nachrichtenagenturen sowie bei den der Tagesaktualität dienenden Tätigkeiten für andere Presseerzeugnisse einschließlich des Austragens, bei der Herstellung von Satz, Filmen und Druckformen für tagesaktuelle Nachrichten und Bilder, bei tagesaktuellen Aufnahmen auf Ton- und Bildträger sowie beim Transport und Kommissionieren von Presseerzeugnissen, deren Ersterscheinungstag am Montag oder am Tag nach einem Feiertag liegt,

9. bei Messen, Ausstellungen und Märkten im Sinne des Titels IV der Gewerbeordnung sowie bei Volksfesten,

10. in Verkehrsbetrieben sowie beim Transport und Kommissionieren von leichtverderblichen Waren im Sinne des § 30 Abs. 3 Nr. 2 der Straßenverkehrsordnung,

11. in den Energie- und Wasserversorgungsbetrieben sowie in Abfall- und Abwasserentsorgungsbetrieben,

12. in der Landwirtschaft und in der Tierhaltung sowie in Einrichtungen zur Behandlung und Pflege von Tieren,

13. im Bewachungsgewerbe und bei der Bewachung von Betriebsanlagen,

14. bei der Reinigung und Instandhaltung von Betriebseinrichtungen, soweit hierdurch der regelmäßige Fortgang des eigenen oder eines fremden Betriebs bedingt ist, bei der Vorbereitung der Wiederaufnahme des vollen werktägigen Betriebs sowie bei der Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit von Datennetzen und Rechnersystemen,

15. zur Verhütung des Verderbens von Naturerzeugnissen oder Rohstoffen oder des Mißlingens von Arbeitsergebnissen sowie bei kontinuierlich durchzuführenden Forschungsarbeiten,

16. zur Vermeidung einer Zerstörung oder erheblichen Beschädigung der Produktionseinrichtungen.

(2) Abweichend von § 9 dürfen Arbeitnehmer an Sonn- und Feiertagen mit den Produktionsarbeiten beschäftigt werden, wenn die infolge der Unterbrechung der Produktion nach Absatz 1 Nr. 14 zulässigen Arbeiten den Einsatz von mehr Arbeitnehmern als bei durchgehender Produktion erfordern.

(3) Abweichend von § 9 dürfen Arbeitnehmer an Sonn- und Feiertagen in Bäckereien und Konditoreien für bis zu drei Stunden mit der Herstellung und dem Austragen oder Ausfahren von Konditorwaren und an diesem Tag zum Verkauf kommenden Bäckerwaren beschäftigt werden.

(4) Sofern die Arbeiten nicht an Werktagen vorgenommen werden können, dürfen Arbeitnehmer zur Durchführung des Eil- und Großbetragszahlungsverkehrs und des Geld-, Devisen-, Wertpapier- und Derivatehandels abweichend von § 9 Abs. 1 an den auf einen Werktag fallenden Feiertagen beschäftigt werden, die nicht in allen Mitgliedstaaten der Europäischen Union Feiertage sind.

Arbeitszeitgesetz (ArbZG)

§ 11 Ausgleich für Sonn- und Feiertagsbeschäftigung

(1) Mindestens 15 Sonntage im Jahr müssen beschäftigungsfrei bleiben.

(2) Für die Beschäftigung an Sonn- und Feiertagen gelten die §§ 3 bis 8 entsprechend, jedoch dürfen durch die Arbeitszeit an Sonn- und Feiertagen die in den §§ 3, 6 Abs. 2, §§ 7 und 21a Abs. 4 bestimmten Höchstarbeitszeiten und Ausgleichszeiträume nicht überschritten werden.

(3) Werden Arbeitnehmer an einem Sonntag beschäftigt, müssen sie einen Ersatzruhetag haben, der innerhalb eines den Beschäftigungstag einschließenden Zeitraums von zwei Wochen zu gewähren ist. Werden Arbeitnehmer an einem auf einen Werktag fallenden Feiertag beschäftigt, müssen sie einen Ersatzruhetag haben, der innerhalb eines den Beschäftigungstag einschließenden Zeitraums von acht Wochen zu gewähren ist.

(4) Die Sonn- oder Feiertagsruhe des § 9 oder der Ersatzruhetag des Absatzes 3 ist den Arbeitnehmern unmittelbar in Verbindung mit einer Ruhezeit nach § 5 zu gewähren, soweit dem technische oder arbeitsorganisatorische Gründe nicht entgegenstehen.

Das sagt das Arbeitszeitgesetz dazu. Gehört er zu einem dieser Zweige?

Er soll mal in seinem Ausbildungsvertrag schauen, ob er für Sonn- und Feiertagsarbeit eine Sondervergütung bekommt. Die ist nämlich meistens steuergünstiger.

EYhemali:ger# NutzerX (#y5286x11)


Er ist Elektriker für Energie und Gebäudetechnik. Im Ausbildungsvertrag steht nichts.

D|anIielCxraig


Dann sieht es wohl so aus, als ginge das. Er muss aber innerhalb von acht Wochen einen Erstzruhetag pro geleistete Feiertagsarbeit bekommen.

D;anieHlC,raig


Gibt es einen Tarifvertrag?

Ewhemal3igeJr Nu3tzer (#A52861x1)


Oh. Tarifvertrag? Weiß ich garnicht. Muss ich ihn mal fragen.

Wie kriegt man das raus?

Ok. Also dann sag ich ihm das und dann soll er noch mal mot dem Chef da reden.

EhhemaligeZr NutzNer (#C528611x)


Nachtrag die bauen Schaltschränke für Automobilhersteller weltweit

DBanielCr>aixg


Ich weiß nicht welche Gewerkschaft da zuständig ist für seinen Beschäftigungszweig. Er müsste mal auf der Arbeit nachfragen ob die Firma in der Gewerkschaft ist, dann gibt es meistens auch einen Tarifvertrag, wenn ich mich nicht ganz irre. Da könnte dann was zum Feiertagszuschlag drinstehen.

Aber ich befürchte fast das es keinen Tarufvertrag gibt und ihm kein Zuschlag zusteht. Wenn er nicht vertraglich (im Arbeitsvertrag oder Tarifvertrag) festgehalten ist, hat er keinen :-(

Viele Arbeitgeber die üblicherweise an Sonn- und Feiertagen beschäftigen (Krankenhäuser, Pflegeinrichtungen usw.) bieten diesen Sonn- und Feiertagszuschlag an, um die Sonn- und Feiertagsarbeit schmackhaft zu machen.

Eigentlich darf an Feiertagen nicht beschäftigt werden, es sei denn es handelt sich um die oben genannten Berufszweige oder eine Niederlegung der Produktionsarbeiten würde zur Folge haben, dass der Arbeitsstau nur mit zusätzlichen Arbeitnehmer bewältigt werden kann. Ob das so ist, kann dir wahrscheinlich nur dein Freund sagen. Ist er denn in der Produktion?

D#ani%elCr6axig


Nachtrag

Dann könnte es leider passen fürchte ich :-(

E5hxema6liger7 Nutze2r (#5I28611x)


Ach menno.

Ich sag ihm das mit den Zuschlägen mal.

Ich frage mich halt, warum ausgerechnet ER der Doofe ist immer wieder. 15 Kollegen und neuerdings 3 Azubis (bis vor 2 Monaten waren es 2) und nun soll ausgerechnet er wieder.

Hatte es irgendwo in dem Faden schon mal geschrieben, dass ich es merkwürdig finde, dass das erst so läuft, dass er ständig extra arbeiten soll seitdem bekannt ist, dass er Vater wird

M?eh|no


Deine Schilderung in den Beiträgen klingt sehr bedenklich. So ganz bin ich zwar nicht durch Deine Ausführungen durchgestiegen, aber für die erste Meinung reicht es. Wenn die ausgelernten Kräfte zu Hause bleiben und die Azubis die Arbeit machen sollen dann geht es meiner Meinung nach nur um Ausbeutung. Ich glaube, bei der IHK gibt es eine Stelle, bei der man sich beschweren kann, wenn ein Betrieb schlecht ausbildet (und das ist hier meiner Meinung nach der Fall). Auf jeden Fall rate ich, dass Dein Freund die Vorfälle protokolliert, damit im Falle einer rechtlichen Auseinandersetzung Munition da ist.

Ich habe da eine kleine Anekdote, die hoffentlich auf Deinen Freund nicht zu trifft. Ein Gespräch, dass ich mit angehört haben: ein Kollege aus der Firma zu seinem Betriebsleiter: " Chef, ich muss am Samstagnachmittag auf einen Geburtstag. Kannst Du mich da für die Arbeit einteilen, damit ich ne gute Ausrede habe?" ]:D

Dgan9ielzCraixg


Dass tatsächlich von 18 Mann nur einer, und zwar dein Freund eingeteilt wird, finde ich auch komisch. Wenn sich die Arbeit stapelt, dann bräcuhte man doch mehr Leute ... ":/

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