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Pflichten eines Betriebes am Ende einer Ausbildung

DQen^niMsShadxow hat die Diskussion gestartet


Guten Tag Forengemeinde,

folgende Situation: der Azubi macht die Lehre in einem Betrieb, steht genau 2 Monate vor Ende seiner Ausbildung doch der Betrieb hat noch nicht einmal ein Gespräch angesprochen oder auf sonstiges hingewiesen.

Nun die Frage, bis ''Wann'' muss der Ausbildungsbetrieb dem Azubi über ''Was'' bescheid geben.

Also was muss angesprochen oder bzw. herausgegeben werden, und bis wann also in welchen Fristen.

Wenn der Betrieb dies nicht einhält, was bleiben dem Azubi dann für Rechte im nachhinein, wenn also der Betrieb gewisse Dinge nicht beachtet hat oder sogar vergessen hat?

Über Antworten freue ich mich

Mit freundlichem Gruß

DennisShadow

Antworten
v7orNian8x2


worüber soll gesprochen werden?

selber ansprechen.

H3udipfWupf1


Das frage ich mich auch. Worüber soll denn gesprochen werden?

In den meisten kleinen Betrieben endet die Beschäftigung mit dem Ende des Lehrvertrages.

Es gibt ein Arbeitszeugnis und ansonsten glaube ich nicht, dass noch weitere Verpflichtungen für den Arbeitgeber bestehen.

Der Lohn wird bezahlt und das Fähigkeitszeugnis bekommt man vom Berufsverband.

Ich wüsste nicht was sonst noch herausgegeben, oder besprochen werden müsste.

T3he*BlackWiidoxw


Wenn du eine eventuelle Übernahme andeuten willst, so ist es eigentlich in Ausbildungsbetrieben üblich, daß man fähige Auszubildende vorab informiert. Allerdings war ich früher mal in einem Ausbildungsbetrieb, da hat sich noch nicht mal der Chef, welcher sonst immer präsent war, am letzten Tag von den Auszubildenden verabschiedet. Da wurde es den Büroleuten überlassen, die Abwicklung des Papierkrames zu erledigen und beste Wünsche für die Zukunft zu wünschen. Im Nachhinein fand ich das sehr armseelig. :-X

EmhemaliHger NSuftzmer (#52x8611)


Frag einfach, ob du übernommen wirst.

Ansonsten würde ich dir erstmal raten: Ab zum Arbeitsamt und arbeitslos melden.

Das musst du nämlich sobald dir bekannt ist, dass du demnächst auf der Straße sitzt.

Sonst kriegst du nämlich nichts für eine gewisse Zeit.

C<houpetCte_FTinnian


Ich würde auch sagen: Fragen, ob man übernommen wird.

Ansonsten das Ausbildungszeugnis des Betriebes ansprechen, notfalls fordern und beachten, dass man nur 6 Wochen lang nach Beendigung des Ausbildungsverhältnisses Anspruch auf ein qualifiziertes Zeugnis des Ausbildungsbetriebes hat.

M r. FoQreskxin


Wenn es um Deine Übernahme geht: Selber aktiv werden.

Sonst könnter das Arbeitgeber denken:

Der Azubi fragt nich nach einer Übernahme, der hat bestimmt kein Interesse.

MVelC7x7


Hallo,

ich kann For nur zustimmen, werde selber aktiv!

Mal ein Beispiel aus meiner Firma:

Wir haben nicht nur Festangestellte, sondern auch Zeitarbeiter, die nach drei Monaten von uns übernommen werden.

Unser Prijekt Mannager schätzt es sehr wenn diese selber mal nach der Übernahem so kanpp einen Monat vor dem Ende der drei Monate, nachfragen und auch deshalb auf den zeiger gehen, denn das zeigt ihm dann, dass den MA der Verbleib in unserem Unternehmen wichtig ist, dass er sich wohlfühlt.

Haben sie dies gemacht und ihre leistungen waren dazu noch gut, dann bekommen sie den Festvertrag

Viel Erfolg :)*

NgorIdi8*4


Das Beschäftigungsverhältnis endet mit bestehen der (mündlichen) Prüfung und zwar genau dann, keinen Tag später. Die Ausbildung ist dann ja abgeschlossen, wieso sollte man dann weiter beschäftigt werden ? Ja, es gibt diese Grauzone wenn du weiter arbeitest und der Chef nichts sagt aber darauf würde ich mich nicht verlassen.

Was sollte der Betrieb in dem Falle eigentlich unterlassen oder vergessen haben ? Eine Weiterbeschäftigung ist keine Pflicht und heutzutage fast schon unüblich, wenn man dort weiter arbeiten möchte muss man selbst aktiv werden. Alternativ sollte man sich arbeitssuchend melden, schadet in keinem Fall wenn man weiß das die Ausbildung an Tag X beendet ist.

DvennisCShZaxdow


Danke für eure Antworten.

Also werde ich wohl selbst Aktiv werden, die Sache ist das wir insgesamt 5 Azubis sind, einer davon wurde erst kürzlich zu einem Gespräch geladen und bekam ein Übernahme Angebot. Die anderen 4 worunter auch ich stehe wurden nicht einmal zu irgendwas angesprochen. Sehr seltsam. Deswegen ja meine Frage, ich ging davon aus der der Betrieb die Pflicht hat seinen Azubis frühzeitig mittzuteilen ob diese übernommen werden oder nicht.

YYt.ongx11


Solche Sachen sollten im Tarifvertrag stehen. Oder / und in deinem Ausbildungsvertrag.

Im Bauhauptgewerbe muss der Ausbildungsbetrieb zum Bsp. 4 Monate vor dem Ende der lehre Bescheid geben. Ansonsten gilt das als schweigende Zustimmung zur Übernahme.

vKam,pire(lla7x5


In diesem Fall würde ich davon ausgehen, dass der eine Azubi übernommen wird, ihr anderen aber nicht.

Aber nachfragen kann nie schaden. :-)

aCug2x33


Euer Betrieb gehört entweder zur Industrie- und Handelskammer oder zur Handwerkskammer, oder was auch immer im Ausbildungsvertrag steht. Nachsehen und entsprechende Stelle anrufen und fragen.

DpanieLlCr@axig


Ich habe damals meinen Chef selbst gefragt. Schließlich muss man selbst sehen wo man bleibt. Wenn er dich nicht übernehmen will, würde ich um ein Zwischenzeugnis bitten. Schließlich musst du dich ja dann bewerben, damit du im Idealfall nahtlos in ein Beschäftigungsverhältnis übergehen kannst.

Mein Chef wollte mich unheimlich gerne behalten, konnte mir aber nur eine 30-Stunden-Stelle anbieten. Das ist natürlich nichts für eine junge Frau, die gerade ausgelernt hat in einem Beruf (bzw. einer Arbeitsstelle), bei der man sowieso nicht reich werden kann. Also haben wir vereinbart, dass ich bleibe, ich aber einen Nebenjob ausüben darf.

So wurde es dann auch vertraglich festgehalten und es war das Beste was mir passieren konnte. Denn in dem ursprünglichen Nebenjob bin ich nun vollzeit tätig, verdiene wesentlich besser, habe bessere Arbeitszeiten und weniger Stress :)z

Und wie meine Vorredner schon sagten: Das Ausbildungsverhältnis endet mit Bestehen der mündlichen Prüfung. Eine Übernahmepflicht besteht nicht. Ich finde es allerdings nur fair, wenn der Bald-Nicht-Mehr-Azubi weiß woran er ist.

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