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Unverständnis im Freundeskreis für lange Arbeitslosigkeit

E,hema<liger vNutzer E(#56!766x0)


Und nur weil du nicht mehr als eine Sache gleichzeitig machen kannst meinst du, dass das auch auf andere zutrifft?

Und nur weil du neben der Arbeit noch andere Dinge schaffst glaubst du nicht, dass das bei anderen nicht so ist?

Du hast gefragt, was du machen kannst bzw. wie dir zu helfen ist...und es ist nunmal sehr sehr oft so, dass sich viele Menschen übernehmen, mit dem was sie so tun. Und ganz ehrlich? In meinen Augen hat sie bei dir damit doch Recht...du arbeitest 8 Stunden an einem oder mehreren Büchern...jeden Tag...hast du im Vorfeld mal abgeklärt, ob die Themen bzw. Bücher der Art wie du sie schreibst, überhaupt anklang auf dem Markt finden würden? Hier schrieb ja schon jemand, dass das vermutlich eher "Flausen" sind, also wenig abgeklärt etc...

Und ja...auch wenn man Arbeiten geht, findet man trotzdem noch Zeit für andere Dinge, wenn man es denn WILL...dann kann man natürlich nicht mehr jeden Tag 8h Bücher schreiben und nochmals 3h spazieren gehen. Da plant man sich dann schöne Wochenenden, an denen man Dinge macht, die einem Spaß machen, mit denen man seine Batterien wieder auftankt. Man hat aber dennoch Zeit, auch unter der Woche, um Freunde zu treffen, mal spazieren zu gehen, oder auch um am Buch zu schreiben...man muss sich nur eben anpassen (wollen!).

Aber erstens nimmt mich niemand, wenn ich ständig fehle, zu spät komme und immer wieder Jobs verliere

Wie schon jemand schrieb, ist das ganz allein deine Verantwortung. Wie man sich bettet, so liegt man. Aber man kann daran auch was ändern, wenn man denn möchte.

Mir fällt es auch schwer, morgens aus dem Bett zu kommen...und wenn du einen Wecker nicht hörst, dann nimmt man eben zwei...wenn auch das nicht hilft, sollte man vielleicht mal mit einem Arzt drüber sprechen...ich kann mir das schwer vorstellen, dass man bei normalem Schlafrythmus, garnicht wach wird, wenn der Wecker klingelt...irgend eine Methode, um trotzdem wach zu werden, sollte es aber doch geben?

Alles in allem bleibt für mich einfach das Gefühl, dass an der "Geschichte" vorne und hinten was nicht stimmt...für jedes Argument scheint ein passendes Gegenargument parat zu stehen...es wirkt "eingeübt"...

C-hancXe0x07


Ich bin Dipl. Ingenieurin.

Sonst warst Du immer Lehrerin. Was ist passiert?

aBrab[ica


Wahrscheinlich scheint sie durch ihre zusammen gesponnene Geschichte selbst nicht mehr durchzusteigen.

Ganz ehrlich, Sollwert, mit so einer Person wie dir würde ich auch nichts zu tun haben wollen.

Solche Leute wie du sollten jeden Tag für 5 Omas einkaufen gehen, nen Müllsack voller Müll aus öffentlichen Anlagen ect. aufsammeln, und erst nach getaner Arbeit solltest du deinen Tagessatz H4

bekommen.

sychLne`ck3e19x85


Ich hatte da Pferdewissenschaften im Kopf... ;-D

K{adhiCdyIa


Würde ich Teilzeit arbeiten könnte ich keine Bücher mehr schreiben. Und ob man nun 1000 Euro Hartz IV bekommt oder 1000 Euro durch ein Buch verdient ist doch schnuppe.

Meinst Du etwa monatlich?

So, Nummer 1: um bei einem großen Verlag unterzukommen, der auch die Bücher in den stationären Buchhandel bringt und Garantiehonorar zahlt, braucht man eine Agentur. Solltest Du also jemals fertig werden, alles schön verbessert und Korrektur gelesen haben usw - dann bewirb Dich nicht bei Verlagen, sondern bei Agenturen.

Nummer 2: So ein großer Verlag zahlt Dir 1000 oder 2000 € (oder 4000 €, hängt ab von Genre, Thema, ob es als Spitzentitel positioniert wird, wie gut die Agentur für Dich verhandelt und so weiter) pro Buch. Also so ungefähr 1 x im Jahr.

Nummer 3: Tantiemen des Buches bewegen sich ungefähr bei 7 % vom Netto-Verkaufspreis (hängt auch von diversen Dingen ab, da wird aber üblicherweise nach dem Normvertrag gegangen) und die bekommt man erst, wenn die x € Vorschuss erreicht sind. Also alles, was über dem schon gezahlten Vorschuß liegt. Normalerweise 1 x pro Jahr. Also auch nichts mit "x € monatlich".

Nummer 4: Die wenigsten Bestseller-Autoren können vom Schreiben leben. Wenn man sich mal die Biografie oder Interviews bekannter Autoren ansieht, sind die in der Regel verheiratet und/oder arbeiten noch anderweitig (entweder in eine, normalen Beruf oder sowas wie Übersetzer, Lektor....).

Ich habe mal ein Interview von Oliver Pötzsch gelesen, anlässlich der Übersetzung seines Debuts. Zu der Zeit fand man in jeder Buchhandlung mindestens ein Buch von ihm beim Stöbern, der war überall präsent und hatte richtig gute Verkaufszahlen.

In diesem Interview berichtete er, dass er jetzt endlich mal vom Schreiben leben kann. Nachdem er schon 3 oder 4 richtig gut gehende Bücher heraus gebracht hat. Vorher konnte er nur Schreiben, weil seine Frau in ihrem Brotjob das geld rangeschafft hat.

Einer der Gründe, warum nahe zu jeder (Bestseller-)Autor seine Bücher dem Partner widmet und/oder diesen nochmal hinten in der Danksagung erwähnt. Ohne diese finanzielle Unterstützung des Partners wären die nie davon gekommen, dass sie dann doch irgendwann vom Schreiben leben können.

Und wie gesagt, Schriftsteller, die mehrere gut gehende Bücher in jeder Buchhandlung ausliegen haben, sind da nicht unbedingt an diesem Punkt.

Also schreibe, weil es Dir Spaß macht oder ein innerer Drang ist, aber nicht, um "davon leben" zu können, denn das wird vermutlich nicht eintreten.

Cqhancex007


Ich hatte da Pferdewissenschaften im Kopf... ;-D

Huch. Stimmt ja. Das auch. :-)

muaripxosa


Wenn ich mit Diplom und Doktortitel für 450 Euro an der Tankstelle arbeiten will, dann lehnen die dankend ab.

Das war sicher ganz allgemein gemeint? Ich vermute mal, dass Du weder Diplom noch Dorktortitel noch den Versuch gemacht hast, für 450 € an der Tankstelle zu arbeiten. Das passt einfach nicht zu Deinen bisherigen Schilderungen, vor allem in Sachen Antriebslosigkeit.

L!iGant-Jilxl


Wer fragt schon nach Diplom und Dotortitel, wenn jemand auf 450 Euro-Basis an der Tankstelle arbeiten will?

T*his Tw}ilighqt oG9arden


Aber man kann daran auch was ändern, wenn man denn möchte.

der war gut ;-D

Tehis Tw]iligvht Gaxrden


Ich hatte da Pferdewissenschaften im Kopf... ;-D

stimmt ;-D ;-D ;-D Aber mit Diplom und Doktor

SJollw"ert


Bislang hat mich noch jeder danach gefragt.

mnariuposwa


Und was hast Du dann geantwortet?

MZoritEz271


Du antwortest immer in Ulm, um Ulm, um Ulm herum. Sorry.

Wenn dein Problem darin besteht, morgens trotz Preßlufthammer nicht aufzuwachen, suche doch einen Spät-Job. Z.B. an der Tanke von 14 bis 22 Uhr oder so. Gibt da genügend, auch woanders, weil unbeliebt.

Und wenn man echt fragen sollte, was du gelernt hast, sollte man bei einer Intelligenz, die bis zum Dr. gereicht hat oder auch nur zum Diplom, nicht gerade antworten: ich bin promovierter Akademiker.

Eher: habe mal studiert, aber das wurde nix. (dass du fertig bist, spielt ja keine Rolle.)

Bei uns an der Tanke ist ab und zu die Chefin persönlich da abends, vermutlich, weil gerade niemand kann.

SzolplwOerxt


@ mariposa:

Na die Wahrheit, nämlich die, dass ich momentan Hartz IV bekomme und vorher gearbeitet habe. Aber davon abgesehen habe ich an einem 450 Euro Job gar kein Interesse, weil es dann sicher Probleme mit dem Jobcenter gibt.

@ Moritz271:

Und das soll dann mein Lebensinhalt sein? Als Hochqualifizierter bis zur Rente für 8,50 Euro an der Tankstelle zu stehen? Und wenn ich den Job dann nach ein paar Wochen wieder verliere steht sofort das Jobcenter auf der Matte von wegen "Sie konnten ja doch arbeiten, trotz Arbeitsunfähigkeit, na dann vermitteln wir Sie doch gleich mal in den nächsten bescheuerten Job, wo Sie für 8,50 Euro am Fließband arbeiten können."

Und meinst du von Freunden kommen dann keine blöden Fragen mehr?

Wieso sollte ich mir das antun?

Meoritzx271


Und das soll dann mein Lebensinhalt sein?

Nö.

Arbeit soll nicht der lebensinhalt sein, aber sie kann dazu dienen, etwas sich leisten zu können, was das Leben mit Inhalt erfüllt.

Z.B. könntest du deinen Freunde einladen zum Essen: "seht, ich arbeite jetzt, macht zwar keinen Spaß, aber ich liege nicht der Welt auf der Tasche"

Und hör auf mit "hochqualifiziert", wenn du es mit hochqualifizierten Jobs nicht schaffst, um zu überleben, mußt du eben die niederen Jobs ausfüllen.

Wenn es keine staatliche Unterstützung gäbe, hättest du ja auch nur die Wahl: Verhungern oder niedere Jobs.

Ein Onkel von mir kam vor zig Jahren als Aussiedler aus Rumänien, dem war das egal, er wollte nur Geld verdienen für seine Familie. Nachts hat er Post umgeladen am Bahnhof. er war auch höher qualifiziert.

Du hast einen Hund - soll der dann verhungern, weil du für die Tanke zu hochqualifiziert dich hälst?

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